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News des Tages: Wuppertal: Landgericht verurteilt jugendliche Vergewaltiger zu vier Jahren Haft

Kauder führt seine Wahl-Niederlage auch auf "Fehler anderer" zurück +++ Gauland: CSU und SPD werden in Bayern entsorgt +++ Wirtschaftsnobelpreis für US-Forscher +++  Die News des Tages im stern-Ticker

Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt

Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Kauder führt seine Wahl-Niederlage auch auf "Fehler anderer" zurück (17.45 Uhr)
  • Panik bei Konzert von Rapper Lil Wayne nach vermeintlichen Schüssen (19.28 Uhr)

  • Bis zu vier Jahre und neun Monate Haft für Gruppenvergewaltiger (17.48 Uhr)

  • Berlin prüft auch Fahrverbote für neuere Diesel (17.19 Uhr)

  • Meuthen spricht sich für steuerfinanzierte Grundrente aus (16.33 Uhr)

Die News des Tages:   


+++ 21.58 Uhr: Recherche-Seite will Identität des zweiten Skripal-Attentäters enthüllt haben +++

Eine Gruppe von Investigativ-Journalisten hat nach eigenen Angaben die wahre Identität auch des zweiten mutmaßlichen Skripal-Attentäters enthüllt. Das teilte die Recherche-Webseite Bellingcat mit. Demnach soll es sich bei dem Verdächtigen, der unter dem Namen Alexander Petrow nach Großbritannien eingereist war, in Wahrheit um Alexander Jewgeniwitsch Mischkin handeln, einen Militärarzt des russischen Geheimdiensts GRU. Ausgewertet haben die Journalisten unter anderem Angaben von Bekannten des Verdächtigen sowie verschiedene Ausweisdokumente. 

+++ 19.54 Uhr: Kauder führt seine Wahl-Niederlage auch auf "Fehler anderer" zurück +++

Der ehemalige Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder, hat sich erstmals zu seiner Wahlniederlage vor knapp zwei Wochen geäußert. Die Niederlage "lag an eigenen Fehlern. Aber auch an den Fehlern anderer", sagte Kauder dem Magazin "Focus". Bei der Neuwahl des Fraktionschefs hatte sich überraschend Kauders vorheriger Stellvertreter Ralph Brinkhaus durchgesetzt.

Er habe in den Tagen vor der Wahl gespürt, dass es knapp werden könnte, sagte Kauder nun "Focus". Nach der Niederlage habe er das Ergebnis analysiert. Jetzt wolle er aber nach vorne schauen. "Ich bin bei mir und mit mir im Reinen", sagte der CDU-Politiker aus Baden-Württemberg.

Die Wahl von Brinkhaus war auch als Signal des Widerstands gegen Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel gedeutet worden, die sich für eine Wiederwahl Kauders eingesetzt hatte. Brinkhaus hatte solche Interpretationen aber zurückgewiesen.

+++ 19.28 Uhr: Panik bei Konzert von Rapper Lil Wayne nach vermeintlichen Schüssen +++

Konzertgänger sind bei einem Auftritt des US-Rappers Lil Wayne (36/"Lollipop") in Panik geraten, nachdem ein Besucher wegen angeblicher Schussgeräusche Alarm geschlagen hatte.

Mindestens ein Dutzend Menschen sei bei dem Event A3C am Sonntagabend in der US-Stadt Atlanta leicht verletzt worden, berichtete der Sender CNN am Montag unter Berufung auf die Polizei.

Lil Wayne schrieb auf Twitter, er hoffe, jeder sei in Sicherheit. Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Dwayne Michael Carter Jr. heißt, hatte sein Set auf der Bühne abgebrochen, als Besucher fluchtartig den Konzertort verließen. Die Veranstalter sprachen am Montag von einer "Auseinandersetzung", die untersucht werde. Die Polizei habe ihnen bestätigt, dass keine Waffen im Spiel gewesen seien.

Polizeiangaben zufolge rannten Besucher nach dem Fehlalarm davon und versuchten auch, über Zäune zu klettern. Dabei hätten sich einige Schnittwunden und andere Verletzungen zugezogen.

+++ 17.48 Uhr: Bis zu vier Jahre und neun Monate Haft für Gruppenvergewaltigung +++

Im Fall der Gruppenvergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens in Velbert hat das Wuppertaler Landgericht bis zu vier Jahre und neun Monate Jugendhaft verhängt. Das teilte ein Sprecher des Wuppertaler Landgerichts mit - die Urteilsverkündung hatte wie der gesamte Jugendstrafprozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden.

Angeklagt waren sechs Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren. Die höchste Strafe wegen Vergewaltigung bekam einer der beiden Haupttäter, der zweite erhielt vier Jahre Haft. Zwei weitere Angeklagte müssen ebenfalls ins Gefängnis, zwei kamen mit Bewährungsstrafen davon.

Die Jugendlichen sollen dem Mädchen im April nach einem Freibadbesuch aufgelauert, es in einen Wald gezerrt und dort sexuell missbraucht haben. Eine Spaziergängerin war eingeschritten und hatte das Geschehen gestoppt.

An der Tat im südlich des Ruhrgebiets gelegenen Velbert sollen insgesamt acht Jugendliche aus Bulgarien beteiligt gewesen sein. Zwei von ihnen hatten sich mit ihren Familien nach Bulgarien abgesetzt und waren dort festgenommen worden. Ihnen soll in einem gesonderten Verfahren der Prozess gemacht werden.

+++ 17.25 Uhr: Polizei klärt Überfall-Serie der "Pink-Panthers"-Bande auf +++

Ermittler aus mehreren Ländern haben eine Serie von Überfällen auf Nobeljuweliere geklärt, die der weltweit aktiven "Pink-Panthers"-Bande zugeschrieben werden. Wie die Polizei am Montag in Wien mitteilte, ging es um einen versuchten und sechs vollendete Überfälle in den Jahren 2016 bis 2018, bei denen ein Schaden von sieben Millionen Euro entstanden ist. Die meist brutal begangenen Taten wurden in den österreichischen Städten Klagenfurt, Linz, Amstetten, Innsbruck, und Kitzbühel, im Schweizer Kanton Graubünden sowie in Kopenhagen verübt.

Von 14 identifizierten mutmaßlichen Tätern befinden sich sieben in Haft, einer wurde bereits verurteilt. Gegen sieben Verdächtige gibt es europäische Haftbefehle. Bei den Verdächtigen handelt es sich um serbische und montenegrinische Staatsbürger, sagte der Direktor des österreichischen Bundeskriminalamts, Franz Lang, am Montag in Wien. An den Ermittlungen unter dem Titel "Operation Clockwork" waren neben Österreich unter anderem Behörden aus der Schweiz, Dänemark, Ungarn und Serbien sowie Interpol beteiligt.

Der "Pink-Panthers"-Gruppierung wurden ursprünglich 200 Mitglieder zugeschrieben. Da deren Vorgehensweise bei den Überfällen mittlerweile von weiteren Gruppierungen nachgeahmt wird, sind es laut Lang nun weit mehr. Seit den 1990er Jahren werden den "Pink Panthers" Überfälle in Europa, Japan, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Last gelegt.

+++ 17.19 Uhr: Berlin prüft auch Fahrverbote für neuere Diesel +++

Die Berliner Landesregierung prüft, ob Fahrverbote ab 2020 auch für modernere Diesel notwendig werden könnten. "Auch die Euro-6-Diesel sind ja bekanntermaßen nicht alle sauber", sagte ein Sprecher der Senatsverkehrsverwaltung zu einem entsprechenden Bericht des RBB. In Szenarien würden daher auch Einschränkungen für Diesel mit den Abgasnormen Euro 6a, 6b und 6c geprüft.

Bisher ging es in der Debatte vor allem um ältere Diesel-Fahrzeuge bis zur Abgasnorm Euro 5. Die Deutsche Umwelthilfe fordert, die Innenstadt für sie zu sperren. Das Verwaltungsgericht Berlin will an diesem Dienstag darüber verhandeln. "Noch wissen wir nicht, ob es überhaupt zu Fahrverboten kommt", betonte der Verwaltungssprecher. Betroffen sein könnten mehr als 200 000 Pkw von Euro 1 bis Euro 5, aber auch Autos von Pendlern sowie Lastwagen.

+++ 16.33 Uhr: Meuthen spricht sich für steuerfinanzierte Grundrente aus +++

AfD-Chef Jörg Meuthen hat sich für einen Umbau des Rentensystems ausgesprochen, der weg von der gesetzlichen Rente und in eine steuerfinanzierte Grundrente führt. Eine Beitragsfinanzierung für die Altersabsicherung sei "das falsche Mittel", weil sie nur Arbeitnehmer und Arbeitgeber heranziehe, heißt es in Meuthens Rentenkonzept, das der Nachrichtenagentur AFP und der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vorlag. Bei einer Steuerfinanzierung würden "auch Unternehmen, Beamte, Selbständige und Bezieher von Kapitaleinkommen gleichermaßen" zur Finanzierung der Altersvorsorge beitragen, heißt es in dem 24-seitigen Papier weiter. "Die steuerfinanzierte Mindestrente soll knapp über der Existenzsicherung liegen", fordert der Ko-Parteichef. Ab dem 25. Erwerbsjahr sollten schrittweise Zuschläge gewährt werden, "um ein produktives Arbeitsleben zu belohnen".

+++ 15.51 Uhr: Tote Dreijährige hatte Verbrühungen an Füßen und Unterkörper +++

Ein dreijähriges Mädchen, das am vergangenen Freitag in Mecklenburg-Vorpommern tot von seiner Mutter gefunden wurde, hatte Verbrühungen an Füßen und Teilen des Unterkörpers. Das teilte die Staatsanwaltschaft Stralsund mit. Die Mutter habe bei einer Befragung gesagt, das Kind nach einem Erkältungsbad ins Bett gelegt zu haben. Am nächsten Morgen habe sie es leblos vorgefunden. Eine Obduktion soll klären, ob die Dreijährige eines natürlichen Todes gestorben ist oder ob ein Fremdverschulden vorliegt. Nach früheren Angaben der Polizei hatte die 27 Jahre alte Mutter aus Wolgast an der Ostsee den Rettungsdienst informiert und unter telefonischer Anleitung versucht, das Kind wiederzubeleben.

+++ 15.50 Uhr: Montserrat Caballé in Barcelona beigesetzt +++

Die verstorbene spanische Operndiva Montserrat Caballé ist in Barcelona beigesetzt worden. Im Beisein von Angehörigen, Freunden und Politikern wurde Caballé am Montag neben ihren Eltern auf dem Friedhof Sant Andreu im Norden ihrer Heimatstadt begraben. Die Beerdigung und die vorangegangene Trauerfeier fanden auf Wunsch der Verstorbenen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In der Friedhofskapelle ertönten von Caballé gesungene Arien. Unter den Trauergästen waren neben dem Witwer Bernabé Marti und der Tochter Montserrat Marti, die beide ebenfalls Opernsänger sind, Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez, Königin Sophia, Kataloniens Präsident Quim Torra und Barcelonas Bürgermeisterin Ada Colau.

+++ 15.43 Uhr: Nach Mord-Urteil: Erfinder Madsen gibt Kampf für milderes Urteil auf +++

Der wegen Mordes an einer Journalistin in einem U-Boot verurteilte Peter Madsen will nicht länger vor Gericht für eine mildere Strafe streiten. Das sagte Betina Hald Engmark, die Anwältin des dänischen Erfinders, dem Fernsehsender TV2. Der zu lebenslanger Haft verurteilte 47-Jährige wolle keinen Gerichtssaal mehr von innen sehen. Ende September war Madsen vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, die zeitlich unbegrenzte lebenslange Haft in eine begrenzte Strafe umzuwandeln. Er hatte laut Gericht im Sommer 2017 die schwedische Journalistin Kim Wall in einem selbstgebauten U-Boot gefoltert, getötet und zerstückelt über Bord geworfen. Das Gericht ging von einem sexuellen Motiv aus. Den Schuldspruch selbst hatte Madsen akzeptiert, nicht aber die Höhe der Strafe.

+++ 15.37 Uhr: Gedenkstein für ehemalige Synagoge in Gotha geschändet +++

Mutmaßliche Rechtsextreme haben einen Gedenkstein für die ehemalige Synagoge im thüringischen Gotha geschändet. Sie hinterließen am Samstag auf dem Gedenkstein Aufkleber mit eindeutig rechtextremem Inhalt, wie die Polizei mitteilte. Vier Tatverdächtige wurden von der Polizei in Tatortnähe festgestellt. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten neben weiteren Aufklebern auch Sturmhauben und Kopfbedeckungen mit Symbolen verfassungswidriger Organisationen sowie einen Elektroschocker und einen Schlagring. Am Sonntagabend entdeckte die Polizei bei der Kontrolle einer Personengruppe dann erneut Aufkleber mit rechtem Inhalt, zwei der Kontrollierten hatten zudem Reizgas dabei. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

+++ 15.04 Uhr: Neuerlicher Umfrageeinbruch für Putin +++

Die Zustimmungswerte für den russischen Präsidenten Wladimir Putin sind unter 40 Prozent und damit auf einen neuen Tiefstand gesunken. Laut einer nun veröffentlichten Umfrage des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts Lewada erklärten nur 39 Prozent der im September befragten Russen, dass sie Putin vertrauten. Das sind neun Prozentpunkte weniger als im Juni. Es handelt sich um das schlechteste Umfrageergebnis für Putin, seit Russland im März 2014 die ukrainische Halbinsel Krim in ihr Staatsgebiet eingliederte. Im Februar 2014 lagen Putins Zustimmungswerte bei 36 Prozent, nach der Krim-Annexion stiegen sie vorübergehend auf 51 Prozent. Das jetzige Umfragetief hängt mit der Anhebung des Rentenalters in Russland zusammen, die in der Bevölkerung auf erheblichen Widerstand stößt. Der Präsident hatte die Maßnahme in der vergangenen Woche in Kraft gesetzt.

+++ 14.41 Uhr: Anadolu: Rebellen in Syrien vollenden Abzug schwerer Waffen von Front in Idlib +++

Die Rebellengruppen in Syrien haben nach türkischen Angaben alle schweren Waffen von der Front in der Provinz Idlib abgezogen. Der Abzug der Waffen, über den die amtliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, ist Voraussetzung für die Einrichtung einer demilitarisierten Pufferzone um die von Rebellen gehaltene Provinz. Darauf hatten sich die Türkei und Russland im vergangenen Monat verständigt, um einen Angriff der syrischen Regierungstruppen auf Idlib zu verhindern. Bei einem solchen Angriff würden zahlreiche Opfer unter der Zivilbevölkerung befürchtet. Die russisch-türkische Vereinbarung vom 17. September sieht vor, dass eine 15 bis 20 Kilometer breite Pufferzone eingerichtet wird, aus der die Rebellen bis zum 10. Oktober alle schweren Waffen abziehen müssen. Bis zum 15. Oktober sollen alle radikalen Gruppen das Gebiet verlassen.

+++ 14.18 Uhr: AfD will auch in Sachsen gegen politische Lehrer-Äußerungen vorgehen +++

Die AfD-Fraktion im sächsischen Landtag will nach dem Vorbild ihrer Hamburger Kollegen ein Online-Portal einrichten, auf dem Schüler politische Äußerungen von Lehrern melden können. Einzelheiten werde die Fraktion noch in dieser Woche auf einer Pressekonferenz vorstellen, kündigte ihr Sprecher Andreas Harlaß in Dresden an. Über die Pläne sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU): "Das ist eine ekelhafte Gesinnungsschnüffelei, wie man sie noch aus Zeiten der Nazi-Diktatur oder von der Stasi kennt." CDU-Generalsekretär Alexander Dierks sagte der Nachrichtenagentur DPA: "Die AfD beweist mit ihrem Aufruf nach Gesinnungsschnüffelei an Schulen einmal mehr, dass sie außerhalb unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht." Linksfraktionschef Rico Gebhardt hielt der AfD vor, Angst und Schrecken verbreiten zu wollen.

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+++ 14.16 Uhr: Rumänien: Referendum zu Homo-Ehe gescheitert +++

Das zweitägige Referendum über eine Verschärfung des Verbots der Homo-Ehe in Rumänien ist wegen einer zu geringen Beteiligung der Bürger gescheitert. Nur 21,08 Prozent der mehr als 18 Millionen Wahlberechtigten gaben ihre Stimmen ab, teilte das Zentrale Wahlbüro in Bukarest mit. Für die Gültigkeit der Volksbefragung wäre eine Beteiligung von mindestens 30 Prozent notwendig gewesen. Von den Bürgern, die zu den Urnen gingen, stimmten allerdings 91,57 Prozent für ein in der Verfassung festgeschriebenes Verbot der Homo-Ehe und 6,46 Prozent dagegen. Das erklärte das Wahlbüro nach Auszählung der Stimmzettel in 99,8 Prozent der Wahllokale.

+++ 14.15 Uhr: RBB: Auch Euro 6-Dieselfahrern drohen Fahrverbote in Berlin +++

Die Berliner Umweltverwaltung prüft auch für  Diesel-Autos der Schadstoff-Normen 6 a, b und c streckenbezogene  Fahrverbote. Das geht aus internen Unterlagen hervor, die dem Sender RBB exklusiv vorliegen. Umweltsenatorin Regine Günther bestätigte auf Anfrage  entsprechende Überlegungen. Auch bei Euro 6-Fahrzeugen würden die  Grenzwerte deutlich überschritten. Wer sich nun ein solches Fahrzeug  anschaffe, könne nicht sicher sein, 2020 nicht doch ausgesperrt zu  werden, sagte Günther dem rbb. Lediglich Euro-6d-Dieselautos hielten  die Grenzwerte zuverlässig ein. Ob es wirklich zu Fahrverboten für  Euro 6-Fahrzeuge komme, werde aber noch geprüft.

+++ 14.10 Uhr: Küstenwache rettet Migranten vor Zypern +++

Die zyprische Küstenwache hat 21 Migranten von einem kenternden Boot gerettet. Die Passagiere hatten wenige Seemeilen vor der zyprischen Insel ein Notsignal gesendet, wie das Staatsfernsehen RIK berichtete. An Bord des Bootes seien auch drei Kinder gewesen. Wo die Reise der Migranten begonnen hatte und weshalb das Boot in Gefahr geriet, war zunächst unklar.

+++ 13.37 Uhr: Botschafter von Saudi-Arabien zurück in Berlin +++

Saudi-Arabien hat seinen Botschafter nach Beilegung der politischen Krise mit Deutschland zurück nach Berlin geschickt. Der Diplomat sei am Montag angekommen, sagte eine Sprecherin der Berliner Botschaft der Nachrichtenagentur DPA. Prinz Chalid bin Bandar bin Sultan bin Abdulasis al Saud war im November abgezogen worden. Zum offenen Streit war es wegen einer Äußerung des damaligen Außenministers Sigmar Gabriel (SPD) gekommen. Dieser hatte Saudi-Arabien im November "Abenteurertum" im Nahen Osten vorgeworfen. Die diplomatische Krise hatte auch die deutsch-saudischen Wirtschaftsbeziehungen massiv belastet.

Banksy: Künstler meldet sich wegen geschreddertem Werk

+++ 13.35 Uhr: Wirtschaftsnobelpreisträger Romer hielt Nobel-Anrufe für Spam +++

US-Ökonom Paul Romer hätte das entscheidende Telefonat mit dem schwedischen Nobel-Komitee beinahe verpasst. "Ich bekam heute Morgen zwei Anrufe und habe keinen davon beantwortet, weil ich dachte, es wären Spam-Anrufe", sagte Romer am Telefon während der Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger für Wirtschaft. Am Ende haben man dann doch den Kontakt herstellen können, so Göran Hansson, Sekretär der Königlich-Schwedischen Wissenschaftsakademie, erleichtert. Romer wurde am Montag gemeinsam mit seinem US-Kollegen William Nordhaus für Arbeiten rund um Wirtschaft, Klimawandel und technologische Innovationen ausgezeichnet.

+++ 13:34 Uhr: Strafe nach Pyro-Abbrennen: Mainzer Fans putzen Stadion +++

Stadion putzen statt Strafe zahlen: Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 lässt Fans eine vom Deutschen Fußball-Bund verhängte Strafe in Höhe von 15.000 Euro abstottern. Die 05er einigten sich mit acht Fans, gegen die wegen des Abbrennens von Pyrotechnik strafrechtliche Prozesse geführt wurden, auf die Zahlung einer Barsumme sowie die Verrechnung von Arbeitsleistungen. Im Gegenzug verzichtet der Bundesligist auf zivilrechtliche Schritte. Zu den Arbeitsleistungen gehören laut Vereinsangaben unter anderem "Reinigungsmaßnahmen in der Opel Arena und im benachbarten Bruchwegstadion".

+++ 13.30 Uhr: Streit in der S-Bahn: Männer bewerfen sich mit Pizza und Nudeln +++

Zwei Streithähne haben sich in einer S-Bahn bei Essen gegenseitig mit Pizza und Nudeln beworfen. Ein 40-jähriger Dortmunder und ein 35 Jahre alter Mann aus Essen waren nach Polizeiangaben in Streit geraten. Der Mann aus Essen soll sich am frühen Sonntagmorgen so in seinem Sitz gestreckt haben, dass sich der hinter ihm sitzende Dortmunder gestört fühlte, sagte ein Polizeisprecher. Der Streit der Männer eskalierte: Zunächst soll der 40-Jährige den Jüngeren mit einem Stück der Pizza beworfen haben, die er dabei hatte. Dieser revanchierte sich den Angaben zufolge prompt und schmiss seine Nudeln auf den Dortmunder. Verletzt wurde niemand, nur die Kleidung der Streitenden und der Waggon wurden verschmutzt. Da sich die beiden Männer nach Eintreffen der Polizei am Essener Hauptbahnhof gegenseitig belasteten, wird gegen sie wegen Körperverletzung ermittelt. Zusätzlich mussten sie eine Strafe von jeweils 25 Euro zahlen.

+++ 12.58 Uhr: Von Polizei erschossener Obdachloser war offenbar psychisch krank +++

Der in Bad Oldesloe von einem Polizisten erschossene Obdachlose war offenbar psychisch krank. Er sei jedoch nicht als gefährlich eingestuft worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck, Christian Braunwarth. Ein Polizeibeamter hatte am Sonntag auf den 21 Jahre alten Mann geschossen und ihn so schwer verletzt, dass er noch am Ort des Geschehens starb. Die Polizei hatte das Alter des Mannes zunächst mit 22 angegeben. Nach wie vor ist unklar, warum der Polizist auf den jungen Mann geschossen hat. Die Ermittlungen dazu liefen, sagte Braunwarth. Zuvor hatten Medien über eine mögliche Erkrankung des Opfers berichtet.

+++ 12.06 Uhr: Wirtschaftsnobelpreis für US-Forscher +++

Mit dem diesjährigen Wirtschaftsnobelpreis werden die beiden US-Forscher William Nordhaus und Paul Romer ausgezeichnet. Die Wissenschaftler würden für ihre Arbeiten zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum geehrt, erklärte das Preiskomitee in Stockholm. Nordhaus ist Professor an der Yale Universität, Romer lehrt an der Stern School of Business in New York.

+++ 11.50 Uhr: Baby stirbt bei Sturz aus Flüchtlingsunterkunft +++

Nach dem tödlichen Sturz eines fünf Monate alten Babys aus dem Fenster einer Flüchtlingsunterkunft in Herne sind die Umstände noch ungeklärt. "Bis jetzt sprechen wir von einem Unfall. Zum derzeitigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise auf eine Straftat", sagte ein Sprecher der Bochumer Polizei. Eine Obduktion sei angeordnet. Das Mädchen war am späten Freitagabend aus dem Fenster in zweiten Stock rund acht Meter tief gefallen. 

Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, sei noch nicht ermittelt. Das Baby habe offenbar in der Nähe des Fensters auf einem Tisch gelegen, sagte der Sprecher. Im Raum seien noch zwei Geschwister gewesen, die noch befragt werden sollen. 

+++ 11.40 Uhr: Arzt entgeht im Prozess um Babyraub in spanischer Franco-Diktatur Verurteilung +++

Im ersten Prozess um den mutmaßlichen Diebstahl von Babys während der Franco-Diktatur in Spanien ist der angeklagte ehemalige Arzt einer Verurteilung entgangen. Das Gericht in Madrid sprach den früheren Frauenarzt Eduardo Vela zwar schuldig, verzichtete wegen Verjährung der Vorwürfe aber auf eine Verurteilung. Die Staatsanwaltschaft hatte elf Jahre Haft für den 85-Jährigen gefordert.

+++ 11.26 Uhr: Bericht: Moskau will am Montag niederländischen Botschafter einbestellen +++

Nach den Vorwürfen gegen Russland wegen massiver Cyber-Attacken will Moskau einem Bericht zufolge den niederländischen Botschafter einbestellen. "Wegen der in Den Haag betriebenen Desinformations-Kampagne wird der niederländische Botschafter am Montag ins Außenministerium einberufen", sagte ein Ministeriumssprecher laut einem Bericht der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Niederlande sowie weitere westliche Regierungen, darunter Deutschland, hatten Moskau eine Kette von Cyber-Angriffen vorgeworfen.    

Die Niederlande hatten Russland am Donnerstag für einen vereitelten Hackerangriff auf die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) in Den Haag verantwortlich gemacht. Vier mutmaßliche Agenten des russischen Militärgeheimdienstes GRU seien in diesem Zusammenhang ausgewiesen worden.

+++ 11.20 Uhr: Umweltaktivisten klettern auf deutsche Botschaft in London +++

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace sind auf ein Gerüst am Gebäude der Deutschen Botschaft in London geklettert. Das teilte die Botschaft auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Umweltschützer fordern von der Bundesregierung einen Kohleausstieg bis 2030. "Seit heute Morgen findet eine friedliche Demonstration von Greenpeace-Aktivisten vor der Deutschen Botschaft in London statt. Einige Aktivisten sind auf das Dachgerüst der Residenz geklettert", hieß es in einer Mitteilung. Die Botschaft sei im Gespräch mit den Demonstranten. 

Greenpeace wirft der Bundesregierung vor, mit ihrer Kohle-Politik maßgeblich zum Klimawandel beizutragen. Sechs der zehn umweltschädlichsten Kraftwerke in Europa seien Braunkohlekraftwerke in Deutschland.

+++ 9.35 Uhr: AfD-Chef Gauland: Wähler in Bayern werden CSU und SPD entsorgen +++

AfD-Fraktionschef Alexander Gauland erwartet, dass die regierende CSU und die SPD bei der Bayern-Wahl am kommenden Wochenende "entsorgt" werden. "Wohin die Wähler CSU und SPD am 14. Oktober in Bayern entsorgen, ist noch offen", tönte Gauland in einer Mitteilung seiner Partei. Und weiter: "Dachlatten könnten vonnöten sein, um die traurigen Reste der beiden einstigen Volksparteien abzudecken." Gauland spielte damit auf den historischen Ausspruch des einstigen hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner (SPD) an, die Ende der 1970er-Jahre aufkommenden Grünen sinngemäß eher "mit der Dachlatte" zu versohlen als mit ihnen eine Koaliton einzugehen. Auch CSU-Chef Horst Seehofer lehne nun eine Koalition mit der AfD ähnlich kategorisch ab: "Herr Gauland kann sagen, was er will, es gibt keine Koalition zwischen Union und AfD. Nein, nein, nein!". Börner habe dann mit ansehen müssen, wie Joschka Fischer Minister in Turnschuhen wurde. Die Turnschuhe stünden nun im "Haus der Geschichte", die Dachlatten seien auf dem Misthaufen der Geschichte gelandet. Ob Gauland erwartet, dass es in Bayern eine ähnliche Entwicklung mit seiner Partei AfD geben wird, sagte er nicht. In den jüngsten Umfragen liegt die AfD in Bayern bei 10 Prozent der Stimmen, die regierende CSU bei schwachen 33-35 Prozent. Zweitstärkste Kraft wären die Grünen bei 18 Prozent vor der SPD mit 11-12 Prozent.

+++ 9.02 Uhr: Grüne in Sonntagsfrage zweitstärkste Kraft im Bund +++

Die Grünen haben einer Umfrage zufolge so viel Unterstützung wie seit dem Reaktorunglück von Fukushima vor sieben Jahren nicht mehr. In dem am Montag veröffentlichten "Trendbarometer" der Fernsehsender RTL und n-tv kommt die Partei auf 18 Prozent, ein Punkt mehr als vor einer Woche. Damit sind sie aktuell in den Umfragen zweitstärkste Kraft hinter der Union (28 Prozent).     Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte in der vergangenen Woche 2000 Menschen zu ihrer Wahlpräferenz. Die SPD kommt demnach unverändert auf 16 Prozent, die AfD auf 14 Prozent (minus zwei), die Linke auf weiterhin zehn Prozent und die FDP auf neun Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 29 Prozent.

+++ 8.24 Uhr: Oktoberfestbilanz: Wirte freuen sich über sonnige und friedliche Wiesn 2018 +++

+++ 8.12 Uhr: China bezeichnet verschwundenen Interpol-Chef als "korrupt" +++

China hat den verschwundenen Interpol-Chef Meng Hongwei der Korruption bezichtigt. Der Chinese Meng habe "Bestechungsgelder angenommen" und werde verdächtigt, "gegen das Gesetz verstoßen" zu haben, erklärte das Sicherheitsministerium in Peking. Die internationale Polizeibehörde Interpol hatte am Sonntag den sofortigen Rücktritt ihres seit gut zwei Wochen nach einem Besuch in China verschollenen Präsidenten verkündet.

+++ 7.30 Uhr: Energieverband rechnet mit steigenden Strompreisen +++

Der Energieverband BDEW rechnet für die meisten Stromverbraucher in Deutschland im nächsten Jahr mit steigenden Strompreisen und fordert milliardenschwere Entlastungen. "Im EU-weiten Vergleich der Strompreise wird eines besonders deutlich: Der deutsche Staat bittet die Haushalte bei den Steuern, Abgaben und Umlagen über Maß zur Kasse", sagte der Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Stefan Kapferer, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Beim Strompreis machten Steuern, Abgaben und Umlagen inzwischen 54 Prozent aus. Die Strompreise für private Haushalte seien in den vergangenen zehn Jahren vor allem dadurch deutlich gestiegen. Kapferer sagte, Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) solle prüfen, den Satz bei der Stromsteuer massiv zu senken.

+++ 4.30 Uhr: Mexikanisches Paar transportiert Leichenteile im Kinderwagen +++

Grausiger Fund in einem Kinderwagen: In Mexiko ist ein Paar festgenommen worden, als es Leichenteile in einem Kinderwagen transportierte. Das Paar soll mindestens zehn Frauen getötet haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Mann und die Frau wurden demnach bereits am vergangenen Donnerstag festgenommen, als sie in der Gemeinde Ecatepec nahe Mexiko-Stadt mit einem Kinderwagen menschliche Überreste transportierten. Bei Wohnungsdurchsuchungen fanden die Ermittler weitere Leichenteile, die in Behältnissen mit Zement und in einem Kühlschrank versteckt waren. Das Paar wurde in Untersuchungshaft genommen. Mexiko verzeichnet einen besorgniserregenden Anstieg von Frauenmorden. Laut den Vereinten Nationen werden in dem Land durchschnittlich jeden Tag sieben Frauen und Mädchen getötet.

+++ 3.05 Uhr: Weltklimarat: "Beispiellose Veränderungen" nötig, um globale Erwärmung einzudämmen +++

"Die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, erfordert rasche, weitreichende und beispiellose Veränderungen in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft." So heißt es in einer Mitteilung zu einem Sonderbericht des IPCC nach einer mehrtägigen Sitzung im südkoreanischen Incheon. Der globale Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) müsste demnach von 2010 bis 2030 um 45 Prozent fallen und im Jahr 2050 Null erreichen. Bereits jetzt seien die Auswirkungen einer um etwa ein Grad erwärmten Welt zu sehen: mehr Extremwetter, steigende Meeresspiegel, schwindendes arktisches Meereis. Noch sei das Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, aber nur wenn rasch Konsequenzen gezogen werden. In zwei Monaten findet der nächste Weltklimagipfel im polnischen Kattowitz statt.

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+++ 2.51 Uhr: Serbischer Nationalist Dordik gewinnt Wahl in Bosnien-Herzegowina +++

Bei den Wahlen im Vielvölkerstaat Bosnien-Herzegowina hat der Nationalist Milorad Dodik den für die Serben reservierten Sitz im dreiköpfigen Staatspräsidium gewonnen. Der Politiker, der sich für eine Abspaltung der Republik Srpska von Bosnien einsetzt, erhielt bei der Wahl am Sonntag rund 55 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission unter Berufung auf Teilergebnisse erklärte. Den für die bosnischen Muslime reservierten Sitz im Staatspräsidium gewann der konservative Kandidat Sefik Dzaferovic, der im Wahlkampf ebenfalls nationalistische Töne angeschlagen hatte. Den für die Kroaten reservierten Sitz gewann der Sozialdemokrat Zeljko Komsic, der sich gegen den Rechtsnationalisten Dragan Covic durchsetzte. Der Balkanstaat hat ein höchst komplexes politisches System. Es wurde im Friedensvertrag von Dayton festgelegt, der den Bosnien-Krieg (1992 bis 1995) beendete. Bosnien-Herzegowina setzt sich zusammen aus der serbischen Teilrepublik Srpska und der muslimisch-kroatischen Föderation Bosnien und Herzegowina.

+++ 1.16 Uhr: Zwei Marathonläufer sterben an Herzversagen auf der Ziellinie +++

Beim Halbmarathon in der walisischen Hauptstadt Cardiff sind zwei Läufer auf der Ziellinie mit Herzproblemen zusammengebrochen und kurz danach im Krankenhaus gestorben. "Das ist eine schreckliche Tragödie", wurde Matt Newman, Organisationsleiter des "Run 4 Wales", von der Agentur PA zitiert. Alle Beteiligten seien "am Boden zerstört". An dem Lauf hatten sich knapp 25.000 Menschen beteiligt. Die Läufer seien auf der Ziellinie zusammengebrochen und nach einer Erstbehandlung durch Sanitäter in die Universitätsklinik von Cardiff gebracht worden. Dort starben sie wenig später. Zu den beiden Opfern gab es keine näheren Angaben.

+++ 0.14 Uhr: "Tropen-Trump" Bolsano gewinnt erste Runde der Wahl in Brasilien klar +++

Der Rechtspopulist Jair Bolsonaro hat die erste Runde der Präsidentenwahl in Brasilien klar gewonnen. Der Ex-Militär erhielt rund 46 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt mitteilte. An zweiter Stelle lag Fernando Haddad von der linken Arbeiterpartei mit etwa 29 Prozent der Stimmen. In drei Wochen trifft Bolsano in der Stichwahl erneut auf Haddad - mit entsprechend großen Siegchancen. Die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas steckt in einer tiefen Krise. Zahlreiche Politiker sind in Korruptionsskandale verwickelt, die Wirtschaft läuft nur schleppend und die Gewalt nimmt immer weiter zu. Der Wahlkampf war von einem schweren Konflikt zwischen Rechts und Links geprägt.

dho / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg