In New York scheint man nach dem Wirbelsturm "Irene" das Schlimmste überstanden zu haben. Der Regen hat aufgehört, Menschen trauen sich wieder auf die Straßen.
Die US-Metropole New York hat nach Ansicht der Rettungskräfte den Wirbelsturm "Irene" offenbar ohne die befürchtete große Katastrophe überstanden. "Der Himmel klart auf", konstatierte am Sonntag der Chef Rettungskräfte, Joseph Bruno. Zwar habe es in einigen Gegenden Überschwemmungen und Schäden gegeben. "Aber alles in allem denke ich, dass wir es überstanden haben." Das Zentrum von "Irene" hatte New York am Sonntagvormittag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu hundert Kilometern pro Stunde erreicht. Aus Angst vor dem Sturm waren in der Millionenmetropole 370.000 Bewohner evakuiert worden.
Trotz des Wirbelsturmes "Irene" werden die Aktienbörsen in New York wahrscheinlich am Montag geöffnet. Eine endgültige Entscheidung darüber stand am Sonntag aber noch aus. Wie aus mit den Vorgängen vertrauten Kreisen verlautete, wollen unter anderen Vertreter der Börsenaufsicht SEC, der Betreiber NYSE Euronext und der Nasdaq OMX um 19 Uhr (MESZ) über Stromausfälle und das Verkehrssystem sprechen
Die Zahl der Todesopfer durch den Wirbelsturm "Irene" in den USA ist auf mindestens zwölf gestiegen. Sechs Tote gab es nach Behördenangaben vom Sonntag allein im Bundesstaat North Carolina, wo "Irene" am Samstag erstmals Festland erreicht hatte. Weitere Todesopfer wurden aus Virginia, Connecticut, Florida und Maryland gemeldet. Das jüngste Opfer war ein elfjähriger Junge, der in Newport News in Virginia durch einen auf das Haus seiner Familie stürzenden Baum erschlagen wurde
New York scheint nach dem Wirbelsturm "Irene" das Schlimmste überstanden zu haben. Am Sonntagmorgen gegen 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr MESZ) klarte der Himmel auf und der Regen in Manhattan hörte auf. Die Menschen trauten sich wieder aus ihren Häusern und begutachteten die Schäden des Unwetters. In Manhattan hatte "Irene" unter anderem Baustellen-Absperrungen umgeworfen und Bäume entlaubt.
Nach Überschwemmungen und Stromausfällen droht den New Yorkern nun eine tödliche Gefahr durch heruntergerissene Stromleitungen. An vielen Stellen habe der Wirbelsturm "Irene" Starkstromkabel von den Masten gerissen, warnte die Stadtverwaltung am Sonntag. Wenn die in Pfützen oder auf überschwemmte Flächen fallen, könnten tödliche Stromschläge drohen. Das Tückische: Dem Wasser sei zumeist nicht anzusehen, dass es unter Strom steht. Reparaturteams der Stromversorger versuchten, die Gefahren so schnell wie möglich zu beseitigen.
"Irene" ist kein Hurrikan mehr. Das Nationale Hurrikanzentrum stufte das System am Sonntagmorgen (Ortszeit) wegen schwächerer Winde zu einem Tropensturm herab. "Die Auswirkungen ändern sich damit aber nicht", warnte der Chef des Zentrums, Bill Read, im US-Sender CNN. Der Wind sei nach wie vor stark, es regne noch immer und der Sturm drücke weiter Wasser an die Küste
Trotz Verwüstungen durch den Hurrikan "Irene" im US-Staat North Carolina sind die Schäden dort nach Angaben der US-Küstenwache wohl nicht so massiv wie befürchtet. "Alles in allem ist der Schaden nicht annähernd so schlimm wie erwartet", sagte Küstenwachen-Konteradmiral William Lee dem Sender CNN am Samstag (Ortszeit) nach einem Überflug jener Gegend, wo der Sturm am Samstag auf Land getroffen war. "Es waren nur einige wenige Bäume umgestürzt. Ich habe Hinweise auf Überflutungen gesehen." Alleine in North Carolina gab es aber mindestens fünf Todesopfer durch den Sturm
Wegen des Rekordsturmes "Irene" waren am Sonntag an der Ostküste der USA mehr als drei Millionen Menschen ohne Strom. Die Versorger warnten laut CNN, dass die Zahl steigen könnte. Auch die Gegend um die Bundeshauptstadt Washington war am Sonntagmorgen (Ortszeit) ohne Elektrizität. Die U-Bahnen fuhren zunächst aber noch. Die Stromnetze in den USA sind wegen ihrer starken Auslastung besonders empfindlich. Ein besonderes Problem: Die meisten Leitungen sind überirdisch verlegt und baumeln an Holzmasten über den Straßen. Deshalb gehören Ausfälle, allerdings in kleineren Dimensionen, zu jedem Sturm dazu. Durch die gewaltigen Ausmaße von "Irene" könnten nun Millionen Haushalte betroffen werden. Niemand weiß zudem, wann die Schäden repariert werden können
Hurrikan "Irene" ist auf seinem Weg entlang der US-Ostküste ein zweites Mal auf das Festland getroffen. Am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) traf "Irene" nach Angaben des US-Hurrikanzentrums mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern Atlantic City im Bundesstaat New Jersey. Am Samstagmorgen war der Wirbelsturm nahe Cape Lookout in North Carolina erstmals auf Land getroffen und später über den Ozean entlang der Küsten von Virginia, Maryland und New Jersey hinweggefegt
Ein Atomreaktor in der Nähe der US-Hauptstadt Washington hat sich nach Beschädigungen durch Hurrikan "Irene" automatisch abgeschaltet. Der Haupttransformator war zuvor von einer Aluminiumverkleidung getroffen worden, wie ein Sprecher der Betreiberfirma Constellation Energy Nuclear Group (CENG) am Sonntag mitteilte. Die Lage in dem AKW sei sicher. Angestellte oder die Umgebung des Kraftwerkes Calvert Cliffs im Staat Maryland seien nicht betroffen.
Die Atomanlage steht an der Chesapeake-Bucht südöstlich der Hauptstadt. CENG ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Constellation Energy und des französischen Konzerns Electricite de France . Hurrikan "Irene" erreichte am Wochenende die Ostküste der USA und bewegt sich weiter nach Norden. Auch die Millionenmetropole New York ist betroffen.
Der Hurrikan "Irene" tobt nicht nur, sondern zwitschert nun auch. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter werden unter dem Account @irene im Namen des Sturms Botschaften und Kommentare zu den Städten gesendet, die er gerade verwüstet. "Mein erstes Mal in Kitty Hawk", freute sich der Hurrikan etwa, als er die Kleinstadt im Bundesstaat North Carolina erreichte, die als Ort des ersten motorisierten Flugs bekannt ist. "Wo ist das Museum der Gebrüder Wright?", hieß es auf dem Kanal, der von bereits 8600 Menschen abonniert ist
Die Zahl der Toten durch Hurrikan "Irene" in den USA ist auf zehn gestiegen. Die meisten Opfer wurden von entwurzelten Bäumen, herabfallenden Ästen oder herumfliegenden Trümmerteilen erschlagen, wie der Nachrichtensender berichtete.
Allein fünf Todesopfer habe es in North Carolina gegeben, drei weitere in Virginia. In Queenstown im Bundesstaat Maryland sei eine Frau in ihrem Haus ums Leben gekommen, als ein umstürzender Baum den Schornstein traf und durch das Dach drückte. Auch der Tod eines 55 Jahre alten Surfers bei starkem Wellengang vor der Küste Floridas wurde "Irene" zugeschrieben.
Mitten im Großeinsatz um den Supersturm "Irene" hat die New Yorker Polizei zwei Kajak-Fahrer aus dem Wasser holen müssen. Die zwei waren vor Staten Island in der aufgewühlten See unterwegs, sagte New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg am späten Samstagabend (Ortszeit) im Krisenzentrum im Stadtteil Brooklyn. Nach der Meldung brauchte die Polizei erstmal eine halbe Stunde, um die beiden Extremsportler zu finden. "Die beiden sind gerettet", sagte Bloomberg. "Aber das ist eine von diesen rücksichtslosen Aktionen, mit der die Kräfte unserer Polizei verschwendet werden
Der Hurrikan "Irene" hat die Millionenmetropole New York erreicht. New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg sagte auf einer Pressekonferenz: "Die Spitze des Hurrikans befindet sich über uns". Er fügte hinzu, dass die Zeit für Evakuierungen nun vorbei sei. Wer bis jetzt sein Haus nicht geräumt habe, dem rate er, da zu bleiben, wo er sich befinde und sich von den Fenstern fernzuhalten. Die größte Stadt der USA glich unterdessen einer Geisterstadt, die von starken Winden und heftigen Regenfällen heimgesucht wurde. In Manhattan waren Bars und Restaurants geschlossen, Broadway und Times Square lagen verlassen da.
Dem gewaltigen Wirbelsturm "Irene" sind in seinen ersten zwölf Stunden nach dem Auftreffen auf Land in den USA schon neun Menschen zum Opfer gefallen. Als neuntes Opfer meldete CNN am Samstagabend (Ortszeit) einen Mann, der im Chesterfield County in Virginia in seinem eigenen Haus von einem Baum erschlagen wurde. Auf seiner Route tötete er allein in North Carolina fünf Menschen. Darunter war ein 15-jähriges Mädchen, das wegen Stromausfalls einer Ampel an einer Kreuzung überfahren wurde, sowie ein Mann, der einen Herzinfarkt erlitt, als er die Fenster seines Hauses mit Brettern vernagelte. Zwei Menschen starben bei Verkehrsunfällen, ein Mann wurde von einem herabfallenden Ast tödlich getroffen. Ein elfjähriger Junge wurde am Samstag in Newport News in Virginia von einem auf das Wohnhaus seiner Familie stürzenden Baum erschlagen. Ebenfalls in Virginia starb ein Mann, als ein Baum auf sein Auto stürzte. Ein 55-jähriger Surfer starb am Freitag vor der Küste Floridas. Straßen und Flughäfen wurden geschlossen, 12.000 Telefonverbindungen unterbrochen.
Der Wirbelsturm hat sich auf seinem Weg nach Norden der US-Ostküste entlang etwas abgeschwächt, melden US-Behörden. Dennoch sei "Irene" gefährlich, warnen die Rettungskräfte. Die Helfern hätten vor allem mit dickköpfigen Küstenbewohnern ihre Mühe, hieß es im TV-Sender CNN. Einige wollten ihre Häuser nicht verlassen. Dass das Wasser an ihren Häusern bald zweieinhalb Meter hoch stehen würde, schrecke sie nicht.
Die meisten können sich die Gewalt eines tropischen Wirbelsturm offenbar nicht vorstellen. So auch einige Surfer, die trotz der Warnungen auf den großen Sturmwellen reiten wollen. Einer von ihnen hat sein Leichtsinn das Leben gekostet. Der 55 jährige erlag am Sonnabend seinen schweren Verletzungen, die er sich in der schweren Brandung am Strand von Smyrna/Florida zugezogen hatte, teilten die örtlichen Behörden mit.
Ab 21.00 Uhr Ortszeit am Samstagabend (3.00 Uhr MESZ am Sonntag) gilt ein Ausgehverbot in New York. Bürgermeister Bloomberg forderte die Menschen mit Nachdruck auf, sich in Sicherheit zu bringen: Alle seien gewarnt worden; er werde keinen Polizisten rausschicken, um Leute zu retten, die unvorsichtig seien - so wie die Menschen, die sich trotz des nahenden Unwetters noch an den Stränden der Metropole aufhielten. New Jerseys Gouverneur Chris Christie wurde noch deutlicher: "Get the hell off the beach" - "Haut verdammt noch mal vom Strand ab! Brauner werdet Ihr nicht! Haut vom Strand ab!"
Die Zahl der Todesopfer durch den gigantischen Hurrikan "Irene" in den Bundesstaaten North Carolina und Virginia ist nach einem Bericht des US-Fernsehsenders CNN auf mindestens vier gestiegen. Darunter ein Kind. Der Elfjährige wurde erschlagen, als in der Werftstadt Newport News ein Baum durch das Dach der Wohnung schlug. CNN berichtete, dass in North Carolina ein Autofahrer im Unwetter von der Straße abkam und einen Baum rammte. Anderswo erschlug ein Ast einen Mann. Fast eine Million Einwohner der beiden US-Staaten sollen mittlerweile ohne Strom sein.
Problematisch ist weniger die Geschwindigkeit der Windspitzen, sondern die Größe des Wirbelsturms: "Irene" ist etwa so groß wie Europa und bedeckt fast die gesamte Ostküste der USA. Er wird auch Gebiete erreichen, die mit tropischen Wirbelstürmen nicht vertraut sind: Die Megametropole New York und die Neuenglandstaaten um Boston. Im Gegensatz zum gewaltigen Sturm "Gloria" 1985 wird "Irene" mit der Flut zusammentreffen.
Daher ist besonders Long Island bedroht. Die fast 200 Kilometer lange Insel, die östlich von New York in den Atlantik ragt. Sie sollte am Samstagabend (Ortszeit) gesperrt werden, dann kann man nur noch von der Insel runter, aber nicht mehr rauf.
US-Präsident Barack Obama hat sich am Samstag bei einem Besuch in der Zentrale der Katastrophenschutzbehörde FEMA zufrieden über den bisherigen Hurrikan-Einsatz gezeigt. "Ihr macht einen prima Job", lobte Obama, der zuvor wegen des Sturms "Irene" seinen Sommerurlaub um einen Tag verkürzt hatte. Zugleich wies er auf die Aufgaben hin, die noch vor Helfern und Einsatzkräften liegen. "Das werden lange 72 Stunden", betonte der Präsident.
Nach Angaben des Roten Kreuzes haben bislang alleine in deren Notunterkünften 13 000 Menschen Zuflucht gesucht, sagte eine Sprecherin. In zwölf Bundesstaaten seien 150 Unterkünfte eingerichtet worden. Von der Heilsarmee hieß es, sie könne im Bedarfsfall 150 Notküchen zur Versorgung der Bevölkerung einrichten.
Wer auf sich selbst gestellt ist, kann eine der 91 über New York verteilten Notunterkünfte aufsuchen. Für Wasser und Decken ist dort gesorgt. Nahrungsmittel sollen noch eintreffen
Um Punkt 12.00 Uhr mittags Ortszeit (18.00 Uhr deutscher Zeit/MESZ) soll die größte Stadt der USA zur Fußgängerzone werden. Kein Bus, keine U-Bahn, keine Nahverkehrszüge mehr. Selbst die Fähren vom Südzipfel Manhattans nach Staten Island sollen dann nicht mehr fahren.
An vielen U-Bahnstationen bot die Stadt vor der geplanten Einstellung des Betriebs "Free Entry" (freien Eintritt), damit alle Betroffenen in sichere Gebiete gelangen konnten
Wegen des nahenden Monstersturms "Irene" haben mehr als 370.000 New Yorker einen Evakuierungsbefehl erhalten. "Das ist kein Scherz, Ihr Leben könnte in Gefahr sein", warnte Bürgermeister Michael Bloomberg am Samstag vor dem Eintreffen des Hurrikans. Die Bewohner der von Überschwemmungen gefährdeten Stadtteile forderte er auf, die Anweisungen zu befolgen und ihre Häuser "sofort" zu verlassen. "Die Zeit zu gehen ist jetzt gekommen", sagte Bloomberg. Sonst werde es "zu spät" sein.
Die Arbeiter auf der Baustelle des World Trade Centers bereiteten sich ebenfalls auf "Irene" vor. Vor allem der sogenannte Freedom Tower, der einmal das höchste Gebäude der Millionenmetropole werden soll, bietet dem Wirbelsturm viel Angriffsfläche. Er steht an der Südspitze Manhattans unweit des Hudson River. Auf dem Fluss fuhr am Samstagmorgen kaum ein Boot, auch der Schiffsverkehr zur Freiheitsstatue ruhte. Die Mülleimer an der Uferpromenade waren entfernt, Parkgaragen versuchten sich mit Sandsäcken zu schützen.
Die Stromversorgung ist nicht nur für Bewohner von North Carolinas unterbrochen, auch Virginia ist betroffen: Mehr als 200.000 Einwohnern in North Carolina und einigen Zehntausend in Virginia sind ohne Strom, wie die Betreiber Progress Energy und Dominion Resources mitteilten.
Mit heftigen Sturmböen und massiven Regengüssen hat der gewaltige Hurrikan "Irene" im US-Bundesstaat North Carolina für Überschwemmungen gesorgt. In zahlreichen Küstenstädten standen ganze Straßenzüge unter Wasser. In New York, wo der Sturm am Sonntag erwartet wird, herrschte derweil gespannte Ruhe. Bürgermeister Michael Bloomberg sprach mit Blick auf den Hurrikan von einem "lebensbedrohlichen Sturm".
Nach der Ankunft des mächtigen Hurrikans "Irene" müssen im US-Bundestaat North Carolina hunderttausende Menschen vorerst ohne Strom auskommen. Der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern habe "schlimme Schäden" an Stromleitungen und an der Wasserversorgung angerichtet, sagte Gouverneurin Beverly Perdue am Samstag dem US-Sender CNN. Bislang sei ihr ein Todesfall durch den Wirbelsturm bekannt. Ihren Angaben zufolge ist der gesamte Osten des Bundestaates von dem Sturm betroffen. Dem Sender ABC zufolge wurden in den USA mehr als 24.000 Flüge gestrichen.
Wegen "Irene" wurden die drei großen Flughäfen von New York geschlossen. Ab Samstagmittag (Ortszeit, 18 Uhr MESZ) könnten keine Flugzeuge mehr an den Flughäfen John F. Kennedy, La Guardia und Newark landen, teilte die zuständige Behörde mit. Insgesamt strichen Fluggesellschaften fast 7000 Flüge über das Wochenende.
Das Nationale Hurrikan-Zentrum teilte mit: "Es wird erwartet, dass 'Irene' im Grenzbereich zwischen Kategorie 1 und 2 bleibt." Den Prognosen zufolge bleibt "Irene" ein Hurrikan und nimmt am Sonntag Kurs auf Maryland, New Jersey und New York.
Der riesige Hurrikan "Irene" ist an der US-Ostküste auf Land getroffen. Das Auge des Wirbelsturms erreichte nahe Cape Lookout im Bundesstaat North Carolina die Küste, wie das US-Hurrikanzentrum in Miami meldete. Erste Ausläufer des Wirbelsturms peitschten über den US-Bundesstaat North Carolina und brachten heftige Winde, Starkregen und Brandungswellen.
Die Angst vor Hurrikan "Irene" wächst: Der gewaltige Wirbelsturm sollte am frühen Samstagnachmittag (MESZ) auf die Ostküste der USA treffen. In New York sollte vorsorglich der komplette öffentliche Nahverkehr eingestellt werden, Evakuierungen begannen, viele Flüge wurden gestrichen. In North Carolina kündigte starker Regen das Unwetter an.
Der gewaltige Wirbelsturm "Irene" hat sich vor der Ostküste der USA leicht abgeschwächt. Das Hurrikanzentrum in Miami stufte ihn in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) von der Kategorie 2 auf die Kategorie 1 herunter. Entwarnung gab es aber nicht: Der wegen seiner riesigen Ausmaße in US-Medien als "Mammut-Hurrikan" bezeichnete Sturm bleibe extrem gefährlich, betonten die Experten.
Die Windgeschwindigkeiten im Zentrum des Sturms seien von 160 auf etwa 150 Kilometer pro Stunde zurückgegangen, hieß es. Mit einer Geschwindigkeit von rund 22 Stundenkilometern bewege sich "Irene" vor der Küste des Bundesstaates North Carolina nordwärts.
Wegen des Wirbelsturms "Irene" hat die Lufthansa zahlreiche Flüge in die USA gestrichen. Das teilte die Fluggesellschaft auf ihrer Internetseite mit.
Demnach entfallen Samstag (27.08.) alle Flüge nach New York, am Sonntag (28.08.) alle Flüge nach New York, Philadelphia und Boston. Die Flüge nach Washington D.C. sind derzeit nicht betroffen.
"Es kann aber zu weiteren kurzfristigen Streichungen kommen", sagte Lufthansa-Sprecher Boris Ogursky. Am Montag sei der Flugbetrieb voraussichtlich wieder normal.