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+++ Ticker +++

News des Tages: Obama-Hund Sunny beißt 18-Jährige im Weißen Haus

Bankangestellter bei Überfall in Hamburg in Bauch geschossen +++ Niedrigzinsen: Deutschland hat 240 Milliarden Euro gespart +++ Amazon will 100.000 neue Jobs in den USA schaffen +++ Deutsche Wirtschaft wächst +++ Die News des Tages im stern-Ticker. 

Sunny Hund Obama

Präsidentenhund Sunny (M.) bei der letzten Weihnachtsfeier der Obamas im Weißen Haus

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 23.03 Uhr: Zypern-Konferenz soll Ende Januar weitergehen +++

Die Zypern-Konferenz ist ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Die Verhandlungsparteien wollen sich aber so schnell wie möglich wieder treffen, um weiterzuarbeiten. "Zunächst werden Experten aller Seiten am 18. Januar zusammenkommen", sagte der zyprische Regierungssprecher, Nikos Christodoulides, in Genf. Sobald diese Experten eine Reihe von Sicherheitsthemen ausgearbeitet hätten, würden die Konfliktparteien erneut zusammenkommen. Der griechische Außenminister, Nikos Kotzias, ging von einem Neubeginn der Verhandlungen zwischen griechischen und türkischen Zyprern und der drei Garantiemächte Griechenland, der Türkei und Großbritannien unter UN-Vermittlung am 23. Januar aus. 

+++ 21.28 Uhr: Obamas Hund beißt Teenager im Weißen Haus +++

Als "Störenfried" hatte Barack Obama den Familienhund Sunny in seiner letzten Weihnachtsansprache bezeichnet. Offenbar zu Recht. Ein 18-jähriges Mädchen, das als Gast der Familie Obama im Weißen Haus gewesen sei, habe den Sunny streicheln wollen und sei oberhalb des Wangenknochens gebissen worden, berichtete die US-Klatsch-Nachrichtenseite TMZ. Obamas Leibarzt habe die Wunde mit einigen Stichen nähen müssen. Das Mädchen, dessen Namen nicht genannt wurde, werde wohl eine kleine Narbe zurückbehalten, hieß es in dem Bericht weiter. Sunny ist - genauso wie der zweite Präsidentenhund Bo - ein Portugiesischer Wasserhund. Diese Tiere gelten gemeinhin als sehr friedfertig.

+++ 21.14 Uhr: Barack Obama war Trauzeuge seines Mitarbeiters +++

Direkt nach seiner Abschiedsparty im Weißen Haus hatte der scheidende US-Präsident Barack Obama schon wieder einen Grund zum Feiern haben - er jettete zu einer Hochzeit nach Jacksonville in Florida. Dort erfüllte Obama seine Pflichten als Trauzeuge, als sein Mitarbeiter und Freund Marvin Nicholson und Helen Pajcic heirateten. Beide hatten 2008 für Obamas Wahlkampfteam gearbeitet. Das Weiße Haus bestätigte, dass Barack Obama an der Hochzeit teilnahm. Nach Angaben des US-Rundfunksenders NBC News war auch der scheidende Außenminister John Kerry anwesend - er soll die Trauung vorgenommen haben. Nicholson hatte 2004 auch John Kerry im Wahlkampf unterstützt. Kerry war damals an George W. Bush gescheitert.

+++ 20.35 Uhr: Bankangestellter bei Überfall in Hamburg angeschossen +++

Haspa-Filiale Überfall in Hamburg

Spurensicherung in überfallender Haspa-Filiale in Hamburg


Bei einem Banküberfall in Hamburg-Altona ist ein Bankangestellter angeschossen worden. Nach dem flüchtigen Täter fahndete die Polizei mit einem Großaufgebot. Ein maskierter Mann habe um 17.53 Uhr die Filiale der Hamburger Sparkasse (Haspa) betreten und mit vorgehaltener Schusswaffe Geld von dem 45 Jahre alten Angestellten gefordert, sagte Polizeisprecher Timo Zill. Nachdem ihm der 45-Jährige Geld ausgehändigt habe, habe der Räuber dem Mann in den Bauch geschossen. "Das ist ein sehr brutales Vorgehen", sagte Zill. "Das ist sehr ungewöhnlich." Wie viel Geld der Täter bekam, war zunächst unklar. Der Angestellte wurde notoperiert und befindet sich außer Lebensgefahr.

+++ 20.21 Uhr: Bewährung für Kamerafrau nach Tritten gegen Flüchtlinge +++

Eine ungarische Kamerafrau, die im Sommer 2015 während der Arbeit absichtlich nach davonlaufenden Flüchtlingen trat, hat eine Bewährungsstrafe bekommen. Das Gericht in der südungarischen Stadt Szeged sah es in seinem Urteil als erwiesen an, dass sich Petra Laszlo des Landfriedensbruchs schuldig gemacht hatte. Ein konkretes Strafmaß verhängte es nicht, sondern setzte die mögliche Bestrafung auf drei Jahre aus, wie das Budapester Internet-Portal "index.hu" berichtete. Der Spruch erster Instanz ist noch nicht rechtskräftig. 

+++ 20.14 Uhr: Niedrigzinsen: Deutschland hat 240 Milliarden Euro gespart +++

Der deutsche Staat hat laut einem Zeitungsbericht seit 2008 dank der Niedrigzinsen 240 Milliarden Euro Zinskosten gespart. Allein im vergangenen Jahr beliefen sich die Zinsersparnisse von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen im Vergleich zur Zeit vor der Finanzkrise auf 47 Milliarden Euro. Dies zeigen dem "Handelsblatt" vorliegende Berechnungen der Deutschen Bundesbank, wie die Zeitung berichtet. Im Falle einer Zinswende kämen auf den Staat allerdings schnell Belastungen in zweistelliger Milliardenhöhe zu: Stiegen die Zinsen auch nur um einen Prozentpunkt, müsse der Staat nach Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstitut RWI jährlich 21 Milliarden Euro mehr für den Schuldendienst ausgeben, schreibt die Zeitung.

+++ 17.27 Uhr: Säureangriff auf italienische Schönheitskönigin könnte sie das Augenlicht kosten +++ 

Ein Säureangriff könnte eine italienische Schönheitskönigin um ihr Augenlicht bringen. Die ehemalige "Miss Romagna" wird in einem Krankenhaus in der Stadt Cesena behandelt, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Ihr Ex-Freund soll der 28-Jährigen am Dienstag Säure ins Gesicht geschüttet haben.
Die Polizei habe den 29-Jährigen verhört, so Ansa. Er habe die Vorwürfe bestritten. Die Frau hatte 2007 den regionalen Titel der "Miss Romagna" gewonnen und war Finalistin beim Bewerb der "Miss Italy".

+++ 17.17 Uhr: US-Umweltbehörde vermutet auch bei Fiat Chrysler Abgasbetrug +++

Nach Volkswagen ist in den USA ein zweiter Autobauer wegen möglichen Abgasbetrugs ins Visier der Behörden geraten. Der italienisch-amerikanische Branchenriese Fiat Chrysler stehe im Verdacht, bei rund 100.000 Dieselwagen die Emissionswerte gefälscht und damit gegen das Luftreinhaltegesetz verstoßen zu haben.

Das teilte das US-Umweltamt EPA in Washington mit. Es geht um möglicherweise illegale Software zur Abgaskontrolle, die Fiat Chrysler gegenüber den Regulierern nicht offengelegt habe. Das Unternehmen wollte sich auf Nachfrage zunächst nicht äußern, kündigte aber eine Stellungnahme an.

+++ 17 Uhr: Teil der Medien bei Treffen von Le Pen, Petry und Co. unerwünscht +++

Beim Treffen der rechtspopulistischen ENF-Fraktion des Europaparlaments in Koblenz soll ein Teil der deutschen Medien ausgeschlossen werden. Alle "öffentlich-rechtlichen Medien", das "Handelsblatt", das "Compact-Magazin" sowie zwei Journalisten von "Spiegel" und "Frankfurter Allgemeiner Zeitung" erhalten keine Akkreditierung, wie der nordrhein-westfälische AfD-Landeschef und Mitorganisator der Veranstaltung, Marcus Pretzell, bestätigte. Journalistenorganisationen und die ARD protestierten gegen den Ausschluss.

Zu dem Treffen mit rund 1000 Teilnehmern am 21. Januar in Koblenz werden unter anderem AfD-Chefin Frauke Petry, die Präsidentschaftskandidatin der rechtsextremen französischen Partei Front National, Marine Le Pen, und Geert Wilders von der niederländischen Partei PVV erwartet.

+++ 16 Uhr: Großrazzia mit mehr als 500 Polizeibeamten in Leipzig +++

Mehr als 500 Beamte haben bei einer Großrazzia in Leipzig mehrere Gebäude durchsucht. Hintergrund seien Verfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts Sachsen (LKA). Wie viele Objekte durchsucht wurden, wurde zunächst nicht bekannt.

Nach Angaben einer LKA-Sprecherin wurden auch Gebäude durchsucht, die der Vereinigung United Tribuns zugeordnet werden. Der Club war im vergangenen Sommer in eine Auseinandersetzung mit dem Rockerclub Hells Angels in Leipzig verwickelt, bei der ein Mann erschossen wurde. Die Razzia steht damit nach Polizeiangaben aber nicht in Zusammenhang. Die Durchsuchungen dauerten am Nachmittag noch an.

+++ 15.47 Uhr: Amazon kündigt Schaffung von 100.000 neuen Jobs in den USA an +++

Der Online-Händler Amazon will in den kommenden 18 Monaten 100.000 neue Jobs in den USA schaffen. Das kündigte das US-Unternehmen an. Damit werde die Zahl der Mitarbeiter auf mehr als 280.000 steigen.

Ingenieure und Software-Entwickler sind dem Unternehmen zufolge genauso gefragt wie Ungelernte. Amazon-Chef Jeff Bezos erklärte, das Unternehmen wolle weitere Logistikzentren eröffnen und in neue Technologien investieren. Bezos nannte hierfür beispielhaft den Ausbau von Online-Speicherplätzen - so genannten Clouds - , Robotertechnik und Logistiklösungen.

+++ 15.16 Uhr: 16-Jährige aus Sachsen-Anhalt stirbt in Ski-Ferien +++

Eine 16 Jahre alte Schülerin aus Sachsen-Anhalt ist bei einem von ihrer Schule angebotenen Skikurs in Norditalien gestorben. Die italienische Polizei erklärte, die Todesursache werde noch untersucht. Klar sei schon, dass die Schülerin keinen Unfall mit einer anderen Person gehabt habe. Es sei möglich, dass das Mädchen krank war.

Der Schulleiter ihres Gymnasiums bestätigte, dass die Schülerin an einem Skikurs teilgenommen hat. Es sei ein übliches Angebot für die elften Klassen. Details dazu, wie das Mädchen aus Dessau-Roßlau ums Leben kam, nannten weder Schulleiter Michael Teichert noch die deutsche Polizei.

+++ 14.50 Uhr: Indiens Regierung legt sich mit Amazon wegen Fußmatten mit Landesfahne an +++

Auf Druck der indischen Regierung hat der Online-Versandhändler Amazon Fußmatten mit der indischen Landesfahne aus seinem Angebot zurückgezogen. Die Matten würden nicht mehr auf der kanadischen Internetseite angeboten, teilte ein Amazon-Sprecher mit. Die indische Außenministerin Sushma Swaraj hatte zuvor mit der Ausweisung aller Amazon-Mitarbeiter gedroht, sollte der Konzern "nicht alle Produkte zurücknehmen, die unsere Landesfahne beleidigen".

In einer Erklärung forderte die Ministerin zudem eine "uneingeschränkte Entschuldigung" von Amazon. Andernfalls werde kein Vertreter des Konzerns mehr ein Visum für Indien bekommen, bereits erteilte Visa würden wieder zurückgezogen. Amazon hatte bereits im vergangenen Jahr mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, weil es auf seinen US-Internetseiten Fußmatten mit aufgedruckten Hindu-Göttern im Angebot hatte.

+++ 14.07 Uhr: Täglich sterben drei Menschen weil Spenderorgan fehlt +++

Niere, Leber oder Herz: Mehr als 10.000 Menschen in Deutschland warten auf ein lebensrettendes Spenderorgan. Die Zahl der Organspenden ist aber weiterhin niedrig, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) in Frankfurt am Main mitteilt. Demnach spendeten 2016 nur 857 Menschen nach ihrem Tod Organe. Damit liege die Zahl der Spender in etwa auf dem Niveau von 2014 (864 Spender) und 2015 (877 Spender). Die Zahl der nach dem Tod gespendeten Organe lag 2016 bei insgesamt 2867 gegenüber 2901 Organen im Vorjahr. Die meisten Organspenden kommen demnach aus Ostdeutschland mit 14,2 Spendern pro eine Million Einwohner. Der Bundesdurchschnitt liegt demgegenüber bei 10,4 Spendern und ist damit im europäischen Vergleich niedrig. Die DSO bezeichnete das Spenden von Organen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Nach Angaben vom vergangenen Sommer sterben täglich drei schwer kranke Menschen, weil nicht rechtzeitig ein passendes Organ zur Verfügung steht. Allein 8000 Menschen brauchen eine neue Niere. Dies sind etwa dreimal so viele, wie Transplantate vermittelt werden können.

+++ 12.57 Uhr: Mord an Eltern schockiert Italien +++

Ein Eltermord wühlt derzeit Italien auf. Ein 16-Jähriger soll in der Nähe von Ferrara zusammen mit einem Freund seine Mutter und seinen Vater mit einer Axt umgebracht haben. Er und der 17 Jahre alten Freund hätten die Tat gestanden, teilten die Ermittler am Mittwoch mit. Sie wurden festgenommen. Der Freund sollte laut Medienberichten von Donnerstag 1000 Euro bekommen, um ihm zu helfen. Die Leichen der Eltern wurden in Plastiksäcke gehüllt in deren Haus gefunden. Das Motiv der Tat ist noch unklar. Es handle sich vermutlich nicht um einen Streit um Geld, erklärte Staatsanwalt Bruno Chechi. Eine Vermutung ist, dass sich Mutter und Sohn seit langem unter anderem um schlechte Schulnoten gestritten hatten.

+++ 12.55 Uhr: Polizei bricht Suche nach verschwundenem HSV-Manager erfolglos ab +++

18 Taucher aus Hamburg, Oldenburg, Braunschweig und Hannover haben im Hamburger Hafen nach dem vermissten HSV-Manager Timo Kraus gesucht. Die Spurenlage hatte es laut Polizeianangaben wahrscheinlicher gemacht, dass Kraus in die Elbe gestürzt sein könnte. Allerdings fand der Taucheinsatz nach Informationen der "Bild"-Zeitung bei starker Strömung und unter schwierigen Bedingungen statt und wurde nach 70 Minuten erfolglos beendet. Weitere Maßnahmen werden laut Polizeisprecher Jan Krüger nun besprochen.

+++ 12.45 Uhr: US-Senator McCain nennt Putin einen "Mörder" und Produkt des KGB +++

Der republikanische US-Senator John McCain warnt die neue amerikanische Regierung vor einem zu leichtgläubigen und naiven Umgang mit Russlands Präsident Wladimir Putin. "Ich glaube, Wladimir Putin ist ein Mörder und Verbrecher, er ist ein Produkt des KGB. Er wird jeden Vorteil für sich nutzen", sagte McCain in einem Interview der Deutschen Welle nach der Pressekonferenz des künftigen Präsidenten Donald Trump. Es müsse nun wieder die Maxime von Ex-Präsident Ronald Reagan gelten, nämlich "Frieden durch Stärke". Stärke sei das einzige, was Putin verstehe. Auf die Frage, ob auch Trump dies verstehe, antwortete McCain: "Ich weiß es nicht."

+++ 12.21 Uhr: Wohnungen und Geschäfte wegen Gasaustritts in Mannheim evakuiert +++

Wegen eines Gasaustritts im Zentrum von Mannheim hat die Feuerwehr zahlreiche Wohnungen und Geschäfte evakuiert. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt und der Straßenbahnverkehr dort eingestellt, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Aus Sicherheitsgründen sei der Strom abgestellt worden, die Bewohner wurden in benachbarten Räumen untergebracht. Die Behörden sprachen von einer hohen Gaskonzentration. Der Polizei zufolge konnte das Leck lokalisiert werden. Die Reparaturarbeiten sollten frühestens am Nachmittag beendet sein.

+++ 12.17 Uhr: Jutta Cordt neue Präsidentin des Bundesamtes für Flüchtlinge +++

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat eine neue Spitze. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ernannte bei einem Festakt in Nürnberg Jutta Cordt zur neuen Präsidentin der Behörde. Die 53-jährige folgt auf Frank-Jürgen Weise, der die Aufgabe parallel zu seiner Tätigkeit als Vorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA) ausübte. Cordt ist bereits seit Oktober stellvertretende Bamf-Chefin. Am Mittwoch hatte de Maizière gemeinsam mit Weise noch die jüngsten Asylbewerberzahlen vorgelegt. Die deutschen Behörden zählten 2016 rund 280.000 Asylsuchende und damit deutlicher weniger als im Vorjahr, als die Zahl noch bei etwa 890.000 gelegen hatte.

+++ 11.23 Uhr: San Escobar - Polens Außenminister macht sich zum Gespött +++

Polen spottet über einen Versprecher seines Außenministers Witold Waszczykowski: Vor Reportern sprach der Chef der polnischen Diplomatie von einem Land, das es gar nicht gibt - und löste damit viele Witze in sozialen Netzwerken und Medien aus. Polen habe Gespräche mit San Escobar geführt, sagte Waszczykowski bei einem Besuch in New York, wo Polen sich um einen Sitz im Uno-Sicherheitsrat bemüht. Diesen Fauxpas versuchte seine Pressesprecherin später bei Twitter auszubügeln: Es sei ein Versprecher gewesen, erklärte sie. Eigentlich habe Waszczykowski den karibischen Inselstaat St. Kitts und Nevis - auf Spanisch San Cristobal und Nieves - gemeint.


+++ 10.39 Uhr: Deutsche Wirtschaft wächst kräftig +++

Die deutsche Wirtschaft ist im vierten Quartal 2016 kräftig gewachsen. In einer ersten Schätzung geht das Statistische Bundesamt ungefähr von einem halben Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorquartal aus. Das teilte die Behörde in Berlin mit.

+++ 10.26 Uhr: Geldautomat auf den Schienen - Güterzug entgleist, Geld verteilt sich +++

Ein Güterzug ist in Dinslaken entgleist, nachdem Unbekannte einen Geldautomaten auf die Schienen gelegt haben. Der Triebwagen sei gegen den Automaten geprallt und aus den Schienen gehoben worden, so ein Sprecher der Bundespolizei. Der Lokführer und die zwei Begleiter blieben unverletzt. Der Geldautomat wurde bei dem Aufprall auseinandergerissen, das Geld verteilte sich über die Gleise. Polizisten sammelten Münzen und Scheine ein. Die Täter hätten kein Geld erbeutet, sagte der Sprecher. Nach ersten Erkenntnissen wollten die Täter den Geldautomaten durch den Aufprall zerstören, um an das Geld im Inneren zu gelangen. Der Güterzug hatte unter anderem Gas und eine entzündliche Flüssigkeit geladen. Ausgetreten ist nach Polizeiangaben keiner der Stoffe.

+++ 10.14 Uhr: Beim Nickerchen gestört - Mann würgt seine Lebensgefährtin +++

Mit Gewalt hat ein Mann in Ludwigshafen auf die Störung seines Nickerchens reagiert. Der 55-Jährige packte seine vier Jahre jüngere Lebensgefährtin, die ihn geweckt hatte, am Hals und drückte zu, teilt die Polizei mit. Bevor die Frau keine Luft mehr bekam, löste er den Griff und verließ die gemeinsame Wohnung. Die Frau erlitt ein Hämatom. Ihrem Lebensgefährten hat die Polizei verboten, die gemeinsame Wohnung in den kommenden Tage zu betreten. Der Vorfall geschah am späten Mittwochnachmittag.

US-Soldaten im Einsatz in Afghanistan: Die USA haben 2016 ihre Luftangriffe auf Taliban stark ausgeweitet.

US-Soldaten im Einsatz in Afghanistan: Die USA haben 2016 ihre Luftangriffe auf Taliban stark ausgeweitet. Es gibt zunehmend Berichte über zivile Opfer.


+++ 9.36 Uhr: USA bestätigen Tod 33 afghanischer Zivilisten bei Luftschlag +++

Die US-Streitkräfte bestätigen den Tod von 33 Zivilisten während eines US-Luftangriffs in der nordafghanischen Provinz Kundus Anfang November. In dem am Donnerstag veröffentlichten Ermittlungsbericht heißt es, der Luftangriff sei Selbstverteidigung gewesen und hätte sich gegen Taliban gerichtet, die aus zivilen Häusern geschossen hätten. Während des Einsatzes mit afghanischen Streitkräften waren demnach außerdem 27 Menschen verletzt worden. 

Die USA haben 2016 ihre Luftangriffe auf Taliban stark ausgeweitet, Jüngst veröffentlichte Daten der US-Luftwaffe zeigen, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse gegenüber 2015 um 40 Prozent angestiegen war. Es gibt zunehmend Berichte über zivile Opfer.

+++ 7.16 Uhr: Flugausfälle: Touristen sitzen auf Bali fest +++

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali sitzen wegen Flugausfällen hunderte Touristen fest. Wie die Billigfluglinie Tigerair Australia mitteilte, wurden am Donnerstag und Freitag sechs ihrer Verbindungen zwischen Bali und Australien gestrichen. Bereits am Mittwoch seien einige Flüge ausgefallen, weil die indonesische Regierung "neue verwaltungstechnische Anforderungen" für den Flugbetrieb der Airline erlassen habe. Das indonesische Verkehrsministerium warf Tigerair Australia einen Verstoß gegen Verwaltungsauflagen vor. Die Fluglinie hatte demnach auch in Indonesien Tickets für ihre Charterflüge verkauft - dies sei aber nur ihrer Muttergesellschaft Virgin Australia gestattet. "Alle ausländischen Fluglinien müssen sich an unsere Bestimmungen halten", sagte ein Ministeriumssprecher. Tigerair-Flüge würden so lange gestrichen, bis sich die Fluglinie an die Regeln halte. Wie der australische Rundfunksender ABC berichtete, waren am Mittwoch und Donnerstag jeweils rund 700 Passagiere von den Flugausfällen betroffen. Nach Angaben von Tigerair wollte Virgin Australia zwei Flugzeuge losschicken, um gestrandete Urlauber nach Hause zu bringen.

+++ 5.39 Uhr: Philippinen wollen Anti-Baby-Pille gratis verteilen - Kampf gegen Armut +++

Auf den Philippinen sollen mehrere Millionen arme Frauen die Anti-Baby-Pille und anderen Verhütungsmittel künftig gratis erhalten. Präsident Rodrigo Duterte unterzeichnete dazu einen entsprechenden Erlass, wie die Behörden mitteilten. Erwartet wird, dass die katholische Kirche heftigen Widerstand leistet. Duterte setzte sich mit dem Erlass über eine einstweilige Anordnung hinweg, den der oberste philippinische Gerichtshof nach einer ähnlichen Entscheidung seines Vorgängers Benigno Aquino erlassen hatte. Der Präsident begründete seine Politik damit, dass mit besserer Familienplanung auch die Armut besser bekämpft werden könnte. Nach Schätzungen könnten mindestens sechs Millionen Frauen die Hilfen in Anspruch nehmen.

+++ 4.51 Uhr: Nordkoreanischer Seeleute vor Japan aus Seenot gerettet +++

Ein in Seenot geratenes nordkoreanisches Frachtschiff ist am Donnerstag vor der Küste Südjapans gesunken. Das berichtet die japanische Tageszeitung "Sankei Shimbun" online unter Berufung auf die japanische Küstenwache. Die 26 nordkoreanischen Seeleute an Bord des 6558-Tonnen-Schiffes seien von der japanischen Küstenwache aus einem Rettungsboot in Sicherheit gebracht worden. Sie seien unverletzt, hieß es. Das Schiff habe Reis geladen und sei aus unbekannter Ursache in Seenot geraten. Bei der Küstenwache sei ein Notruf eingegangen, woraufhin mit der Rettungsaktion begonnen wurde. Japan und Nordkorea unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. 

+++ 4.35 Uhr: Kaum Abschiebungen nach Nordafrika +++

Im vergangenen Jahr sind abgelehnte Asylbewerber aus Nordafrika kaum abgeschoben worden. In den Monaten Januar bis November sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums 368 Menschen in eines der nordafrikanischen Länder abgeschoben worden. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lehnte im gleichen Zeitraum jedoch 8363 Asylanträge aus diesen Ländern ab. Die tatsächliche Durchsetzung einer bestehenden Ausreisepflicht scheitere in der Praxis oftmals an verschiedenen Hemmnissen, teilte das Bundesinnenministerium auf DPA-Anfrage mit. 

+++ 4.13 Uhr: Hamburger Fischmarkt steht unter Wasser +++

Eine Sturmflut hat am frühen Donnerstag den Fischmarkt im Hamburger Stadtteil St. Pauli unter Wasser gesetzt. Auch einige Straßen in Elbnähe standen unter Wasser. Nach Angaben aus dem Lagezentrum der Polizei lag der Scheitelpunkt des Hochwassers 2,11 Meter höher als das mittlere Hochwasser. Zuletzt hatte der Fischmarkt Anfang des Monats unter Wasser gestanden, als das Sturmtief "Axel" über den Norden hinweggefegt war.

+++ 3.41 Uhr: Texas richtet verurteilten Doppelmörder hin +++

In den USA ist zum ersten Mal im neuen Jahr ein zum Tode Verurteilter hingerichtet worden. Der 48-jährige Christopher Wilkins wurde in einem Gefängnis in Huntsville im US-Bundesstaat Texas durch eine Giftspritze getötet, sagte ein Sprecher der Strafvollzugsbehörde. Wilkins war 2005 wegen eines Doppelmordes im Zusammenhang mit einem Drogengeschäft schuldig gesprochen worden. Während des Prozesses räumte er einen weiteren Mord ein. Den Doppelmord verübte Wilkins während eines außer Kontrolle geratenen Drogengeschäfts, bei dem es um eine Dosis Crack im Wert von 20 Dollar ging.

+++ 2.17 Uhr: Lkw-Unfall stirbt bei Unfall auf glatter Autobahn +++

Bei einem Glätte-Unfall auf der Autobahn 71 in Unterfranken ist ein Lkw-Fahrer tödlich verunglückt. Der Mann sei bei Mellrichstadt von der Zugmaschine seines Lastwagens eingeklemmt worden, als diese auf glatter Straße umgekippt war, sagte ein Polizeisprecher. Ganz in der Nähe ereignete sich fast zeitgleich auf der A71 ein weiterer Unfall mit einem Lkw. Ein Anhänger sei umgekippt, sagte der Sprecher am frühen Donnerstagmorgen. Dabei entstand jedoch lediglich Sachschaden. Auf diesem Streckenabschnitt sei es "spiegelglatt"

+++ 1.34 Uhr: Schneemann löst Vollbremsung eines Zugs aus +++

Ein Schneemann auf den Bahngleisen bei Wesenberg in Mecklenburg-Vorpommern hat zur Vollbremsung eines Zuges geführt. Aus Sicht des Zugführers hätte es sich am Mittwochabend bei dem etwa 1,50 Meter hohen Schneemann im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte auch um einen Menschen handeln können, teilte die Polizei mit. Deshalb habe er seinen Zug sofort mit voller Kraft gebremst, wodurch ein Sachschaden von etwa 5000 Euro an der Bremsanlage entstand. Verletzt wurde niemand. Die Polizei suche nach drei unbekannten Tatverdächtigen, sagte ein Beamter am frühen Donnerstagmorgen.


+++ 1.09 Uhr: SPD will Kinderrechte im Grundgesetz verankern +++

Die SPD drückt beim Thema Kinderrechte aufs Tempo. Noch vor der Bundestagswahl im September wolle die Fraktion einen Entwurf für eine Grundgesetzänderung auf den Weg bringen, berichtet die Funke-Mediengruppe unter Berufung auf eine Beschlussvorlage für die am Donnerstag beginnende Klausurtagung der SPD-Bundestagsfraktion. "Wir fordern unseren Koalitionspartner auf, sich dem Kreis der Unterstützer anzuschließen und mit uns für eine breite Mehrheit für starke Kinderrechte zu sorgen", zitiert die Mediengruppe aus dem Papier. SPD-Fraktionsvize Carola Reimann sagte den Zeitungen: "Auch Eltern brauchen starke Kinderrechte, um die Interessen ihrer Kinder im Alltag wirksam vertreten und durchsetzen zu können." Kinder seien eigenständige Persönlichkeiten und hätten besondere Schutzbedürfnisse. "Deshalb brauchen Kinder auch eigene, klar formulierte Rechte." 

+++ 0:29 Uhr: Mexikos Präsident: Werden nicht für Trumps Mauer zahlen +++

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto hat die Mauer-Pläne des künftigen US-Präsidenten Donald Trump zurückgewiesen. "Natürlich wird Mexiko nicht für die Mauer bezahlen", sagte der Staatschef am Mittwoch bei der Jahrestagung des diplomatischen Corps in Mexiko-Stadt. Stunden zuvor hatte Trump auf einer Pressekonferenz in New York seinen Plan bekräftigt, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten, um die illegale Einwanderung zu stoppen. "Wir werden eine Mauer bauen", sagte der künftige US-Präsident. "Mexiko wird auf die eine oder andere Weise für die Kosten aufkommen."

+++ 0:10 Uhr: Finanzminister Schäuble erwirtschaftet 7-Milliarden-Überschuss +++

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat 2016 nach einem Zeitungsbericht einen Haushaltsüberschuss von sieben Milliarden Euro erzielt. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Offiziell soll die genaue Höhe noch bekanntgegeben werden. In der Koalition gibt es unterschiedliche Vorstellungen, was mit den Zusatz-Milliarden passieren soll. Eigentlich müsste der Überschuss in die bereits gebildete Rücklage von fast 13 Milliarden Euro für die Finanzierung der Flüchtlingskosten fließen.

dho/tim / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(