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Profilfotos in Werbeanzeige: Guck mal, ich bin auf Google

Google hat seine Geschäftsbedingungen geändert: Ab sofort kann der Suchmaschinenriese private Fotos von Usern für Werbeanzeigen nutzen. Wir sagen, wie Sie das verhindern.

Von Christoph Fröhlich

Wem glaubt man mehr: Schnöden Werbeanzeigen oder Empfehlungen von Freunden? Eben. Das wissen auch Internetriesen wie Facebook oder Google, die den Großteil ihres Geldes mit Online-Werbung verdienen. Der Kampf um die Werbeeinahmen ist auch ein Kampf um die Aufmerksamkeit der Nutzer, und um ihn zu gewinnen, wird Google nun einen ähnlich umstrittenen Weg einschlagen wie das Zuckerberg-Netzwerk: Ab sofort können Empfehlungen und Bewertungen der Google-Nutzer für Werbezwecke verwendet werden.

Der Suchmaschinenriese nennt dieses Vorgehen "Shared Endorsements", was so viel heißt wie "gemeinschaftliche Empfehlungen". Das heißt konkret: Namen, Profilfotos, Produktkritiken oder "+1"-Bewertungen von Nutzern können für Werbeanzeigen im Internet genutzt werden.

Die Lieblingsbäckerei um die Ecke, der man auf Google+ ein +1 gegeben hat, könnte die Empfehlung des Nutzers etwa in einer von der Bäckerei geschalteten Anzeige nutzen. Laut einem Bericht der US-Zeitung "New York Times" werden auch Bewertungen von Musikalben von Googles Online-Shop Google Play in Werbebannern auftauchen.

Zudem könnten die Aktivitäten von Usern, die ein Google-Konto verwenden, um sich bei bestimmten Anwendungen von Drittentwicklern anzumelden, ebenfalls in Anzeigen auftauchen. Welche Apps konkret betroffen sind und wo die Anzeigen geschaltet werden könnten, ließ Google noch offen.

Werbung kann widersprochen werden

Datenschützer sind entsetzt. So sagt Marc Rotenberg, Geschäftsführer des Electronic Privacy Information Center, dem "Wall Street Journal": "Wir glauben, dass das ein Problem ist. Es handelt sich um eine kommerzielle Empfehlung ohne Zustimmung, und das ist in den meisten US-Bundesstaaten nicht erlaubt." Google entgegnet der Zeitung zufolge, dass die "Privatsphäre und die Sicherheit unserer Nutzer" zu den "höchsten Prioritäten" gehöre. Die Veränderungen der Nutzungsbestimmungen seien "ein positiver Schritt nach vorne, um wichtige Privatsphäre- und Sicherheitsbestimmungen klarzustellen".

Im Gegensatz zu Facebook können Google-Nutzer dem Einsatz ihrer Informationen für Werbung aber widersprechen. Ist die entsprechende Einstellung deaktiviert, tauchen Profilbilder und sonstige Informationen nicht in den Anzeigen auf. Empfehlungen minderjähriger Nutzer werden nicht verwendet.

So verbieten Sie Google die Werbung mit Ihrem Gesicht

Sie rufen die entsprechende Google-Seite auf.

Um die Funktion aktivieren zu können, müssen Sie sich zunächst einloggen.

Anschließend entfernen Sie den Haken.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.