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25. Mai 2010, 12:41 Uhr

"Politik ist nicht mein Leben"

Paukenschlag in der CDU: Hessens Ministerpräsident Roland Koch zieht sich aus der Politik zurück, wie er am Mittag bestätigte. Schon kursieren erste Namen für seine Nachfolge.

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Rückzug aus der Politik: Hessens Ministerpräsident und CDU-Vize Roland Koch will alle politischen Ämter aufgeben© Boris Rößler/DPA

Hessens Ministerpräsident Roland Koch kehrt der Politik den Rücken. Das erklärte der CDU-Politiker am Mittag und bestätigte damit diverse Medienberichte. Er werde als Regierungschef zum 31. August 2010 zurücktreten, sagte Koch auf einer Pressekonferenz in Wiesbaden. Beim Parteitag am 12. Juni werde er auch nicht mehr als CDU-Landeschef kandidieren. Zudem werde er im November beim Bundesparteitag nicht mehr für das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden antreten.

Politik sei immer ein faszinierendes Element in seinem Leben gewesen. Aber: "Politik ist nicht mein Leben", sagte Koch. "Ich habe mir diesen Zeitpunkt heute sehr genau ausgesucht." Der Mensch und das Amt sollten nicht miteinander verwachsen, so Koch. Sein Ziel, eine langfristige bürgerliche Mehrheit in Hessen zu erhalten, habe er erreicht.

Erst Durchatmen, dann zurück in die Wirtschaft

Er habe sich den Schritt lange und gut überlegt, sagte Koch. Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel wisse seit einem Jahr grundsätzlich von seinem Vorhaben, aber nicht den genauen Zeitpunkt.

Den jetzt angekündigten Termin begründete Koch damit, dass er nicht direkt nach seiner Wiederwahl im vergangenen Jahr und auch nicht vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen in diesem Monat zurücktreten wollte.

Nach seinem Rückzug aus der Politik will Koch zurück in die Wirtschaft gehen. Er wolle wieder "im Bereich von Wirtschaft und unternehmerischen Entscheidungen" tätig sein, so der gelernte Wirtschaftsanwalt. Es werde aber keinen nahtlosen Übergang geben. Ein paar Monate wolle er sich Zeit zum Durchatmen nehmen.

Bouffier als Nachfolger im Gespräch

Zur Nachfolge machte Koch keine Angaben. Laut übereinstimmender Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) und der Nachrichtenagentur DPA läuft es aber auf den hessischen Innenminister Volker Bouffier hinaus. Damit wolle Koch "einen geordneten Übergang ermöglichen", berichtete die "FAZ" unter Berufung auf Angaben aus CDU-Kreisen.

Aufschluss könnte bereits am Dienstagabend ein Treffen der hessischen CDU-Kreisvorsitzenden in Bad Nauheim geben, auf das Koch in seiner Pressekonferenz verwies. Der 58-jährige Bouffier ist auch stellvertretender Landesvorsitzender der CDU in Hessen. In den vergangenen Wochen war er in der sogenannten Polizeiaffäre unter Beschuss geraten. In einem Untersuchungsausschuss des Landtags warf ihm die Opposition vor, einen Parteifreund unter zweifelhaften Umständen zum Präsidenten der hessischen Bereitschaftspolizei befördert zu haben.

Zusammen mit Koch wird auch Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Silke Lautenschläger (CDU) das Landeskabinett verlassen. Die CDU-Politikerin wolle aber ihr Abgeordnetenmandat im hessischen Landtag weiter wahrnehmen, sagte Koch auf seiner Pressekonferenz.

Als neuer stellvertretender CDU-Vorsitzender ist der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich im Gespräch. Dies erfuhr die "Rheinische Post" aus Parteikreisen.

"Ein großer Verlust für die CDU"

Der 52-jährige Koch ist seit 1999 hessischer Ministerpräsident. In den vergangenen Tagen war er parteiintern in die Kritik geraten, nachdem er zur Haushaltskonsolidierung auch Einsparungen im Bildungsbereich und bei der Kinderbetreuung gefordert hatte. Dies hatte neben anderen auch Kanzlerin Merkel zurückgewiesen.

Merkel ließt am Dienstag ihr Bedauern über den Rücktritt von Roland Koch mitteilen. "Ich habe den Rückzug mit Respekt, aber auch großem Bedauern zur Kenntnis genommen", hieß es in einer in Berlin verbreiteten Erklärung Merkels. Sie würdigte Koch darin als einen "guten, freundschaftlichen Ratgeber" und kündigte an, "auch in Zukunft fest auf seinen Rat" zu bauen.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bedauert Kochs Rücktritt. "Es ist ein großer Verlust, sowohl für die Landespolitik als auch Bundespolitik, jemanden von dem intellektuellen und politischen Kaliber zu verlieren", sagte die CDU-Politikerin und gebürtige Hessin in Berlin. Ähnlich äußerte sich CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe: "Roland Koch zählt zu den markantesten Stimmen der CDU in Deutschland. Mit großer Kompetenz, klarem Kompass und politischer Weitsicht hat er die Politik der Union in den vergangenen Jahren entscheidend mitgeprägt."

Für Gerd-Uwe Mende, SPD-Fraktionsgeschäftsführer in Hessen, ist Kochs Rücktritt keine große Überraschung. "Die Lustlosigkeit, die Amtsmüdigkeit, waren seit geraumer Zeit mit Händen zu greifen", sagte Mende zu stern.de. Seit der Landtagswahl sei Koch landespolitische abgetaucht, so Mende. Der potenzielle Nachfolger Volker Bouffier sei "angeschlagen" und "das Gegenteil von Erneuerung".

Koch - ein politisches Stehaufmännchen

In Hessen galt Koch über Jahre als politisches Stehaufmännchen: Mehrfach war der Jurist dem Ende seiner politischen Karriere nahe, etwa, als er im Jahr 2000 der Lüge in Sachen schwarze Kassen der hessischen CDU bezichtigt wurde, nach der schweren Wahlniederlage Ende Januar 2008 und vor der geplanten Wahl Andrea Ypsilantis zur Ministerpräsidentin einer rot-grünen Koalition mit Hilfe der Linken. Das Vorhaben der SPD-Politikerin scheiterte jedoch, und Koch konnte nach einer Neuwahl die Koalition mit der FDP in Hessen fortsetzen.

In Wiesbaden hatte es seit einiger Zeit geheißen, dass Koch seine Nachfolge rechtzeitig vor der Landtagswahl 2014 regeln werde. Am 12. Juni findet ein Landesparteitag der Hessen-CDU statt.

joe/DPA/AFP/APN/Reuters
 
 
KOMMENTARE (10 von 146)
 
enneos (26.05.2010, 16:39 Uhr)
Lieber Peter Heimig,
Ihre Entrüstung in Ehren, aber was glauben Sie, wie sehr es Frau Merkel und Co "juckt", wenn Sie nicht mehr wählen gehen?
Einen größeren Gefallen im Sinne der Zementierung bestehender Verhältnisse können Sie ihr höchstens tun, wenn Sie CDU wählen.
Aber "Nichtwählen" wird auch dankbar angenommen.

Grüße von einem der früher musste und jetzt IMMER freiwillig wählen geht - denn im Gegensatz zu früher gibt es jetzt NOCH(!) Alternativen.
Peter-Heimig (26.05.2010, 15:48 Uhr)
Peter Heimig: Koch kapituliert ? nachdem ?Die Linke? übernahm?
Peter Heimig: Koch kapituliert ? nachdem ?Die Linke? übernahm?
Sehr geehrte Frau BK Merkel,
sehr geehrter Herr MP Koch!
Dieser Offene Brief als Protest-Note - gleichzeitig als Presse-Info - versende ich u. a. an 2.000 Personen per persönliche E-Mail ? nachdem just am gestrigen Tag Ihrer ? Fahnenflucht? Frau BK Merkel in Dubai etc. unterwegs war und sich auch Ihre Vertretung Herr Westerwelle weit genug weg befand.
Nachdem sichjetzt herauskristallisiert, dass wir in Deutschland scheinbar den Kommunismus ?toll finden sollen? und dies gewollt ist, nachdem er in fast allen Landtagen z. Tl. mit ?Alt-Stasi? implantiert, vorzufinden ist ? werde ich nicht der Einzige sein, der in Deutschland vorerst nicht mehr zur Wahl geht!

Interessant zum Vergleich, das uns angeblich so ähnliche Land Österreich mit ihrer KPÖ Kommunistische Partei Österreich, also natürlich etwas ganz Anderes ? zum Beispiel ohne Stasi Milliarden - bringt es auf nicht mal 0.5% der Wähler!

Erlauben Sie mir ein Zitat aus dem Buch ?Das Netzwerk der Macht? von Hans Pretterebner ISBN 3.900710.02.3, das sich letztlich mit diesen Dingen erfolgreich beschäftigte (Ost-Spionage, Korruption und Mord im Dunstkreis der Regierungsspitze):
? Berechtigte Empörung löste der italienische Star-Regisseur Franco Zefirelli aus, als er jüngst für korrupte Politiker die Todesstrafe forderte? Zitat Ende.
Es gilt die Unschuldsvermutung.

http://community.zeit.de/user/pilch/beitrag/2009/12/28/peter-heimig-%E2%80%9Ebekloppte-steuerfahnder%E2%80%9C-u-r%C3%BCgeninvestor-mit-%E2%80%9Ewahndelikt
?Bekloppte Steuerfahnder? + Rügen-Investor mit ?Wahndelikt? Die Zeit 28.12.2009, siehe den Leserkommentar hierzu.

Herr MP Koch, Sie schulden mir noch eine Antwort! Da ich mein Anliegen in Ihrer Verantwortung sehe und auf keinen Fall ?systemrelevante Verkommenheit? nennen will, was mir und meiner Familie ? und dies ist kein Einzelfall ? widerfahren ist und Sie zugelassen haben - in Ihrem und meinem bisherigen Hessen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Heimig (70)
Vormals Founder of Tax Free Shopping
www.peter-heimig.com
www.peter-heimig.de
enneos (26.05.2010, 11:53 Uhr)
@ tannebaum
Sie können sich jetzt drehen und wenden, wie Sie wollen und Ihre Ausssage auch gern 10 mal umformulieren.
Ich habe Ihnen eindeutig bewiesen, wo Sie in in Ihrem Beitrag, auf den ich mich bezog, gelogen haben.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.
tannebaum (26.05.2010, 11:13 Uhr)
@enneos
und bevor sie wieder brüller auf brüller loslassen, lesen sie den artikel mal:

wowi erbte schulden von 38 milliarden (inklusive bankenskandal und allen rotz der cdu). und schaffte binnen einiger jahre aus den 38 milliarden satte 60 milliarden zu machen!!! und jetzt zeigen sie mit bitte eine grafik, wo sie zeigen können, dass berlin schulden abgebaut hat!!!

vom schuldenstand seines starts als bürgermeister ist er 22 milliarden weit weg... aber in talkshows redet er immer, als mache er alles menschenmögliche...

http://www.welt.de/fernsehen/article2077855/Anne_Will_muss_sich_entschuldigen.html

ach, wenn sie der springerzeitung welt nicht glauben, dann eben das gleiche vom tagesspiegel:

http://www.tagesspiegel.de/medien/berlin-schulden-anne-will-folgt-friedbert-pflueger/1251898.html


ps: und nachträglich... nur mal so am rande erwähnt. aus dem rund 60 milliarden wird berlin, nach eigener aussage, bald 66 milliarden machen...

http://www.morgenpost.de/berlin/article1127982/Berlin_erwartet_66_Milliarden_Euro_Schulden.html

wieder mit einem kaschierten doppelhaushalt und jeder in berlin weiss... wenn die 6 milliarden neue schulden aufnehmen, werden es am ende 8-10 werden. denn noch nie wurden die zusagen eingehalten. und so hat wowi nun die schulden mal schon fast verdoppelt, die er von der bösen, bösen cdu übernommen hat!!!!

pps. der einzige der sparen konnte und wollte, war sarrazin. den hat wowi auch vergrault. der hatte die ursache für berlins desaster ja offen ausgesprochen: antriebslose hartzIV-ler, migranten ohnen schulbildung. träge, faule hilfsempfänger.
natürlich gibt es bedürftige und kranke, behinderte sowie andere nicht arbeiten könnende. aber warum gibt es in berlin soooo viel mehr davon als in bayern, b-w, hessen und all den anderen??? kann es sein, dass es schlimm ist wenn berliner arbeiten müssen??? oder liegt es an der einstellung???

sarrazin sprach alles immer sehr offen aus und ernete dafür immer beschimpfungen. dabei hat er so recht. und alle berliner, die ihr brot noch selbst verdienen, fanden das auch...

ihre brüller können sie sich also sparen, denn zwischen 38 und bald 66 milliarden ist nur zuwachs und kein abbau zu sehen, oder????

tannebaum (26.05.2010, 10:48 Uhr)
@enneos
meine güte, laut der grafik hätte ein erstklässler sehen können, dass berlins schulden wachsen und nicht abnehmen. ja, sie bleiben nicht mal auf gleichem niveau, sie wachsen nur...

aber für sie noch einmal noch deutlicher:

wenn eine firma seine ausgaben im bereich personal, büromaterial und werbung spart und so die kosten verringert, so heisst es nicht, dass die firam deshalb gleich mehr gewinn macht. denn auf der anderen seite können kosten dazu kommen, die eine firma nicht beeinflussen kann. z.b. erhöhung der steuern oder abgaben, erhöhung der strom-, wasser- oder heizkosten...

berlin hat etwas personal abgebaut und so seine ausgaben verringert. aber nicht grioß genug, als z.b. zinszahlung für die altschulden und dergleichen das auffangen könnten. daher läuft berlin, trotz aller kleiner sparmaßnahmen, immer weiter ins minus.

ich sage bewusst kleine sparmaßnhamen, denn berlin leistet sich pro kopf immer noch einen gewaltigen beamtenapparat, den andere bundesländer nicht haben. berlin muss hier noch viel mehr sparen, aber kann/will nicht.

dieses wurde berlin auch bundesverfassungsgericht vorgeworfen, als berlin dort sonderhilfen einklagen wollte. schwarz auf weiss bekm wowi dort zu hören, dass er immer noch ein fürstliches heer an verwaltung hat und die sparmaßnahmen halbherzig sind. andere bundesländer, die auch schulden haben, sind da schon viel weiter...

auch kommend azu die dinge, welche ich schon aufgelistet habe (gemeinnützige organisationen mit maserati-firmenwagen, verschwendung von hartzIV-geldern weil wohnungsumzug lascher als andere bundesländer gehandhabt wird, werbekampagne gegen religionsunterricht).
das alles verschlang zig millionen, aber warmes essen, was wowi bei der wahl versprochen hat, haben die kitas bis heute nicht. da hat er einen gültigen volksentscheid der berliner vor gericht mit der begründung abgewehrt: dafür sei leider kein geld da!!!

berlins schulden abbauen ist eine herausforderung. ch weiss auch nicht, ob das je geht. aber wowi verschwendet wie kaum ein anderer geld, was die stadt nicht hat. aber in talkshows tut er immer so, als sei er der große sparer. und einige medien glauben den mist auch ungefragt. so wie anne will... weil alle eben glauben möchten, dass links eben die gute sind. aber pustekuchen...

die haushalte von bayern, baden württemberg oder hessen sind viel besser geführt. auch nrw hat die neuverschuldung zwar nicht stoppen können, aber zumindestens die pro kopf verschuldung gesenkt. ein erster guter ansatz. warum alle linken brüllen, der rüttgers muss weg, weiss keiner so richtig. denn im finanzbereich war seine politik die beste der letzten jahre.

aber kraft versprach ja allen wieder alles! wovon sie das bezahlen will, weiss keiner. denn gut geht es dem land nicht und eins kann nrw nicht gebrauchen: neue schulden...

enneos (26.05.2010, 09:42 Uhr)
@ tannebaum
Zitat:
"ich lüge? berlin hat seine ausgaben geschrumpft, aber anderweitig schulden dennoch aufnehmen müssen."
Richtig! Aber was hatten Sie zuerst behauptet:
Zitat:
"Wowi... hat es nicht mal geschafft, ein jahr ohne neue schulden auszukommen."

Haben Sie das mitgekriegt? Sie schrieben NEUE Schulden. Und das ist eine faustdicke Lüge.

Zitat:
"meine güte, wie ungebildet!!! was gut bei der verabschiedung klang, wurde durch nachtragshaushalte schlimmer. allein 2009: http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/916-millionen-euro-neue-schulden-fuer-berlin/1429788.html"

Meine Güte, wie ungebildet!!!
Falls Sie lesen können, die Jahre ohne Neuverschuldung waren 2007 und 2008.

Zitat:
"http://www.sgipt.org/politpsy/finanz/schuldp/berlin.jpg
und dann zeigen sie mir bitte auf der verschuldungsgrafik mal das jahr, wo berlins verschuldung stagniert hat..."

Mein Gott, tannebaum, SIe sind ja noch ungebildeter als ich dachte. Haben Sie mal geschaut, mit welchem Jahr Ihre tolle Grafik endet?
Jaja, so ist das mit den Eigentoren!

"das nächste mal setzen sie sich bitte mit den beriebswirtschaftlichen kennzahlen und dem wortlaut auseinander, bevor sie sonst wie frau will sich öffentlich für den unsinn: "berlin hat ja schon viel gespart" öffentlich entschuldigen müssten."

Muahaha!
Der Brüller zum Abschluss!
tannebaum (25.05.2010, 20:46 Uhr)
@enneos
ich lüge? sie wissen doch nicht mal schuldenabbau mit haushaltsausgaben auseinander zu halten. berlin hat seine ausgaben geschrumpft, aber anderweitig schulden dennoch aufnehmen müssen.

meine güte, wie ungebildet!!! was gut bei der verabschiedung klang, wurde durch nachtragshaushalte schlimmer. allein 2009: http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/916-millionen-euro-neue-schulden-fuer-berlin/1429788.html

und 2007 hatte berliner senat einen doppelhaushalt. merkel hat man das als verfassungswidrig vorgeworfen. alles schönrechnerei...


http://www.sgipt.org/politpsy/finanz/schuldp/berlin.jpg
und dann zeigen sie mir bitte auf der verschuldungsgrafik mal das jahr, wo berlins verschuldung stagniert hat...

das nächste mal setzen sie sich bitte mit den beriebswirtschaftlichen kennzahlen und dem wortlaut auseinander, bevor sie sonst wie frau will sich öffentlich für den unsinn: "berlin hat ja schon viel gespart" öffentlich entschuldigen müssten.

REINI2 (25.05.2010, 20:15 Uhr)
Hintergründe.....
Wie lange plante koch diesen Abgang? Spätestens seit seiner asozialen Aussage...man könne bei Bildung, oder den KITAS sparen...da hatte er doch mit seinem Job abgeschlossen!
Er wusste, dass hier massive Kritik auf ihn einprasseln würde...und er provozierte trotzdem!

Also hatte er da schon einen Plan, wie es weiter gehen wird. Und zwar nicht mehr mit Politik...sondern mit offenem Lobbyistentum...siehe clement, oder schröder, oder merz...oder...oder...
Unsere Politiker denken doch nicht ans Volk, sondern in erster Linie an Spenden und an sich!

Was glaubt ihr, welche Partei als EINZIGE keine Spenden von der Wirtschaft bekommt??
?................Genau, Die Linke! Man sollte sie wählen, bevor auch sie verführt werden.....
enneos (25.05.2010, 19:02 Uhr)
@ tannebaum
Tannebaum, Sie lügen hier, dass sich die Balken biegen:
"Wowi... hat es nicht mal geschafft, ein jahr ohne neue schulden auszukommen."

Das hat er sogar zwei mal in Folge geschafft: 2007 und 2008

http://www.berlin.de/sen/finanzen/presse/archiv/20070703.1420.81252.html

Und auch Schulden hat er mit dem Überschuss von 2007 abgebaut:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/rot-rot-viel-gespart-und-trotzdem-klamm/1251624.html
rockyciano (25.05.2010, 17:33 Uhr)
Sehr guter
Artikel in der süddeutschen:Der Mann der nicht Kanzler wurde.
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