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News des Tages: Nahe Sandringham: Prinz Philip in Autounfall verwickelt

Skifahrer tot aus Lawine geborgen +++ Frau in Indonesien von Krokodil zerfleischt +++ Bahn will 22.000 neue Mitarbeiter einstellen +++  Die News des Tages im stern-Ticker.

Prince Philip sitzt auf dem Beifahrersitz eines Autos und schaut nach vorn

Prinz Philip hat laut Buckingham Palace einen Autounfall unverletzt überstanden (Archivbild)

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Prinz Philip übersteht Autounfall unverletzt (19.19 Uhr)
  • Wie Trump und Macron: May sagt Davos ab (18.02 Uhr)
  • Norwegen: Zwei Skifahrer tot aus Lawine gegraben (14.37 Uhr)
  • 21-Jähriger wollte FBI Waffen für Attentat aufs Weiße Haus abkaufen (2.01 Uhr)
  • Rekord auf Autobahnen: 745.000 Staus im Vorjahr (0.51 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker: 

+++ 19.19 Uhr: Trotz Autounfalls: Prinz Philip ist unverletzt +++

Der Ehemann der Queen, Prinz Philip, war am Donnerstagnachmittag in einen Autounfall verwickelt. Das teilte der Buckingham-Palast mit. Der 97-Jährige habe bei dem Unfall mit einem anderen Fahrzeug in der Nähe des Landsitzes Sandringham von Königin Elizabeth II. (92) keine Verletzungen erlitten. Ob Philip selbst am Steuer saß, war zunächst unklar. 

Das britische Königspaar verbringt die Zeit um den Jahreswechsel traditionell in Sandringham, in der ostenglischen Grafschaft Norfolk. Dort feiern die Royals auch Weihnachten und Neujahr. Philip hatte sich 2017 in den Ruhestand verabschiedet. Er ist seitdem nur noch selten in der Öffentlichkeit zu sehen.

+++ 18.02 Uhr: Theresa May sagt wegen Brexit-Chaos Teilnahme an Weltwirtschaftsforum in Davos ab +++

Die britische Premierministerin Theresa May hat wegen des Streits um den Brexit ihre Teilnahme am Weltwirtschaftsforum in Davos abgesagt. May wolle sich auf "Angelegenheiten vor Ort" konzentrieren, teilte eine Regierungssprecherin mit. Andere Regierungsmitglieder würden aber in die Schweiz reisen. Das Weltwirtschaftsforum findet vom 21. bis 25. Januar in Davos statt. May muss nach überstandenem Misstrauensvotum am kommenden Montag dem Unterhaus einen neuen Brexit-Plan vorlegen. May ist schon die dritte namhafte Staatschefin, die Davos fern bleibt. Zuvor hatten schon US-Präsident Donald Trump wegen des Shutdowns und des Haushaltsstreits mit den Demokraten sowie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wegen der Proteste der "Gelbwesten"-Bewegung ihre Teilnahme abgesagt.

+++ 17.46 Uhr: Kolumbien: Zahl der Toten in Polizeischule steigt +++

Bei dem Bombenanschlag auf eine Polizeiakademie in Kolumbien (siehe Eintrag von 16.33 Uhr) sind nach neuesten Angaben mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Zehn weitere seien bei der heftigen Explosion in der Polizeischule General Santander im Süden der Hauptstadt Bogotá verletzt worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Ermittler gingen von einer Autobombe aus. Auf Fotos war ein ausgebranntes Fahrzeug auf dem Gelände zu sehen.

+++ 17.02 Uhr: Tschechien: Baum stürzt auf Sessellift +++

In Tschechien ist ein Baum auf eine Sesselbahn für Skifahrer gestürzt. Weil ein Zugseil der Lift-Anlage östlich der Bezirksstadt Usti nad Orlici (Wildenschwert) von der Rolle sprang, saßen am Donnerstag 71 Menschen in der Höhe fest, darunter auch Kinder. Zahlreiche Höhenretter waren rund zweieinhalb Stunden im Einsatz, um die Menschen zu bergen. Auch zwei Hubschrauber wurden eingesetzt. Die Temperaturen lagen nach Angaben des Wetterdienstes knapp über dem Gefrierpunkt. Panik sei unter den Betroffenen, die nach ihrer Bergung vom Rettungsdienst versorgt wurden, aber nicht ausgebrochen, sagte eine Feuerwehrsprecherin der Agentur CTK. Die knapp 1700 Meter lange Sessellift-Anlage führt auf den Buchberg (Bukova hora), eine Erhebung im Adlergebirge im Norden Böhmens an der Grenze zu Polen.

+++ 16.48 Uhr: Burkina Faso: Entführter Kanadier tot aufgefunden +++

Zwei Tage nach seiner Entführung ist ein kanadischer Minenangestellter in Burkina Faso tot aufgefunden worden. Kanada sei "entsetzt und tief traurig", erklärte Außenministerin Chrystia Freeland. Man werde sich nun mit den Behörden in Burkina Faso darum bemühen, die für seinen Tod verantwortlichen Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Ein Beamter der Sicherheitsbehörden in dem westafrikanischen Land sagte, der Geologe sei tot aufgefunden worden. Es blieb zunächst unklar, wer den Mann entführt hatte. 

Der Kanadier war am Dienstag im Nordosten des Landes, unweit der Grenze zum Niger, entführt worden. Die frühere französische Kolonie Burkina Faso grenzt an die Sahelzone. Sie dient Gruppen als Rückzugsgebiet, die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida oder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verbundenen sind. Besonders hoch ist die Gefahr vor Entführungen im Grenzgebiet zum Niger und zu Mali. Mitte Dezember waren zudem eine Kanadierin und ein Italiener im Südwesten des Landes verschwunden.

+++ 16.33 Uhr: Kolumbien: Tote bei Anschlag auf Polizeischule in Bogotá +++

Bei einem mutmaßlichen Bombenanschlag auf eine Polizeiakademie in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá sind nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Zehn weitere Menschen seien verletzt worden, teilte der Bürgermeister von Bogotá, Enrique Peñalosa, mit. Auf Fernsehbildern von der Polizeischule waren mehrere Krankenwagen zu sehen.

+++ 16.21 Uhr: Loveparade-Prozess vor dem Aus? Staatsanwaltschaft wehrt sich +++

Die Duisburger Staatsanwaltschaft wehrt sich dagegen, den Strafprozess um die Loveparade-Katastrophe ohne Geldauflagen für die Angeklagten einzustellen. "Eine etwaige Auflage müsste spürbar sein", habe der Anklagevertreter in einem Rechtsgespräch deutlich gemacht, berichtete der Vorsitzende Richter Mario Plein. Es sei für die Staatsanwaltschaft "kaum vorstellbar, die Tat ohne jegliche Sanktion zu belassen", sagte er.

Bei der Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg gab es am einzigen Zu- und Abgang des Veranstaltungsgeländes ein so großes Gedränge, dass 21 Menschen erdrückt und mindestens 652 verletzt wurden. Angeklagt sind sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier des Veranstalters Lopavent.

+++ 15.16 Uhr: Mitbewohner in Pflegeheim stranguliert: 79-Jähriger verurteilt +++

Rund sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod eines Manns in einem Berliner Pflegeheim ist dessen 79-jähriger ehemaliger Mitbewohner zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den Angeklagten am Donnerstag des Totschlags im minderschweren Fall schuldig. Der Angeklagte hatte sich durch das nächtliche Husten des Opfers gestört gefühlt. Der Senior legte ein umfassendes Geständnis ab.

Dies berücksichtigte die Kammer ebenso wie das hohe Alter des Angeklagten und dass dieser bislang nicht vorbestraft war, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Zudem sahen die Richter ein gewisses Organisationsverschulden bei der Pflegeeinrichtung selbst. So seien die Missstände, unter denen der 79-Jährige durch das Husten seines Mitbewohners litt, bekannt gewesen. Es sei aber keine Abhilfe geschaffen worden. Der Anklage zufolge soll der Beschuldigte seinen 77-jährigen Mitbewohner in der Nacht des 31. Julis vergangenen Jahres mit einem Bademantelgürtel stranguliert haben. Da der Angeklagte schwer krank ist, erkannte das Gericht der Sprecherin zufolge auf verminderte Schuldfähigkeit. Der Mann befindet sich in einem Haftkrankenhaus.

+++ 15.10 Uhr: Schwede wegen Diebstahls von Kronjuwelen angeklagt +++

Wegen des Diebstahls historischer Kronjuwelen aus einer Kathedrale in Schweden ist gegen einen 22-Jährigen Anklage erhoben worden. Die Tat sei sorgfältig geplant gewesen, erklärte Staatsanwältin Reena Devgun im Bezirksgericht Eskilstuna. Dem jungen Schweden wird in der Anklageschrift vorgeworfen, Ende Juli gemeinsam mit einem anderen Mann drei Gegenstände aus dem Dom zu Strängnäs westlich von Stockholm gestohlen zu haben: die Krone und den Reichsapfel des 1611 gestorbenen Königs Karl IX. von Schweden sowie die Krone seiner 1625 gestorbenen Frau, Königin Christine von Holstein-Gottorf.

Der 22-Jährige war im September von der Polizei festgenommen worden. Er bestreitet die Vorwürfe. Am Tatort wurde aber seine DNA gefunden. Die drei Kronjuwelen gelten noch heute als verschwunden. Sie haben einen geschätzten Wert von 65 Millionen schwedischen Kronen (6,3 Millionen Euro).

+++ 14.42 Uhr: Kasachstan: Lange Haftstrafen wegen tödlicher Attacke auf Eiskunstläufer +++

Ein halbes Jahr nach der tödlichen Attacke auf den kasachischen Eiskunstläufer Denis Ten sind die beiden mutmaßlichen Täter zu jeweils 18 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der kasachischen Metropole Almaty befand die beiden Angeklagten am Donnerstag für schuldig, den 25-jährigen Sport-Star bei einem Raubüberfall erstochen zu haben. Eine Mitangeklagte muss wegen Mitwisserschaft vier Jahre in Haft.

Ten hatte die beiden Männer im vergangenen Juli dabei überrascht, wie sie die Rückspiegel seines Wagens stehlen wollten. Sie stachen auf ihn ein und verletzten ihn so schwer, dass er wenige Stunden später im Krankenhaus starb.

+++ 14.37 Uhr: Norwegen: Weitere Leichen von vermissten Skifahrern entdeckt +++

15 Tage nach einem Lawinenabgang im Norden Norwegens haben die Einsatzkräfte die Leichen von zwei weiteren Vermissten gefunden. Die beiden Todesopfer seien aus den Schneemassen ausgegraben worden, teilte die Polizei auf Twitter mit. Sie sollten im Anschluss aus dem Lawinengebiet und weiter in die Stadt Tromsø gebracht werden. Nach einer vierten vermissten Person werde weiter gesucht.

Vier Skifahrer - eine Schwedin und drei Finnen - hatten sich am 2. Januar auf dem Weg auf den 1442 Meter hohen Blåbærfjellet befunden. Ein anderer Skifahrer hatte sie als vermisst gemeldet, nachdem eine Lawine in dem Gebiet abgegangen war. Die Polizei erklärte bereits zwei Tage später, die Schwedin und die Finnen seien mutmaßlich tot. Es sei äußerst unwahrscheinlich, zwei Tage begraben unter einer Schneelawine zu überleben. Am Mittwoch hatte die Polizei mitgeteilt, dass eine erste Leiche in dem Gebiet gefunden worden sei.

+++ 14.30 Uhr: 12.500 Schüler demonstrieren für andere Klimapolitik +++

Mehrere Tausend Schüler haben in der belgischen Hauptstadt Brüssel für eine ambitioniertere Klimapolitik demonstriert. 12 500 Kinder und Jugendliche hätten am Donnerstag am "Marsch für das Klima" teilgenommen, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Sie forderten einen Klimaplan mit dem Ziel, die Erderwärmung auf weniger als 1,5 Prozent gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. 

+++ 13.48 Uhr: Athen: Polizei schlägt auf demonstrierende Lehrer ein +++

Die griechische Polizei hat zeitweise Schlagstöcke und Tränengas eingesetzt, um eine Gruppe von Lehrern zu stoppen, die ins Parlament und ins Regierungsviertel von Athen eindringen wollten. Dies berichtete das griechische Fernsehen (ERT). Zuvor hatten mehrere Tausend Lehrer stundenlang im Zentrum Athens gegen die Sparpolitik der linken Regierung unter Regierungschef Alexis Tsipras protestiert.

Die Pädagogen forderten ihre sofortige Festanstellung, nachdem sie mehrere Jahre auf Zeit beschäftigt waren. Alle staatlichen Schulen blieben am Donnerstag geschlossen. Aus Solidarität mit den Lehrern streikte für 24 Stunden auch die Gewerkschaft der Staatsbediensteten (ADEDY). Die meisten Behörden blieben demnach geschlossen.

+++ 13.45 Uhr: Bergungsarbeiten für Kind in Schacht verzögern sich +++

Die Suche nach einem in einem mehr als 100 Meter tiefen Brunnenschacht verschollenen Kind wird in Spanien nach vier Tagen immer mehr zum dramatischen Wettlauf gegen die Uhr. Vom zweijährigen Julen gab es an der Unfallstelle in Totalán in der südspanischen Provinz Málaga weiterhin kein Lebenszeichen. Der Bau von zwei Tunneln, die direkt an das Ende des Brunnenschachts führen sollen, wo der Kleine vermutet wird, verzögerte sich.

Da die Arbeiten zur Vorbereitung des komplizierten, hügeligen Terrains länger als vorgesehen gedauert hätten, sei bis Mittag nicht mit dem Graben angefangen worden, berichtete die Zeitung "El País" unter Berufung auf Sprecher der Rettungsteams. Mehrere von Medien befragte Experten erklärten, die Bergung des Kindes sei eine "Frage von Tagen, nicht von Stunden". Amtliche Mitteilungen gab es am Donnerstag zunächst nicht.

+++ 13.30 Uhr: Regierungsvertreter aus Nordkorea reisen in die USA +++

Eine ranghohe Delegation aus Nordkorea ist einem Medienbericht zufolge auf dem Weg zu diplomatischen Gesprächen in den USA. Kim Yong Chol, die rechte Hand des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, sei zusammen mit weiteren Vertretern Pjöngjangs von Peking aus in die Vereinigten Staaten abgeflogen, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Geplant ist demnach ein Treffen mit US-Außenminister Mike Pompeo am Freitag.

Die Gespräche dürften der Vorbereitung eines weiteren Gipfeltreffens zwischen dem nordkoreanischen Machthaber und US-Präsident Donald Trump dienen. Die Delegation habe einen Brief Kims für Trump dabei, berichtete Yonhap. Kim Yong Chol werde zudem kurz mit dem US-Präsidenten telefonieren.     Kim Yong Chol war demnach zuvor mit einer Maschine aus Pjöngjang kommend in der chinesischen Hauptstadt gelandet. Wenige Stunden später habe er zusammen mit zwei weiteren nordkoreanischen Regierungsvertretern eine Maschine der Fluglinie United Airlines bestiegen. Diese soll um 18.50 Uhr (Ortszeit, 00.50 Uhr MEZ am Freitag) in Washington landen.

+++ 13.19 Uhr: Gibbon ist Zootier des Jahres 2019

Niedlicher Kletterkünstler: Der kleine Menschenaffe Gibbon ist das Zootier des Jahres 2019. Das gab die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz im Berliner Tierpark bekannt. Gibbons hätten anders als Gorillas und Schimpansen keine große Lobby, begründete Projektkoordinatorin Viktoria Michel die Entscheidung. Der Lebensraum der Äffchen in Südostasien schrumpfe - und alle rund 20 Arten in freier Wildbahn seien gefährdet oder bedroht. "Junge Gibbons werden in Thailand zum Beispiel für Touristen durch die Diskotheken getragen", erklärte Michel.

Ein Landwirt besprüht seine Pflanzen mit Pestiziden

+++ 13.17 Uhr: Frau in Indonesien von Krokodil zerfleischt +++

Ein fünf Meter langes und 600 Kilo schweres Krokodil hat auf einer Farm in Indonesien nach einem Medienbericht eine Frau zerfleischt. Kollegen, die sich auf die Suche nach der 44-Jährigen gemacht hatten, fanden Teile ihres Körpers im Krokodilgehege, wie der "Tribun Manado" berichtete. Wie die Frau in das Gehege gelangte, war zunächst unklar. Das Krokodilweibchen "Merry" hatte demnach seit rund 20 Jahren in einem Teich auf dem Anwesen im Dorf Ranowangko in der Provinz Sulawesi Utara gelebt. Das Tier sei beschlagnahmt und von Tierschützern an einen anderen Ort gebracht worden.

+++ 13.15 Uhr: Mieten in Großstädten steigen langsamer - Preissprünge beim Kauf +++

Die Neuvertragsmieten in den sieben größten deutschen Städten sind 2018 weiter gestiegen. Gemessen am Vorjahr hat sich der Zuwachs aber abgeschwächt, wie eine Analyse des Immobilien-Spezialisten Empirica zeigt. Demnach kletterten die Neuvertragsmieten in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Stuttgart im Schnitt um 4,2 Prozent. Im Jahr 2017 hatte das Plus bei 5,9 Prozent gelegen, heißt es in dem Papier. Ursache der geringeren Mietsteigerungen ist laut Empirica der wachsende Neubau von Wohnungen in Deutschland. Bei den Kaufpreisen ist kein Abebben der Steigerungen zu sehen – im Gegenteil: In den größten deutschen Städten zogen die Preise für Eigentumswohnungen über alle Baujahre kräftig um 11,4 Prozent an. 2017 waren es noch 9,5 Prozent gewesen.

+++ 13.13 Uhr: Drei Verletzte bei Gasexplosion auf Uni-Dach in Frankreich +++

Bei einer Gasexplosion auf dem Dach einer französischen Universität sind drei Menschen leicht verletzt worden. Nach Angaben der Feuerwehr detonierten in Villeurbanne bei Lyon drei Gasflaschen, die eine Baufirma auf dem Dach der Hochschule deponiert hatte. Rund 800 Studenten und Lehrkräfte auf dem Campus mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Gasflaschen waren aus bisher unbekannter Ursache explodiert.

+++ 13.04 Uhr: Fliegerbombe in Potsdam entschärft +++

Die in der Potsdamer Innenstadt entdeckte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstag sicher entschärft worden. Sprengmeister Mike Schwitzke habe den mechanischen Zünder entfernt, teilte Stadtsprecher Jan Brunzlow mit. Am Morgen hatten knapp 6000 Menschen im Sperrkreis von 800 Metern rund um den Fundort des Blindgängers in der Potsdamer Speicherstadt ihre Wohnungen verlassen müssen. Auch der Zugverkehr in Potsdam wurde eingestellt. Davon waren Tausende Pendler betroffen.

+++ 12.57 Uhr: Hessen: Hausdurchsuchungen bei Polizisten +++

Gegen zwei Polizisten in Mittel- und Nordhessen laufen Ermittlungen und Hausdurchsuchungen. Sie stehen im Verdacht, gegen das Waffengesetz verstoßen und verfassungswidrige Kennzeichen verwendet zu haben, sagte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Bislang gebe es keine Festnahme. Die Maßnahme laufe aber noch. Die Sprecherin der Ermittlungsbehörde machte keine Angaben dazu, ob der Fall mit einer mutmaßlichen rechtsextremen Chatgruppe in der Frankfurter Polizei zusammenhängt.

+++ 12.43 Uhr: Türkei weist niederländische Journalistin wegen "Terrorverdachts" aus +++

Die Türkei hat eine niederländische Journalistin wegen des Verdachts von "Kontakten zu einer Terrororganisation" ausgewiesen. Die Korrespondentin der Zeitung "Het Financieele Dagblad", Ans Boersma, wurde am Mittwoch festgenommen und am Donnerstagmorgen in ein Flugzeug nach Amsterdam gesetzt, wie ihre Zeitung mitteilte. Die Niederlande bestätigten zunächst Angaben eines türkischen Regierungsvertreters nicht, wonach die niederländische Polizei die türkischen Behörden über Hinweise auf Kontakte zu einer "Terrororganisation" informiert habe.

"Ich wurde gestern festgenommen und werde ausgewiesen. Ich steige jetzt ins Flugzeug", schrieb Boersma in einer Whatsapp-Gruppe für ausländische Journalisten. Laut Informationen von Kollegen wurde die 31-Jährige in der Ausländerbehörde in Istanbul festgenommen, wo sie ihre Aufenthaltsgenehmigung erneuern wollte. Sie hatte zuvor ihre Pressekarte für dieses Jahr erhalten, was die Voraussetzung für die Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung ist.

+++ 12.40 Uhr: Baden-Württemberg: Mutmaßlicher Terrorist aus Sri Lanka in Deutschland +++

Beamte des Bundeskriminalamtes haben in Baden-Württemberg wegen Terrorverdachts einen 39 Jahre alten Mann aus Sri Lanka festgenommen. Es bestehe der dringende Tatverdacht der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Donnerstag mit. Dem Mann würden zudem Mord und versuchter Mord zur Last gelegt. Der Mann sitze seit der Festnahme am Mittwoch in Untersuchungshaft. Er sei in seinem Heimatland 2005 am tödlichen Anschlag auf den sri-lankischen Außenminister Lakshman Kathirkamar sowie an einem versuchten Attentat auf einen weiteren Politiker des Landes beteiligt gewesen.  

Den Ermittlern zufolge hat sich der heute 39-Jährige von Ende August 2002 bis Mai 2009 der terroristischen Vereinigung "Liberation Tigers of Tamil Eelam" (LTTE) angeschlossen. Er habe der Geheimdiensteinheit der Terrororganisation angehört und habe in dieser Funktion an den Attentaten auf die beiden Politiker mitgewirkt.

+++ 12.32 Uhr: Forscher sicher: Nächste Grippewelle steht kurz bevor +++

Die nächste Grippewelle rollt offenbar an. Es sei "mit einem baldigen Beginn der Grippewelle zu rechnen", erklärte die Arbeitsgemeinschaft Influenza am Donnerstag. In der zweiten Januarwoche seien dem Robert-Koch-Institut (RKI) bislang 1263 bestätigte Influenzafälle übermittelt worden. Das waren mehr als doppelt so viele wie in der ersten Woche des Jahres. Seit Oktober wurden damit bislang insgesamt 3677 bestätigte Grippefälle und elf Todesfälle gemeldet. Wie stark die bevorstehende Grippewelle ausfallen wird, ist schwer vorhersehbar.

Die Grippesaison im vergangenen Winter fiel außergewöhnlich stark aus. Insgesamt wurden in der Saison 2017/18 in Deutschland rund 334.000 im Labor bestätigte Grippeerkrankungen registriert. Die Dunkelziffer dürfte noch höher gewesen sein, weil nicht jede Grippe beim Arzt abgeklärt wird. Außerdem wurden etwa 1665 Todesfälle im Zusammenhang mit Influenzainfektionen bestätigt.

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+++ 12.29 Uhr: Britisches Parlament stimmt Ende Januar über Brexit-Plan B ab +++

Die britischen Abgeordneten sollen am 29. Januar über einen Plan B für den britischen EU-Austritt abstimmen. Das teilte die Regierung am Donnerstag im Parlament mit. 

Das mit Brüssel ausgehandelte Brexit-Abkommen von Premierministerin Theresa May war am Dienstag von der überwältigenden Mehrheit der Abgeordneten abgelehnt worden. May will bereits am kommenden Montag (21. Januar) darlegen, wie es weitergehen soll. Dazu traf sie sich bereits mit führenden Politikern verschiedener Parteien.

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+++ 12.14 Uhr: Spahn hofft auf schnelle Verabschiedung des neuen Transplantationsgesetzes +++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hofft auf eine rasche Umsetzung des neuen Transplantationsgesetzes, um die Zahl der Organspenden erhöhen zu können. Durch die Neuregelung sollten die Strukturen in den Krankenhäusern sowie deren Vergütung verbessert werden, sagte Spahn bei der ersten Lesung des Gesetzes im Bundestag. Zwar sei die Zahl der Spenden im vergangenen Jahr wieder gestiegen, sagte der Minister.

Das sei angesichts von 10.000 Patienten auf der Warteliste aber "noch nicht gut genug". Nach einem langjährigen Rückgang bei den Spenden waren diese 2018 gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent gestiegen. Der Minister verwies zugleich auf die in seinem Gesetzentwurf vorgesehene bessere Vergütung. Es dürfe den Klinken nicht zum Nachteil gereichen, wenn sie sich um die Organspende kümmern. 

+++ 11.49 Uhr: Nairobi: Luxus-Hotel wird nach Sprengsätzen durchsucht +++

Nach dem Terroranschlag in Nairobi suchen Sprengstoffexperten den Hotelkomplex nach von den Angreifern zurückgelassenen Sprengsätzen ab. Bislang sei einer gefunden worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Dieser wird demnach an einem sicheren Ort gesprengt. Man wolle die Öffentlichkeit nicht in Panik versetzen, falls die Detonation zu hören ist, hieß es. 

Islamistische Terroristen hatten am Dienstagnachmittag den Komplex um das Luxushotel DusitD2 in Kenias Hauptstadt angegriffen und laut Polizei 21 Menschen getötet. Der Polizeieinsatz dauerte bis zum nächsten Morgen an. Über 700 Menschen wurden aus den Gebäuden, in denen sich auch etliche Büros und Läden befinden, in Sicherheit gebracht, wie Präsident Uhuru Kenyatta sagte. Fünf Angreifer wurden der Polizei zufolge getötet.

+++ 11.43 Uhr: Mordfall Peggy: Tatverdächtiger bleibt auf freiem Fuß +++

Im Mordfall Peggy ist die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Bayreuth gegen die Freilassung eines 41-jährigen Tatverdächtigen zunächst erfolglos geblieben. Nach Prüfung der Beschwerde hält das Amtsgericht Bayreuth an der Aufhebung des Haftbefehls gegen den Mann fest, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Nun wird demnächst voraussichtlich das Bayreuther Landgericht über den Haftbefehl entscheiden.

Das Amtsgericht hatte an Heiligabend entschieden, dass ein widerrufenes Teilgeständnis des Verdächtigen nicht mehr gegen diesen verwendet werden könne und auch deshalb dessen Freilassung angeordnet. Im Gegensatz dazu hält die Staatsanwaltschaft die Rechtsmeinung des Amtsgerichts zur Verwertbarkeit dieses Teilgeständnisses für falsch.

+++ 11.14 Uhr: Schweden: Wichtiges Parteimitglied tritt aus Protest bei den Grünen aus +++

Aus Protest gegen die Regierungsabsprachen seiner Partei tritt der hochrangige Politiker Carl Schlyter bei den schwedischen Grünen aus. Das Ergebnis der Regierungssuche werde die politische Spaltung seines Landes nur verstärken, sagte Schlyter im Morgenstudio des Senders SVT. Er verlasse die Partei deshalb mit sofortiger Wirkung. Schlyter zählt zu den wichtigsten Grünen-Politikern in Schweden. Seit 2014 saß er im Reichstag, zuvor im EU-Parlament. Nach Kritik an seiner eigenen Partei hatte er sich bei der Parlamentswahl im vergangenen September nicht erneut um ein Reichstagsmandat beworben.

"Ich will weiterhin die Gesellschaft verändern, aber die Umweltpartei hat einen Weg gewählt, an den ich nicht glaube", schrieb er in einem Meinungsbeitrag. Wenn Rot-Grün eine rechtsgerichtete Politik betreibe, werde die Opposition von noch weiter rechts kommen. Die Regierungsvereinbarung bereite den Weg für eine Katastrophe 2022.

+++ 11.09 Uhr: Gericht kippt Verbot von gefährlichen Werkzeugen im Berliner Nahverkehr +++

Das Verwaltungsgericht Berlin hat ein von der Bundespolizei verhängtes Verbot von gefährlichen Werkzeugen in Teilen des Bahnverkehrs der Bundeshauptstadt vorerst gekippt. Es bestünden "erhebliche Zweifel" an der Rechtmäßigkeit der Verfügung, entschied das Gericht in einem Beschluss. Es sei nicht klar festzustellen, welche Gegenstände von dem Verbot erfasst sein sollten. Seit Anfang November durften in den Wochenendnächten auf den Bahnstrecken sowie den Bahnhöfen zwischen den Stationen Zoologischer Garten und Lichtenberg keine gefährlichen Werkzeuge wie Messer, Reizgas oder Baseballschläger mitgenommen werden. Das Verbot sollte bis Ende Januar gelten. Ein S-Bahn-Nutzer wandte sich gegen die Regelung.

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+++ 11.08 Uhr: Football Leaks: Mutmaßlicher Hacker in Ungarn festgenommen +++

Ein mutmaßlicher Hacker von Fußball-Club-Websites ist in Ungarn dingfest gemacht worden. Der per Europäischem Haftbefehl gesuchte Portugiese sei in Budapest festgenommen worden, teilte die portugiesische Polizei in Lissabon mit. Der Mann werde unter anderem "der unzulässigen Aneignung und Verbreitung von Daten sowie der versuchten Erpressung" verdächtigt, sagte der Kripo-Sprecher. Nach Berichten portugiesischer Medien wird der Mann verdächtigt, der Macher von "Football Leaks" zu sein oder zumindest "enge Verbindungen" zur Enthüllungsplattform zu haben. Es handele sich um einen Geschichtsstudenten, der über ein Erasmus-Programm nach Budapest gekommen sei. Der Verdächtige beteuerte in Interviews derweil, er habe nichts mit "Football Leaks" zu tun und sei Opfer einer Diffamierungskampagne.

+++ 11.07 Uhr: Start der Grippewelle steht bevor +++

Experten rechnen mit dem baldigen Beginn einer Grippewelle in Deutschland. In der zweiten Januarwoche seien bislang rund 1260 bestätigte Grippefälle an da Robert-Koch-Institut gemeldet

worden, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza mit. Das war mit Abstand der höchste Wert dieser Saison, die offiziell im Oktober begann und Anfang Dezember langsam an Fahrt aufnahm. Bisher gab es in Deutschland elf gemeldete Todesfälle im Zusammenhang mit Grippe. Die Auswertung umfasst nur einen kleinen Ausschnitt des Krankheitsgeschehens, da lediglich ausgewählte Praxen Proben einschicken und untersuchen lassen. Die realen Fallzahlen liegen deshalb weitaus höher. Die Statistik gilt dennoch als guter Gradmesser für die Grippe-Entwicklung.

+++ 11.01 Uhr: Studie sieht rund 120.000 vorzeitige Todesfälle durch Feinstaub +++

Einer Studie zufolge verursacht Feinstaub offenbar mehr Todesfälle als bisher angenommen. Wie das ARD-Magazin "Monitor" berichtet, spricht eine Studie des Max-Planck-Instituts (MPI) für Chemie von rund 120.000 vorzeitigen Todesfällen durch Feinstaub in Deutschland. Die Landwirtschaft gilt demnach als Hauptverursacher. Weltweit kommt die Studie demnach auf rund neun Millionen vorzeitige Todesfälle durch Feinstaub. Das Mainzer Max-Planck-Institut stützte sich bei seiner Untersuchung auf 40 internationale Studien aus 16 Ländern, deren Daten über Jahrzehnte erhoben wurden.

+++ 10.50 Uhr: WDR räumt Fehler in drei Fernsehdokus ein +++

In drei Filmen der Dokumentationsreihe "Menschen hautnah" im WDR Fernsehen gibt es nach Angaben des Senders Fehler und Verstöße gegen journalistische Standards. Eine Sprecherin des Senders sagte jedoch, dass die Darstellungen – von diesen Ungenauigkeiten abgesehen - der Wahrheit entsprächen und nicht etwa gestellt seien. Die drei Produktionen stammen von derselben Journalistin, die als freie Autorin für den WDR arbeitet. In den drei Sendungen tritt jeweils dasselbe Paar auf, aber unter unterschiedlichen Namen. Die Fehler beträfen Jahreszahlen und Altersangaben. Über den Fall hatte die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

+++ 10.16 Uhr: Russland schickt keine Abgeordneten zur Europarats-Versammlung +++

Im Dauerstreit mit dem Europarat wird das russische Parlament auch in diesem Jahr keine Delegation zur Parlamentarischen Versammlung der Organisation schicken. Das beschloss die Staatsduma in Moskau mit Zustimmung aller Fraktionen. Russland werde auch keine Mitgliedsbeiträge zum Europarat zahlen. Hintergrund des Streits sind Strafen gegen Russland, verhängt 2014 von der Parlamentarischen Versammlung als Reaktion auf die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim. Mit dem Beschluss der Duma rückt ein endgültiges Ausscheiden Russlands aus der 47 Staaten zählenden europäischen Menschenrechtsorganisation näher.

+++ 10.09 Uhr: Immer mehr Flugreisen: Passagierrekord im Sommer 2018 +++

Die Deutschen sind im vergangenen Sommer so viel geflogen wie nie zuvor. Laut Statistischem Bundesamt brachen im Sommerflugplan von April bis Oktober 80,5 Millionen Menschen von den deutschen Hauptverkehrsflughäfen zu einer Flugreise auf. Das waren 2,4 Millionen Menschen oder 3,0 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie die Behörde berichtete. Von dem Boom haben aber nicht alle Ziele gleichermaßen profitiert. Mehr Passagiere wurden vor allem zu den touristischen Zielen in Nordafrika und der Türkei gezählt, wo die politischen Krisen der Vorjahre etwas in den Hintergrund getreten sind. So verzeichnete Tunesien einen Zuwachs von 49,6 Prozent und Ägypten legte 38,3 Prozent zu.

+++ 10.03 Uhr: Bahn will 22.000 neue Mitarbeiter einstellen +++

Zur Verbesserung von Qualität und Pünktlichkeit will die Deutsche Bahn in diesem Jahr insgesamt 22.000 neue Mitarbeiter einstellen - 9000 mehr als zuvor geplant. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sprach nach einem erneuten Treffen mit der Bahn-Spitze von einer "Jobmaschine". Die Bahn wolle dadurch "nicht nur den Ausgleich durch die Demographie" hinbekommen, sondern auch als "attraktiver Arbeitgeber" besser werden. Neben der Beseitigung personeller Engpässe sollen auch das Störungsmanagement verbessert und neue Fahrzeuge angeschafft werden. Außerdem sollen Bahnkunden künftig bessere Informationen über Gleiswechsel oder die Wagenreihung ihrer Züge bekommen. Auch das Erscheinungsbild von Bahnhöfen soll verbessert werden, um den Komfort für die Reisenden zu erhöhen.

+++ 9.19 Uhr: Türkei weist niederländische Journalistin aus +++

Die türkische Regierung hat eine niederländische Journalistin festnehmen und abschieben lassen. Die türkischen Behörden hätten keinen Grund für die Maßnahme angegeben, teilte die Zeitung "Het Financieele Dagblad" in Amsterdam mit. Ans Boersma arbeitet als freie Journalistin vor allem für das niederländische Wirtschaftsblatt. Sie war den Angaben zufolge am Mittwoch in Istanbul festgenommen worden. "Und dann ist man auf einmal im Flugzeug zurück in die Niederlande", twitterte die Journalistin kurz vor dem Abflug. Ein türkischer Regierungsvertreter bestätigte die Ausweisung. 

2009 vs 2019: Stars lieben diese Internet-Challenge

+++ 9.11 Uhr: Schülerin in Hessen von Bus überrollt und getötet +++

Bei einem tragischen Unfall mit einem Bus ist eine 14-Jährige in Hessen ums Leben gekommen. Die Jugendliche wurde am Bahnhof in Bad Arolsen-Helsen von einem Bus überrollt, wie die Polizei mitteilte. Sie starb noch an der Unfallstelle an ihren schweren Verletzungen. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar.

+++ 9.10 Uhr: Nach Minenunglück in Indien erste Bergarbeiter-Leiche entdeckt +++

Im Osten Indiens haben Marinetaucher die Leiche eines der 15 Kumpel gefunden, die Mitte Dezember in einer Kohlemine eingeschlossen worden waren. Von den Männern hatte es kein Lebenszeichen mehr gegeben, nachdem das Wasser eines nahen Flusses das mehr als 100 Meter tiefe Bergwerk im Bundesstaat Meghalaya überschwemmt hatte. Die jetzt aufgefundene erste Leiche wurde mithilfe eines ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugs in einer Tiefe von knapp 49 Metern entdeckt und zum Eingang der Mine gebracht, wie eine Marinesprecher am mitteilte. Mehr als einen Monat nach dem Unglück gibt es keine Hoffnung mehr, dass noch Kumpel lebend aus dem auch als "Rattenloch" bezeichneten illegalen Kohlebergwerk im Bezirk East Jaintia Hills geholt werden können.

+++ 7.59 Uhr: Franz Müntefering ist gern Beifahrer seiner Frau - auf dem Quad +++

Der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering begleitet seine 41 Jahre jüngere Frau Michelle im Urlaub gern auf ihrem Quad, einer Art Motorrad mit vier Rädern. Das sagte Müntefering, der nun 79 Jahre alt wurde, dem aktuellen "ZEITmagazin". "Noch bin ich ja einigermaßen drauf. Im Urlaub auf ihrem Quad mitfahren mache ich gerne." Und weiter: "Für mich ist Michelle eine große Chance, selbst mitten im Leben zu bleiben und aktiv." Nur langen Flügen setze er sich nicht mehr aus.

Dschungelcamp 2019: Die Nackt-Masche der Dschungelfrauen

+++ 7.56 Uhr: Klöckner verspricht vereinfachte Kennzeichnung von Lebensmitteln +++

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat eine deutlichere Kennzeichnung von Lebensmitteln versprochen. "Unser Plan ist, ganz klar, wir wollen eine Vereinfachung für den Verbraucher auf den ersten Blick", sagte Klöckner im ZDF-"Morgenmagazin". Eine sogenannte Nährwertampel soll es aber nicht geben. Richtig sei hingegen eine Kennzeichnung auf der Vorderseite der Produkte. "Das werden wir bis Mitte des Jahres haben", sagte die Landwirtschaftsministerin. Welches Modell dafür gewählt werde, lasse sie gerade auswerten, sagte Klöckner. Es sei in der EU aber ohnehin nicht möglich, als einzelnes Land eine Kennzeichnung verbindlich durchzusetzen. "Deshalb werden wir eine Herleitung auf den Tisch legen, die auch europaweit Vorbild werden wird." Ziel sei es, ein einheitliches System zu entwickeln.

+++ 7.31 Uhr: Vor Kim-Trump-Gipfel reist Nordkoreas Unterhändler in die USA +++

Vor dem geplanten zweiten Gipfel von US-Präsident Donald Trump mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un reist Pjöngjangs Chefunterhändler nach Washington. General Kim Yong Chol legte eine Zwischenstation in Peking ein, um in die USA weiterzufliegen, wie Südkoreas Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Er soll möglicherweise am Freitag mit Außenminister Mike Pompeo zusammentreffen. Auch dürfte es eine Begegnung mit Trump geben. Es wird erwartet, dass der General einen Brief von Kim an Trump mitbringt. Das Treffen könnte im März oder April in Danang in Vietnam stattfinden, berichtete die "Washington Post" unter Hinweis auf Personen, die mit den diplomatischen Aktivitäten vertraut seien.

+++ 7.21 Uhr: Israelische Studentin in Australien ermordet +++

Eine israelische Studentin ist in bei einem nächtlichen Angriff in Australien getötet worden, während sie mit ihrer Schwester telefonierte. "Dies war ein schrecklicher, entsetzlicher Angriff auf eine vollkommen unschuldige Frau, die ein Gast in unserer Stadt war", sagte Kriminalpolizist Andrew Stamper in Melbourne. Die Leiche der 21-jährigen Aiia Maasarwe sei am frühen Mittwoch unweit der Universität von Melbourne gefunden worden, wo sie studierte. Die Austauschstudentin war laut Polizei auf dem Weg nach Hause, als sie etwa um Mitternacht attackiert wurde. Ihre Schwester, mit der sie telefonierte, schlug Alarm, nachdem während der Unterhaltung etwas vorgefallen war, wie die Polizei erklärte. Die Schwester habe gehört, wie das Telefon auf den Boden fiel und einige Stimmen vernommen.

+++ 6.01 Uhr: Australische Eltern retten Sohn mit Plastik-Sparbüchse vor Python +++

Mit einer Plastik-Sparbüchse in Form eines Schnabeltiers hat das australische Elternpaar Emma und Neville Jackson seinen 14 Jahre alten Sohn Ryan vor einem Python gerettet. Die Besitzer einer Farm in Australiens einsamen Nordosten nahe der Gemeinde Weipa wurden nachts durch Schreie wach, wie der TV-Sender ABC berichtete. In Ryans Zimmer entdeckten sie eine drei Meter lange Schlange, die sich um seinen rechten Arm gewickelt und ihre Zähne bereits in seine Hand gebohrt hatte. "Die hat versucht, seine Hand zu fressen", berichtete die Mutter im Fernsehen. "Je mehr wir versucht haben, sie loszureißen, desto tiefer hat sie die Zähne in ihn reingebohrt." Schließlich schnappte sich Emma Neville das Plastiktier, das als Sparbüchse diente, und steckte es ihm ins Maul. Ihr Mann versuchte zugleich, den Kopf der Schlange nach hinten zu biegen. Nach zehnminütigem Kampf hatten sie schließlich Erfolg: Der Python ließ von ihrem Sohn ab.

+++ 5.06 Uhr: Schwere Winterstürme in Kalifornien - Erdrutsche befürchtet +++

Schwere Winterstürme mit massiven Regenfällen suchen Kalifornien heim. Der Wetterdienst warnte vor heftigen Unwettern mit Starkwinden in der Sierra Nevada, die bis Freitag bis zu zwei Metern Schnee bringen könnten. Die Behörde riet von Autofahrten in der Region ab. In vielen Teilen des Westküstenstaates standen Straßen unter Wasser, Schlammströme führten zu Sperrungen, der Flugverkehr in Nordkalifornien wurde durch Starkregen und heftige Winde behindert. Mehrere Gebiete in Süd- und Nordkalifornien, wo im vorigen November schwere Waldbrände wüteten, wurden wegen drohender Schlammlawinen vorsichtshalber geräumt.

+++ 5.02 Uhr: Ein Flughafen ehrt Muhammad Ali +++

Der internationale Flughafen von Louisville im US-Staat Kentucky wird nach Box-Legende Muhammad Ali benannt, dem berühmtesten Sohn der Stadt. Die Flughafenverwaltung beschloss  die Namensänderung in Louisville Muhammad Ali International Airport, wie US-Medien berichteten. "Muhammad Ali gehörte der Welt, aber er hatte nur eine Heimatstadt, und das war zum Glück unsere großartige Stadt Louisville", wurde Bürgermeister Greg Fischer zitiert. Ali habe Milliarden von Menschen ein Erbe von Humanität und Sportlichkeit hinterlassen, daher müsse die Stadt dieses Erbe erweitern. Muhammad Ali, geboren als Cassius Clay, gilt als einer der bedeutendsten Schwergewichtsboxer. Er starb 2016 im Alter von 74 Jahren.

+++ 4.34 Uhr: Deutsche Rüstungsexporte um fast ein Viertel eingebrochen +++

Die Bundesregierung hat 2018 fast ein Viertel weniger Rüstungsexporte genehmigt als im Vorjahr. Der Gesamtwert brach um 22,7 Prozent ein: von 6,242 Milliarden Euro auf 4,824 Milliarden Euro. Bei den besonders umstrittenen Lieferungen an Staaten außerhalb der Europäischen Union und der Nato betrug der Rückgang sogar knapp ein Drittel (32,8 Prozent). Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor, die der Nachrichtenagentur DPA vorliegt. Die deutsche Rüstungsindustrie muss damit das dritte Jahr in Folge eine Abnahme der Ausfuhrgenehmigungen hinnehmen.

+++ 4.03 Uhr: Längere Arbeitszeiten bedeuten oft mehr Arztbesuche ++++

Steigt ihre Wochenarbeitszeit um eine Stunde, gehen zumindest einige Menschen häufiger zum Arzt. Das berichten Forscher der Universitäten Halle-Wittenberg und Erlangen-Nürnberg. Sie analysierten Daten von 6500 Beamten und Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst aus den alten Bundesländern. Die Zahl der Arztbesuche stieg demnach um 13 Prozent. Der selbst eingeschätzte Gesundheitszustand habe sich durch die Arbeitszeiterhöhung um 2 Prozent verschlechtert, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Labour Economics". Besonders betroffen von beiden Effekten waren Frauen und Eltern von kleinen Kindern. Den Umkehrschluss, dass weniger Arbeitszeit automatisch gesünder mache, lasse die Studie aber nicht unbedingt zu.

Kind fällt mit Kindersitz aus fahrendem Auto

+++ 3.49 Uhr: USA wollen Raketenabwehr modernisieren +++

Die USA wollen zur Abwehr von Gefahren etwa aus Nordkorea, dem Iran sowie China und Russland offenbar massiv in neue Raketen-Abwehrtechnik investieren. Präsident Donald Trump wolle entsprechende Pläne im Pentagon vorstellen, kündigte ein Regierungsmitarbeiter aus dem Weißen Haus an. Zu den möglichen Investitionen gehören auch Systeme, die im Weltraum stationiert sind. "Nach Informationen der "Washington Post" sollen auch Hochleistungs-Laser angeschafft werden, die feindliche Raketen schon kurz nach deren Start zerstören können. Alle Waffen seien komplett defensiv orientiert und ausschließlich zur Abwehr möglicher Angriffe ausgerichtet.

+++ 3.32 Uhr: Jugendlicher stirbt bei Sturz von Kreuzfahrtschiff in Haiti +++

Ein 16-Jähriger ist nach Berichten lokaler Medien in Haiti von einem Kreuzfahrtschiff gestürzt und gestorben. Der Jugendliche habe versucht, von außen über einen Balkon in sein Zimmer zu gelangen, da er seine Schlüsselkarte vergessen habe, berichtete die Zeitung "Miami Diario" auf ihrer Homepage. Dabei sei er abgerutscht und im Hafen von Labadee auf einen Pier gefallen. Der Unfall auf dem Kreuzfahrtschiff "Harmony of the Seas" hatte sich demnach bereits in der vergangenen Woche ereignet.

+++ 3.02 Uhr: 65,2 Millionen Gäste - neuer Besucherrekord für New York +++

Neuer Besucherrekord für New York: Die US-Metropole hat im vergangenen Jahr 65,2 Millionen Besucher empfangen und damit mehr als je zuvor. Laut den neuen Zahlen der Tourismus-Marketingagentur NYC & Company kamen 2018 rund 51,6 Millionen US-Bürger und 13,5 Millionen Ausländer in die Großstadt. Bei den Ausländern stellten die Briten mit 1,24 Millionen Besuchern die größte Gruppe, es folgten Chinesen (1,1 Millionen), Kanadier (eine Million), Brasilianer (920.000) und Franzosen (807.000). Laut dem jährlichen Ranking Global Destination Cities von Mastercard steht New York bei den Städten mit den meisten ausländischen Besuchern auf Platz 6. An erster Stelle landet Bangkok, vor London, Paris, Dubai und Singapur.

+++ 2.01 Uhr: 21-Jähriger wollte FBI Waffen für Attentat aufs Weiße Haus abkaufen +++

Ein junger Mann hat nach US-Medienberichten ein Attentat auf das Weiße Haus in Washington geplant - ist aber schon weit im Vorfeld der Bundespolizei auf den Leim gegangen. Die Beamten hätten ihn verhaftet, als er versucht hatte, verdeckten Ermittlern in Atlanta, Georgi die Waffen für das angebliche Attentat abzukaufen und dafür sein Auto in Zahlung zu geben. Der Mann hatte den Berichten zufolge eine handgezeichnete Skizze des Erdgeschosses des Westflügels des Weißen Hauses bei sich. Die Bundespolizei hatte demnach den 21 Jahre alten Mann bereits seit März vergangenen Jahres unter Beobachtung. Eine Gefahr für die Allgemeinheit oder für Regierungsangehörige habe nicht bestanden, hieß es. 

+++ 1.24 Uhr: Apple tritt auf die Bremse bei Neueinstellungen +++

Apple will nach dem schlechter als erwartet gelaufenen Weihnachtsgeschäft nach einem Medienbericht weniger Menschen neu einstellen. Davon würden einige Bereiche betroffen sein, sagte Konzernchef Tim Cook nach einem Bericht des Finanzdienstes Bloomberg bei einem Auftritt vor Mitarbeitern. Einen kompletten Einstellungsstopp halte er hingegen nicht für die richtige Lösung. Schlüsselbereiche wie die Arbeit an Künstlicher Intelligenz würden zudem weiter kräftig zulegen. Im Ende September abgeschlossenen vergangenen Geschäftsjahr war die Apple-Belegschaft von 123.000 auf 132.000 Vollzeitstellen gewachsen.

+++ 1.21 Uhr: Starverteidiger Brafman verlässt Anwaltsteam von Harvey Weinstein +++

Der frühere Filmproduzent Harvey Weinstein verliert im Verfahren um schwere Missbrauchsvorwürfe die Dienste von Starverteidiger Benjamin Brafman. Der prominente Anwalt sagte der US-Zeitung "New York Post", er ziehe sich von dem Fall zurück. Dem Boulevardblatt zufolge steht dies im Zusammenhang mit Weinsteins Plänen, sein Verteidigerteam zu vergrößern. Der Anwalt wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht äußern. Brafman zählt zu den bekanntesten Strafverteidiger der USA. Dem einstigen Filmmogul wird von mehr als 80 Frauen beschuldigt, sie sexuell belästigt oder gar vergewaltigt zu haben.

+++ 0.56 Uhr: Vier US-Bürger bei IS-Anschlag in Nordsyrien getötet +++

Bei einem Selbstmordanschlag im Norden Syriens sind 16 Menschen getötet worden, unter ihnen vier US-Bürger. Zwei US-Soldaten, ein ziviler Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums und ein im Auftrag des Pentagon tätiger US-Bürger seien während einer Routinepatrouille in Manbidsch getötet worden, teilte die US-Armee mit. Der Anschlag, den die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) für sich in Anspruch nahm, war der schwerste auf US-Soldaten in Syrien seit 2014. Bei der Explosion nahe einem Restaurant seien außer den US-Bürgern sieben syrische Zivilisten und fünf kurdisch-arabische Kämpfer getötet worden, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

+++ 0.51 Uhr: Rekord auf deutschen Autobahnen – 745.000 Staus im Vorjahr +++

Einen unrühmlichen Rekord von rund 745.000 Staus hat der ADAC im Vorjahr auf deutschen Autobahnen registriert. Im Durchschnitt habe es damit bundesweit mehr als 2000 Staus pro Tag gegeben, teilte der Automobilclub mit. Insgesamt seien damit in der Staudatenbank knapp drei Prozent mehr Staus als im Jahr 2017 erfasst worden. Die Staulängen wuchsen um rund fünf Prozent und summierten sich laut ADAC auf eine Gesamtlänge von etwa 1,5 Millionen Kilometer – eine Blechschlange, die etwa 38-mal um die Erde reichen würde. Insgesamt waren die Autofahrer 459.000 Stunden zum Stillstand gezwungen. Gründe für den Anstieg: eine um 0,4 Prozent gestiegene Kfz-Fahrleistung an, sowie den leichten Anstieg (3 Prozent) der Baustellenzahl.

+++ 0.27 Uhr: Kostspielige Suchaktion nach müdem Seemann +++

Ein müder Matrose, der sich eine ungewöhnliche Schlafstätte auf einem Fischkutter gesucht hatte, hat eine teure Suchaktion vor der Küste Australiens ausgelöst. Nachdem befürchtet worden war, dass der Mann über Bord gegangen war, startete die australische Küstenwache eine breit angelegte Suchaktion im Gebiet etwa 250 Kilometer nördlich von Brisbane. Acht Hubschrauber und zwei Flugzeuge, sowie diverse Polizei- und Küstenwachboote suchten fast einen halben Tag lang erfolglos nach dem Matrosen. Erst dann entdeckte der Skipper den Vermissten im Tiefschlaf unter einem Bündel von Tauen in einer selten genutzten Ecke des Kutters, wie Medien berichteten. Jetzt könnte dem verschlafenen Matrosen eine gesalzene Rechnung ins Haus stehen - sollte sein Verhalten als Fahrlässigkeit ausgelegt werden. Allein der Einsatz von drei Hubschraubern schlägt mit umgerechnet knapp 157.000 Euro zu Buche.

+++ 0.15 Uhr: In der AfD wächst die Kritik am Parteinachwuchs und am rechten Flügel +++

Die verschärfte Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes für die AfD sorgt für Unruhe in der Partei. Repräsentanten der gemäßigten parteiinternen Gruppierung Alternative Mitte (AM) wenden sich gegen die AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA) sowie den rechten Parteiflügel. "Ich bin der Meinung, dass der 'Flügel' und die JA zu einer existenzbedrohenden Gefahr für die Gesamtpartei geworden sind", sagte der niedersächsische Sprecher der Alternativen Mitte, Jens Wilharm, der "Welt". Der Bundesverfassungsschutz hatte die gesamte AfD als Prüffall eingestuft. Bei der JA und der rechtsnationalen Vereinigung Der Flügel um den Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke geht der Verfassungsschutz noch einen Schritt weiter: Sie gelten als "extremistische Bestrebungen" und wurden zu Verdachtsfällen erklärt, was eine schärfere Beobachtung erlaubt.

+++ 0.08 Uhr: Jason Reitman setzt "Ghostbusters"-Reihe fort +++

Gute Nachrichten für "Ghostbusters"-Fans: Der Komödien-Klassiker wird von Regisseur Jason Reitman  fortgesetzt. Den ersten Teaser zu dem Projekt postete Reitman auf Twitter. In dem kurzen Video mit Gruselmusik fährt die Kamera nachts auf einen Schuppen zu, in dem der alte Geisterjäger-Cadillac "Ecto-1" abgestellt ist. "Ghostbusters 3" ist für den Sommer 2020 angekündigt.

+++ 0.07 Uhr: Mordprozess gegen US-Millionär Durst für September geplant +++

Der wegen Mordes angeklagte New Yorker Millionär Robert Durst soll im Spätsommer in Kalifornien vor Gericht gestellt werden. Der Prozess gegen den 75-Jährigen ist für den 3. September vor dem Superior Court in Los Angeles angesetzt, wie eine Gerichtssprecherin der Nachrichtenagentur DPA mitteilte. Durst wird vorgeworfen, im Jahr 2000 seine langjährige Bekannte Susan Berman in Kalifornien getötet zu haben. Der reiche Immobilienerbe hat die Vorwürfe häufig zurückgewiesen, im vorigen November plädierte er auf "nicht schuldig". Der Millionär wird insgesamt mit drei Todesfällen in Verbindung gebracht.

+++ 0.05 Uhr: Außenhandelschef fordert britischen Wiedereintritt nach dem Brexit +++

Außenhandelspräsident Holger Bingmann hat die EU aufgefordert, die Briten nach einem möglichen harten Brexit zum Wiedereintritt in die EU zu bewegen. "Wenn es in Folge des gestrigen Votums zu einem unkontrollierten Brexit kommen sollte, dann müssen die Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten zusammen mit der EU alle Anstrengungen unternehmen, die britische Gesellschaft von den Vorteilen eines Wiedereintritts zu überzeugen", sagte Bingmann der "Rheinischen Post". Selbst im schlechtesten Szenario dürfe der Brexit nur eine "vorübergehende Randnotiz der europäischen Geschichte" werden.

Video: Marc Cain zeigt in Berlin seine Vision für den kommenden Winter
nik/tkr / DPA / AFP
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.