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Politik in Deutschland
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23. November 2006, 15:20 Uhr

So ungerecht geht es zu in Deutschland

Ist das ungerecht?; „Normale“ Bürger, von Moral und Gesetz fest im Griff gehalten, zahlen Steuern, füttern gierige Konzerne mit Strom- und Gasgebühren, brauchen Lupen, um Kleingedrucktes zu entziffern und müssen, ohnmächtig vor Wut zusehen wie Deutschland, von Korruption, Vetternwirtschaft, Speichelleckerei, Werbeverarsche und Castingshows, bei denen der Angepasste mehr Chancen hat, als der Couragierte, jeden Tag mehr zur Bananenrepublik Nummer 1 mutiert? Nicht Talent, Disziplin und Motivation entscheiden über Beschäftigung, sondern Netzwerke und Beziehungen, im Volksmund auch „Vitamin-B“ (Gibt’s den in der Apotheke?) genannt? Einsam ist der, der unbequem und schwierig, immer wieder, bei fast jeder Gelegenheit, für wahre Demokratie, Toleranz, Frieden und Respekt kämpft und diskutiert? Der Angepasste ist immer gut drauf, auch wenn´s im schlecht geht, er arbeitslos ist, seine Bewerbungen und Mühen sinnlos scheinen? Er nimmt immer Rücksicht auf die anderen? Egal ob es seine Freiheit einschränkt, seine Gesundheit leidet, sein Erwerb auf die Konten anderer fließt?
Ist das alles ungerecht?
Nein und Ja!
Nein, in einer Welt, in der nur der Einzelne zählt, Egoismus und Gier, gepaart mit Macht, die Maxime des menschlichen Daseins bilden und die alle Philosophien des sozialen Miteinander ignoriert!
Ja, das alles ist ungerecht, wenn man an einer fairen, friedvollen und sozialen Welt, mit einem intakten Ökosystem und glücklichen Menschen seinen Lebensinhalt sieht…sowie ich es mir erträume…
Andreas Schreyer
Berlin


Als besondere Ungerechtigkeit empfinde ich:
  • Steuerzahler und Leistungsempfänger sind gläsern geworden und machen sich bei dem kleinsten Fehler strafbar
  • Steuergeld- und Beitragsverschwendung der öffentlichen Hand sind keine Straftatbestände
Cornelia Koch
Bielefeld


Für die Herren der führenden "Volksparteien" habe ich als überwiegend CDU- Wählender der seit 40 Jahren das Glück hat die Einzahlungen in die Renten- und Krankenkasse leisten zu können, folgenden Rat.
Folgen Sie nicht allein dem Zeitgeist ! Achten Sie das Recht der Jugend aber vernachlässigen Sie nicht die älteren und schwächeren Deutschen (auch die keinen Migrationshintergrund haben), mit deren Wählerstimmen Sie auch gewählt werden. Die, die seit Jahrzehnten soweit es Ihnen möglich ist, für ihr eigenes Wohl, Ihre Familien und für einen nach Möglichkeit gerechten Staat Deutschland arbeiten.Wenn die scheinbar nicht mehr dem Zeitgeist und der vermeindlich globalen Realität entsprechenden Werte wie Alter, Lebenserfahrung, Familie, Ehe, immer mehr in den Hintergrund rücken oder von den Medien und auch den Politikern gerückt werden, denke ich, wird es für Deutschland als eines der Zugpferde Europas (seit Beginn des EU- Prozesses) nicht gut ausgehen.
Die Geschichte wiederholt sich sicher nie aber sie sollte von den Eliten einschließlich den demokratisch gewählten Politiker (die sich den Eliten sicher zugehörig fühlen) beachtet werden. Manchmal treten Veränderungen ein ohne lange Vorwarnung (s. 1848, 1918, 1923, 1929, 1933, 1939 ...)
H. D.
Hamburg


Sehr geehrte Damen und Herren,ich finde auch das es sehr ungerecht in Deutschland vonstatten geht und möchte Ihnen gerne folgende Beispiele nennen.
  • Ich bin für Gleichberechtigung und folge dem Grundsatz gleiche Rechte gleiche Pflichten und kann deshalb nicht verstehen das junge Männer Wehr/Zivildienst leisten müssen, junge Damen aber nichts.
  • Das Studenten die sich bereits im Studium befunden haben plötzlich Studiengebühren zahlen müssen, ohne sich entsprechend darauf vorbereiten zu können. Wobei ich ohnehin nicht verstanden habe, das zunächst mit diesen Geldern nur Löchern in den Länderhaushalten gestopft worden sind und es heute immer schwieriger ist an ein bafög zu kommen, weshalb eigentlich nur noch Kinder reicher Eltern in den Genuß einer akademischen Ausbildung kommen.
  • Das Beamte nicht in die Rentenkasse einzahlen, aber Pensionen wesentlich mehr Wert sind als die normale Rente.
  • PS: Dies ist nur ein kleiner Auszug von Gründen, warum ich mich u.a. dazu entschlossen habe Deutschland nach meinem Studiumsabschluß den Rücken zu kehren.
    Mit freundlichen Grüßen
    Sven Piper

    Ich will mich kurz fassen: Als Mitarbeiter einer Bank fühlt man sich doch um den Erfolg der Arbeit betrogen, wenn man jahrelang Entbehrungen hinnimmt, alles gibt, seine Gesundheit opfert und dann trotz der steigenden Gewinne mit dem Verlust des Arbeitsplatzes rechnen muss. Dies lässt sich in anderen Branchen ebenfalls beobachten. Hinzu kommt, dass die Vorstände für diese Politik mit steigenden Löhnen belohnt werden. Deutschlands soziale Marktwirtschaft ist in Gefahr. Der Globalismus führt dazu, dass die Politik die Staatsziele vernachlässigt. Es gibt nur wenige Menschen, meist alte konservative, die sich entgegenstellen, wie z.B. die Manager von Haribo, Deichmann, DM, Trigema und Co. Leider eine aussterbende Spezies.
    Gruß
    Ingo Heinrich

    Verglichen mit zahlreichen anderen Staaten der Erde leben wir Deutschen im Paradies. Dennoch klagen wir alle darüber, wie ungerecht es in unserem Land zugeht. Es steht außer Frage, dass in Deutschland Dinge passieren, die äußerst ungerecht sind. So sind beispielsweise die in einigen Bundesländern eingeführten Studiengebühren nicht rechtens, da jungen Leuten aus ärmeren Familien ein Studium damit verwehrt bleibt. Diese Vorgehensweise der Landesregierungen spaltet das Land in eine Zweiklassengesellschaft, da alles darauf hinausläuft, dass in Zukunft ein Hochschulstudium zum Privileg der Reichen wird. Auch über die Gerechtigkeit unseres Rechtssystems lässt sich streiten. Warum muss ein Raubkopierer bis zu fünf Jahre im Gefängnis verbringen, während ein Kinderschänder oftmals nach drei Jahren wieder in die Freiheit entlassen wird? Hat demzufolge jemand, der das Leben eines unschuldigen Kindes für immer zerstört hat, eine mildere Strafe verdient als eine Person, die der deutschen Musikindustrie einen geringen Schaden zugefügt hat?
    Man könnte noch unzählige weitere Beispiele anbringen, um zu zeigen, wie ungerecht es in unserem Land zugeht. Es ist unbedingt vonnöten, sämtliche Veränderungen herbeizurufen, um diese vorherrschenden Ungerechtigkeiten zu beseitigen.Bereits 1997 hat Roman Herzog gesagt: "Durch Deutschland muss ein Ruck gehen." Diese Aussage könnte man heute immer noch treffen, da bisher kein wirklicher Ruck durch unser Land gegangen ist. Unter diesem „Ruck“ versteht man auch, dass in den Köpfen der Bürger ein Umdenken stattfinden muss. Es ist nicht nur alleine die Aufgabe der Politiker, für Gerechtigkeit zu sorgen.
    Wir leben in einer Demokratie. Dies bedeutet nicht, dass sich der Bürger nur von den Rechten, die ihm der Staat zusichert, bedienen darf. Er muss auch eine Gegenleistung erbringen, denn eine Demokratie lebt davon, dass sich die Menschen aktiv an der Gestaltung des politischen Systems beteiligen. So sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass man zur Wahl geht. Allerdings sagen die Wahlbeteiligungszahlen etwas anderes. So blieb bei den letzten Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern weitaus mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten den Wahllokalen fern. Dagegen hört man überall die Leute darüber klagen, wie ungerecht die Politik doch ist, die von der Regierung gemacht wird. Jemand, der nicht zur Wahl geht, muss sich auch nicht über Ungerechtigkeiten in der Politik beschweren, weil es von seiner Seite her auch ungerecht ist, der Demokratie den Rücken zu kehren.
    Im Artikel 17 des Grundgesetzes ist das sogenannte Petitionsrecht verankert. Dieses besagt, dass jeder Bürger das Recht hat, sich an den zuständigen Stellen zu beschweren, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Ferner haben alle Bürger das Recht, sich zu versammeln und gegen aus ihrer Sicht rechtswidrige Angelegenheiten zu demonstrieren. Volksbegehren und Demonstrationen haben schon mehrfach Politiker dazu bewogen, Entscheidungen rückgängig zu machen, da es auch in ihrem Interesse ist, die Mehrheit des Volkes hinter sich zu bringen.
    Indem sich sämtliche Bürger aktiv in die demokratische Gestaltung der Gesellschaft einbringen, kann man zwar nicht erwarten, dass sich plötzlich sämtliche Ungerechtigkeiten in Luft auflösen, aber zumindest wäre dies ein Anfang.
    Die Menschen dürfen nicht nur frustriert über sämtliche Ungerechtigkeiten jammern, sondern sie müssen selbst aktiv werden und dafür sorgen, dass Veränderungen herbeigeführt werden.
    Die Rockband "Die Ärzte" hat es in einem ihrer Lieder trefflich auf den Punkt gebracht: "Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär' nur deine Schuld, wenn sie so bleibt."
    Sandra Hartung
    Kahla


    Warum fragen Sie nicht danach, wo es gerecht zugeht in Deutschlad. Die Liste ist kürzer und macht noch Hoffnung.
    Gruß B. Meise

    Als die größte Ungerechtigkeit in Deutschland empfinde ich die ungerechte Verteilung des Nettovermögens. So besitzen 50 Prozent aller Haushalte (diejenigen mit niedrigem Einkommen) weniger als 5% des Nettogeld- und Nettoimmobilienvermögens, 10 Prozent der reichsten Haushalte dagegen mehr als 45%. Die Tendenz ist in beide Richtungen fallend bzw. steigend, so dass der viel gepriesene Wirtschaftsaufschwung hauptsächlich den reichen Bevölkerungsschichten zugute kommt. Jeder normale Erwerbstätige merkt das an seinem stagnierenden oder sinkenden Realeinkommen. Politiker können hier wenig bewirken, da die Spielregeln von den „Global Playern“ festgelegt werden. Die Politik kann nur dazu beitragen, Rahmenbedingungen (z.B. mit Einschnitten in die Sozialsysteme) festzulegen, so dass die internationalen Finanzströme nicht am eigenen Land vorbei fließen. Das führt aber nicht zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen für die Allgemeinheit. Hieraus resultiert auch der Frust eines großen Teiles der Bevölkerung, dass nämlich Opfer, die gebracht werden, nicht ihnen zugute kommen, sondern als Gewinne auf den internationalen Finanzmärkten abgeschöpft werden.
    Dr. Gerhard Lottes
    Münster


    Nachdem ich mich mit der Frage beschäftigt habe, was in Deutschland ungerecht ist, sind mir spontan einige grundlegende Dinge eingefallen:
    Bei vielen umstrittenen Themen erfolgt leider keine Differenzierung der Bürger. Ein Beispiel dafür ist die Arbeitslosigkeit. Oft werden Arbeitslose, die sich wirklich um einen Beruf bemühen oder nach langer Zeit der Arbeit einfach entlassen werden, mit solchen in einen Topf geworfen, die noch nie in ihrem Leben einen Finger gerührt haben und es vermutlich auch nie tun werden. Ein weiterer Punkt, in dem nicht richtig unterschieden wird, ist die Einführung der umstrittenen Studiengebühren. Es wird nicht unterschieden, ob ein Student lange Zeit studiert, weil er ein sehr umfangreiches Studium belegt, oder weil er ständig ein neues Studium anfängt und nicht bei einer Sache bleibt.
    In den Medien hört man immer wieder Beschwerden darüber, dass es hier zu wenig Familien mit Kindern gibt. Doch wenn Studenten schon verschuldet ihren neuen Lebensweg beginnen, dann frage ich mich, wie sie dann noch eine Familie ernähren sollen. Hinzu kommt, dass sich die Studienzeit erhöhen könnte. Ich denke nicht, dass man sich ausreichend auf Prüfungen vorbereiten kann, wenn einem ständig im Hinterkopf die Frage schwebt, wie man das Studium bezahlen bzw. den Kredit zurückzahlen kann. Durch die Annahme von Aushilfsjobs etc. wird ebenso die Zeit zum Lernen verringert und da das Studium nicht unnötig in die Länge gezogen werden soll, stehen die Absolventen der Prüfungen unter erheblichem Druck.
    Ebenso fragwürdig wie die Studiengebühren halte ich die Praxisgebühren. Es gibt Menschen, die täglich Medikamente einnehmen müssen, welche häufig nur auf Rezept herausgegeben werden. Und nur um an dieses notwendige Rezept heranzukommen, muss man dann jedes Quartal die Praxisgebühren sowie das Rezapt bezahlen, ohne überhaupt untersucht zu werden. Da fragt man sich, wieso man überhaupt noch in eine Krankenkasse einzahlt
    Studiengebühren, Praxisgebühren sowie die Erhöhung der Mehrwertsteuer wären vermutlich nicht nötig, wenn die Bundestagsabgeordneten auf übertrieben hohe Diäten verzichten würden. Ein Durchschnittsbürger, der sein Leben lang hart arbeitet, kann von einem Verdienst in dieser Höhe nur träumen.
    Zum Thema Justiz, was ja eigentlich Gerechtigkeit bedeutet, halte ich auch etwas für sehr ungerecht, nämlich die Tatsache, dass Täter oftmals besser dastehen als die Opfer oder sogar die Polizei. Ich beziehe das zum Großteil auf den allseits bekannten Mord an Jakob von Metzler. Es kann doch nicht angehen, dass ein Kommissar Angst um seinen Beruf haben muss, weil er einem Mörder „Folter" angedroht hat, während der besagte Mörder fröhlich und wahrscheinlich ohne sich auch nur Gedanken um die Studiengebühren machen zu müssen, mit Justitias Hilfe Jura studiert. Allein die Tatsache, dass ein feiger Mörder einen solchen Studiengang belegen kann, halte ich für grotesk. Aber zumindest würde das erklären, warum das Justizwesen so verkommt.
    Der letzte Punkt, den ich ansprechen möchte, ist unsere Regierungsform: die Demokratie. Nun vielleicht würde der Begriff „Scheindemokratie" besser zu dieser Staatsform passen. Denn ich persönlich verstehe unter einer Demokratie das Mitbestimmungsrecht des Volkes. Doch das einzige Mitbestimmungsrecht, das wir besitzen, ist die Wahl der Personen, die grundlegende Entscheidungen treffen können. Aber selbst an wichtigen Entscheidungen teilzuhaben, ist nicht möglich. Mit wichtigen Entscheidungen meine ich solche, die alle Bürger betreffen, wie zum Beispiel die Einführung des EURO. Ich frage mich, was daran so schlimm sein sollte; in der Schweiz funktioniert es ja auch. Man müsste natürlich differenzieren zwischen sinnvollen Beschlüssen und Beschlüssen, die der Staat lieber selbst in die Hand nehmen sollte, wie eine Steuererhöhung, denn da würde natürlich niemand zustimmen. Aber da der Staat, wie ich vorhin schon erwähnte, nicht in der Lage ist ordentlich zu differenzieren, ist es kein Wunder, dass eine Volksabstimmung in Deutschland wohl nie zustande kommen wird.
    F. Moos

    Für mich besteht eine Ungerechtigkeit darin, dass es Leiharbeitsfirmen gestattet wird, nicht nur unqualifizierte Arbeitskräfte, sondern auch Facharbeiter zu einem Hungerlohn zu beschäftigen (6,50 EUR pro Stunde), sodass diese Arbeitnehmer für einen Vollzeitjob teilweise nur 700,00 EUR im Monat netto verdienen bei einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden. Es ist wohl nicht übertrieben, wenn man sagt, dass es sich hierbei um moderne Sklaverei und Ausbeutung sonders gleichen handelt.
    Die einzigen, die hierbei richtig gut verdienen, sind die Leiharbeitsfirmen und die Arbeitgeber, die solche Arbeitnehmer einstellen.
    Freundliche GrüßeAndrea Inderst
    Scheßlitz


    Ich arbeite als Nachtwache im Krankenhaus und finde es sehr ungerecht gegenüber Patienten das es immer weniger Pflegepersonal gibt und das dieses wenige Pflegepersonal immer mehr Aufgben bekommt die nichts mit der Pflege am Patienten zu tun haben. Das viel zu wenige Personsl ist die Hälfte der Arbeitszeit damit beschäftigt zu dokumentieren oder abzuheften und der Patient kommt viel zu kurz man hat viel zu wenig Zeit für Gespräche mit dem Ptienten und das ist grade das was die Patienten meistens am meisten brauchen. Ich find es ungerecht das es immer weniger Pflegepersonal für immer mehr Patienten gibt und man immer das Gefühl hat der Patient kommt neben dem ganzen Schreib- und Abheftkram zu kurz, es müsste einfach wieder mehr Pflegepersonal geben oder andere Mitarbeiter die sich ausschliesseslich mit den Patienten beschäftigen und die den Patienten ohne Zeidruck zuhören können.
    T. Wichmann

    Ich finde es in höchstem Maß ungerecht, dass ein Angestellter keinen Cent bekommt, ohne dass das Finanzamt nicht schon voll zugegriffen hat. Steuern zahlen nur die Dummen. Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer!
    Beispiel: Jeder selbständige Kaffee-Wirt kann sein Einkommen so verschleiern, dass er fast nichts an Steuern bezahlt. Eine Bon-Pflicht für jeden verkauften Kaffee (ähnlich wie in der Schweiz) wäre die Lösung!Kontrollen wären sehr einfach und entsprechende Strafen zur Abschreckung notwendig.In der Schweiz traut sich kein Wirt etwas zu verkaufen ohne entspr.Kassen-Bon.
    Leider wurde der "Heidelberger Professor" rüde nieder gemacht. Er hätte eine gute Steuerreform auf den Weg gebracht und das weitgehend ohne Steuerschlupflöcher!
    Unsere Politiker sind allesamt Feiglinge und Nichtskönner einschl. der Kanzlerin.Jetzt weiß doch jeder,dass sie es nicht kann!
    Die sogenannte Gesundheitsreform ist eine einzige Katastrophe! Solange die PKV's nicht voll in die Solidargemeinschaft einzahlen, ist die Reform ungerecht.
    Es werden zwar immer wieder Kompetente Leute anghört, aber man nimmt sie nicht ernst und macht dann teilweise das Gegenteil. Der gesunde Menschenverstand wird nicht bemüht! Man schaut über die Partei-Hutschnur nicht hinaus!
    Wenn das so weiter geht, scheint mir die Demokratie sehr in Gefahr!!
    Mit freundlichen Grüssen
    Winfried Rau
    Bad Waldsee
    Sehr geehrte Redaktion,
    es war Ihr Blatt, der vor paar Jahren die Tatsachen offenbarte, dass der Lohn eine Verhandlungssache sei. Ich selbst habe ich miterlebt, dass zwei Arbeitnehmer, die gleiche Arbeit verrichteten und leiteten, nicht das gleiche Lohn kassierten. Und an dem Lohn Bescheid stand: "Nur von Betreffenden zu öffnen". Dahinten stand die Ideologie, frei nach Kirgaard: "Jeder ist so lange glücklich, bis er erfährt, dass sein Nachbar glücklicher ist."
    Nun, wenn man einen deutschen Manager fragte, warum er 4, statt 2 Millionen jährlich bekommen soll, dann hieß es: "In USA bekommen meine Kollegen 10." Also, "da unten verbietet man das Neid" und oben treibt man es auf die Spitze!
    Es gibt auch andere Ungerechtigkeiten, die sich vor 30 Jahren durch Theorien von gleichen Schuld von Täter und Opfern von Soziologen und Kriminologen aufgestellt, eingeschlichen haben. Nun sieht man ein Lichtblick in diesen Tunnel: Gerade beendete Studie der Uni München fand, dass "Entscheiden sei nicht die Person oder das Verhalten des Opfers, sondern die Zuschreibung der Opferrolle durch die Täter"! Da kann man sich am Kopf fassen, wie viele Opfer durch falsche Theorie jahrelang zu Verzweiflung, ja bis zum Selbstmord getrieben wurden.
    Radoslav Res
    Dortmund


    Hallo, die Anzahl der Ungerechtigkeiten in Deutschland ist kaum noch zu fassen,und hat seit der grossen Koalition noch drastisch zugenommen.Hier einige gravierende Beispiele:
    1. Bei Arbeitsverlust mit einer Abfindung profitiert der Staat durch hohe Besteuerung. ( die meisten Betroffenen sind in einem Alter bei dem kein neuer Job in Aussicht gesellt werden kann.)
    2. Die Rentenbezüge danach sind so gering,dass bestehende Verpflichtungen nicht weiter aufrecht erhalten werden können z.B.: Lebensversicherungen ,Hausfinabnzirungen.....
    3. Falls eine Firmenaltresversorgung bestand greift die Krankenkasse kräfftig zu.
    4. Rentenerhöhung ist nicht in Sicht,bisher gab es nur Kürzungen.Gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten drastisch,z.B.: Strom Gas, Wasser,Benzin.... (Die heutingen Rentner hatten nie die Chance Riester in Anspruch zu nehmen.)
    5. Die Arbeitsmarktzahlen sind vermutlich manipuliert,denn es kann nicht sein,dass die Arbeitslosenzahl sinkt und gleichzeitig Enlassungen im grossenStil erfolgen z.B.: Siemens Mobile,Telecom... Die unfähigen Manager Sind davon in den meisten Fällen nicht betroffen
    6. Die Regierung kann nahezu ohne Gegenwehr der "Opposition" jedes Gesetz durchbringen. Davon sind im Wesentlichen die Kleinen wie Arbeitslose,Leute der"Unterschicht" und Rentner betroffenDies Leute wird man in Zukunft an dem Zustand Ihrer Zähne erkennen.!

    Fazit: Die Regierung unter Merkel hat kein Konzept und bastelt nur an den Proiblemen herum.
    Gruss,
    Richard Rademacher

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich finde es ungerecht, dass die Zahlunsdauer ALG 1 nahezu unabhängig von der Einzahlungsdauer ist. Je mehr Beitragsjahre, desto längere Zahlung. Die Jobchancen für über 50jährige sind katastrophal schlecht, der Absturz in Hartz4 vorprogammiert.
    Gruß
    Dr. Thomas Kleij
    Rheda-Wiedenbrück


    Nach einem 1jährigen!!! unbezahlten Praktikum in der Medienbranche und einer unberechtigten Kündigung in der zweiten!!! Ausbildungswoche (wo ich eine erneute "Probezeit" antreten musste) habe ich nur eins gelernt. Wir leben in einer Raubtiergesellschaft. Ohne Beziehungen bist du gar nichts. Die "Generation Praktikum" sind die modernen Sklaven der Gesellschaft.
    Wo man auch nur hört oder liest: Korruption, Misswirtschaft und Skandale. Bestes Beispiel was momentan allerorts in Deutschland schief läuft ist das sinnlose Milliardengeschäft des Grünen Punkts und keiner schert sich einen Dreck drum.
    Ich habe für das Praktikum meinem Bausparvertrag gekündigt und stehe jetzt wie ein Depp da. Meine Zukunftsaussichten? Zeitarbeitsfirma. Wozu habe ich mein Abitur gemacht? Wenn ich schon so verbittert bin dann verstehe ich jeden Hauptschüler der auf gar nichts mehr bock hat...
    David Tomanek

    Ich bin Kontingentflüchtling und ich kann mit Sicherheit sagen,dass im Großen und Ganzen in Deutschland die Gerechtigkeit herrscht;im Vergleich zu den anderen Länder,aber selbst das Vergleichen ist blöd.Als Individuen sind alle Menschen ungerecht von den anderen Mitmenschen gehandelt worden.Ungerecht gemäß der Verfassung?Wenn Sie das beweisen,dann heißt es,dass wir in einem gesetzlosen Staat wohnen oder zumindest die Gesetze funktionieren nicht,aber das ist nicht der Fall.

    Viele Deutsche sind sehr unglüklich aufgrund des mangelnden Komunikation. Die Geschlossenheit der Deutschen übersteigt den Begriff "Privatsphere". Ungerecht wurde ich in fast allen Ämtern behandelt, aber es liegt eher an Inkompetenz der Beamten. Wenn die Deutsche mehr miteinander reden werden,bewältigen sie alle Probleme. In Mecklenburg-Vorpommern,Sachsen sitzen im Bundesrat die Nazis,es ist für mich undenkbar.Die Menschen gehen nicht zur Wahl.Die Regierung schließt die Augen und lernt aus der Geschichte nichts.DAS IST DIE GRÖßTE UNGERECHTIGKEIT!!!!! Studiengrundgebühren,das schlimmste ist, was passieren kann,wenn Deutschland keine kluge Köpfe mehr "produziert".Ich soll Ihnen nicht erklären,welche Konsequenzen das Kreditsystem für die Studenten hat.Sogar die Arbeitslösigkeit soll nicht im Wege stehen,Ein Mensch muss klug sein:basta.
    Mit freundlichem Gruß
    Aleksander Iyet

    Natürlich geht es in unserem Land nicht gerecht zu. Die "Gleichmacherei" quer durch alle Kulturen in unserem Land hat zu vielen Ungerechtigkeiten geführt.Mich persönlich ärgert, weil selbst betroffen, das bei Rentenversicherung und Krankenversicherung eine Gleichmacherei herrscht welche völlig ignoriert das z.B. der eine sein ganzes Arbeitsleben gezahlt hat und keinen Deut besser, ja bei Arztleistungen teilweise sogar schlechter, dasteht wie jemand der sich sein ganzes Leben erfolgreich um Arbeit und Beruf herumgemogelt hat.
    Rainer Brenk
    Hage


    Im Jahre 2000 gehörten wir noch zu den sogenannten Besserverdienenden und Leistungsträgern der Gesellschaft. Wir zahlten den Steuerhöchstsatz. Ich zahlte 400 DM für den Kindergarten unserer Tochter. Und wissen Sie was: Wir waren erst vor kurzem aus dem Ausland zurückgekehrt und bezahlten das gern! weil Deutschland ein Sozialstaat war. Weil mir klar war, dass von unseren Steuern vielleicht ein Mensch seine Arbeitslosenhilfe bekommt und ein benachteiligtes Kind einen Gratis-Kindergartenplatz. Wir hatten das Gefühl einer weiten sozialen Gerechtigkeit, einer Umverteilung von oben nach unten, einem Staat, der sich der großen Lebenskrisen seiner Bürger annimmt.
    Wir waren lange nicht in Deutschland gewesen und wußten nicht, wie sehr sich Deutschland verändert hatte: Wir bekamen es erst mit, als mein Mann arbeitslos wurde. Nach einem Jahr waren wir eine Bedarfsgemeinschaft, keine Familie mehr und unser Schicksal hieß Hartz IV. Plötzlich lernten wir die Schattenwelt kennnen: Zwangsumzug, Zwangseineurojob; Depression; das ganze Elend, das so gerne von den Regierenden vergessen wird.
    Das ganze Gerede von Leistung, von Bildung, vom sozialen Aufstieg ist Lüge. Ohne Beziehungen oder wenn man älter ist, dann kommt man nicht mehr weit.
    Eine Gesellschaft, die einem jede Chance verwehrt und für die Zukunft nur noch das Existenzminimum aufrecht erhält, das ist wirklich ungerecht. Wo manche so viel haben und andere so wenig geht der soziale Friede, auf den wir so stolz waren, kaputt.
    Linda Zenner

    Durch einen ungebremsten Raubtierkapitalismus bedingten Jobabbau treibt man die Leute ins Prekariat und drangsaliert bzw.entwürdigt sie dann auf Behörden oder Jobcentern. Welch menschenverachtende Politik!Welcher Betroffene kann noch Vertrauen in die Vertreter Macht haben? Wieviele stellen zurecht das System in Frage und steigen aus?
    Bruno Piroth

    eine der größten ungerechtigkeiten ist das kapital. klar haben wir irgendwie hier in deutschland ein hohes lohnvivau doch es kann doch nicht sein, das innerhalb kürzester zeit das meiste teurer wird, die gewinne in die höhe steigen, und die einkommen sinken.man soll (muss) vorsorgen für die rente, die gesundheit wird immer teuerer sowie nicht zu vergessen auch die energiekosten. nur was eigentlich das schlimmste ist, das alle die oben sitzen und entscheidungen treffen, darüber bescheid wissen und nicht den mum haben konsequent daran zu arbeiten, vernünftige Lösungen zu finden. aber man beißt ja nicht um sich, denn keiner tut dem anderen weh oder man hat angst seine position zu verlieren. und so werden leider keine entscheidungen getroffen die auch unangenehm sein können. klar kann man nicht alles unter einen hut bringen doch sollte man es probieren und vielleicht auch viel mehr erklären ohne vieler fremdworte.
    M. Grabbe

    Übernommen aus ... Stern Stern
    Ausgabe 47/2006

     
     
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