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Hirsch, Wildschwein, Reh und Hase: Gammelfleisch und Fäkalaroma: Finger weg vom Wildfleisch aus dem Discounter!

Eigentlich ist jetzt die perfekte Zeit für Wildfleisch. Nur nicht aus dem Discounter und Supermarkt. Die Qualität des Fleischs ist erschreckend: alt, gammelig, staubtrocken. Die Verbrauchersendung "Markt" deckt auf.

Wildfleisch

Das Hirschfleisch von Aldi finden die Experten grauenerregend 

Reh, Wildschwein, Hirsch und Hase aus der Tiefkühltruhe. Das Angebot im Herbst und zur Winterzeit kennt in Discountern und Supermärkten keine Grenzen. Der Einzelhandel wirbt mit gutem Wildfleisch zum günstigen Preis. Aber stimmt die Qualität wirklich? Die Verbrauchersendung "Markt" im NDR ist den Tiefkühlprodukten auf den Grund gegangen. Das Ergebnis: Die Verbrauchertäuschung ist erschreckend.

Hirschfleisch von Aldi und Real

Die Hirschsteaks von Aldi (Fleisch kommt aus Neuseeland) schockieren die Experten: Die Wildhändler Stefan Runge und Koch Matthias Gfrörer haben die das Wildfleisch getestet: Es rieche schlecht, sehe grau aus, sei klassisches Gammelfleisch. Aldi sagt: Die Farbe könne mit dem Alter zunehmen, trotzdem sei das Produkt uneingeschränkt verkehrsfähig. Bei den Hirschsteaks von Real, dessen Fleisch aus Europa kommt, sieht es nicht anders aus: Eingefroren wurden sie bereits vor eineinhalb Jahren - ungenießbar, finden die Experten. Auch im Geschmackstest kommen die Hirschprodukte schlecht weg: Das von Aldi schmeckt alt und lebrig, das von Real ist geschmackslos.

Wildschwein von Lidl und aus dem Supermarkt

Wildschweine sind in Deutschland aktuell eine Plage. Frisches Fleisch ist über den Jäger eigentlich leicht zu bekommen. Kommt das Wildschweinfleisch aus dem Discounter und Supermarkt also aus Deutschland? Erschreckenderweise nicht. Das Fleisch von Lidl stammt aus Texas, das aus dem Supermarkt Real aus Australien. Das Fleisch müsse übrigens gar nicht von echten Wildschweinen stammen, sondern könne auch von verwilderten Hausschweinen kommen, wissen die Experten.

Das räumen sowohl Lidl als auch Real ein. Deutsches Wildfleisch wäre im Einkauf übrigens beim Jäger günstiger als das teure importierte Fleisch aus Übersee. Geschmacklich sei das Fleisch von Lidl staubtrocken und könne nicht vom Wildfleisch stammen. Auch das vermeintliche Wildschwein aus Australien fällt durch: Es schmecke nach Fäkalien und sei ungenießbar, so das Testurteil der Experten.

Rehfleisch von Lidl und aus dem Supermarkt

Ähnlich wie bei den anderen Wildfleischsorten: Das Rehfleisch von Lidl und aus dem Supermarkt kann mit frischem Reh vom Jäger nicht mithalten: nach dem Braten sind die Fleischstücke grau.

Hase aus dem Supermarkt

Wie schon beim Wildschwein: Hasenrücken vom Jäger ist fast halb so teuer wie Hase aus dem Supermarkt, das aus Argentinien stammt. Zudem waren die gefrorene Hasenfleischstücke bereits mehr als ein Jahr gefroren. Das Fazit der Experten: Es verliere beim Braten an Flüssigkeit, schmecke nach Leber und sei trocken.

Der Expertentipp: Kaufen Sie Ihr Wildfleisch ausschließlich vom Jäger!

Sehen Sie die ganze Sendung hier!

Geflügelfleisch kann mit krankmachenden Keimen belastet sein


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.