HOME

Opel Corsa-e: Blitzschlag

Nachdem der Opel Ampera-e durch die Scheidung von General Motors ein Scheidungsopfer wurde, bringen die Rüsselsheimer als Nachfolger den Corsa ab 2020 als Elektromodell.

Opel Corsa-e

Opel Corsa-e

Was hatte Opel mit seinem Ampera-e nicht für Aufsehen gesorgt. Üppige Reichweite, schickes Design und hoher Alltagsnutzen - auf so ein Elektroauto hatte Deutschland, hatte Europa, gewartet. Doch der Ampera-e war eben kein Opel, sondern eine europäische Version des Chevrolet Bolt, der sich in den USA unverändert gegen Volumenmodelle wie den Nissan Leaf oder ein Tesla Model 3 schwertut. Der Bolt ist Vergangenheit und somit soll es auch bei den Elektroautos hierzulande die kommende Corsa-Generation richten. Der ist technisch zu großen Teilen ein Peugeot 208 und genau der ist ab Ende des Jahres auch als Elektroauto zu bekommen.

Blitzschlag
Opel Corsa-e

Opel Corsa-e

Daher dürfen sich auch die Opel-Kunden freuen, dass der Corsa die Elektromobilität so schnell als möglich zurück nach Rüsselsheim holt. Angetrieben wird der 4,06 Meter lange Opel Corsa-e von einem Elektromotor mit 100 kW / 136 PS und 260 Nm maximalem Drehmoment, der eine elektrische Reichweite von immerhin 330 Kilometern bieten soll. Optisch unterscheidet sich die Elektroversion kaum von seinem schicken Bruder mit Verbrennungsmotor und auch der Innenraum wird durch den Elektroantrieb nicht nennenswert angetastet. Innerhalb von einer halben Stunde soll das Akkupaket mit seinen 50 kWh wieder auf 80 Prozent seiner Leistungsfähigkeit erstarken; zumindest wenn man an einer Schnellladesäule nachtankt. Steht diese nicht zur Verfügung, holt sich der Opel Corsa-e seine Akkupower an der Haushaltssteckdose (16,5 Stunden) oder einer Wallbox (fünf bis acht Stunden), was die Ladezeit schmerzhaft verlängert. Auf dem Smartphone kann der Nutzer den Ladezustand jederzeit kontrollieren und das Fahrzeug konditionieren.

Technisch basiert der Opel Corsa ebenso wie der Peugeot 208 auf der neuen PSA-Konzernplattform CMP (Common Modular Platform), die nicht nur verschiedene Karosserien, sondern auch Antriebsarten ermöglicht. Die Reichweite lässt sich nur den Ladezustand, sondern auch das Fahrprogramm beeinflussen. Der Nutzer kann zwischen den Fahrprogrammen Normal, Eco und Sport wählen. Im Sportmodus vergehen für den Spurt 0 auf Tempo 100 8,1 Sekunden. Zur Ausstattung des Opel Corsa-e gehören auf Wunsch unter anderem Details wie LED-Licht, verschiedene Fahrerassistenzsysteme und ein animiertes Cockpit. In der Mitte der Armaturentafel gibt es je nach Ausstattung einen sieben bis zehn Zoll großen Touchscreen, über den sich die wichtigsten Funktionen bedienen lassen. Preisliche dürfte es deutlich unter 25.000 Euro losgehen.

pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.