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Meinung

Autoindustrie: Das Konjunkturpaket, oder auch: Merkels Rache für den Dieselskandal

Die Kanzlerin lässt die Autobranche in der Krise im Stich. Die E-Prämie sichert Jobs in Korea  - für die Angestellten der heimischen Autobauer gibt es fast nichts. Doch die Branche ist selbst schuld, ihr Auftreten in den letzten Jahren lässt der Politik keine Wahl.

Corona-Hilfen: Regierung schnürt 130-Milliarden-Euro-Konjunkturpaket

Union und SPD haben sich geeinigt, es gibt keine echten Hilfen für die Autoindustrie. Punkt. Es wird deutlich höhere Prämien für Elektroautos geben, die Förderung des Bundes wird sich bis zu einem Nettolistenpreis des E-Fahrzeugs von bis zu 40.000 Euro auf 6000 Euro erhöhen, so heißt es. Bleibt der Förderbetrag der Industrie so hoch wie bisher, werden diese Fahrzeuge 9000 Euro billiger. Wählt man ein Leasing-Modell, kann ein günstiges E-Auto jahrelang praktisch umsonst gefahren werden.

Danke aus Korea

Doch damit stärkt die Bundesregierung ein Mini-Segment des Automarktes. So wie gemacht, wäre es besser, an der E-Prämie nichts zu ändern. Profitieren werden im wesentlichen Importeure. Prof. Ellen Enkel von der Universität Duisburg-Essen weist zu Recht darauf hin, dass nur ein Viertel der förderfähigen E-Autos deutsche Modelle sind. Berlin hilft damit der französischen und koreanischen Autoindustrie auf die Beine.

Der heimischen Industrie hilft das kaum, denn mehr als 90 Prozent der Fahrzeuge sind Verbrenner und die werden nicht gefördert. Das heißt aber auch, für 90 Prozent der Arbeitsplätze dieser Branche unternimmt der Bund nichts. Das ist hart, denn bei aller Kritik an den Autobauern: Diese Firmen sind vorbildliche Steuerzahler und Arbeitgeber. Sie unterhalten sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, gehören zu den wenigen Branchen, die noch flächig Tarif zahlen und gelten als anerkannte Sozialpartner. Ihre Beiträge haben den Sozialstaat und die Steuerkassen in Berlin jahrzehntelang gefüllt.

Immer mehr PS, als gäbe es kein Morgen, politisch ist die Autoindustrie am Ende der Sackgasse angekommen.

Immer mehr PS, als gäbe es kein Morgen, politisch ist die Autoindustrie am Ende der Sackgasse angekommen.

Das zählt alles nichts. Sie werden im Regen stehen gelassen. Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer bringt das Problem auf den Punkt: "Es fehlt der große Schub für die restlichen 90 Prozent, und genau die 90 Prozent bewegen unsere Wirtschaft und unser Sozialprodukt."

Die Branche der Ewiggestrigen 

Leider ist die Lage für die Branche aussichtslos. Ihre Lobbyisten, die noch 2009 eine Abwrackprämie durchgesetzt haben, stehen heute vor verschlossenen Türen. Schuld daran sind mehrere Faktoren. An einigen wenigen ist die Branche schuldlos. Etwa, dass die Citybewohner es weltweit nicht mehr hinnehmen, dass die Minderheit der Pkw-Besitzer ihr Städte in ein menschenfeindliches Autobiotop verwandelt.

Die meisten Probleme sind jedoch hausgemacht. Jahrzehntelang galt die Autoindustrie als Speerspitze des technischen Fortschritts, jetzt hat sie das Image der Ewiggestrigen. Und zu Recht. Allzu lange hat man den allgemeinen Bewusstseinswandel, der schon lange vor der Klimadiskussion begann, ignoriert, und munter weiter in PS-Seligkeit gebadet und Rennsport-Erlebnisse im öffentlichen Straßenraum zelebriert.

Wie sehr die Industrie das Gespür für die Stimmung in der Bevölkerung verloren hat, sieht man etwa daran, wie ihre Lobbymacht noch vor wenigen Jahren wirksame Lärmobergrenzen in Brüssel verhindert haben. Die Autoindustrie wurde zum Dinosaurier, oder besser noch zum störrischen Esel, der die Zeichen der Zeit einfach nicht erkennen will.

Nach der Straffreiheit kann es keine Belohnung geben

Das ist aber nicht alles. Die Branche ist selbst schuld daran, dass die Politik ihr nicht helfen kann. Genau genommen: Volkswagen ist schuld. VW ist verantwortlich für den größten Kundenbetrug der Bundesrepublik. Der Dieselskandal hat das Ansehen aller Hersteller ruiniert, die Glaubwürdigkeit von Managern und Technikern auf Dauer beschädigt. Der Verbrenner-Motor im Auto wurde im kollektiven Bewusstsein zum Klimakiller Nummer eins. Tatsächlich stimmt das so nicht. Und es ist natürlich ein Aberwitz, dass der VW Polo eines Pendlers mit Minimotor angeprangert wird, während die Lufthansa mit Milliarden gepampert wird, damit sie weiterhin Billigurlauber mit steuerfreiem Sprit um die Welt kutschieren kann.

Überspitzt formuliert: Das ist die Rache von Angela Merkel für den Dieselskandal. Ihre Politik hat die Hersteller weitgehend vor den juristischen Folgen des Dieselbetrugs bewahrt. Mit dem "Too big to Jail" hat die Politik deutlich Glaubwürdigkeit eingebüßt. Selbst eingefleischte Autofans haben sich über die schützenden Hände über der Autoindustrie lustig gemacht. Doch jetzt kann die Kanzlerin nicht auch noch den Dieselkauf mit 6000 Euro belohnen - das wäre politischer Selbstmord.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?