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Basketball: Dirk Bauermann - Der Favorit ist eindeutig Spanien

Dirk Bauermann erklärt die Spanier zum absoluten Top-Favoriten auf den EM-Titel, hat aber auch den Gastgeber aus Litauen auf dem Zettel. Gegenüber sportal.de verrät der Bundestrainer auch, wie er die Gegner einschüchtern will und wer die härtesten Brocken in der Gruppe sind.

Vor der Europameisterschaft in Litauen sprach sportal.de mit Bundestrainer Dirk Bauermann über die Gruppenkonstellation, die Chancen auf eine Endspiel-Teilnahme, das Knie von Dirk Nowitzki und den Favoriten auf den Titel.

Hallo Herr Bauermann, der letzte Test vor der EM ist gegen Mazedonien gut gelungen. Was waren die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Spiel und was lief besser, als im Vergleich zum Spiel zuvor?

Bauermann: Erst einmal haben wir nun die ersten Fünf gefunden und werden mit Steffen Hamann und Heiko Schaffartzik starten. Gegen Mazedonien hat es gut funktioniert und so wollen wir auch gegen Israel spielen. Man merkt so langsam, wie wir richtig in Fahrt kommen, dass die Spieler – gerade die beiden "Amerikaner", mittlerweile sehr stabil sind. Zudem haben sie die Automatismen sowie Abläufe verinnerlicht. Auch die anderen Spieler haben gelernt, besser mit ihnen zu harmonieren. Zudem haben wir mittlerweile immer wieder, gerade bei den jungen Spielern, einen, der sehr starke Spiele macht. In Bremen war es Robin Benzing, jetzt Philipp Schwethelm. Sven Schulze, Steffen Hamann und Heiko Schaffartzik waren immer sehr stabil. In sofern sind wir zufrieden, wie wir uns in den letzten zwei Wochen, die eigentlich zu kurz sind, entwickelt haben. Nun kann es auch losgehen.

Wo liegen die Probleme? Man konnte lesen, dass es gerade beim Pick´n´Roll noch an der Abstimmung fehlt.

Bauermann: Ich weiß nicht, welcher ihrer Kollegen das rausposaunt hat und ob er überhaupt weiß, worum es geht. Aber das bezweifle ich. Ich habe versucht zu erklären, dass in Europa 80 Prozent aller Angriffe ein Pick´n´Roll beinhalten und da sieht man auch mal schlecht aus. Im Prinzip verteidigen wir sehr ordentlich. Die Quote, mit der wir das stopfen, ist genau so gut wie bei anderen Mannschaften auch – da führen wir auch Statistiken drüber. Ich weiß nicht, woher das kommt, oder wer da schlauer sein wollte als andere. Das ist kein besonderes Problem. Probleme sind andere Dinge. Jede Mannschaft, gegen die wir spielen werden, beinhaltet eine andere Herausforderung und damit müssen wir zurechtkommen.

Das Knie von Dirk Nowitzki scheint auch keine Probleme mehr zu machen, oder täuscht der Eindruck?

Bauermann: Jedenfalls sind unsere Mediziner sicher, dass er auf einem guten Weg ist, wobei er auch gestern nicht schmerzfrei war. Aber die Therapie und die Kräftigungsübungen schlagen an.

Sie haben gerade schon über Steffen Hamann und Heiko Schaffartzik gesprochen, die im ersten Spiel gegen Israel wahrscheinlich zum Einsatz kommen werden. Wie kam es zu diesem Experiment gegen Mazedonien?

Bauermann: Das war natürlich noch mal die Möglichkeit im letzten Spiel, ein paar Dinge auszuprobieren. Es hat gut funktioniert. Von daher denke ich, wird es gegen Israel in der Konstellation losgehen.

Würden Sie uns zustimmen, dass gerade Schaffartzik neben Nowitzki und Kaman als unverzichtbar gelten dürfte? Denn er scheint in einer beeindruckenden Form zu sein und trifft ja fast jeden Wurf.

Bauermann: Heiko ist sicher sehr wichtig, aber andere sind ebenfalls wichtig. Wenn wir Steffen Hamann im Aufbau nicht hätten, dann sähe es schlecht aus um uns. Und wenn nicht immer einer der jungen Spieler herausragende Leistung abliefern würde, wäre es noch schwerer für uns. Von daher ist Heiko wichtig, aber andere in ähnlicher Art und Weise auch.

Sie haben natürlich diverse Taktiken einstudiert. Gegen Mazedonien beispielsweise unterbot einzig Johannes Herber die Zwei-Meter-Marke und Philipp Schwethelm wurde als Point Guard aufgeboten. Das dürfte die größte deutsche Aufstellung in der Geschichte sein.

Bauermann: Wir haben natürlich einige Varianten und dazu gehört natürlich auch die große Aufstellung mit Sven Schulze auf der Position drei. Das gibt uns immense Länge und macht es sehr schwer für andere Mannschaften, da es eine gewaltige Größe ist. 2,15 Meter, 2,13 Meter und 2,06 Meter sind eine Hausnummer, die andere beeindruckt. In sofern wird es sicher hie und da eine Variante sein, die uns weiterhilft.

Wie weit ist denn die Mannschaft überhaupt. Denn Sie sagten, dass durch den Einbau von Nowitzki und Kaman die Mannschaft eher einen Schritt zurückgemacht habe, denn vorwärtsgekommen sei.

Bauermann: Ich habe nicht gesagt, dass wir als Mannschaft zurückgegangen sind. Ich habe gesagt, dass wir bei Null anfangen. Denn wenn man zwei Nationalspieler, die die ersten fast vier Wochen der Vorbereitung verpasst haben, integrieren und das Spiel durch die hohe Qualität auch verändern muss – wir reden ja nicht vom elften und zwölften Mann –, dann ist das sicherlich eine Art Neubeginn. Sie bestimmen die Spielanlage des Teams ja auch gewichtig mit. Zwei Wochen ist eine zu kurze Zeit, aber dafür haben wir das ganz gut hinbekommen.

Schauen wir uns die Gruppe und die einzelnen Gegner an und wir bitten Sie zu einer Einschätzung der Stärken und Schwächen zu:

Italien: Italien ist wiedererstarkt. Nachdem wir sie 2007 bei der EM in Spanien aus dem Wettbewerb geschossen haben, haben sie sich schwergetan. Aber sie sind wieder da, haben eine der stärksten Ligen in Europa und zudem drei herausragenden NBA-Profis, die alle extrem offensiv orientiert und gute Werfer sind. Also eine Mannschaft, die das Zeug hat, an die Erfolge früherer Zeiten anzuschließen.

Israel: Israel spielt ein wenig unorthodox.Sie haben eine Mannschaft, die oft mit vier Kleinen und einem Vierer spielt. Sie haben sicher innen Probleme, aber machen das wett durch gute Werfer und sensibles sowie bewegliches Spiel. Dazu haben sie eine aggressive Verteidigung.

Frankreich: Die Franzosen haben mit den Spaniern die talentierteste Mannschaft des Turniers und sind athletisch überragend. Dazu haben sie mit Tony Parker den wohl stärksten Aufbauspieler des Turniers – also eine Mannschaft, mit der man rechnen muss.

Serbien: Die Serben spielen im dritten Jahr mit fast der identischen Mannschaft. Sie sind Vize-Europameister, waren im Halbfinale der WM. Also auch eine Mannschaft, die Medaillenchancen hat.

Lettland: Die Letten haben mit einem klaren Sieg gegen England aufhorchen lassen. Sie haben eine Art Heimvorteil, jedes Spiel wird ein Heimspiel sein. Die Gruppe ist also brutal und gut, dass es jetzt endlich losgeht.

Zum Abschluss: Wer ist Ihr persönlicher EM-Favorit?

Bauermann: Der Favorit ist eindeutig Spanien. Keine Mannschaft ist von Eins bis Zwölf besser besetzt. Sie haben viel Erfahrung, auch international. Sie sind die einen. Aber auch Litauen hat eine hohe Qualität und gerade zu Hause wird es immer ein Hexenkessel sein. Sie werden im eigenen Land sehr schwer zu schlagen sein. Daher sind beide Mannschaften meine Favoriten.

Was muss passieren, damit die DBB-Auswahl am Ende das Turnier gewinnt?

Bauermann: Davon reden wir nicht. Wir reden von der Gruppe und das wird schwer genug. Einer von vier großen Nationen muss zu Hause bleiben und wir müssen sicherstellen, dass wir das nicht sind. Es wird ja auch wahrscheinlich nicht reichen, denn in der Zwischengruppe warten wohl Spanien, Litauen und die Türkei auf uns. In sofern muss man in der Gruppe wohl mindestens Zweiter werden, um in der Zwischenrunde nicht das Nachsehen zu haben – darum geht es erst mal. Von einer Endspielteilnahme zu reden ist da absolut absurd.

Das Interview führte Gunnar Beuth

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(