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Als er noch an der Macht war, brauchte er zum Regieren nur die "Bild"-Zeitung, sagte Gerhard Schröder einmal. Jetzt hilft sie ihm wieder. Bei seiner politischen Wiederentdeckung.
"Dies ist der Aufschwung der Arbeitslosen", jubelt DIW-Präsident Klaus Zimmermann. Er hält die Agenda 2010, die vor genau fünf Jahren verkündet wurde, für einen großen Erfolg - auch wenn er nicht genau sagen kann, welchen Effekt das Reformpaket eigentlich hatte.
Philipp Rösler ist auf der Cebit mit einer Torte beworfen geworden. Der Wirtschaftsminister hat als Wurfopfer viele Vorgänger. Was aber bei Eiern und Torten manche noch lustig finden mögen, wird spätestens bei Farbbeuteln gefährlich.
Bernd Riexinger meidet eigentlich das Blitzlichtgewitter. «Ich muss mich nicht ständig in Szene setzen», sagt er. Schon aus diesem Grund hat er sich nicht nach der Bewerbung um den Bundesparteivorsitz der Linken gedrängt.
Ungerecht, falsch, wirkungslos. So hart urteilen die Bürger über die Politik von Kanzler Gerhard Schröder ein Jahr nach der regierungserklärung. Der stern hat den Praxistest gemacht: Was haben die Reformen wirklich gebracht?
Um die SPD aus der Krise zu holen, würde Bundesumweltminister Sigmar Gabriel am liebsten die Agenda 2010 zu Grabe tragen - doch man lässt ihn nicht. Zu tief sind die Gräben zwischen den innerparteilichen Gruppierungen. Dabei müssten die für einen Neuanfang nur an einem Strang ziehen.
Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) hat das Aufweichen des Euro-Stabilitätspakts durch die damalige rot-grüne Bundesregierung als nötige politische Entscheidung verteidigt.
Fünf Millionen Arbeitslose? Von wegen. Der deutsche Arbeitsmarkt hat der Krise getrotzt. Für eine Entwarnung ist es dennoch zu früh: Ökonomen fürchten eine Exportdelle.
Unter Kanzler Gerhard Schröder hat Rot-Grün die "Agenda 2010" durchgesetzt. Nun, sieben Jahre später und in der Opposition, will die SPD-Spitze die Arbeitsmarktreform und Hartz-IV-Regeln zurückdrehen.
Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) hat Auswirkungen seiner Arbeitsmarktreform Agenda 2010 bedauert und die Arbeitgeber dafür verantwortlich gemacht.
Angesichts der alternden Gesellschaft braucht Deutschland nach Ansicht von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) nach der Agenda 2010 eine weiteres umfassendes Reformprogramm.
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