HOME

Stern Logo Geschichte

Mittelalter-Massaker: "Game of Thrones" in Schweden – Mittelalter-Massaker rottete ganzes Dorf aus

Im frühen Mittelalter wurde ein Wehrdorf in Schweden überfallen. Niemand überlebte den Angriff, die Bewohner wurden waren so überrascht, dass sie sich gegen ihre Killer nicht wehrten. 1500 Jahre lang betrat kein Mensch die Toten-Festung.

Die Verletzungen zeigen, dass Bewohner keine Zeit hatten sich zu wehren.

Die Verletzungen zeigen, dass Bewohner keine Zeit hatten sich zu wehren.

Hersteller

1500 Jahre betrat kein Mensch den verwunschenen Ort. Die Wehranlage Sandy Borg verschwand unter dem Rasen in Südschweden. Im Laufe der Jahrhunderte bedeckte der Sand den Ort, zerdrückte die Dächer der  Häuser und verbarg die Leichen der Bewohner.

Auf einen Schlag wurde das Dorf zu Beginn des Mittelalters ausgelöscht. Niemand weiß, wer die Killer waren. Aber sie waren gnadenlos und töteten auch Frauen und Kinder. Ihre Motive sind vollkommen unklar, denn sie raubten die Toten und ihren Ort nicht aus. Die Leichen bleiben liegen, wohin sie fielen. Weder Schmuck, noch Werkzeuge wurden geraubt. Selbst das Vieh blieb zurück, um in Käfigen und Gehegen zu verenden.

Wikinger-Ausstellung in London: Seefahrer, Piraten, Plünderer
Die Ausstellung bietet viel fürs Auge: Neben Exponaten wie Broschen, Ketten, Edelsteinen und Münzen sind auch Schwerter und und Äxte zu sehen. Dieses Schmuckstück zierte einst den Hals einer Wikingerfrau.

Die Ausstellung bietet viel fürs Auge: Neben Exponaten wie Broschen, Ketten, Edelsteinen und Münzen sind auch Schwerter und und Äxte zu sehen. Dieses Schmuckstück zierte einst den Hals einer Wikingerfrau.

Große Zahl an Toten

Ein Team von Archäologen unter der Leitung von Clara Alfsdotter und Helena Victor hat das Toten-Fort erforscht und die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Antiquity veröffentlicht. Bislang wurden nur etwa zehn Prozent der Anlage ausgegraben und doch wurden bereits 26 getötete Bewohner gefunden.

Obwohl die Siedlung von einem vier Meter hohen Wall geschützt wurde, mussten die Bewohner komplett überrascht worden sein. Die Forscher fanden Reste von halb geleerten Näpfen auf den Tischen, Töpfe, die sich noch auf der Kochstelle befanden und einen halb verzehrten Hering. Das sind deutliche Zeichen, dass die Dorfbewohner keine Ahnung von dem Angriff hatten.

Überrumpelt und wehrlos

Obwohl in der damaligen Zeit alle Erwachsenen wehrhaft waren, wurden die Bewohner vollkommen überrumpelt.  Die Art der Verletzungen und die Lage der Körper deuten auf einen systematischen Angriff auf Personen hin, die unvorbereitet erwischt wurden. Bei den Toten finden sich keine Abwehrverletzungen, wie sie bei Kämpfen auftreten. "Die Verletzungen, die an mehreren Schädeln, an der Schulter eines Mannes und an der Hüfte eines anderen gefunden wurden, resultieren von Schlägen auf den Rücken oder die Seite des Körpers", schreiben die Forscher. "Verletzungen, die gewöhnlichen Kampfverletzungen ähneln, wurden bisher nicht identifiziert. Dieses Muster lässt den Schluss zu, dass eine große Zahl von Tätern gleichzeitig in mehreren Häusern eindrangen, und dass ihre Opfer nicht in der Lage waren, sich zu verteidigen." Das Massaker steht vermutlich in Verbindung zum Fall des Weströmischen Reiches um 475. Der Zusammenbruch des Imperiums führte selbst in Skandinavien zu Unruhen und Machtverschiebungen. Zumindest denkbar ist es, dass der Angriff mit zurückkehrenden Söldnertruppen in Verbindung stehen könnte.

Dorf wurde zur Ödnis

Überfälle und plötzlicher Tod waren im frühen Mittelalter zwar nicht die Regel, aber kamen doch häufig vor. Das Erstaunliche an diesem Fall ist, dass diejenigen, die das Wagnis auf sich nahmen, die gut befestigte Anlage zu überfallen, kein ökonomisches Interesse hatten. Üblich war es, Dörfer zu plündern und buchstäblich alles Verwertbare mitzunehmen. Darunter auch die Frauen und Kinder als Sklaven. In der Anlage fanden die Forscher dagegen Schätze wie römische Goldmünzen, Silbergoldschmuck, Silberhaarschmuck, aufwendigen Glasperlen und Kaurimuscheln aus dem Mittelmeerraum. Allerdings fanden sie keine Waffen. Die Forscher nehmen an, dass die Waffen als Trophäen entweder mitgenommen wurden und als rituelle Opfergabe in einem nahegelegenen Moor versenkt wurden.

Das Ende des Imperiums

Sonst ließen die Angreifer alles an seinem Platz und dort blieb es auch. Die Gegend selbst war zu der damaligen Zeit gut besiedelt – den anderen Bewohnern konnte das Schicksal der Festung nicht verborgen geblieben sein. "Die Beweise deuten darauf hin, dass keine Überlebenden - wenn es welche gab - oder Nachbarn den Ort nach dem Massaker betreten konnten oder wollten", schreiben die Forscher. Hunderte von Jahren müssen die Tote und ihre Schätze noch gut erreichbar unter freiem Himmel gelegen haben.

Eine mögliche Begründung, warum das Dorf 1500 Jahre nicht betreten wurde: Die alte Festung soll verflucht sein, glauben Einheimische. Sie glauben an einen Bann, der bis in die Gegenwart währt. Die Einheimischen sollen die Archäologen davor gewarnt haben, den Ort zu betreten.

Joggen und klettern in voller Rüstung – so hielten sich die Ritter fit

Frauen und Fremde - die multikulturellen Kriegerfamilien des Mittelalters

Frauen und Fremde - die multikulturellen Kriegerfamilien des Mittelalters

"Game of Thrones" in Schweden – Mittelalter-Massaker rottete ganzes Dorf aus

- Aus Zombie-Angst verstümmelten Engländer im Mittelalter ihre Toten

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.