Midterms und Außenpolitik Die Amerikaner haben gewählt – die Folgen werden ungemütlich

US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Juni
US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Juni. Der Ausgang der Midterm-Wahlen hat unweigerlich auch Folgen für die Politik der Bundesregierung.
© Sammy Minkoff / Imago Images
Bei den US-Midterms ging es vor allem um Innenpolitik. Mit dem Ergebnis aber, einem geschwächten Präsidenten Joe Biden, werden auch die Europäer klar kommen müssen. Ob in der Ukraine-Politik oder beim Umgang mit China – es dürfte ungemütlicher werden.

Sie waren sehr amerikanische Wahlen, die Midterms 2022. Es ging um Joe Biden und Donald Trump; es ging um Inflation, Benzinpreise oder den Häusermarkt; um Kandidaten, die leugneten, dass Trump die Wahl 2020 verloren hatte und andere, die sich selbst verleugneten – wie der Republikaner Herschel Walker, ein Ex-Footballstar und Abtreibungsgegner, der selbst Freundinnen Abtreibungen bezahlt hatte.

Um eines ging es eher selten – um die Welt außerhalb der Grenzen der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Folgen dieser Wahl allerdings werden diese Welt, uns alle, nun beschäftigen.

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