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stern-RTL-Wahltrend SPD auf dem Weg zurück zur Volkspartei


Die miserable Performance der Bundesregierung zeigt Wirkung: Im aktuellen stern-RTL-Wahltrend erreicht die SPD ihr Jahreshoch. Und noch einer hat überraschend gute Werte - Christian Wulff.

Die SPD legt in der Gunst der Wähler weiter zu. Im stern-RTL-Wahltrend kletterte sie im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 28 Prozent. Es ist ihr bislang bester Wert in diesem Jahr. In den vergangenen Monaten haben sich die Sozialdemokraten um 6 Punkte gesteigert- noch im Januar und Februar waren sie im stern-RTL-Wahltrend nicht über 22 Prozent hinausgekommen. Auch die Grünen erfreuen sich weiter großer Beliebtheit. Zum sechsten Mal in Folge erreichen sie ihr Rekordhoch von 18 Prozent. Die Linkspartei fällt dagegen um einen Punkt auf 11 Prozent.

Die Regierungsparteien, die vergangene Woche Beitragserhöhungen zur Deckung des Krankenkassendefizits beschlossen hatten, verharren im Tief: Die Union kommt erneut nur auf 31 Prozent. Die FDP stagniert in der dritten Woche in Folge bei 4 Prozent. Beide Parteien gemeinsam haben seit der Bundestagswahl vom September rund 13 Prozentpunkte eingebüßt. Mit zusammen 35 Prozent liegen Union und FDP weiter 22 Prozentpunkte hinter SPD, Grünen und Linken (gemeinsam 57 Prozent). Für "sonstige Parteien" würden 8 Prozent der Wähler stimmen.

Wulff verschreckt SPD-Wähler nicht

Der neue Bundespräsident Christian Wulff erhält von der Bevölkerung einen großen Vertrauensvorschuss. In einer weiteren stern-Umfrage sagten fast drei Viertel der Befragten (72 Prozent), Wulff werde das Amt gut ausfüllen. Dies erwarten trotz des intensiven Lagerkampfs um das Amt auch 73 Prozent der SPD- und 70 Prozent der Grünen-Anhänger. Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem stern: "Wulff verschreckt die SPD-Wähler nicht, obwohl er nicht der Kandidat ihrer Partei war." Gegen Johannes Rau (SPD) habe es 1999, zu Beginn seiner Amtszeit, im Unionslager wesentlich größere Vorbehalte gegeben.


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