Ratgeber Ernährung

28. Juni 2012, 16:46 Uhr

Leitungswasser oft besser als stilles Mineralwasser

Weniger Mineralien, geschmackliche Fehler, mitunter sogar verkeimt: Eine Prüfung der Stiftung Warentest hat ergeben, dass viele stille Mineralwasser oft schlechter sind als Nass aus der Leitung. Keines der 29 getesteten Wasser konnte überzeugen.

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Das Video im Wortlaut: Leitungswasser ist oft besser als stilles Mineralwasser. Denn das stille Wasser hat häufig nur wenige Mineralien, Kennzeichnungsmängel, geschmackliche Fehler und manchmal sogar Keime. Mehr...

Kein stilles Mineralwasser konnte die Tester von Stiftung Warentest überzeugen. Jedes der 29 geprüften Wässer wies eine entscheidende Schwäche auf. Bequemer und wesentlich günstiger sei Wasser aus dem Hahn, so die Tester. Oton Birgit Rehlender – Stiftung Warentest:„ Wer glaubt, dass in einem natürlichen Mineralwasser mehr Mineralstoffe stecken, als im Trinkwasser, der irrt. Beispielsweise enthält das Lidl Saskia aus der Kirkel Quelle nicht einmal 50 mg pro Liter an Mineralstoffen. Das toppen die meisten Trinkwässer in unserem Land spielend.“ Für den Preis von 12 Flaschen aus dem Supermarkt kann man laut Stiftung Warentest täglich zwei Liter Trinkwasser ein ganzes Jahr lang zapfen. In Köln etwa koste ein Liter Leitungswasser 0,003 Cent. Im Supermarkt und beim Discounter zahle man für Wasser 13 Cent, für die Wässer klassischer Marken sogar meist mehr als 50 Cent je Liter. Der Tipp der Tester: Oton Birgit Rehlender – Stiftung Warentest:„ Oton Birgit Rehlender – Stiftung Warentest:„Es gibt kein einheitliches Wasser, was für jeden Verbraucher geeignet ist. Der eine mag es mit etwas mehr Salzgeschmack, der andere möchte lieber ein ganz mildes Wasser haben und so muss jeder Verbraucher selbst herausfinden, was ihm schmeckt und was für seinen Körper gut ist.“ Auch das Modegetränk Bubble Tea haben die Tester genauer unter die Lupe genommen. Fazit: Bubble Tea ist eine Kalorienbombe inklusive synthetischer Farbstoffe und Aromen. Ein großer Becher der „In-Getränks“ enthält bis zu 30 Stück Würfelzucker. Zudem fanden die Tester sogenannte Azofarbstoffe, die im Verdacht stehen, bei Kindern zu Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefiziten zu führen. Schließen

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