Unrecht

Artikel zu: Unrecht

Darstellung der Justitia

Skandal um vermeintlichen Missbrauch: Angebliche Kronzeugin in Niedersachsen angeklagt

Nach der zu Unrecht erfolgten Verurteilung mehrerer enger Verwandter einer Frau aus Niedersachsen wegen sexuellen Missbrauchs hat die Staatsanwaltschaft in Braunschweig eine ehemalige mutmaßliche Kronzeugin wegen falscher Verdächtigung und Falschaussage angeklagt. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, soll die heute 32-Jährige im Rahmen eines gemeinsam mit dem angeblichen Vergewaltigungsopfer ausgedachten ausgeklügelten Tatplans Strafverfolgungsbehörden und Gerichte getäuscht und die später freigesprochenen angeblichen Täter grob wahrheitswidrig belastet haben.
Regierungschef Orpo (4.v.l.) mit Samen-Vertretern

Umgang mit Samen in Finnland: Wahrheitskommission konstatiert "historisches Unrecht"

Nach vierjährigen Untersuchungen hat eine Wahrheitskommission in Finnland ihren Bericht über Ungerechtigkeiten gegenüber der Samen-Minderheit im Land vorgelegt - und die Regierung in Helsinki zu Wiedergutmachung aufgefordert. Der finnische Staat müsse die "Verantwortung für historisches Unrecht übernehmen", hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. Finnlands Regierungschef Petteri Orpo sagte vor Journalisten: "Für mich ist klar, dass eine Entschuldigung ausgesprochen werden muss."
Justitia

Corona-Subventionsbetrug in Millionenhöhe: Teils mehrjährige Haftstrafen in München

Wegen zu Unrecht beantragter Corona-Schnellkredite in Millionenhöhe hat das Landgericht München I vier Angeklagte zu teils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Das Gericht verhängte am Mittwoch Freiheitsstrafen zwischen einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung sowie fünf Jahren und zwei Monaten, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die als Bande tätigen Angeklagten hatten demnach falsche und rückdatierte Rechnungen verwendet, um die Subventionszahlungen zu erhalten.
Bischof Olav Fykse Tveit der Norwegischen Kirche

Norwegische Kirche entschuldigt sich bei LGBTQ-Gemeinschaft für Diskriminierung

Die Kirche in Norwegen hat sich offiziell bei der LGBTQ-Gemeinschaft des Landes für jahrzehntelang erfahrenes Unrecht entschuldigt. "Die Norwegische Kirche hat LGBTQ-Menschen Schande, schweren Schaden und Schmerz zugefügt", sagte der Vorsitzende Bischof der Norwegischen Kirche, Olav Fykse Tveit, am Donnerstag in einem bekannten Schwulenclub in Oslo. "Das hätte niemals passieren dürfen, darum sage ich heute: Es tut mir aufrichtig leid."