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Opel gegen Saab: Innerbetriebliche Globalisierung

Schweden oder Deutschland: Nur eines der Länder wird die neue Mittelklasse von General Motors produzieren. Die deutschen Opel-Standorte erhalten nun Schützenhilfe von der Bundesregierung.

Die Sicherung der Opel-Standorte sei eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern, Kommunen und Unternehmen, sagte Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) am Montag in Berlin. Zuvor hatte das Land Hessen die Bundesregierung zu mehr Engagement für den Erhalt des Opel-Stammwerkes in Rüsselsheim aufgefordert.

Ein Kampf um Arbeitsplätze

"Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die schwedische Regierung stärker für die Arbeitsplätze in Schweden kämpft als die deutsche Regierung für die Jobs in Deutschland", schrieb der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) am Montag in einem Brief an seinen Amtskollegen Clement. Der US-Konzern General Motors (GM) will den Nachfolger des Saab 9-3 und des Opel Vectra ab 2008 in nur noch einem Werk - entweder im deutschen Rüsselsheim oder im schwedischen Trollhätten - bauen lassen.

Clement erklärte, Experten stimmten darin überein, dass Produktionsanlagen und Infrastruktur am Standort Rüsselsheim "zu den besten in Europa zählen". Die Regierung habe zugesagt, dass die Bundesagentur für Arbeit in Rüsselsheim die Qualifizierung der Arbeitskräfte für die Produktion des neuen Vectra übernehmen werde. Zudem werde sich die Regierung beim Energielieferanten für das Opel-Werk für wettbewerbsfähige Preise einsetzen. Diese Zusagen würden auch für die Standorte Bochum, Kaiserslautern und Eisenach gelten.

Rhiel forderte Clement auf, bei der Opel-Mutter GM in Detroit und Zürich persönlich vorstellig zu werden. Beunruhigt zeigte sich Rhiel von Nachrichten über ein umfangreiches Hilfspaket der schwedischen Regierung für den Saab-Standort Trollhättan. Clement solle verhindern, dass die Stockholmer Regierung wettbewerbsverzerrende Maßnahmen zu Lasten von Rüsselsheim ergreife. Nach Presseberichten will Schweden für rund 220 Millionen Euro Straßen- und Schienenwege ausbauen, um das Saab-Werk in Trollhättan verkehrstechnisch besser anzubinden.

Entscheidung fällt 2005

Einen Bericht der schwedischen Zeitung "Dagens Nyheter", wonach faktische entschieden sei, dass die Mittelklassewagen von Opel und Saab ab 2008 in Rüsselsheim gebaut werden, dementierte die Europazentrale des Autokonzerns General Motors. Der Bericht der schwedischen Zeitung sei falsch, sagte GM-Sprecher Rüdiger Assion in Zürich.

Die Verantwortlichen von Opel und Saab hätten am Montag erst ihre Bewerbungen um das künftige Mittelklassewerk abgegeben, sagte Assion. Die Daten würden in den nächsten Wochen von Vorstand Tim Lee analysiert. Anschließend werde es von GM Europa eine Empfehlung geben, ob Opel in Rüsselsheim oder Saab in Trollhättan die neue Mittelklasse bauen dürfe. Die endgültige Entscheidung falle erst Anfang 2005.

AP / AP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(