. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
4. März 2010, 08:41 Uhr

Nachbeben versetzt Menschen in Panik

In Chile hat ein schweres Nachbeben die Menschen in Panik versetzt. Aus Angst vor einem neuen Tsunami flüchteten Tausende in der Küstenregion Concepción auf höher gelegene Gebiete. Unterdessen bebte auch am anderen Ende des Pazifiks, in Taiwan, die Erde.

Erdbeben in Chile, Santiago de Chile, Erdbeben, Chile, Beben, Conception, Tsunami, Flutwelle, Taiwan,

Die Folgen des verheerenden Erdbebens sind in der chilenischen Küstenregion Concepción noch überall zu sehen© Ian Salas/EPA/DPA

In Chile haben vier Tage nach dem verheerenden Beben der Stärke 8,8 weitere Nachbeben für Panik und Angst vor einem neuen Tsunami gesorgt. Viele Menschen in der Küstenregion um die Stadt Concepción versuchten, sich in höher gelegenen Gebieten in Sicherheit zu bringen. Die befürchtete Flutwelle blieb jedoch aus. Die Erdstöße erreichten Stärken von bis zu 6,4. Unterdessen wurde am Donnerstagmorgen auch der Süden Taiwans von einem schweren Beben erschüttert.

Kaum Schäden durch Beben auf Taiwan

Wie die Erdbebenwarte in Taipeh meldete, hatte das Beben eine Stärke von 6,4. Das Epizentrum lag nach Angaben der seismologischen Behörde nahe der Stadt Jiashian in einer Tiefe von rund fünf Kilometern. In Tainan im Süden der Insel brach nach dem Beben in einer Textilfabrik ein Feuer aus. Mindestens ein Zug in der Region entgleiste, die Behörden stellten den Bahnverkehr in der gesamten Gegend aus Sicherheitsgründen ein.

Auch die U-Bahn in der Stadt Kaohsiung fuhr vorübergehend nicht. In Jiashian, das im vergangenen August von einem Wirbelsturm heimgesucht worden war, stürzten einige Behelfsunterkünfte ein, wie der Sender CTI meldete. Berichten zufolge wurde eine Person in Kaohsiung von herabfallenden Trümmern verletzt, in der Stadt Chiayi gab es zwei Verletzte.

Die Erdstöße brachten noch in der 400 Kilometer weiter nördlich gelegenen Hauptstadt Taipeh Häuser zum Schwanken und verursachten Stromausfälle. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Taiwan liegt in einer seismisch aktiven Zone und wird häufig von Erdbeben erschüttert. 1999 kamen bei einem schweren Beben der Stärke 7,6 in Zentraltaiwan rund 2300 Menschen ums Leben.

Beschwichtigungen in Chile finden kein Gehör

In Chile versuchte die Katastrophenschutzbehörde Onemi, die von den Nachbeben in Angst und Schrecken versetzten Menschen zu beruhigen. "Dieses Beben hatte keine Eigenschaften, die einen Tsunami auslösen können", hieß es in einer Mitteilung. Die Onemi hatte allerdings auch unmittelbar nach dem verheerenden Erdbeben vom vergangenen Samstag mit etwa 800 Toten Tsunami-Entwarnung gegeben. Kurz darauf waren Dutzende Küstenorte und auch die einzige Siedlung auf der zu Chile gehörenden Pazifik-Insel Robinson Crusoe von einer riesigen Flutwelle weitgehend zerstört worden.

AFP/DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Erdbeben in Chile Die ersten Menschen sterben nach Plünderungen

Die Lage in den chilenischen Erdbebengebieten wird zunehmend explosiv: Aus Vororten der verwüsteten Stadt Concepción wurden Schießereien zwischen bewaffneten Bürgerwehren, Plünderern und dem Militär gemeldet. Inzwischen ist auch von ersten Toten die Rede. mehr...

Plünderungen in Chile Regierung verhängt Ausgehsperre

Nach dem verheerenden Erdbeben in Chile häufen sich im Katastrophengebiet die Plünderungen. In Concepción musste die Feuerwehr sogar zeitweilig die Bergung von Überlebenden einstellen, weil die Polizei Tränengassalven auf Menschen abfeuerte, die massenhaft Waren aus einem halb zerstörten Supermarkt davontrugen. mehr...

Nach schwerem Erdbeben in Chile Größerer Tsunami bleibt zunächst aus

Der nach dem Erdbeben in Chile befürchtete Tsunami ist auf den zu den USA gehörenden Inseln im Pazifik glimpflich verlaufen. In Chile dagegen stiegen die Opferzahlen auf über 200 Tote. mehr...

 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (8/2012)
Whitney Houston