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NAIAS 2014: Stromausfall in Detroit

Die Detroit Motorshow eröffnet traditionell das Autojahr. Die Stars bei der 2014er-Auflage: der Ford F-150 und die Mercedes C-Klasse. Elektroautos vermisst am Lake Michigan scheinbar niemand.

Der amerikanischen Autoindustrie geht es wieder prächtig. 15,5 Millionen Verkäufe im Jahre 2013 - da kann man sich gut damit anfreunden, dass sich der Boom-Markt China mittlerweile in andere Dimensionen aufschwingt. Auf der North American International Autoshow lassen die heimischen Big Three aus Ford, General Motors und Chrysler die Muskeln spielen. Das Trio von einst ist nach der kompletten Übernahme von Chrysler durch den Fiat-Konzern zum amerikanischen Duett geworden. Fast makaber: seitdem sich der europäische Automarkt am Boden dümpelt, fährt Fiat nahezu die einzigen Gewinne in den USA ein - Dank Chrysler. Da kommt die Neuauflage des Chrysler 200 gerade recht. Die Mittelklasselimousine aus Auburn Hills soll die Marke mit dem einstigen Pentastar mit sehenswertem Design, bis zu 300 PS und Allradantrieb wieder in die Köpfe der Amerikaner zurück bringen. Das auslaufende 200er-Modell führte in den USA ein Schattendasein und konnte sich kaum nennenswerte gegen die starke Konkurrenz aus Asien, den USA und Europa in Szene setzen. Besonders die Volumenkonkurrenz von Kia, Mazda, Toyota und Hyundai hatte dem 200er deutlich zugesetzt. Die neue Generation ist auf der gleichen Plattform wie Alfa Romeo Giulietta oder Jeep Cherokee unterwegs. Ein sportlicher 200er kommt auf der NAIAS auch von BMW. Die Bayern stellen in Detroit ihre 2er Coupé Reihe - an der Spitze mit dem coolen M 235i - vor.

"Guten Morgen und willkommen bei BMW! Was für ein Sound", so BMW-Vorstand Dr. Ian Robertson, "was für großartige Fahrzeuge. Es sind Modelle wie diese, die BMW so erfolgreich machen; besonders hier in den USA." Kein lautloser BMW i3 war auf die Bühne gerollt, sondern hier machten auf der NAIAS die sportlichen Zwillinge M3 / M4 sowie der BMW 2er Coupé Stimmung. Bei Corvette, nur wenige Meter weiter brüllt sich die Corvette Z06 auf die Bühne. "Was für ein Tag", strahlt GM-Nordamerika-Präsident Mark Reuss mit dem Scheinwerferlicht um die Wette, "50 Corvettes kommen gerade aus unserem Tech Office über die Straßen von Detroit hierher gefahren. Unter ihnen die neue Corvette Z06 - sie ist die beste Corvette, die wir je gebaut haben. Wir sind alle sehr stolz darauf." 625 PS sprechen aus den vier mächtigen Corvette-Töpfen eine eindeutige Sprache. Die Amerikaner haben wieder Lust auf Leistung. Nicht einmal leise im Hintergrund säuselt auf der Detroit Autoshow eine Elektromusik.

Der große Star der Detroit Autoshow ist der Ford F-150. Seit über 60 Jahren auf dem Markt, lässt der große Pick Up der nationalen Konkurrenz mit Dodge RAM, Toyota Tundra oder Chevrolet Silverado keine Chance. Die neue Generation hat über 300 Kilogramm abgespeckt und setzt auf moderne V6- und V8-Triebwerke zwischen 2,7 und 5,0 Litern Hubraum. Weiter als im Ford F-150 kann man von einem Elektroauto kaum entfernt sein. Der Trend zu elektrischen Autos ist trotz steigender Zulassungszahlen auch in den USA zum Stocken gekommen. Von dem einstigen Hoffnungsträger Chevrolet Volt oder Nissan Leaf spricht in Detroit niemand mehr und in der Cobo Hall herrscht in Sachen Elektroantrieb sowieso Stromausfall. Statt an BMW i3 oder Mercedes B-Klasse electric drive drücken sich die Besucher an BMW M4 oder Mercedes GLA 45 AMG die Nase platt. Das gleiche Bild bei blue oval. Der Star neben dem F-150 bei Ford heißt Mustang - perfekt als gelber Kraftmeier mit V8-Motor in Szene gesetzt.

Die Europäer sind 2014 dünner als in den Jahren zuvor auf der NAIAS unterwegs. Mercedes glänzt mit der neuen C-Klasse, unzähligen Assistenzsystemen und einem Design, das der großen S-Klasse mehr als ähnlich sieht. Das Topmodell setzt sich am Lake Michigan mit dem neuen S 600 und seinem 530 PS starken V12-Triebwerk selbst die Krone auf. Für mächtig Aufsehen sorgt der Mercedes GLA 45 AMG als kompakter Crossover mit 360 PS. Da sehen der zumindest in den USA erhältliche BMW X1 xDrive 35i und der Audi Q3 RS mit jeweils rund 310 PS müde aus. Elektrik- oder Hybrid-Crossover? Ebenfalls Fehlanzeige.

Der Volkswagen-Konzern ist überraschend dünn angereist. VW zeigt mit dem Dune die seriennahe Studie eines Beetle-Crossover. Der 300 PS starke Golf R stellt den VW E-Golf locker in den Schatten. Audi hat mit dem Allroad Shooting Brake nur das Konzept eines Crossovers mit elektrisch einem Elektro-Quattroantrieb im Gepäck. Über 400 PS, eine elektrische Hinterachse und ein Verbrauch unter zwei Litern Hubraum machen Lust auf ein drittes Allroad-Modell in der Audi-Familie und das Design des neuen TT, der im Sommer kommt. Jeweils nicht viel für die wichtigste Show auf einem der beiden wichtigsten Märkte der Welt. Gerade, weil es bei Audi und Volkswagen in den USA besser laufen könnte. Zumindest Konzernmarke Porsche lässt in der gewohnt blass ausstaffierten Cobo Hall die Muskeln spielen. Ob die Neuauflage eines 911 Targa mit fest stehendem Bügel und großer Kuppelheckscheibe im breiten Elfer-Portfolio jemand vermisst hat, darf bezweifelt werden. Aber zumindest ist der ausschließlich als Allrader erhältliche 911er jetzt wieder ein echter Targa.

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Sportlicher denn je zeigt sich Infiniti mit dem Q50 Eau Rouge. Die Sportversion des Premiummodells soll gegen M-, AMG- und RS-Modelle antreten. Nur ein Traum bleibt der Volvo Concept XC Coupé, der allein einen Designausblick auf den neuen Oberklasse-SUV XC90 geben soll, der Ende 2014 seine Premiere feiert. BMW lässt im Land von Batman und Robin das dynamische Duo aus BMW M3 und M4 Coupé aus dem Käfig. Mit jeweils nur rund 430 PS liegen die 1,5 Tonnen schweren Bayern jedoch mehr oder weniger hinter dem Lexus RC F und der brandneuen Corvette Z06 zurück. Während der Toyota-Ableger von einem Fünfliter-V8 mit 450 PS befeuert wird, bollert unter der langen Corvette-Motorhaube ein V8-Sauger mit 625 PS und 650 Nm maximalem Drehmoment, der so fast an die alte ZR1 mit 647 Kompressor-PS heranreicht. Da sieht selbst der Bentley Continental GT V8 S mit seinem dezenten Leistungsplus von 20 PS fast müde aus. Zwischen BMW 5er und 7er, Audi A6 und A8 sowie Mercedes E- und S-Klasse sortiert sich der neue Hyundai Genesis ein. In Sachen Design und Antrieb muss sich das koreanische Oberklassemodell längst nicht mehr vor der deutschen Konkurrenz verstecken und stellt die US-Modelle Chrysler 300 oder Chevrolet Impala allemal in den Schatten. Mehr als dünn bleibt die Modellpflege für den unverändert schwach motorisierten Lexus CT 200h - nach wie vor mit betagter Nickelmetall-Hydrid-Akkutechnik.

Wenn es auch etwas mehr Dahrspaß sein darf, auf den fahrdynamisch effektvollen Allradantrieb jedoch nicht verzichtet werden soll, dann dürfte sich der neue Subaru WRX STi wieder in die Herzen seiner Fans fahren, die den hässlichen Heckflügel nicht nur wegen seiner Abtriebskraft lieben. Nicht ganz so kraftvoll und vor allen Dingen nach wie vor ohne Allradantrieb überrascht der Mini John Cooper Works Concept, der die neue Palette mit rund 240 PS nach oben abrunden soll. Für mehr Aufsehen sorgt in Detroit die scharfe Sportwagenstudie des Kia GT4 Stinger Concept mit Hinterradantrieb und 315 PS.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(