Chile

Artikel zu: Chile

Die Sternwarte „Rolf Chini Cerro Murphy“ der Europäischen Südsternwarte (ESO) am Cerro Armazones Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Astronomie Energieprojekt nahe Sternwarte in Chile abgesagt

Grüner Wasserstoff oder Blick ins All? Ein Energiekonzern zieht sich aus einem umstrittenen Projekt zurück – und bewahrt das Paranal-Observatorium in der Atacama-Wüste vor Licht und Vibrationen.
Zerstörungen in Punta de Parra

Tödliche Waldbrände in Chile: Vierter mutmaßlicher Brandstifter festgenommen

Nach dem Ausbruch heftiger Waldbrände im Süden Chiles mit mindestens 21 Todesopfern ist ein vierter mutmaßlicher Brandstifter gefasst worden. Wie die zuständige Staatsanwältin am Donnerstagabend mitteilte, steht er im Verdacht, in der Region Biobío "20 Todesfälle verursacht zu haben". Einen weiteren Todesfall gab es in der Nachbarregion Ñuble.
Kast (r.) und der frühere Pinochet-Anwalt Barros

Chiles künftiger Präsident ernennt frühere Anwälte von Diktator Pinochet als Minister

Der ultrarechte künftige chilenische Präsident José Antonio Kast hat zwei frühere Anwälte des chilenischen Diktators Augusto Pinochet in sein Kabinett berufen. Der Pinochet-Fan Kast stellte am Dienstag (Ortszeit) Fernando Barros als seinen Kandidaten für das Amt des Verteidigungsministers und Fernando Rabat für das Justiz- und Menschenrechtsministerium vor. Beide hatten den langjährigen Diktator in der Vergangenheit vor Gericht vertreten.
Waldbrand

Waldbrand

In Florida nahe der chilenischen Küstenstadt Concepción versucht ein Anwohner, brennendes Unterholz zu löschen. Bei schweren Waldbränden im Süden Chiles wurden bislang mindestens 20 Menschen getötet und ganze Ortschaften vernichtet.
Bewohner kämpfen gegen Waldbrand nahe der Stadt Florida

Waldbrände im Süden Chiles weiter außer Kontrolle

Im Süden Chiles wüten mehrere Waldbrände weiterhin außer Kontrolle. Angefacht von Hitze und starkem Wind, vernichteten die Feuer bereits ganze Ortschaften. Mehr als 1000 Häuser wurden nach Behördenangaben bis Montag (Ortszeit) zerstört oder beschädigt, mindestens 20 Menschen kamen ums Leben. Präsident Gabriel Boric hatte am Sonntag den Notstand in den Provinzen Ñuble und Biobío ausgerufen, um einen Einsatz der Armee bei den Löscharbeiten zu ermöglichen.