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Spekulationen um Kurt Beck: Regierungssprecherin dementiert Rücktrittsgerüchte

Einem Zeitungsbericht zufolge wird der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck in Kürze zurücktreten. Der Rückzug solle angeblich schon bis Mitte Mai erfolgen. Die Meldung wurde allerdings prompt dementiert.

Ein Rücktritt des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) steht nach Auskunft von Regierungssprecherin Monika Fuhr derzeit nicht zur Debatte. Beck wolle - wie mehrfach angekündigt - in dieser Legislaturperiode so lange Regierungschef bleiben, wie es ihm seine Gesundheit erlaube. "Und dies ist derzeit der Fall. Über einen Rücktritt von Kurt Beck gibt es keine Diskussion", sagte Fuhr am Mittwochmorgen der Nachrichtenagentur dpa in Mainz. Nach Informationen des "Tagesspiegels" will Beck noch im Mai sein Amt abgeben.

Beck, Deutschlands dienstältester Ministerpräsident, hatte zwar bereits Gespräche mit möglichen Kronprinzen geführt, ein Zeitplan für seine Nachfolge ist aber noch unbekannt.

Als Kandidaten für die Nachfolge gelten vor allem SPD-Fraktionschef Hendrik Hering und Innenminister Roger Lewentz (SPD). Auch der rheinland-pfälzische SPD-Generalsekretär Alexander Schweitzer sagte der dpa zu den Gerüchten um einen Rücktritt Becks: "Da ist nichts dran. Solche Pläne und eine solche Absicht gibt es nicht."

hw/Reuters/AFP/DPA / DPA / Reuters
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