Auf Ihren Cholesterinwert haben die Limonaden keinen Einfluss, ob mit oder ohne Zucker. Um den Cholesteringehalt zu senken, und zwar in erster Linie das ungünstige LDL-Cholesterin, müssen vor allem die gesättigten Fette in der Kost eingeschränkt werden, d.h. fettreiche tierische Lebensmittel (fettreiche Wurstwaren und Milchprodukte/Käse), aber auch fettreiche Backwaren, Schokolade, Pralinen etc., salzige Snacks, frittierte Speisen und viele Fertiggerichte. Verwenden Sie bevorzugt pflanzliche Öle, am besten Rapsöl und Olivenöl.
Was die Triglyzeridwerte angeht, so steigen diese häufig bei Übergewicht an, bei regelmäßigem Alkoholkonsum und auch bei zuckerreichen Produkten. Wenn Sie Produkte mit Zuckeraustauschstoffen verwenden, das sind z.B. Fruktose oder Sorbit, so können leider auch diese Ihre Triglyzeridwerte ansteigen lassen. Die meisten Erfrischungsgetränke sind jedoch mit Süßstoffen gesüßt (z.B. Aspartam, Acesulfam K), und diese haben keinen Einfluss auf die Triglyzeride im Blut. Achten Sie also auf die Angabe der Zutaten. Ob Zuckeraustauschstoffe oder Süßstoffe verwendet wurden, können Sie auch an den Kalorienangaben erkennen. Süßstoffe enthalten keine Kalorien, und dementsprechend sind diese Limonaden auch praktisch kalorienfrei.
Es gibt derzeit verschiedene Varianten von sog. "Stoffwechseldiäten", bei denen man bei entsprechend stoffwechseltyp-gerechter Ernährung quasi automatisch abnehmen soll. Allen ist gemeinsam, dass ihre Wirksamkeit wissenschaftlich überhaupt nicht nachgewiesen ist. Deshalb kann ich Ihnen von einer Metabolic Diät, die meistens zudem recht teuer ist, nur abraten.
Erfolgreich abnehmen können Sie nur, wenn Sie weniger Kalorien zu sich nehmen, als Ihr Körper verbraucht. Denn nur dann greift er auf seine Reserven (das Körperfett) zurück und baut sie ab. Eine Reihe der Empfehlungen, die bei Stoffwechseldiäten ausgesprochen werden, führen ebenfalls dazu, die Kalorien einzuschränken (z.B. wenn viel Obst und Gemüse empfohlen wird), und dann führen sie natürlich auch zu einer Gewichtsabnahme. Mit dem "Stoffwechseltyp" hat das allerdings dann nichts zu tun.
Zunächst stimmt es leider nicht, dass Vegetarier mehr Energie verbrauchen als Fleischesser. Der Energieverbrauch hängt in erster Linie ab vom Grundumsatz, der bei Personen mit wenig körperlicher Aktivität ca. 50-70% des Gesamtenergieverbrauchs ausmacht, und von der körperlichen Aktivität, die ja sehr unterschiedlich sein kann. Menschen, die viel Fleisch essen und damit viel Eiweiß aufnehmen, haben sogar einen etwas höheren Energieverbrauch, da der Stoffwechsel von Eiweiß mehr Energie verbraucht als der für Fett und Kohlenhydrate. Für die Praxis sind diese Unterschiede aber unbedeutend.
Leider kann man keine genaue Kalorienzahl angeben, die zum Abnehmen die richtige ist. Als Faustregel sagt man, dass die Kalorienzufuhr etwa 500 (bei Frauen) bis 800 (bei Männern) kcal/Tag unter dem jeweiligen Energieumsatz liegen sollte, aber dieser ist schwer zu ermitteln. Zwar gibt es verschiedene Berechnungsformeln, aber die individuellen Unterschiede sind sehr groß, so dass diese Formeln im Einzelfall fast nie passen. Außerdem fährt der Körper ja durch diverse Sparmechanismen seinen Energieumsatz bei einer Abnehmdiät unterschiedlich stark zurück, und dann stimmen die Formeln gar nicht mehr.
Die "Untergrenze" für die empfohlene Kalorienzufuhr für eine gesunde Gewichtsabnahme liegt bei ca. 1200 kcal/Tag. Weniger sollte es also nicht sein, denn bei einer noch geringeren Kalorienaufnahme ist es kaum noch möglich, ausreichend lebenswichtige Nährstoffe aufzunehmen.
Der Kaloriengehalt hängt ganz davon ab, wie groß Ihre Haferflocken-Mahlzeit ist. Wenn Sie z.B. 4 Esslöffel Haferflocken nehmen (1 Esslöffel entspricht durchschnittlich 15 g Haferflocken), also ca. 60g, liefern diese 220 kcal. Wenn dann 200 ml fettarme Milch dazukommen, das sind nochmals 95 kcal, hat die gesamte Mahlzeit also etwa 315 kcal und liefert Ihnen wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, B-Vitamine und Kalzium.
Dieser Kaloriengehalt ist auch für eine Mahlzeit (z.B. das Frühstück) bei einer Abnehmdiät unbedingt in Ordnung, weniger sollte es nicht sein. Um das Ganze etwas abwechslungsreicher zu machen, könnten Sie auch mal etwas frisches, kleingeschnittenes Obst dazugeben. Das liefert nur wenig zusätzliche Kalorien, schmeckt lecker und hält auch noch etwas länger satt.
Ich fürchte, ich kann Ihnen bei Ihrem Problem gar nicht helfen. Unser Essverhalten ist ja immer auch psychisch mitgesteuert, und bloße Ernährungsratschlägen sind da meist keine allzu große Hilfe. Ich würde Ihnen raten, sich einmal an eine (ernährungs-)psychologische Beratungsstelle zu wenden, wo Sie mit professioneller Hilfe Ihrem Problem auf den Grund gehen und dann eine Lösung finden können.