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Mehr als 50 Jahre hat SPD-Urgestein Egon Bahr seiner Partei gewidmet. Er war Abgeordneter, Minister und ein Freund Willy Brandts. Im Café-Einstein-Interview spricht er über die Lage der SPD, die Arbeit der Großen Koalition und über seine Abschiedspläne aus dem Willy-Brandt-Haus.
Der maßgebliche Architekt der Ostverträge in den siebziger Jahren, Egon Bahr (SPD), hat die zentrale Rolle Polens für die Zukunft Europas hervorgehoben.
Der Finanzminister hat gelegentlich gesagt, er sei Fan des FC Bayern. Das gehört sich für einen gebürtigen Badener eigentlich nicht. stern.de hat bei Schäuble nachgefragt.
Der SPD-Dinosaurier Egon Bahr fragt sich, ob man den Russen nicht erlauben sollte, sich unterdrücken zu lassen. Nach Jahrzehnten des von ihm selbst vor langer Zeit propagierten "Wandels durch Annäherung" ist der SPD-Politiker Egon Bahr nun ganz nahe an Wladimir Putin. Und irgendwie sehr gewandelt. Bahr stellte gestern in Berlin das jüngste Buch des führenden deutschen Putin-Verstehers Alexander Rahr vor. Aus diesem Anlass stellte Bahr - nicht Rahr! - die Frage, "ob wir als Demokraten nicht respektieren müssen, wenn die Mehrheit eines anderen Landes ein anderes Ordnungsprinzip wünscht". Also nicht die Volksherrschaft, sondern irgend eine Spielart von Diktatur. Schließlich seien nur 27 Prozent der Russen für die Demokratie, jedenfalls laut "Umfrage", so Bahr. Diktatur per Umfrage? Interessante Methode! Auf welches Meinungsforschungsinstitut würde sich Bahr verlassen, bevor er in Deutschland die Gewaltherrschaft ausruft? Forsa? Emnid? Die Leserbefragung der Bild-Zeitung? Bahr reagierte ein bisschen gereizt als er (vom Autor dieses Blogs) gefragt wurde, ob seine Äußerung bedeute, dass wir auch all die nie aufgeklärten Morde an Journalisten in Russland akzeptieren sollten. So wie im Fall von Anna Politkowskaja . Oder bis wohin unser Verständnis reichen sollte. "Das ist doch alles verrückt", antwortete Bahr. Und er habe ja volles Verständnis, wenn sich Journalisten Sorgen um das Schicksal ihrer Kollegen in Russland machten. Als ob es nur die Journalisten beträfe, wenn Journalisten umgebracht werden. Immerhin murmelte Bahr noch, dass man natürlich den "Druck" auf Russland aufrecht halten müsse. Mir persönlich schiene Bahr nach solchen Äußerungen ein mindestens ebenso qualifizierter Kandidat für den Ausschluss aus der SPD wie sein Genosse Wolfgang Clement. Oder ist es so, dass die Verteidigung der Menschenrechte - etwa in Russland - in der sozialdemokratischen Partei zur Zeit nicht ganz so stark verankert ist wie der Atomausstieg?
Regimekrtiker Ai Weiwei ist seit drei Wochen verschwunden und Deutschlands Kulturschaffende diskutieren in Berlin: Ist die teure deutsche Ausstellung in Peking moralisch zu rechtfertigen? Eine Schließung ist keine Lösung - doch für Ausstellungsmacher Martin Roth gabs heftige Rüffel.
Während die Grünen Wahlerfolge und Umfragerekorde feiern und Schwarz-Gelb taumelt, kommt die SPD nicht aus ihrer Krise heraus. Versuch einer Erklärung.
Willy Brandt zog gar nicht erst ein, Helmut Schmidt ließ eine Sauna einbauen und Helmut Kohl wohnte am längsten dort: der Kanzlerbungalow in Bonn, den Ludwig Erhard hatte bauen lassen, war nicht jedermanns Sache.
Es war einmal eine Partei, die zog die Bürger an. Willy wählen! Das war vor 30 Jahren. Heute laufen der SPD Mitglieder und Wähler weg. Während die Altstars der Brandt-Ära für Schröders Politik werben, schwankt die Basis zwischen Trotz und Einsicht.
Er brachte einen Hauch Hollywood in die graue DDR-Führungsriege, doch westliche Geheimdienste rätselten lange, wie er aussah. Für die einen war Markus Wolf "der beste Spionagechef der Welt", andere geißeln "sein bedenkenloses Spiel mit Menschen". Ein Rückblick.
Wie die Regierung Willy Brandts die Entspannung zwischen den Supermächten für eine neue Ost- und Deutschlandpolitik nutzte
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Egon Karl-Heinz Bahr ist ein deutscher Politiker. Er war von 1972 bis 1974 Bundesminister für besondere Aufgaben und von 1974 bis 1976 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit.