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Nur selten haben Trauerfeiern so viele Menschen angezogen wie jetzt zum Tod des Papstes. An der Beisetzung in Rom nehmen auch rund 200 gekrönte Häupter, Staats- und Regierungschefs teil. Ein Überblick.
Unter innenpolitischem Druck hat der polnische Ministerpräsident Leszek Miller seinen Rücktritt für den 2. Mai erklärt - dem Tag nach dem EU-Beitritt seines Landes.
Tagelang herrschte in Polen Schweigen zu den immer lauter werdenden Boykottforderungen westlicher Politiker, die der Ukraine bei der Fußballeuropameisterschaft die kalte Schulter zeigen wollen.
Premier Donald Tusk fing an zu weinen und Ex-Staatschef Lech Walesa beklagte, die "Elite der Nation" sei gestorben. Der Flugzeugabsturz von Smolensk stürzt Polen in tiefe Trauer.
Deutliche Worte aus Polen. Vor seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Ministerpräsident Donald Tusk die Bundesregierung aufgefordert, die Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach nicht in den Stiftungsrat des Zentrums gegen Vertreibung zu berufen. Die Bundeskanzlerin will sich mit der Personalie jedoch weiter Zeit lassen.
Während in Deutschland heftig über den Umgang mit der Linken gestritten wird, stellt sich für andere diese Frage nicht. Im europäischen Ausland gehören Bündnisse mit Linken und Ex-Kommunisten längst zum Alltag.
Dick Marty, Sonderermittler des Europarats, hat massive Vorwürfe erhoben: Demnach gab es in Polen und Rumänien geheime CIA-Knäste, außerdem sei klar, dass el Masri tatsächlich illegal verschleppt wurde. Die deutsche Regierung hat die Anschuldigungen scharf zurückgewiesen.
Die CIA hat Geheindienstgefängnisse in Polen und Rumänien betrieben, die deutsche Regierung die Ermittlungen behindert. Diese massiven Vorwürfe des Europaratsermittlers Dick Marty hat Deutschland, ebenso wie Polen und Rumänien, empört zurückgewiesen.
Der NATO-Generalsekretär fing früh an. Schon in seiner Jugend engagierte er sich in der Labour-Partei, später in der Gewerkschaft für die schottische Whisky-Industrie. Mit 32 zog er ins Unterhaus ein.
Die Wahl von Joseph Ratzinger zum Nachfolger von Papst Johannes Paul II. ist weltweit überwiegend mit Freude und Zustimmung aufgenommen worden. Doch es gibt auch Zweifel, ob es innerkirchliche Reformen und Fortschritte in der Ökumene geben wird.
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