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Musikfestival in Spanien: Akrobat stürzt vor Zuschauermenge 30 Meter in den Tod

Ein Artist turnt beim spanischen "Mad Cool Festival" in fast 30 Metern Höhe in einer hell beleuchteten Box. Plötzlich stürzt er in die Tiefe. Die Besucher sind entsetzt - doch die Musikshow geht weiter.

Vor den Augen Tausender Zuschauer ist ein Luftakrobat bei einem Musikfestival in Madrid Dutzende Meter tief in den Tod gestürzt. Der Mann gehörte zum Rahmenprogramm des prominent besetzten "Mad Cool Festivals", dessen Organisatoren am Samstagmorgen eine kurze Stellungnahme zu dem "schrecklichen Unfall" vom Vorabend abgaben. Diese ließ offen, wie es zu der Tragödie am zweiten von drei Festivaltagen kommen konnte. Aus "Sicherheitsgründen" sei entschieden worden, das Konzert trotz der Tragödie fortzusetzen, hieß es.

Im Internet kursierten Videos, auf denen zu sehen ist, wie ein Artist in einer Art beleuchteter Kunststoff-Box neben der Bühne in den Nachthimmel aufsteigt und dann aus großer Höhe unter Schreien der Zuschauer in die Tiefe stürzt. Bei dem Toten soll es sich um einen 1975 geborenen Spanier handeln, wie die Zeitung "El País" berichtete.

Der 42-jährige Akrobat starb noch an der Unfallstelle

Der 42-jährige Akrobat starb noch an der Unfallstelle


Der Unfall ereignete sich gegen 22.45 Uhr zwischen zwei Band-Auftritten, während aus Lautsprechern der Song "Purple Rain" von Prince dröhnte. Der Akrobat befand sich zu diesem Zeitpunkt in etwa 28 Metern Höhe. Plötzlich stürzte er aus der Box heraus in die Tiefe. Viele der 45.000 Zuschauer dachten offenbar zunächst, der Sturz sei Teil seines Programms gewesen. Hilfskräfte rannten zur Unfallstelle und versuchten vergeblich, das Opfer wiederzubeleben.

Mad Cool Festival: Rockband Green Day bestürzt

Die US-Rockband Green Day zeigte sich nach ihrem Auftritt bestürzt. "Wir sind beim Mad Cool Festival gerade von der Bühne gekommen und haben von den fürchterlichen Neuigkeiten erfahren. Ein sehr mutiger Künstler namens Pedro hat heute Nacht bei einem tragischen Unfall sein Leben verloren."


Die Band und Festivalleitung wurden auf Twitter von einigen Nutzern scharf kritisiert, weil das Musikspektakel nach dem Unfall weiterging. "Aus Sicherheitsgründen wurde entschieden, mit dem Festivalprogramm fortzufahren", erklärten die Veranstalter dazu. Am Samstag solle des Gestorbenen auf dem Festival gedacht werden.

"Mangel an Moral und Respekt"

Auf sozialen Netzwerken machten zahlreiche User ihrem Ärger über die Entscheidung Luft. "In was für einer Scheißgesellschaft leben wir eigentlich, wenn ein Arbeiter stirbt, und die Leute einfach weiterfeiern, als wäre nichts gewesen", schrieb ein Mann auf Twitter. Auf Facebook beklagten Festival-Besucher, dass die Organisatoren nach dem Unglück keinerlei Erklärung auf der Bühne abgegeben hätten, obwohl die meisten Zuschauer den Akrobaten in die Tiefe fallen sahen. Dies sei ein "Mangel an Moral und Respekt gegenüber einem menschlichen Wesen" gewesen, schrieb ein Spanier.

Neben Green Day hatten sich zu dem Festival eine Vielzahl von bekannten Bands angekündigt, darunter die Foo Fighters, Manic Street Preachers, Kings of Leon und die Berliner Elektromusiker Moderat.

Böser Youtube-Streich: Wenn der Freund den Tod der Katze vortäuscht
fin / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.