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Bayern-Manager Uli Hoeneß: "Müssen die Fernsehsituation klären"

Klartext vom Bayern-Manager: Im zweiten Teil des stern.de-Interviews macht sich Uli Hoeneß für mehr Wettbewerb im TV-Bereich stark, bricht eine Lanze für die Sportschau und droht mit Rücktritt beim Einstieg von Abramovich und Co.

Herr Hoeneß, Sie haben maßgeblichen Einfluss in der Liga, gelten auch als Visionär. Welche strategischen Entscheidungen müssen Bundesliga und DFL treffen, um für die Zukunft gerüstet zu sein?

Wir müssen dringend die Fernsehsituation klären. Es macht ja keinen Sinn, alle zwei, drei Jahre mit einem anderen Fernsehsender anzutreten. Das verwirrt den Konsumenten.

Sie spielen auf die momentane Situation an. Nach dem Arena-Ausstieg aus dem Pay- TV-Bereich hat Premiere praktisch eine Monopolstellung. Ist der Beschluss des Kartellamts nachvollziehbar?

Als Laie ist mir nicht klar geworden, wie man eine solche Entscheidung treffen kann. Wir hatten doch eine Konkurrenzsituation. Jetzt ist Arena ausgestiegen, und wir haben zumindest kurzfristig eine Monopolstellung von Premiere. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so gewollt war.

Denken Sie vielleicht sogar an neue Anbieter?

Es ist nicht meine Aufgabe das jetzt zu erklären. Das müssen schon die tun, die damit zu tun haben.

In den Niederlanden funktioniert es auch mit einem Telekommunikationsanbieter. Dort hat Versatel vor zwei Jahren die Rechte erworben und überträgt die Spiele über Internet, Telefon und Pay-TV. Warum soll das nicht auch in Deutschland gehen?

Wie gesagt, ich möchte mich da jetzt nicht in die Arbeit des Herrn Seifert (Geschäftsführer der DFL, Anm. der Red.) und seiner Leute einmischen. Es gibt sicher viele Spielarten und Varianten, wie man das Ganze besser gestalten kann. Die DFL ist jetzt dazu aufgerufen, eine Situation herzustellen, die besser ist als die, die wir in den letzten zehn Jahren hatten.

Sie arbeiten ja schon seit einigen Jahren beim FC Bayern mit ihrem eigenen Internet- Fernsehen. Wie sieht in diesem Zusammenhang Ihre Zielsetzung aus?

Ja, das ist eine feine Sache. Es gibt nur ein Problem: Das bringt kein Geld. Das kostet Geld. Und auf die Dauer bin ich natürlich keiner, der lange zuschaut, wenn Dinge kein Geld bringen.

Sie haben mit der Deutschen Telekom einen Sponsor an der Hand, der auf diesem Feld aktiv ist. Kann man da nicht Synergien nutzen? Das ist ja auch eine strategische Partnerschaft…

Ich denke, dass sich die Deutsche Telekom jetzt sicherlich Gedanken machen wird, wie sie sich in diese Gemengelage besser einbringen kann. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die neue Führung sich damit schon länger beschäftigt.

Haben Sie da schon Tendenzen ausmachen können?

Nein.

Aber Sie hoffen natürlich darauf?

Ich hoffe natürlich, dass sich gesunde und potente Wirtschaftsunternehmen mit der Bundesliga und dem TV-Geschäft beschäftigen. An der Deutschen Telekom kommt man da - meiner Meinung nach - nicht vorbei.

In Deutschland wird im Vergleich zu den führenden europäischen Fußballnationen weitaus weniger Fernsehgeld bezahlt. Kann man da überhaupt noch gegen an steuern?

Das ist eine Frage, die ich in hundert Jahren nicht beantworten kann. Weil es mir einfach nicht in den Kopf geht, dass in England 1,2 Milliarden Euro Pay-TV-Gelder bezahlt werden können. Auch in Spanien wird wesentlich mehr als bei uns für die Ware Fußball bezahlt. Und in Italien kann bis zu einer Milliarde Euro locker gemacht werden. Alles Länder, die viel kleiner sind als Deutschland. Und wir hier mit unseren 80 Millionen Einwohnern erzielen gerade mal 420 Millionen Euro Erlös aus dem Verkauf der TV-Rechte. Mir ist schleierhaft, wie die anderen das machen, ohne dabei Geld zu verlieren. Irgendwie sind das Überlebenskünstler.

Aber Sie sitzen doch auch in der G-14, der erlesenen Gruppe der europäischen Großvereine. Da hat man Kontakt zu den Kollegen. Tauschen Sie sich da nicht aus?

Aber das nützt uns ja nichts. Schön wäre es, einmal einen Blick in die Geschäftsberichte von Sky-Italia, oder BSkyB, der Firma von Murdock in England, zu werfen. Wie ist es möglich, dass diese Menschen mit derartig irren Beträgen, die sie für die Fernsehrechte zahlen, offensichtlich auch noch Geld verdienen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ein Herr Murdock ewig zuschaut, wie sein Geld verbrannt wird.

In diesem Zusammenhang muss man sicherlich auch die unterschiedlichen Fernsehmärkte sehen. In den anderen Ländern sind die Einnahmen durch Sponsoren ja längst nicht so hoch wie in Deutschland. Deshalb können die Sponsorengelder auch nicht rausgerechnet werden. Sie und Karl-Heinz Rummenigge haben für die Sportschau Partei ergriffen und gesagt, Fußball muss im frei empfangbaren Fernsehen bleiben. Die Sponsorengelder sind ja nur so hoch, weil die Sportschau um diese Uhrzeit senden darf.

Das glaub ich nicht. Die Sponsorengelder spielen bei der Sportschau eine untergeordnete Rolle. Ich glaube nicht, dass die so wichtig sind. Ich glaube eher, dass solange es in Deutschland politisch nicht erklärbar ist, warum man Pay-TV haben muss, und solange das meiner Meinung nach nicht so günstig ist, dass sich das jeder leisten kann…

Bei Arena hat das 14,90 Euro gekostet. Also wenn sich das einer nicht mehr leisten kann…

Der Otto-Normal-Gucker verliert doch vollkommen den Überblick. Welchen Decoder brauche ich für welche Spiele. Letzte Saison lief die Bundesliga auf Arena, die Champions League auf Premiere. Das war ein einziges Tohuwabohu. Das schreit doch zum Himmel und ist auf Dauer tödlich.

Zurück zu den Sponsorengeldern. Man muss das wohl in einen Topf werfen. Die Wertigkeit der Bundesliga errechnet sich aus dem Wert der Pay-TV-Rechte, der Fernsehrechte generell und dem, was die Sponsoren bereit sind zu zahlen. Da kommen wir doch annährend an die Zahlen, die in Italien und Frankreich gezahlt werden.

Nein, das sehe ich nicht so. Ich weiß, dass Manchester United in der Zwischenzeit im Sponsoring-Bereich genauso viel Geld einnimmt wie wir und trotzdem kriegen sie vom Fernsehen das Doppelte. Dasselbe gilt für Real Madrid. Die kriegen 120 Millionen Euro Fernsehgelder und im Sponsoring-Bereich sind sie auf Augenhöhe mit Bayern München. Ähnlich ist es in Mailand. Also das stimmt so einfach nicht. Die Sportschau ist für mich immer noch eine Geschichte, um Fußball in breiten Massen dem Volk nahe zu bringen. Und die These, dass viel mehr Leute Pay-TV schauen, wenn es keine Sportschau gibt, die halte ich für sehr gefährlich. Ich glaube das nicht.

Herr Kofler, der Vorstandsvorsitzende von Premiere…

Ja, Herr Kofler behauptet das. Ich bring jetzt noch einen anderen Aspekt ins Spiel: Meiner Meinung nach müsste das Thema Marketing viel besser beackert werden. Es gibt viele Bürger, die zehn oder 15 Euro im Monat über haben, die aber aus Angst vor technischen Barrieren oder vielleicht auch aus Bequemlichkeit nicht investieren.

Aber das scheint ja eine Klausel zu sein, die Herr Kofler so durchsetzen will. Er will, dass die Sportschau-Sendezeit nach hinten verlegt wird. …

Ja warten wir es mal ab, ob er es durchkriegt. Es gehören immer zwei dazu.

Solange die TV-Erlöse im internationalen Vergleich so mickrig sind, bleibt die Frage der Wettbewerbsfähigkeit der Liga. Der FC Bayern hat zwar vor der neuen Saison investiert wie nie. Chancengleichheit mit England und Spanien sieht aber dennoch anders aus, oder nicht?

Natürlich. Unsere Kollegen in Barcelona oder in Manchester haben im Schnitt zwischen 80 und 100 Millionen Euro Mehreinnahmen im Fernsehbereich zu verzeichnen. Dafür müssen sie im Übrigen nichts tun. Sie müssen keine Sponsoren akquirieren, sie müssen nur ihr Fernsehsignal abgeben. Solange das so ist, werden wir uns sehr schwer tun, auf lange Sicht international mithalten zu können. Und denken sie nur mal an die Mäzene, die in England, Spanien und Italien ganze Clubs aufkaufen und da ohne Ende Geld reinpumpen. Wenn die Fernsehgelder-Situation in Deutschland so bleibt, hat die Bundesliga keine Chance international mitzuhalten. Denn was wir jetzt gemacht haben, ist ja eine Sache, die wir nicht jedes Jahr machen können. Aber Chelsea oder Manchester United, die geben jedes Jahr 60 Millionen aus und lachen über uns.

Ihr Kollege Karl-Heinz Rummenigge meint, dass die Bundesliga national auf sehr hohem Niveau agiert. Mehr als die Stadien auszuverkaufen geht nicht.

Ja, aber die Stadioneinnahmen machen beim FC Bayern nur noch 18 % des Umsatzes aus. Deswegen sind die Einnahmen aus dem Stadionbereich fast zu vernachlässigen. Wir haben tolle Stadien, wir haben tolle Atmosphäre, ein super Ambiente. Es ist gut für den Fußball. Aber für die wirtschaftliche Situation, der international spielenden Vereine spielt das eine eher untergeordnete Rolle.

Gerade in der Premier League sind ein Drittel der Vereine in der Hand von Finanzinvestoren. Auch in der Bundesliga gibt es einige, die diese Entwicklung begrüßen und sich diese Investoren sogar für die Bundesliga wünschen. Was möchten Sie diesen Herren entgegnen?

Gar nichts. Wenn einer meint, das machen zu wollen, oder zu müssen, dann soll er das machen. Ich persönlich halte das für den FC Bayern für nicht angebracht. Aber ich entscheide das am Ende auch nicht. Wenn irgendwann irgendeiner kommt und sagt, ich will Bayern München für eine oder zwei Milliarden Euro übernehmen, und unsere Mitglieder lassen sich von ihm überzeugen, dass das der richtige Weg ist, dann wird das möglicherweise über die Bühne gehen. Ich bin dann allerdings nicht mehr dabei.

Das heißt, Sie würden an dem Punkt aussteigen?

Ich glaube, das ist dann nicht mehr der Fußball, den ich liebe. Ich bin da ziemlich konservativ. Und wenn das nur von irgendwelchen Leuten als Spielzeug betrachtet wird, die nicht wissen, wohin sie mit ihrem Geld sollen, dann sollen die das machen. Aber das ist dann nicht mehr meine Geschichte.

Aber dadurch könnte die Bundesliga frisches Geld generieren.

Die könnten frisches Geld generieren, um dann anschließend, wenn einer keine Lust mehr hat, in der Versenkung zu verschwinden. Das wird es ja auch irgendwann geben.

Sind Gehaltsobergrenzen, wie sie Platini (Präsident der Uefa, Anm. der Red.) oder seit kurzem Einigen bei der EU vorschweben, eine Lösung?

Das sieht man gerade wunderbar bei David Beckham. Die Gehaltsobergrenze, wie die funktioniert. Das ist ja alles Pipifax. Die Idee selbst ist ja nicht schlecht. Aber sie wird doch nicht eingehalten. Es gibt immer Schlupflöcher. Dann mache ich halt einen Werbevertrag mit Adidas oder mit Nike oder mit wem auch immer. Und zahl' ihm dafür zehn Millionen Dollar. Wenn eine Gehaltsobergrenze dazu führen würde, dass es wirklich eine vernünftige Verteilung der Einnahmesituationen gäbe, bin ich sofort dafür. Aber ich habe bisher noch keine Möglichkeit gefunden, dass man das überprüfen und sauber machen kann. Diese Oligarchen haben Off-Shore-Gesellschaften, mit deren Hilfe sie ihre Spieler außerhalb der Landesgrenzen bezahlen können, wenn sie wollen. Da habe ich große Bedenken, dass das funktionieren kann.

Haben Sie einen besseren Vorschlag?

Nein. Die Märkte sollen das entscheiden. Angebot und Nachfrage. Und wenn wir dann der Meinung sind, dass wir die Champions League nicht gewinnen können, so wie wir das jetzt machen, dann gewinnen wir sie halt nicht. Deswegen werde ich trotzdem keine Dinge machen, die mich mit einem Bein ins Gefängnis bringen.

Welche Rolle spielt die Vermarktung der DFL, wie kann man die verbessern und vor allem wer?

Ich bin der Meinung, dass jeder Verein die Vermarktung selbst übernehmen sollte. Ich bin nicht dafür, dass alles in einen Topf zu werfen und dann durch 18 zu teilen Das ist wiederum eine Sache von Angebot und Nachfrage. Der, der tüchtig ist und seine Fans und seine Sponsoren gut bedient, der muss mehr kriegen, das muss er selber machen. Und die DFL soll den Spielbetrieb und die Fernsehsituation organisieren. Man weiß ja nie, ob es irgendwann wieder eine dezentrale Vermarktung gibt. Ansonsten bin ich kein großer Befürworter davon, dass Sponsoring und Merchandising in die Hände der DFL gelegt werden.

Das heißt also, Sie würden eine dezentrale Vermarktung befürworten?

Nein. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder es gibt in ganz Europa die zentrale Vermarktung, oder es gibt die Möglichkeit der dezentralen Vermarktung. Es wird ja gerade in Italien umgestellt auf die zentrale Vermarktung. Und solange es Länder gibt, in denen es die dezentrale Vermarktung gibt und die großen Vereine dadurch einen riesigen Wettbewerbsvorteil haben, müsste es meiner Meinung nach in Deutschland auch kommen. Oder die Möglichkeit dazu geben. Wenn es Brüssel gelingen würde, das europaweit so durchzusetzen, dass hier wettbewerbsgleiche Voraussetzungen geschaffen werden, habe ich kein Problem mit der zentralen Vermarktung. Wenn Real Madrid oder Barcelona weniger bekommen als bisher, weil es auf die anderen spanischen Vereine oder auch in Italien auf die anderen italienischen Vereine verteilt wird und damit die Chancengleichheit für deutsche Vereine gegenüber den italienischen und spanischen wieder gewährleistet ist, dann habe ich kein Problem. Ich habe nur ein Problem, wenn die anderen 100 Millionen mehr bekommen.

Wie sehen Sie die Chancen, dass das EU-Recht so angewandt wird?

Nun, in Italien wird das jetzt gerade neu eingeführt. In drei, vier Jahren. Das muss man eben beobachten, ob es so bleibt. Wenn der Herr Berlusconi mal wieder Lust hat, Ministerpräsident zu werden und auch noch gewählt würde. Dann weiß ich nicht, ob das noch lange Bestand hätte. Also, man sieht, das wird sich immer wieder verändern. Deswegen kann man da keine Prognosen stellen.

Gerade in der Auslandsvermarktung hinken wir meilenweit hinterher. Was muss da passieren?

Teilweise sind da Fehler gemacht worden. Weil man sich damit zu spät und zu wenig befasst hat. Andererseits haben die Engländer, die Spanier und auch die Italiener schon immer einen Wettbewerbsvorteil gehabt. Während der Kolonialzeit waren die Engländer nun mal in Hongkong, in Singapur, in Indien, in Südafrika viel aktiver, viel bekannter Da war es einfacher. Trotzdem hat man meiner Meinung nach vor zehn Jahren in Deutschland ziemlich geschlafen, hat da zu wenig die Märkte bearbeitet, indem man verpasst hat, dort an Ort und Stelle eigene Leute einzustellen. Die Premier League hat eigene Leute, die in Fernost sitzen, die dort die Vermarktung vorantreiben. Das sind alles Dinge, die wir meiner Meinung nach schnellstens verbessern müssen. Ob wir den Vorsprung dann auch in den nächsten Jahren einholen, wage ich allerdings sehr zu bezweifeln. Es wird die Aufgabe sein, den Vorsprung zu verkürzen.

Sie haben den Umbruch im eigenen Team in dieser Saison mit brachialer finanzieller Gewalt durchgezogen. Ist das eine Abkehr von der Festgeldkontomentalität. War das eine Einsicht in die Notwendigkeiten des neuen Marktes oder nur eine vorübergehende Shopping-Laune?

Wir haben das Gefühl gehabt, dass die Mannschaft, so wie sie zusammengestellt war, nicht mehr die Ziele erreichen konnte, die wir uns vorstellen - national und international. Da es keine sechs oder sieben Jugendspieler oder 18-jährige in den eigenen Reihen gab, die das vielleicht hätten lösen können, waren wir gezwungen, die Qualität der Mannschaft zu verbessern. Und zwar auf vielen Positionen. Aber das wird nicht dazu führen, dass wir jedes Jahr acht Spieler für 60,70 oder 80 Millionen Euro kaufen. Wir werden sicherlich auch nächstes Jahr wieder zwei Spieler dazu holen - vielleicht für 10,20, oder 30 Millionen Euro. Wir werden sicherlich eine aggressivere Einkaufspolitik betreiben in den nächsten Jahren - aber gleichzeitig müssen wir auch schauen, dass wir die Einnahmesituation weiter verbessern, so dass wir am Ende des Tages eine ausgeglichene Bilanz haben.

Wie wollen Sie konkret die Einnahmen steigern?

Mit einer besseren Mannschaft. Wir werden mit sehr bekannten Spielern wie Ribery, Luca Toni, van Bommel usw. antreten. Mit diesem Spielermaterial werden wir auf dem südostasiatischen Markt mehr Einnahmemöglichkeiten haben. Wir haben jetzt in Hongkong für eine Antrittsgage von 1,5 Millionen Euro ein Spiel bestritten. Für ein Spiel - das hat es schon lange nicht mehr gegeben. Wir werden international die Märkte besser bearbeiten. Wir werden dadurch vielleicht auch noch bessere Sponsoreneinnahmen haben. Die Business-Class Sitze in unserem Stadion sind zum ersten Mal total ausverkauft. Die Einnahmesituation in unserem Stadion ist nicht mehr zu verbessern. Also müssen wir uns auf Sponsoring und Merchandising konzentrieren. Die Trikotverkäufe laufen derzeit wie der Teufel. Wir müssen schauen, dass wir diese Situation weiterhin verbessern.

Welches Trikot läuft derzeit am besten?

Die Shirts von Luca Toni und Franck Ribery.

Haben Sie eine Zahl?

Ich kenne jetzt nicht die Zahlen, die Adidas in den Shops macht. Aber bei uns sind die Umsätze schon jetzt ungefähr 30 % höher als im vergangenen Jahr.

Interview: Carsten Fuß

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