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News des Tages: Auswärtiges Amt gratuliert David Hasselhoff fürs Mauern einreißen

Katzenbaby aus Motorraum gerettet +++ Amokalarm in Esslingen aufgehoben +++ Mann gesteht Brandanschlag auf Flüchtlingsheim +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

David Hasselhoff

David Hasselhoff

+++ 17.19 Uhr: "Mauern eingerissen" - Auswärtiges Amt gratuliert David Hasselhoff +++

Das Auswärtige Amt hat dem Popsänger und Schauspieler David Hasselhoff in einer Kurzbotschaft zum Geburtstag gratuliert - und ihm dabei etwas augenzwinkernd für seine scheinbaren Verdienste um die Wiedervereinigung gedankt. "In Zeiten, in denen wieder Mauern gebaut werden, einfach mal an die erinnern, die sie eingerissen haben: Happy birthday, @DavidHasselhoff!", schrieb das Amt auf Twitter. Hasselhoff wurde am 17. Juli 65 Jahre alt. Er erlangte in Deutschland vor allem mit seinem Lied "Looking for Freedom" und seinem Silvesterauftritt an der Berliner Mauer im Jahr 1989 Berühmtheit. Das Lied wurde damals als Freiheitshymne gefeiert. Fans schrieben "The Hoff" irrigerweise gar zu, die Mauer mit dem Song selbst zum Einsturz gebracht zu haben. "Dass die Mauer gefallen ist, war nicht mein Verdienst. Ich war nur ein Typ, der ein Lied über Freiheit gesungen hat", hatte Hasselhoff später eingeräumt.


+++ 17.09 Uhr: Merkwürdige Geräusche: Katzenbaby aus Motorraum gerettet +++

Ein kleines Kätzchen hat sich in Hessen eine gefährliche Mitfahrgelegenheit gesucht. In der Werkstatt eines Autohauses in Homberg (Ohm) fuhr ein Stammkunde vor und berichtete von merkwürdigen Geräuschen im . Als die Mechaniker diesen untersuchten, kam ein erst wenige Wochen altes Katzenbaby zum Vorschein. Der Autobesitzer vermutet, dass das Tier irgendwo im Stadtgebiet in den Motorraum geklettert sein muss. Zuvor hatte der private Rundfunksender Hit Radio FFH darüber berichtet. Ein Werkstatt-Mitarbeiter befreite das Kätzchen aus seiner misslichen Lage. Im Büro des Autohaus-Chefs wurde eilig ein Katzenklo samt Rückzugsecke aufgebaut, beim örtlichen Tierarzt ein Untersuchungstermin vereinbart und eine Pflegefamilie ausfindig gemacht. Einen Namen fand das Autohaus für das Kätzchen auch schnell: "Mercedes".

+++ 16.23 Uhr: Eindringling verpflegt sich im Bordrestaurant von abgestelltem ICE +++

In einem abgestellten ICE hat die Bundespolizei in Dortmund einen Eindringling festgenommen, der sich im Bordrestaurant mit Lebensmitteln verpflegt hatte. Eine Mitarbeiterin des Bahn-Sicherheitsdienstes war auf den Mann aufmerksam geworden und hatte die Bundespolizei alarmiert, wie die Ordnungshüter mitteilten. Der 56-jährige Dortmunder hatte es sich demnach in einem Waggon bequem gemacht und sich dazu Essen aus dem ICE-Bordrestaurant besorgt. Der Mann hatte sich am Samstagmorgen widerrechtlich Zutritt zu dem Schnellzug verschafft, der im Dortmunder Betriebsbahnhof der Deutschen Bahn abgestellt war. Ermittlungen ergaben, dass der 56-Jährige bereits wiederholt in dem Betriebshof wegen Delikten aufgefallen war. Gegen ihn wird nun wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs ermittelt.


+++ 16.03 Uhr: Gegen Glaswand neben Tür gelaufen - Hotelgast bekommt Schmerzensgeld +++

Wer eine gläserne Drehtür in eine Glaswand einbaut, muss diese in Augenhöhe auf beiden Seiten deutlich markieren. Es reicht nicht, die gläserne Wand mit einem mehrere Zentimeter breiten weißen Rahmen einzufassen. Mit dieser Begründung verurteilte das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht einen Hotelbetreiber zur Zahlung von Schmerzensgeld und Schadensersatz. Das teilte das mit. In dem zugrunde liegenden Fall verletzte sich eine Frau beim Versuch, das Hotel durch eine gläserne Drehtür zu betreten. Nach Auffassung des OLG verstieß der Hotelbesitzer gegen die so genannte Verkehrssicherungspflicht. Es reiche nicht, dass der gesamte Eingangsbereich gut erkennbar sei: "Erforderlich ist vielmehr, dass leicht zu erkennen ist, wo sich die Öffnung der Tür befindet", heißt es. Das OLG sah jedoch ein Mitverschulden des Gastes, da die Glasfläche grundsätzlich erkennbar war. "Überdies war die Situation für die Klägerin nicht neu oder überraschend, denn sie war bereits drei Tage Gast im Hotel."

+++ 16.00 Uhr: Laut WHO fast 13 Millionen Babys 2016 nicht geimpft +++

Etwa eines von zehn Babys hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO im vergangenen Jahr keine einzige Impfung bekommen. Das waren rund 12,9 Millionen , wie die Organisation in Genf mitteilte. Die Betroffenen hätten damit ihre erste Dosis zur Immunisierung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten verpasst. Laut WHO sind die Babys damit dem großen Risiko einer Ansteckung mit einer dieser teils tödlich verlaufenden Krankheiten ausgesetzt. Zusätzlich hätten schätzungsweise 6,6 Millionen Kinder nach der ersten Dosis die insgesamt zwei weiteren notwendigen Impfungen nicht bekommen. "Diese Kinder haben höchst wahrscheinlich zudem keine weitere Gesundheitsversorgung erhalten", sagte Jean-Marie Okwo-Bele, Leiter des WHO-Impfprogramms. Impfungen verhindern laut WHO jährlich zwischen zwei und drei Millionen Tote.

+++ 15.50 Uhr: Zehn Tuning-Fans sind in Mannheim ihre Fahrzeuge los +++

Die hat in Mannheim zehn Tuning-Fans ihre Fahrzeuge abgenommen - acht Autos und zwei Motorräder. Sie hatten die Auspuffanlagen aufgemotzt und sogenannte Soundbooster - Lautsprecher, die künstlich Lärm erzeugen - eingebaut, wie die Polizei mitteilte. Den Tunern geht es darum, durch Lärm auf sich und ihr Fahrzeug aufmerksam zu machen. Dem Fahrer eines Sportwagens war erst Mitte Juni 2017 von der Stadt ein Zwangsgeld von 1000 Euro auferlegt worden, weil er immer wieder unnötigen Lärm mit dem Auto gemacht hatte. Ihm soll nun der Führerschein entzogen werden.

+++ 15.49 Uhr: Gedenkstätte für Opfer von Flug MH17 in den Niederlanden eingeweiht +++

Drei Jahre nach dem Abschuss einer malaysischen Passagiermaschine über der ist in den Niederlanden eine Gedenkstätte für die Opfer eingeweiht worden. Im Beisein des niederländischen Königspaares und Mitgliedern der Regierung gedachten mehr als 2000 Angehörige in Vijfhuizen bei Amsterdam der 298 Opfer aus zehn Ländern. Am 17. Juli 2014 war die Boeing der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 über der umkämpften Ostukraine von einer russischen Buk-Rakete abgeschossen worden. Die meisten Opfer waren Niederländer. Die Gedenkstätte in der Nähe des Amsterdamer Flughafens besteht aus einer vier Meter hohen Stahlmauer mit einem Auge aus Stahl davor, in das die Namen aller Opfer eingraviert sind. Das vom niederländischen Bildhauer Ronald Westerhuis entworfene Mahnmal wird von einem "grünen Band" aus 298 Bäumen umgeben. Im Frühjahr hatten Angehörige für jedes Opfer in dem Park einen Baum gepflanzt.

+++ 15.26 Uhr: Falsche Polizeibeamte ergaunern 25.000 Euro von Rentner +++

Falsche Polizeibeamte haben in Ludwigsburg 25.000 Euro von einem Rentner ergaunert. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Gruppe von mindestens drei Tätern zwischen Mittwoch und Freitag mehrfach bei dem Mann angerufen. Sie sprachen von der Festnahme einer Verbrecherbande und wiesen ihn aus "ermittlungstaktischen Gründen" dazu an, die Summe von seinem Konto abzuheben und bereitzuhalten. Bei den Verbrechern habe man Daten von ihm gefunden - sein Vermögen sei in Gefahr. Später holte ein angeblicher Polizist das Geld ab. Als die Verwandten des älteren Herren davon erfuhren, verständigten sie die Polizei. Das genaue Alter des Mannes wurde nicht mitgeteilt.

+++ 15.32 Uhr: Sohn knackt alarmgesicherten Kühlschrank +++

Ein alarmgesicherter Kühlschrank hat der Polizei in Stolberg bei Aachen einen kuriosen Einsatz beschert. Dort hatten Nachbarn die Beamten gerufen, weil Jugendliche ins Nachbarhaus eingestiegen seien. Wenig später sei der Alarm losgegangen. Allerdings handelte es sich nicht um Einbrecher, wie die Polizei mitteilte, sondern um den hungrigen Sohn der Familie. Dessen Mutter hatte die Alarmfunktion am Kühlschrank nach eigenen Angaben installiert, damit sich der Sohn nicht zu oft daraus bediene. Dieser knackte die Truhe demnach am Samstag gemeinsam mit Freunden.

+++ 15.23 Uhr: Taxifahrer in Prag kassiert 250 Euro für 14 Kilometer Fahrt +++

Ein Taxifahrer in Prag hat einer Touristin 480 Euro für eine einfache Fahrt vom Stadtzentrum zu ihrem Hotel in Rechnung gestellt. Weil sie nur 50 Euro dabei hatte, brachte er die Frau zu einem Bankautomaten. Am Ende gab er sich mit umgerechnet knapp 250 Euro zufrieden - mehr als das Zehnfache des normalen Fahrpreises für die 14 Kilometer lange Strecke. Die Polizei habe den mutmaßlichen Übeltäter nun gefasst, teilte eine Sprecherin mit. "Der 45-Jährige ist für die Beamten kein Unbekannter", sagte sie. Als kleine Entschädigung für die Unannehmlichkeiten brachten die Polizisten die Frau noch bis zum Flughafen, wofür sich ein Hotelmitarbeiter auf Facebook ausdrücklich bedankte. Schwarze Schafe unter den Taxifahrern sind in Prag immer wieder ein Problem. Seit April mahnt die Stadtverwaltung mit einer Plakatkampagne an öffentlichen Plätzen zur Vorsicht. Gewarnt wird unter anderem vor "astronomischen Preisen für sonst billige Dienstleistungen".

+++ 15.18 Uhr: Mindestens 18 Tote bei Überschwemmungen in China +++

Bei Überschwemmungen im Nordosten Chinas sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen, 18 weitere wurden vermisst. Starke Regenfälle am Donnerstag und Freitag hatten die Überschwemmungen in Teilen der Provinz Jilin verursacht, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Mehr als 110.000 Menschen waren auf der Flucht vor den Wassermassen. 32.000 Helfer wurden in die betroffenen Gebiete entsandt. China war in diesem Sommer schon mehrfach von Überschwemmungen betroffen. Dutzende Menschen kamen um Leben, rund 1,6 Millionen Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. 

+++ 15.01 Uhr: Mann greift Polizist in Mailand mit Messer an +++

Ein Mann hat in Mailand einen Polizisten mit einem Messer angegriffen und ist daraufhin festgenommen worden. Weil der Beamte eine schusssichere Weste getragen habe, sei er nur sehr leicht verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Der Vorfall habe sich nahe dem Hauptbahnhof in der norditalienischen Stadt ereignet. Die Polizei war schon zuvor alarmiert worden, dass der Mann ein Messer habe. Als die Beamten aus dem Streifenwagen ausstiegen, sei er auf einen der Polizisten losgegangen.

+++ 14.49 Uhr: William und Kate beginnen Europa-Reise in Polen +++

Prinz William und Herzogin Kate haben in Polen ihre fünftägige Europa-Reise begonnen. Die britischen Royals wurden von Präsident Andrzej Duda und dessen Ehefrau Agata Kornhauser-Duda im Warschauer Präsidentenpalast begrüßt. Jubelnde Bürger nahmen das Prinzenpaar trotz regnerischen Wetters in der polnischen Hauptstadt in Empfang.

+++ 14.23 Uhr: Amokalarm an Schule in Esslingen aufgehoben - Verdächtiger flüchtig +++

Der Amokalarm an einer Schule in Esslingen bei Stuttgart ist aufgehoben worden. "Wir haben aktuell keine Bedrohungslage mehr an den Schulen", teilte die Polizei bei Twitter mit. Die betroffene Schule und zwei Nachbarschulen seien durchsucht worden, sagte ein Sprecher. "Man hat nichts festgestellt." Wegen eines Mannes mit Schusswaffe hatte die Friedrich-Ebert-Schule am Montag Amokalarm ausgelöst. Auch benachbarte Schulen wurden durchsucht. Der Verdächtige war zunächst auf der Flucht.

+++ 13.42 Uhr: Alarm in Esslingen: Schüler und Abholer werden betreut +++

"Einsatzkräfte des Kriseninterventionsteams betreuen betroffene Schüler und Abholer", sagt Rettungsdienst-Einsatzleiter Michael Wucherer zu "Bild". "Eine Person musste zur Weiterbehandlung wegen Kreislaufschwäche mit dem Rettungswagen in eine Klinik transportiert werden."

Wegen eines bewaffneten Mannes ist an einer Schule in Esslingen bei Stuttgart Amokalarm ausgelöst worden. Es hat keine Verletzte gegeben. Der Tatverdächtige befindet sich weiterhin auf der Flucht. Der Amokalarm wurde offenbar beendet, wie "Bild" berichtet.   

+++ 13.30 Uhr: Ukraine will Russland für MH17-Abschuss zur Rechenschaft ziehen +++

Drei Jahre nach dem Tod von 298 Menschen an Bord von Flug MH17 über der Ostukraine hat der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko bekräftigt, Russland müsse für den Abschuss der Passagiermaschine zur Rechenschaft gezogen weden. Das "schamlose Verbrechen hätte verhindert werden können, wenn es keine russische Aggression, keine russische Ausrüstung und keine russische Rakete, die von russischem Gebiet kam, gegeben hätte", schrieb Poroschenko am Montag auf seiner Facebook-Seite.

"Es ist unsere Verantwortung vor den Toten und den zukünftigen Generationen, den terroristischen Angreifern zu zeigen, dass sie für die begangenen Verbrechen einstehen müssen", forderte Poroschenko.

Flug MH17 war am 17. Juli 2014 auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ostukraine abgestürzt, alle 298 Insassen kamen ums Leben, darunter 196 Niederländer. Moskau sieht die Verantwortung dafür bei der ukrainischen Armee. Kiew und der Westen vermuten hingegen, dass prorussische Rebellen das Flugzeug mit einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen haben. 

+++ 13.27 Uhr: Bräutigam und zwei weiße Hunde fahren in Polizeiauto zu Trauung +++

Zwei Polizisten sind für einen Bräutigam in Offenbach zu Rettern in höchster Not geworden. Den Beamten war am Samstag "ein äußerst gut gekleideter, leicht verzweifelt wirkender Mann mit zwei kleinen Hunden im Schlepptau" aufgefallen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann habe erzählt, dass er in 20 Minuten heiraten wolle, aber sein Trauzeuge nicht gekommen sei, um ihn wie versprochen abzuholen.

Die beiden weißen Hunde hatte der von den Philippinen stammende Mann wegen eines Brauchs aus seiner Heimat dabei, demzufolge bei Trauungen zwei weiße Tiere dabei sein müssen. Die Beamten boten dem Mann "nebst seiner flauschigen Begleiter im Streifenwagen Platz" an und fuhren ihn zu seiner Hochzeit, wie die Polizei am Montag bei Facebook mitteilte - wo der Bericht umgehend auf viele positive Kommentare stieß. 

+++ 13.20 Uhr: Polizei erhöht Präsenz nach Krawallen beim Schorndorfer Stadtfest +++

Nach Krawallen und sexuellen Übergriffen im baden-württembergischen Schorndorf will die Stadt das Stadtfest mit mehr Polizisten sichern. Auch werde die Polizei an den beiden letzten Tagen der Schorndorfer Woche (14. bis 18. Juli) dunkle Ecken auf dem Gelände besser ausleuchten, kündigte der Aalener Polizeipräsident Roland Eisele am Montag an.

Aus einer Ansammlung von rund 1000 jungen Menschen im Schlosspark heraus waren in der Nacht zum Sonntag Festgäste und Polizisten angegriffen worden. Zwei junge Frauen wurden bei dem Stadtfest nach Angaben der Polizei von Flüchtlingen begrapscht. 

+++ 13.15 Uhr: Russland kann Tod des IS-Chefs Al-Bagdadi noch immer nicht bestätigen +++

Russland kann den Tod des IS-Anführers Abu Bakr al-Bagdadi auch nach einmonatigen Ermittlungen nicht eindeutig bestätigen. "Wir haben keine genaueren Erkenntnisse", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag in Moskau. Es gebe weiterhin widersprüchliche Informationen, die noch von den Behörden überprüft werden, sagte er der Agentur Tass zufolge.

Mitte Juni hatte das Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass Al-Bagdadi möglicherweise bei einem russischen Luftangriff in der Nähe der syrischen Stadt Al-Rakka ums Leben gekommen sei. Auch weitere Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat, 30 Kommandeure und rund 300 Kämpfer sollen bei dem Angriff Ende Mai getötet worden sein. Damals hieß es aus Moskau, man prüfe, ob auch der IS-Chef unter den Toten sei.

+++ 13.11 Uhr: Esslingen: Schüler und Kinder offenbar evakuiert +++

Mittlerweile seien Kinder und Schüler von Polizeikräften aus Friedrich-Ebert-Schule begleitet worden, meldet "Bild". Diese könnten nun am Sportgeländeplatz von Angehörigen abgeholt werden. 

+++ 13.09 Uhr: Polizei ermittelt wegen Hitlergruß von Besuchern des Neonazi-Konzerts +++

Die Thüringer Polizei ermittelt wegen der Verwendung des Hitlergrußes bei dem Neonazi-Konzert am Samstag in Südthüringen. Das sagte ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Anlass war ein in den Sozialen Netzwerken geteiltes Video, das laut Polizei bei dem Konzert aufgenommen wurde und auf dem Dutzende Teilnehmer wiederholt den Hitlergruß zeigen.

Die Polizei bat die Nutzer auf Twitter und Facebook, weitere Originalaufnahmen einzusenden. Das Video habe der Urheber aufgrund "massiver bundesweiter Nachfrage" wieder gelöscht, schrieb die Polizei am Montag bei Twitter.

Laut Innenministerium wurden 46 Strafanzeigen bei der Veranstaltung in Themar aufgenommen, unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Bedrohung, Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz. Sechs Menschen wurden vorläufig festgenommen, von 440 weiteren wurde die Identität festgestellt. Zu dem Konzert kamen laut Polizei rund 6000 Rechte.

+++ 13.07 Uhr: Mindestens 27 Menschen ertrinken bei Bootsunglück im Kongo +++

Bei einem Bootsunglück auf einem Fluss im Kongo sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Das Motorboot mit etwa 90 Personen an Bord sei auf dem Fluss Kasai in der Region Idiofa im Südwesten des Landes gekentert, sagte am Montag der Provinzgouverneur von Kwilu, Nicolas Bulukungu. Er berief sich nach eigenen Angaben auf Informationen des Unternehmens, das die Flussfahrten betreibt.

Nach dem Unfall in der Nacht zum Freitag werden demnach noch immer mehr als 50 Menschen vermisst. Bulukungu konnte nicht sagen, ob und wie viele Menschen bislang gerettet wurden. Das Boot sei alt gewesen und schlechtes Wetter hätte zu dem Unfall beigetragen, sagte Bulukungu.

+++ 13.03 Uhr: Esslingen: Amokalarm beendet, Täter weiter auf der Flucht +++

Mittlerweile sei der Amokalarm beendet, berichtet "Bild". Der Tatverdächtige, der offenbar mit einer Waffe an der Friedrich-Ebert-Schule gesehen wurde, befinde sich aber weiterhin auf der Flucht. 

+++ 12.57 Uhr: Polizei verhindert Selbstjustiz in Flüchtlingsunterkunft +++

Etwa 25 Polizisten haben in der Landesaufnahmebehörde für Asylsuchende in Braunschweig einen Bewohner vor Selbstjustiz einer aufgebrachten Menschenmenge geschützt. Dem 26-jährigen Mann wird vorgeworfen, ein zwölf Jahre altes Mädchen in der Unterkunft sexuell belästigt zu haben, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Das Mädchen habe einer Sicherheitsmitarbeiterin berichtet, dass sie der junge Mann aus dem Sudan am Donnerstagabend angefasst und zu einem Kuss aufgefordert habe. Am Freitagabend versammelten sich dann laut Polizei bis zu 100 Angehörige und Landsleute des Mädchens aus Serbien, um den Beschuldigten zur Rechenschaft zu ziehen. Die Beamten hätten die Menge nur mit Hilfe von Pfefferspray von ihrem Vorhaben abbringen können. Dabei sei ein Polizist leicht verletzt worden.

Gegen den 26-Jährigen wurde Strafanzeige wegen des Verdachts auf sexuelle Belästigung gestellt. Er wurde in eine andere Unterkunft gebracht. Die Polizei ermittelt.  

+++ 12.55 Uhr: Jeder dritte Bayer für Unabhängigkeit von Deutschland +++

Fast jeder dritte Bayer wünscht sich einer Umfrage zufolge die Unabhängigkeit des Freistaats von der Bundesrepublik. 32 Prozent der Befragten waren für ein eigenständiges Bayern, wie eine am Montag veröffentlichte Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der "Bild"-Zeitung ergab. In keinem anderen Bundesland stimmten demnach mehr Menschen für eine staatliche Souveränität. Mit jeweils 22 Prozent landeten das Saarland und Thüringen auf dem zweiten Platz, gefolgt von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils 21 Prozent).

Dagegen sehnt sich in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen nicht einmal jeder zwölfte Bürger (jeweils acht Prozent) nach einer Abspaltung von Deutschland. 

+++ 12.48 Uhr: Amokalarm an Esslinger Schule: Polizei-Einsatz sucht weiter Täter +++

Der Tatverdächtige ist weiterhin flüchtig, wie die Polizei via Twitter mitteilte. Gesucht werde ein Mann "175-180cm cm, 17-19 Jahre alt, 3-Tage-Bart, dunkler Teint, blaues T-Shirt, helle, kurze Hose", heißt es weiter. Der Verdächtige sei wahrscheinlich mit einem Motorrad geflüchtet. Bei der Waffe soll es sich um eine Schusswaffe handeln, so die Polizei. Der Einsatz laufe noch.

Hintergrund: Wegen eines bewaffneten Mannes ist an einer Schule in Esslingen bei Stuttgart Amokalarm ausgelöst worden. Es gab eine Festnahme, niemand wurde verletzt. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, hatten Schüler der Friedrich-Ebert-Schule am Morgen gemeldet, dass ein Mann mit Waffe an der Schule sei. Er war demnach kurz in der Schule und entfernte sich dann wieder. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert und ein Amokalarm ausgelöst. Beamte nahmen wenig später einen Verdächtigen im Stadtgebiet fest. Die "Bild"-Zeitung meldete unterdessen, der Mann sei wieder auf freiem Fuß - er habe nichts mit dem Gesuchten zu tun.

+++ 12.29 Uhr: Drei Männer und eine Frau moderieren Bundesliga-"Sportschau" +++

Zum Moderatoren-Team der Bundesliga-"Sportschau" im Ersten gehören künftig Alexander Bommes, Gerhard Delling, Matthias Opdenhövel und Jessy Wellmer. Die 37-Jährige wird die Moderation der erfolgreichen Sportmagazinsendung im Wechsel mit ihren männlichen Kollegen übernehmen, deren Verträge die ARD verlängert hat, wie das Erste am Montag mitteilte. Wellmer ist nach Monica Lierhaus die zweite Frau, die ab Beginn der neuen Saison die Spiele der Fußball-Bundesliga in der ARD präsentiert. "Es ist einfach ein toller Job, Millionen Fußballfans in Deutschland die Bundesliga zu präsentieren", sagte Wellmer. "Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen."

+++ 12.26 Uhr: Im Streit um Konya will Bundesregierung Türkei keine Frist setzen +++

Die Bundesregierung will der Regierung in Ankara keine Frist für die Gewährung von Besuchen deutscher Abgeordneter auf dem türkischen Nato-Stützpunkt Konya setzen. "Ich halte es nicht für sinnvoll, jetzt hier Zeiterwartungen in den Raum zu stellen oder Zeitfristen zu nennen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Aber es gebe ein Recht der Parlamentarier, die Truppe zu besuchen. Deshalb werde jetzt auf allen Ebenen, auch über die Nato, das Gespräch mit der Türkei gesucht. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts sagte, es handle sich um eine Verschiebung, nicht um eine Absage seitens der Türkei. "Wir nehmen jetzt die Türkei beim Wort und gehen daran, einen baldigen Termin für eine solche Reise mit der Türkei zu besprechen."

+++ 11.56 Uhr: 21-Jähriger gesteht Brandanschlag auf Flüchtlingsheim +++

Im Prozess um einen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Jüterbog (Brandenburg) hat der 21-jährige Angeklagte gestanden, zwei Brandsätze auf das Heim für minderjährige Flüchtlinge geworfen zu haben. Als Grund gab er an, dass ihm ein Asylbewerber aus dem Heim das Portemonnaie gestohlen habe. "Ich war betrunken und sauer, dass ich bestohlen wurde", sagte der Angeklagte am Montag vor der 2. Strafkammer des Potsdamer Landgerichts. Im Nachhinein könne er seine Tat aber nicht mehr begreifen. "Ich hatte nie die Absicht, Menschen zu töten oder zu verletzten", beteuerte der 21-Jährige. Er habe den Dieb nur erschrecken wollen.

+++ 11.55 Uhr: Ärzte finden 27 Kontaktlinsen im Auge einer Patientin +++

Im Auge einer Patientin haben britische Ärzte 27 Kontaktlinsen gefunden. Die Frau sei von der Entdeckung ebenso überrascht gewesen wie die Ärzte, sagte Assistenzärztin Rupal Morjaria der Optikerzeitschrift "Optometry Today". Vermisst hatte sie die Linsen demnach nicht. Die Mediziner hatten den Fall in der Fachzeitschrift "BMJ" (British Medical Journal) vorgestellt.

Die 67-jährige Frau sei zur Operation eines Grauen Stars, einer Augenerkrankung, in die Klinik nahe Birmingham gekommen. Während der Behandlung entdeckten die Mediziner zunächst eine "bläuliche Masse" in ihrer Augenhöhle, die sich als 17 Kontaktlinsen herausstellte. Zehn weitere einzelne Linsen seien bei einer späteren Untersuchung aufgetaucht.

+++ 11.50 Uhr: Amokalarm an Esslinger Schule  +++

Wegen eines bewaffneten Mannes ist an einer Schule in Esslingen bei Stuttgart Amokalarm ausgelöst worden. Es gab eine Festnahme, niemand wurde verletzt. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, hatten Schüler der Friedrich-Ebert-Schule am Morgen gemeldet, dass ein Mann mit Waffe an der Schule sei. Er war demnach kurz in der Schule und entfernte sich dann wieder. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert und ein Amokalarm ausgelöst. Beamte nahmen wenig später einen Verdächtigen im Stadtgebiet fest. Die "Bild"-Zeitung meldete unterdessen, der Mann sei wieder auf freiem Fuß

Verletzt wurde niemand. Die Schule wurde sicherheitshalber durchsucht, die Schüler mussten zunächst in ihren Klassenräumen bleiben. Um was für eine Waffe es sich handelte, konnte ein Sprecher der Polizei zunächst nicht sagen. Auch zur Identität des Mannes gab es zunächst keine Angaben.

Auch Schulen und Kindergärten in der Nähe wurden vorsorglich verbarrikadiert, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. An die Eltern appellierten die Beamten dort: "Bitte haben Sie Geduld und bleiben Sie den Schulen fern. Wir brauchen den Platz für die Einsatzkräfte."
Die Ermittler baten auf Twitter außerdem darum, keine Fotos der Einsatzkräfte in den sozialen Medien zu veröffentlichen, bis der Einsatz beendet ist


+++ 11.14 Uhr: Gedenken in Bulgarien an Attentat auf israelische Journalisten +++

Fünf Jahre nach dem Anschlag auf israelische Touristen in Bulgarien gedenken Israelis und Bulgaren an diesem Dienstag der sechs Todesopfer. Zum Jahrestag könnte nach Medienberichten in Sofia der mehrmals verschobene Gerichtsprozess wegen Mithilfe gegen zwei mutmaßliche Komplizen des Attentäters endlich anlaufen. Das Verfahren gegen die beiden Angeklagten, ein Australier und ein Kanadier libanesischer Herkunft, soll in ihrer Abwesenheit geführt werden, da sie noch immer über Interpol gesucht werden.

+++ 11.13 Uhr: Besuch von Prinz William ist Charme-Offensive wegen Brexit +++

Der britische Prinz William und seine Frau Kate werden ihren Deutschlandbesuch nach Ansicht des ARD-Adelsexperten Rolf Seelmann-Eggebert auch zu einer europäischen "Charmeoffensive" nutzen. In dem Besuch am Mittwoch sehe er "so etwas wie eine Charmeoffensive im Hinblick auf den Brexit", sagte Seelmann-Eggebert im Bayerischen Rundfunk.

+++ 10.52 Uhr: LKW stößt mit Zug zusammen - Fahrer schwer verletzt +++

Ein Lastwagen und ein Zug sind am Montag auf einem Bahnübergang in Rheinland-Pfalz zusammengestoßen. Der Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt. "Er wird gerade von einem Rettungshubschrauber zum Westpfalz-Klinikum nach Kaiserslautern geflogen", sagte ein Polizeisprecher. In dem Regionalzug, der auf der eingleisigen Strecke zwischen Rammelsbach und Altenglan fuhr, sei nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt worden. "Die näheren Umstände kennen wir noch nicht. Wir wissen noch nicht, wie lange die Strecke gesperrt ist", ergänzte der Sprecher. Der Bahnübergang liege an einer Straße von der Bundesstraße 420 zu einem Steinbruch.

+++ 10.48 Uhr: Temperatursturz um 15 Grad in Griechenland +++

In Nord- und in Mittelgriechenland hat es zum Wochenstart einen Temperatursturz von mehr als 15 Grad Celsius gegeben. Vorausgegangen war eine dreitägige Hitzewelle mit Temperaturen um die 40 Grad Celsius, wie das Wetteramt mitteilte.

Der für die Jahreszeit ungewöhnliche Wetterumschwung begann am Sonntag: In Nordgriechenland hagelte es heftig. Auch auf der Halbinsel Peloponnes gab es erhebliche Probleme. Wegen schwerer Regenfälle und schlechter Sicht musste die Fernstraße zwischen Patras und Olympia vorübergehend gesperrt werden. In Mittelgriechenland fiel zwischen Sonntag und Montagmorgen so viel Regen wie normalerweise im ganzen Sommer, wie Meteorologen im griechischen Fernsehen sagten.

+++ 10.18 Uhr: Zahl ziviler Opfer in Afghanistan erreicht +++

Die Zahl ziviler Opfer in Afghanistan hat im ersten Halbjahr einen neuen Höchststand erreicht. Zwischen Anfang Januar und Ende Juni wurden bei Gefechten und Anschlägen 1662 Zivilisten getötet und 3581 weitere verletzt, wie die UN-Mission in Afghanistan (Unama) am Montag mitteilte. Etwa 40 Prozent der Opfer wurden demnach bei Bombenanschlägen getötet, für die meisten Angriffe waren Extremistengruppen wie die Taliban oder die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verantwortlich.

+++ 10.18 Uhr: Seehofer hält an Obergrenze für Flüchtlinge und Mütterrente fest +++

CSU-Chef Horst Seehofer hat die im Widerspruch zur CDU stehenden Forderungen seiner Partei nach einer Obergrenze für Flüchtlinge und einer Ausweitung der Mütterrente verteidigt. Vor den abschließenden Beratungen zum sogenannten Bayernplan im CSU-Vorstand sagte Seehofer am Montag in München vor Journalisten: "Die Obergrenze ist und bleibt ein Ziel der CSU."

+++ 10.18 Uhr: "Pu der Bär" wird in China Opfer der Zensur +++

"Pu der Bär" ist in China in Ungnade gefallen. Die Kinderbuchfigur, die auch über Comics weite Verbreitung fand, wurde in den vergangenen Tagen weitgehend aus sozialen Internet-Netzwerken der Volksrepublik verbannt. Präsident Xi Jinping war zuvor im Internet wiederholt in Montagen abgebildet worden, in denen er die Position des Bären "von sehr geringem Verstand" einnahm. Eine offizielle Begründung für die Zensur gegen Pu gab die chinesische Führung nicht bekannt.

+++ 10.09 Uhr: Zwei Tote bei Taliban-Anschlag in Pakistan +++

 Bei einem Anschlag der radikalislamischen Taliban sind im Nordwesten Pakistans zwei Sicherheitskräfte getötet worden. Ein Selbstmordattentäter habe sich vor einem Fahrzeug der paramilitärischen Grenzschutzeinheit in die Luft gesprengt, teilte die Polizei mit. Sechs Menschen wurden demnach verletzt. Die Islamistengruppe Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) bekannte sich zu dem Anschlag in Peshawar, der Hauptstadt der Provinz Khyber Pakhtunkhwa.

+++ 10.00 Uhr: Zweite Runde der Brexit-Verhandlungen ist gestartet +++

ie Europäische Union und Großbritannien haben am Morgen in Brüssel die zweite Runde der Brexit-Verhandlungen gestartet. EU-Chefunterhändler Michel Barnier und der britische Brexit-Minister David Davis betonten vorab ihren Willen, inhaltlich voranzukommen. "Wir müssen jetzt zum Kern der Sache kommen", sagte Barnier. Davis ergänzte: "Es ist für uns unglaublich wichtig, jetzt gute Fortschritte zu machen."

+++ 9.20 Uhr: Touristen dürfen wieder auf den Tempelberg +++

Nach dem tödlichen Attentat am Tempelberg in Jerusalem können auch wieder Touristen die Juden wie Muslimen heilige Stätte besuchen. Die israelische Polizei hatte das Areal in der Altstadt von Jerusalem am Sonntag zunächst für muslimische Gläubige geöffnet. Allerdings müssen Muslime nun durch Sicherheitsschleusen mit Metall-Detektoren gehen. Diese Regelung galt bereits für Touristen. Für nicht-muslimische Besucher und Touristen ändere sich nichts am Zugang zum Tempelberg (Al-Haram al-Scharif), sagte eine Polizeisprecherin.

Bei dem Anschlag waren am Freitag zwei israelische Polizisten und die drei israelisch-arabischen Angreifer getötet worden. Als Reaktion hatte Israel das Areal geschlossen und damit auch die für Muslime besonders wichtigen Freitagsgebete im Felsendom und der Al-Aksa-Moschee unterbunden. 

+++ 8.20 Uhr: Sturzflut überrascht badende Familie - mindestens neun Tote +++

Eine Sturzflut hat im US-Staat Arizona eine Familie beim Baden überrascht und mindestens neun ihrer Mitglieder in den Tod gerissen. Zu den Opfern zählen fünf Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren, wie Medien unter Berufung auf örtliche Behörden berichteten. Demnach wurde ein 13-jähriger Junge am Sonntag - einen Tag nach dem Unglück - noch vermisst.

Den Berichten zufolge ereignete sich das Unglück nach sintflutartigen Regenfällen in einem Schlucht nahe Payson. Ein Bach sei binnen kurzer Zeit massiv angeschwollen, und Wassermassen mit Geröll seien in einen Teich gestürzt, in dem sich die insgesamt 14-köpfige erweiterte Familie getummelt habe. Vier Menschen seien gerettet, neun ihrer Angehörigen am Samstag und Sonntag tot geborgen worden.

+++ 7.30 Uhr: Sieben Millionen Venezolaner nehmen an symbolischem Referendum gegen Maduro teil +++

Knapp 7,2 Millionen Venezolaner haben am Sonntag nach Angaben der Opposition an dem symbolischen Referendum über die umstrittene Verfassungsreform von Präsident Nicolás Maduro teilgenommen. Das teilten die Organisatoren des Votums nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmzettel mit. Die Abstimmung wurde von Gewalt überschattet, eine Frau wurde getötet.

Maduros sozialistische Regierung will eine neue Verfassung von einer verfassunggebenden Versammlung verabschieden lassen, die am 30. Juli bestimmt werden soll. Die Opposition befürchtet, dass der Präsident das Gremium mit seinen Anhängern besetzen könnte, um sich dann mit der neuen Verfassung diktatorische Vollmachten zu geben. Mit dem Referendum vom Sonntag wollte sie ein Zeichen gegen Maduros Vorhaben setzen.

+++ 6.23 Uhr: Südkorea bietet Nordkorea militärische Gespräche an +++

hat dem verfeindeten Nordkorea militärische Gespräche angeboten. Ziel sei es, die Feindseligkeiten zu stoppen, welche die militärischen Spannungen entlang der Grenze zwischen beiden Ländern verschärften, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium mit. Als Termin für die Gespräche wurde der kommende Freitag vorgeschlagen. Das Treffen soll demnach im Grenzort Panmunjom stattfinden.

Sollte das Treffen zustande kommen, wäre es das erste derartige Treffen seit Dezember 2015. Südkoreas neuer Präsident Moon Jae In spricht sich für einen Dialog mit dem Norden aus, um die Spannungen wegen des umstrittenen nordkoreanischen Atomprogramms abzubauen. Seine Vorgängerin, die ihres Amtes enthobene Ex-Präsidentin Park Geun Hye, hatte einen Dialog mit Pjöngjang abgelehnt, solange die kommunistische Führung keine nachweislichen Schritte in Richtung Abrüstung unternimmt.

+++ 5.14 Uhr: Oscar-Preisträger Martin Landau mit 89 Jahren gestorben +++

Der US-Schauspieler Martin Landau, der für seine Rolle als Bela Lugosi in "Ed Wood" einen Oscar erhielt, ist tot. Landau starb bereits am Samstag im Alter von 89 Jahren "nach unerwarteten Komplikationen" in einem Krankenhaus in Los Angeles, wie seine Sprecherin am Sonntag mitteilte. Weitere Angaben zu dem Grund seiner Krankenhausbehandlung gab es zunächst nicht. Bis zuletzt stand Landau noch vor der Kamera.

+++ 1.32 Uhr: Marineschiff geht vor der Küste Kameruns unter +++

Vor der Küste Kameruns ist ein Marineschiff mit dutzenden Armeeangehörigen an Bord gekentert. Das Schiff mit Elitesoldaten einer schnellen Eingreiftruppe sei am Sonntag zwischen den Orten Limbé und Bakassi im Südwesten untergegangen, verlautete aus Sicherheitskreisen. Dutzende Menschen würden vermisst, eine konkrete Zahl wurde nicht genannt. 

Die schnelle Eingreiftruppe (BIR) führt in Kamerun den Kampf gegen die Islamistengruppe Boko Haram im Norden des Landes an. Neben den Soldaten beförderte das Schiff auch Material für Baumaßnahmen auf einem Militärstützpunkt auf der Bakassi-Halbinsel. Dort ist die BIR nach einer Reihe von Geiselnahmen im Einsatz.

ivi/tis/AFP/DPA

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