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Nur einen Tag nach seiner Ankunft als Vermittler schafft es der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan, den kenianischen Staatschef Mwai Kibaki und den Oppositionsführer Raila Odinga zusammen zu bringen - ein Hoffnungsschimmer im krisengeschüttelten Kenia.
Kenia kommt nicht zur Ruhe: In einer Kirche, die von einem wütenden Mob angezündet wurde, sind rund 50 Frauen und Kinder verbrannt. Und es mehren sich die Hinweise, dass bei der umstrittenen Präsidentenwahl betrogen wurde: Nun behauptet der Wahlleiter, er sei unter Druck gesetzt worden, Präsident Mwai Kibaki zum Sieger zu erklären.
Kenias Präsident Mwai Kibaki hat am Freitag die neue kenianische Verfassung unterzeichnet und damit offiziell in Kraft gesetzt.
Kenias neuer Präsident, der 71-jährige Mwai Kibaki, ist zwar einer der ältesten Parlamentarier des Landes, doch gerade seine jungen Anhänger erhoffen sich von dem studierten Ökonomen den Aufschwung für ihre Generation.
Kenia hat eine neue Regierung: Nach Monaten der Unruhen haben sich der amtierende Präsident Mwai Kibaki und Oppositionsführer Raila Odinga zusammengerauft und wollen künftig das Land gemeinsam regieren. "Diese Nation eint mehr als sie teilt", sagte Kibaki.
Seine einzige Kuh konnte er gerade eben noch so wegzerren, als der Mob kam. Der fackelte alles ab, was ihm im Weg stand. Wie Samuel Mbatias kleine Farm. Roland Brockmann war mit der Welthungerhilfe zu den Flüchtlingscamps im Rift Valley unterwegs.
Während Kenia von Tag zu Tag tiefer im Chaos versinkt, beginnt die Politik einen "Dialogprozess". Unter Vermittlung von Kofi Annan werden sich nun Vertreter von Regierung und Opposition zu Gesprächen treffen. Derweil eskaliert die Gewalt in dem ostafrikanischen Land.
Mit weißen Schals strömten sie aus allen Richtungen Richtung Zentrum von Nairobi: Die Anhänger des kenianischen Oppositionsführers Raila Odinga wollen dort gegen den Präsidenten des Landes protestieren. Doch nun wurde die Großdemo spontan wieder abgesagt.
Die Unruhen in Kenia nach der Präsidentenwahl sind abgeflaut. Insgesamt mehr als 200 Menschen kamen ums Leben. Ursachen für das Blutvergießen ist nicht nur das umstrittene Wahlergebnis, das laut EU-Beobachtern dringend überprüft werden müsste. Es geht außerdem um Stammeskriege.
Nach dem Wahlsieg des kenianischen Präsidenten Mwai Kibaki haben sich mehrere tausend Anhänger der Opposition gegen die Regierung erhoben, der sie Betrug vorwerfen. Die Polizei geht mit Gewalt gegen die Protestierenden vor, schon rund 100 Menschen wurden getötet.
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Mwai Emilio Stanley Kibaki ist seit dem 30. Dezember 2002 der dritte und amtierende Staatspräsident Kenias. Am 30. Dezember 2007 wurde er zum Sieger der Präsidentschaftswahl 2007 erklärt und erneut vereidigt.
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