HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: Unbekannte pflanzen zwei Meter hohen Baum vor Radarfalle

Unbekannte pflanzen Baum vor Radarfalle +++ EU-Staaten verbieten drei bienenschädliche Insektengifte +++ Säugling in Kiel getötet +++ Die News des Tages im Ticker.

Radarfalle

Rache eines Temposünders? Vor einer Radarfalle (Sybmbolbild) in Bitburg haben Unbekannte eine zwei Meter hohe Fichte eingepflanzt

Picture Alliance

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Messerangreifer in China tötet sieben Schulkinder (14.55 Uhr)
  • Sohn von Prinz William und Kate heißt Louis Arthur Charles (12.14 Uhr)
  • EU-Staaten verbieten drei bienenschädliche Neonikotinoide (11.04 Uhr)
  • Vier Wochen alter Säugling in Kiel getötet (10.32 Uhr)
  • Nord- und Südkorea streben vollständige Denuklearisierung an (11.04 Uhr)
  • Verfassungsgericht erklärt Stadionverbote für zulässig (9.41 Uhr)

Die News des Tages im stern- :

+++ 19.48 Uhr: Trump bleibt abermals Jahresdinner der Präsidenten-Berichterstatter fern +++

Die im Weißen Haus akkreditierten Journalisten kommen am Samstag zu ihrem prestigeträchigen Jahresdinner zusammen (Nacht zu Sonntag 01 Uhr MESZ). US-Präsident Donald Trump bleibt der Gala wie im Vorjahr demonstrativ fern, er bricht damit mit einer jahrzehntealten Tradition. Der Präsident reist stattdessen in den Bundesstaat Michigan, um dort vor Anhängern zu sprechen. Trumps Abwesenheit illustriert abermals sein schwieriges Verhältnis zu den Berichterstattern.

+++ 18.30 Uhr: Trump lobt Beziehung zu Merkel und nennt sie "außergewöhnliche Frau" +++

US-Präsident Donald Trump hat zum Auftakt des Treffens mit Angela Merkel die Beziehung zur Kanzlerin gelobt. "Wir haben eine sehr großartige Beziehung", sagte Trump im Weißen Haus in Washington. Das Verhältnis sei von Anfang an großartig gewesen, manche Leute hätten das aber nicht verstanden, fügte er hinzu. Trump bezeichnete Merkel als "außergewöhnliche Frau". Er gratulierte ihr zudem noch einmal zum Wahlsieg der CDU bei der Bundestagswahl im vergangenen September.

+++ 17.14 Uhr: Rassismus-Passage gelöscht: Wikipedia beschränkt sächsische Behörden +++

Nach der zeitweisen Löschung von Passagen zum Thema Rassismus im Wikipedia-Eintrag zum Freistaat Sachsen hat die Online-Enzyklopädie die sächsischen Behörden teilweise gesperrt. "Für einen Monat ist es nicht möglich, aus dem sächsischen Verwaltungsnetz anonym Einträge bei Wikipedia vorzunehmen", sagte der Sprecher des sächsischen Innenministeriums, Andreas Kunze-Gubsch, dr Deutschen Presse-Agentur. Nutzer könnten aber weiterhin Texte bearbeiten, stellte Wikipedia-Sprecher Jan Apel klar. Verschwunden waren Aussagen, wonach es in Sachsen mehr rassistische Übergriffe als im Bundesschnitt gibt oder dort im Bundesschnitt die meisten Neonazi-Konzerte stattfinden. Die Suche nach dem Verursacher hatte zu einer IP-Adresse geführt, die auf einen Nutzer aus dem sächsischen Verwaltungsnetz zurückgeht. Daran hängen 62 000 Arbeitscomputer aus Ministerien, Landtag und nachgeordneten Behörden.

Das Ministerium will keine weiteren Ermittlungen anstellen. Ein strafrechtlicher oder arbeitsrechtlicher Verstoß sei nicht erkennbar. Auch sei es zu kompliziert, alle Rechner des SVN nachzuverfolgen. Die betreffenden Informationen sind mittlerweile wieder online zu lesen. Mehrere sächsische Medien hatten zuvor darüber berichtet. 

+++ 16.55 Uhr: Mindestens 17 tote Zivilisten bei syrischen Angriffen nahe Damaskus +++

Bei Luftangriffen und Artilleriebeschuss der syrischen Armee auf ein palästinensisches Flüchtlingslager bei Damaskus sind nach Angaben von Beobachtern mindestens 17 Zivilisten getötet worden. Helikopter hätten Fassbomben über dem Stadtteil Jarmuk, im Süden der Hauptstadt abgeworfen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte bereits 2015 Teile des Gebietes unter ihre Kontrolle gebracht. In Jarmuk leben Flüchtlinge aus dem arabisch-israelischen Krieg 1948 und deren Nachkommen. 

+++ 16.43 Uhr: Prozess gegen 29-jährigen mutmaßlichen IS-Kämpfer in Hamburg begonnen +++

Vor dem Hamburger Oberlandesgericht (OLG) hat der Prozess gegen ein 29-jähriges mutmaßliches Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Dem aus Tschetschenien stammenden russischen Staatsbürger wird vorgeworfen, 2014 und 2015 für den IS in Syrien gekämpft zu haben. Nach Angaben eines Gerichtssprechers wies er die Vorwürfe zum Auftakt des Verfahrens über seinen Verteidiger zurück. Er sei niemals IS-Mitglied gewesen. 

+++ 16.34 Uhr: Londons Naturhistorisches Museum disqualifiziert Sieger von Fotowettbewerb +++

Das renommierte Londoner Naturhistorische Museum ist offenbar auf einen Schwindel hereingefallen: Bei seinem Fotowettbewerb im vergangenen Jahr zeichnete das Museum ein Bild aus, das einen Ameisenbären bei der Mahlzeit an einem Ameisenhügel im brasilianischen Nationalpark Emas zeigen sollte. Doch nun gibt es den begründeten Verdacht, dass das Tier ausgestopft war, das Museum disqualifizierte deshalb den Sieger.

Das Foto aus Brasilien hatte den Preis in der Kategorie "Tiere in ihrer natürlichen Umgebung" gewonnen. Beim Museum gingen dann aber nach der Preisverleihung Hinweise ein, dass das gezeigte Tier sehr stark einem ausgestopften Ameisenbären ähnele, der im Besucherzentrum des Parks ausgestellt war.

Das Museum leitete eine gründliche Untersuchung ein und verglich Haltung, Körperbau, Fellstruktur und Musterung. Das Ergebnis: "Die Ähnlichkeiten sind zu groß, als dass es sich um zwei unterschiedliche Tiere handeln könnte." Der brasilianische Fotograf Marcio Cabral arbeitete den Angaben zufolge bei den Ermittlungen des Museums mit. Er bestritt demnach allerdings vehement, dass er ein ausgestopften Tier fotografiert habe.

+++ 15.42 Uhr: Amazons Börsenrally macht Jeff Bezos zwölf Milliarden reicher +++

Der reichste Mensch der Welt ist auf einen Schlag noch viel reicher geworden. Das Vermögen von Amazon-Chef Jeff Bezos stieg in der Nacht nach Schätzungen des Bloomberg Billionaires Index um 12 Milliarden auf 134 Milliarden Dollar (111 Mrd. Euro). Grund ist der nachbörsliche Kursanstieg der Amazon-Aktie nach den starken Quartalszahlen, die der US-Onlinegigant am Donnerstag vorlegte. Bezos profitiert als Großaktionär persönlich stark von Kursanstiegen des Papiers.

In Milliardärs-Charts wie dem Bloomberg Billionaires Index oder der "Forbes"-Liste wird der Vorsprung des 54-jährigen Unternehmers auf Microsoft-Mitgründer Bill Gates und Börsen-Guru Warren Buffett dadurch immer größer. Allerdings handelt es sich bei den Angaben lediglich um grobe Schätzungen anhand öffentlicher Quellen. Zudem lassen die Kursgewinne das Vermögen auch nur auf dem Papier steigen - wenn die Aktie unter Druck gerät, kann sich das Blatt schnell wenden

+++ 14.57 Uhr: Becker zum Attaché der Zentralafrikanischen Republik ernannt +++

Tennis-Legende Boris Becker engagiert sich für die Zentralafrikanische Republik als Attaché für Sport und kulturelle Angelegenheiten in der Europäischen Union. Das bestätigte der 50-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Ich werde in meiner neuen Funktion alles daran setzen, die Zentralafrikanische Republik, die noch eine Vielzahl von wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Problemen zu bewältigen hat, auf ihren mit dem Präsidenten Touadéra begonnen Weg zu unterstützen", sagte Becker.

Der dreimalige Wimbledonsieger soll mit seinem Namen helfen, für das Land Investoren zu werben. "Ich fühle mich sehr geehrt, dass diese anspruchsvolle Aufgabe an mich herangetragen wurde", sagte Becker, der die Rolle nach Angaben seines Anwalts ehrenamtlich übernimmt. Für die Ernennung durch Präsident Faustin Archange Touadéra war Becker am Donnerstag in Brüssel.

+++ 14.55 Uhr: Messerangreifer tötet sieben Schulkinder in China +++

Ein Messerangreifer hat in China sieben Schulkinder getötet und 19 weitere verletzt. Wie die Behörden mitteilten, wurden die Kinder auf dem Heimweg in der Provinz Shaanxi im Norden des Landes angegriffen. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

+++ 14.31 Uhr: Gutachten: Technische Diesel-Nachrüstungen realisierbar +++

Technische Nachrüstungen älterer Diesel zur Senkung des Schadstoffausstoßes sind laut einem Gutachten im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums umsetzbar. Nach heutigem Erkenntnisstand sei dies bei Euro-5-Fahrzeugen "mit verträglichem Aufwand möglich", schreibt Professor Georg Wachtmeister von der Technischen Universität München in einem Gutachten, über das zuerst das Magazin "Der Spiegel" berichtete. Die Kosten für Nachrüstungen der Motor-Hardware bewegten sich "in einer realisierbaren Größenordnung", heißt es in der Studie, die auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Genannt werden rund 3000 Euro pro Auto.

Die Frage von Umbauten an Diesel-Motoren ist in der Regierung seit Monaten heftig umstritten. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat "rechtliche, technische und finanzielle Bedenken" angemeldet, auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mehrfach Skepsis deutlich gemacht. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) fordert dagegen Nachrüstungen der Hardware. Die Autobranche lehnt dies strikt ab. Zugesagt haben die Hersteller neue Abgas-Software für zusätzliche 2,8 Millionen Autos. Ob dies ausreicht, um Schadstoff-Grenzwerte in belasteten Städten wieder einzuhalten, ist umstritten.

+++ 14.04 Uhr: Trend zu Schönheits-OPs in Deutschland hält an +++

Die Zahl der Schönheitsoperationen in Deutschland hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Der Anstieg war mit drei Prozent gegenüber 2016 jedoch moderater als in den Vorjahren, wie die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) zum Auftakt ihrer dreitägigen Frühjahrstagung in Dresden mitteilte. Nach Daten der Fachgesellschaft sei Oberlidstraffung die neue Nummer eins - vor Fettabsaugung und Brustvergrößerung, sagte Verbandspräsident Dennis von Heimburg. Grundlage der Statistik waren Angaben der VDÄCP-Mitglieder. Es ist aber nur ein Teil der Schönheitschirurgen diesem Verband beigetreten.

+++ 13.54 Uhr: Unbekannte pflanzen zwei Meter hohen Baum vor Radarfalle +++

Unbekannte haben an einer Bundesstraße bei Bitburg in Rheinland-Pfalz eine zwei Meter hohe Fichte vor eine mobile Radarfalle gepflanzt. Dadurch seien sämtliche Messungen, die von zu schnell fahrenden Autofahrern angefertigt wurden, nicht verwertbar, teilte das Polizeipräsidium Trier mit. Wie lange der offenbar "fachmännisch" eingepflanzte Baum dort stand und wie viele Messungen betroffen sind, konnte die Polizei nicht sagen.

Die Fichte sei an der viel befahrenen Straße offenbar "in einer "Nacht- und Nebelaktion" gepflanzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Das Gerät habe die Störung automatisch gemeldet, so wie es dies auch bei heftigem Schütteln, Besprühen der Linse oder einem Brandanschlag tun würde. Inzwischen entfernten Polizisten den Baum. Sie ermitteln nun wegen des Verdachts der Störung öffentlicher Betriebe gegen Unbekannt.

+++ 13.49 Uhr: Güterzug reißt Kinderwagen mit +++

Einen Kinderwagen hat ein durchfahrender Güterzug auf dem Bahnhof von Rosenheim mitgerissen. Der Kinderwagen sei völlig zerstört worden, berichtete die Bundespolizei. Die Mutter hatte ihr Kind zum Glück kurz zuvor aus dem Wagen genommen und an der Hand gehalten. Bundespolizisten betreuten die schockierte Frau nach dem Vorfall am Donnerstag und begleiteten sie dann nach Hause.

+++ 12.34 Uhr: Bundesrat macht Weg für spätabendliches Public Viewing bei Fußball-WM frei +++

Fußballfans können sich die Spiele der im Juni beginnenden Weltmeisterschaft in der Öffentlichkeit auch spätabends schauen: Der Bundesrat billigte eine Verordnung, die das Public Viewing während der WM auch nach 22.00 Uhr zulässt. Ohne die Verordnung wäre es vielerorts aus Gründen des Lärmschutzes nicht möglich, die Spiele an öffentlichen Großbildleinwänden zu verfolgen.

Die diesjährige WM findet von Mitte Juni bis Mitte Juli in Russland statt. Die Weltmeisterschaft sei eine "internationale Sportveranstaltung von herausragender Bedeutung", hieß es zur Begründung. Entsprechende Ausnahmeregelungen hatte es bereits bei den Fußballweltmeisterschaften 2006, 2010 und 2014 sowie der Europameisterschaft 2008 und 2016 gegeben.

+++ 12.31 Uhr: Polizei in Nordrhein-Westfalen zerschlägt internationalen Drogenring +++

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat einen internationalen Drogenring zerschlagen, der einen groß angelegten Schmuggel unter anderem von Kokain und Opium nach Nordamerika, Australien und Japan organisiert haben soll. Dazu warb die Bande im Rheinland und in weiteren Bundesländern Kuriere an, wie die Ermittler am Freitag in Düsseldorf mitteilten. Nach einer Razzia Mitte März sitzen nun acht mutmaßliche Bandenmitglieder in Haft.

Zudem sind sechs Kuriere wegen der Einfuhr von kiloweise Kokain und Methamphetamin in Australien und Japan inhaftiert. Den Ermittlern zufolge soll sich das internationale Täternetzwerk spätestens 2016 zusammengeschlossen haben. Ziel der Kriminellen war, in wechselnder Tatbeteiligung Kokain, Methamphetamin und Opium nach Australien, in die USA, nach Japan sowie nach Kanada zu schmuggeln und die Gelder aus dem Drogenhandel zu waschen.

+++ 12.14 Uhr: Sohn von Prinz William und Kate heißt Louis Arthur Charles +++

Der Sohn von Prinz William und seiner Frau Kate heißt Louis Arthur Charles. Das teilte der Kensington-Palast am Freitag mit. Die Bekanntgabe erfolgt vier Tage nach der Geburt, Herzogin Kate hatte ihren Jungen am Montag zur Welt gebracht.

+++ 11.45 Uhr: Beide Koreas wollen Gespräche über Ende des Koreakrieges aufnehmen +++

Nord- und Südkorea wollen multilaterale Gespräche über ein formelle Beendigung des Koreakrieges (1950-53) aufnehmen. Auf dem Gipfeltreffen im Grenzort Panmunjon vereinbarten Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Südkoreas Präsident Moon Jae In, dass sie Gespräche entweder zu dritt mit den USA oder zu viert unter Einschluss Chinas aufnehmen wollten.

+++ 11.21 Uhr: ZDF-"Politbarometer": Leichte Gewinne für Union und SPD - FDP jetzt bei sieben Prozent +++

Die Koalitionsparteien Union und SPD können sich im neuen ZDF-"Politbarometer" jeweils um einen Punkt verbessern, während die FDP sich erneut verschlechterte und nur noch sieben Prozent erreicht. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden CDU/CSU 34 Prozent und die SPD 20 Prozent erreichen. Die AfD bliebe unverändert bei 13 Prozent. Die Linke verbesserte sich im Politbarometer um einen Punkt auf zehn Prozent, die Grünen verloren einen Punkt und kamen auf 13 Prozent.

Die Politiker-Rangliste wird erneut von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) mit einem Wert von 1,9 auf der Skala von plus fünf bis minus fünf angeführt. Danach kommen der SPD-Abgeordnete Sigmar Gabriel mit unverändert 1,3, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit 1,3 (zuvor 1,1), Finanzminister Olaf Scholz (SPD) mit 1,0 (zuvor 1,1) und Außenminister Heiko Maas (SPD) mit 0,9 (zuvor 0,7).

+++ 11.28 Uhr: Südkoreas Präsident will zu Besuch nach Pjöngjang reisen +++

Südkoreas Präsident Moon Jae In will noch in diesem Jahr nach Nordkorea reisen. Er nahm auf dem innerkoreanischen Gipfel im Grenzort Panmunjom eine Einladung von Machthaber Kim Jong Un an. Moon will im Herbst in die Hauptstadt Pjöngjang reisen.

+++ 11.04 Uhr: EU-Staaten verbieten drei bienenschädliche Neonikotinoide im Freiland +++

Drei bienenschädliche Insektengifte, sogenannte Neonikotinoide, werden europaweit verboten. Vertreter der Mitgliedstaaten stimmten mehrheitlich für ein Freilandverbot der Insektizide, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Der Einsatz in Gewächshäusern bleibt erlaubt.

Der ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel in Brüssel stimmte dafür, die Pflanzenschutzmittelwirkstoffe Imidacloprid, Thiamethoxam, Clothianidin aus der Gruppe der Neonikotinoide nicht weiter im Freiland zu genehmigen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hatte die Schädlichkeit der Stoffe für Wild- und Honigbienen bestätigt.

Deutschland stimmte für das weitgehende Verbot. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) erklärte: "Heute ist ein guter Tag für den Schutz der Bienen in Deutschland und in Europa."

+++ 11.04 Uhr: Nord- und Südkorea streben "vollständige Denuklearisierung" an +++

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat seinen Willen zu einem kompletten Abbau seines Atomprogramms bekräftigt. Das geht aus der gemeinsamen Erklärung hervor, die Kim und Südkoreas Präsident Moon Jae In bei ihrem ersten Gipfel am Grenzort Panmunjom unterschrieben. Beide umarmten sich nach der Unterzeichnung.

Moon sprach von einer "neuen Ära des Friedens". Süd- und Nordkorea bestätigten in der Erklärung, ihr gemeinsames Ziel sei die Schaffung einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel durch "die vollständige Denuklearisierung". Beide Länder wollen alle Feindseligkeiten, die Quelle militärischer Spannungen zu Lande, zu Wasser und in der Luft seien, gegen die andere Seite einstellen.


+++ 11.04 Uhr: ADAC: 430 Baustellen auf deutschen Autobahnen - Tendenz steigt +++

Allmählich beginnt in Deutschland die Reisesaison - und Autofahrer brauchen schon jetzt auf dem Weg in den Urlaub oder ins verlängerte Wochenende viel Geduld. Nach Angaben des ADAC gibt es derzeit 430 Baustellen auf deutschen Autobahnen - Tendenz steigend. Es handele sich dabei vor allem um Brückensanierungen und Fahrstreifenerweiterungen, teilte der ADAC in München mit.

Die meisten Baustellen sind demnach in Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen (28 Prozent). Bayern (16 Prozent) und Hessen (12 Prozent) folgen auf den Plätzen zwei und drei. Auf den klassischen fünf Fernreiserouten A1, A3, A7, A8 und A9 müssen sich Autofahrer an mindestens 126 Stellen in Geduld üben. Allein 35 entfallen laut ADAC auf die A1.

+++ 10.49 Uhr: Kerzen und Gebete für todkranken Alfie Evans auf dem +++

Auf dem Petersplatz in Rom haben mehrere hundert Menschen ihre Anteilnahme am Schicksal des todkranken britischen Jungen Alfie Evans ausgedrückt. Sie versammelten sich laut Nachrichtenagentur Ansa unweit des Petersdoms, entzündeten Kerzen und beteten. Zu der Mahnwache sei über soziale Medien aufgerufen worden. Ähnliche Aktionen gab es laut Ansa auch in Mailand, Turin oder Modena.

Alfie hat eine schwere neurologische Krankheit, die noch nicht klar diagnostiziert ist. Die Ärzte im Kinderkrankenhaus Alder Hey in Liverpool halten weitere lebenserhaltende Maßnahmen für sinnlos, weil die Krankheit das Gehirn des Kindes fast vollständig zerstört haben soll. Die Eltern wollen dagegen, dass der Junge so lange wie möglich lebt. Der Vatikan hatte sich dafür eingesetzt, dass der fast zwei Jahre alte Junge zur Behandlung nach Italien kommen kann. Seit Mittwoch ist aber klar, dass er nicht nach Italien ausgeflogen werden darf.


+++ 10.39 Uhr: Tausende demonstrieren in Mexiko für Gerechtigkeit im Fall getöteter Studenten +++

Rund 12.000 Menschen haben im mexikanischen Guadalajara für Gerechtigkeit im Fall dreier brutal getöteter Studenten demonstriert. "Der absurde Krieg gegen Drogen nimmt uns unsere Kommilitonen und wir werden das nicht länger zulassen", sagte Studentenführer Jesús Medina von der Universität Guadalajara. Die drei Filmstudenten im Alter zwischen 20 und 25 Jahren waren vor einem Monat verschwunden.

Am Montag hatten die Behörden bestätigt, dass die drei von Mitgliedern eines Drogenkartells entführt, gefoltert und getötet worden waren. Danach waren ihre Leichen in Säure aufgelöst worden. Der mexikanische YouTube-Star und Rapper Christian Omar Palma Gutiérrez, bekannt als QBA, gestand, er habe umgerechnet 130 Euro in der Woche vom Drogenkartell Jalicso New Generation bekommen, um die Leichen der Studenten zu entsorgen.

+++ 10.32 Uhr: Vier Wochen alter Säugling in Kiel offenbar von Vater getötet +++

Ein 19-Jähriger hat in Kiel offenbar seine erst vier Wochen alte Tochter getötet. Wie die Polizei in der schleswig-holsteinischen Stadt mitteilte, entdeckten Beamte das schwerstverletzte Kind bei einem Einsatz, der wegen einer mutmaßlichen Randale in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus veranlasst worden war.

Demnach wurde die Polizei zu der Adresse gerufen worden, weil der 19-Jährige dort Krawall machte. In der Wohnung stießen die Beamten dann auf den Säugling. Obwohl sie sofort mit der Wiederbelebung begannen und diese kurz darauf von einem Notarzt fortgesetzt wurde, kam für das Kind jede Hilfe zu spät.

Den dringend tatverdächtigen Vater nahmen Einsatzkräfte noch in dem Mehrfamilienhaus fest. Er war nach Angaben der Ermittler "deutlich alkoholisiert und stand offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln". Der Mann kam in Gewahrsam und sollte auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt werden

+++ 09.59 Uhr: Arbeitslosenzahl sinkt im April auf 2,384 Millionen +++

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April im Vergleich zum Vormonat um 74.000 auf 2,384 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Erwerbslosen um 185.000 zurück, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,3 Prozent.

+++ 09.41 Uhr: Bundesweite Stadionverbote für Fans sind zulässig +++

Bundesweite Stadionverbote für Fußballfans sind nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zulässig. Solche Verbote könnten auch ohne den Nachweis einer Straftat verhängt werden, wenn es eine auf Tatsachen gestützte Sorge künftiger Störungen gebe, heißt es in einem veröffentlichten Beschluss der Karlsruher Richter. Das Gericht wies damit die Verfassungsbeschwerde eines Fans des FC Bayern München gegen ein gegen ihn verhängtes Stadionverbot als unbegründet zurück.

+++ 09.19 Uhr: Spahn plant offenbar Warnhinweise auf frei verkäufliche Schmerzmittel +++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will einem "Focus"-Bericht zufolge den Missbrauch von Schmerzmitteln eindämmen. Arzneimittelhersteller sollen verpflichtet werden, in Apotheken frei verkäuflichen Schmerzpräparaten wie Aspirin künftig Warnhinweise beizulegen, wie das Magazin in seiner neuen Ausgabe berichtet. Auf den Hinweisen soll demnach stehen: "Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben."

Die entsprechende Verordnung leitete Spahn demnach bereits an den Bundesrat weiter, der zustimmen muss. Spahn sagte dem "Focus", er wolle "den sicheren Umgang mit frei verkäuflichen Schmerzmitteln fördern".

+++ 08.57 Uhr: Zwei Tote bei Hausbrand in Kornwestheim +++

Bei einem Brand im baden-württembergischen Kornwestheim sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Neben einem 79 Jahre alten Mann sei eine 54 Jahre alte Frau in dem von insgesamt fünf Menschen bewohnten Haus gestorben, teilte das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit. Die

Von den in dem Haus gemeldeten Bewohnern konnten sich den Angaben zufolge zwei Frauen selbst ins Freie retten. Ein weiterer Bewohner sei zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zu Hause gewesen. Das Feuer habe sich vermutlich über das hölzerne Treppenhaus schnell in die Wohnungen und bis zum Dach ausgebreitet.

+++ 8.27 Uhr: Israels Botschafter nennt Übergriffe auf Juden "größte Schande" +++

Israels Botschafter in , Jeremy Issacharoff, hat sich entsetzt über die Angriffe auf Juden in Deutschland gezeigt. "Dass solche Taten in Europa geschehen, ist eine Schande. Dass solche Taten in Deutschland geschehen, ist die größte Schande", sagte Issacharoff der "Passauer Neuen Presse". Er forderte harte Strafen für die Täter. "Es kann keine Alternative zur Null-Toleranz für alle Formen von Antisemitismus und Rassismus geben."


+++ 8.12 Uhr: Hummels unterstützt Mertesacker: "Vielen Spielern geht es so" +++

Weltmeister Mats Hummels hat den Aussagen seines einstigen Nationalmannschaftskollegen Per Mertesacker über den im Profi-Fußball zugestimmt. "Vielen Spielern geht es so, nicht allen. Es gibt verschiedene Charaktere in der Mannschaft. Es gibt Spieler, die das mehr empfinden. Per ist bei Weitem nicht allein in dieser Hinsicht. Das ist beileibe kein Einzelphänomen", sagte der Verteidiger des deutschen Rekordmeisters Bayern München dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Über Empfindungen kann man nicht diskutieren. Wenn einer Druck empfindet, dann ist das eben so. Das gilt es dann auch zu respektieren. Punkt", erklärte Hummels weiter. Der 63-fache Nationalspieler selber habe mit solchen Problemen nicht zu kämpfen, dafür aber Verständnis.

+++ 8.11 Uhr: Amy Schumer bei Oprah: Mein Ex-Freund warf mich auf eine Motorhaube +++

Die Erinnerungen an einen gewalttätigen Ex-Freund sind für US-Schauspielerin Amy Schumer, 36, immer noch sehr präsent. "Ich kann mich noch so genau daran erinnern, auf die Motorhaube eines Autos geschmissen worden zu sein, als ob es vor einer Stunde passiert wäre", sagte die 36-Jährige in einem Interview von Moderatorin für deren Fernsehsender OWN, über das US-Medien berichteten. Es habe auch Momente gegeben, in denen sie "vor ihm in Hinterhöfe flüchtete, weil ich Angst um mein Leben hatte", sagte die Drehbuchautorin. Schumer und Winfrey sprachen in dem Interview über ihre Erfahrungen mit häuslicher Gewalt.

+++ 8.07 Uhr: Bundesumweltministerin über Bienensterben: Situation ist dramatisch +++

Kurz vor der Abstimmung der EU-Staaten über ein Freilandverbot für bienenschädliche Insektizide hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf die verheerenden Folgen der Gifte hingewiesen. "Das Insektensterben ist jetzt wirklich dramatisch", sagte die SPD-Politikerin im ZDF-"Morgenmagazin". Sollte sich die EU für ein Verbot der sogenannten Neonikotinoide entscheiden, müsste deren Einsatz unter freiem Himmel innerhalb von drei Monaten beendet werden, erklärte Schulze. Andernfalls wolle die Bundesregierung auch alleine gegen die Insektizide vorgehen.  

+++ 8.05 Uhr: Zahl der Toten bei Springflut in Israel steigt auf zehn +++

Die Zahl der bei einer Springflut im Süden getöteten Jugendlichen ist auf zehn gestiegen. Suchteams hätten am Ort des Unfalls die Leiche einer weiteren jungen Frau gefunden, berichteten israelische Medien. Insgesamt kamen neun junge Frauen und ein junger Mann ums Leben. Sie waren Teil einer Gruppe von 25 Teenagern im Alter von 17 und 18 Jahren, die am Donnerstag bei einem Ausflug in der Nähe des Toten Meers von Wassermassen mitgerissen wurde. Die restlichen Ausflügler konnten gerettet werden, einige erlitten Verletzungen. Die Opfer waren Schüler einer Einrichtung in Tel Aviv, die junge Menschen auf den Armeedienst vorbereitet. 

+++ 7.04 Uhr: Niedersachsen will DNA-Alterstests für Straftäter +++

Das Land Niedersachsen setzt sich dafür ein, DNA-Tests zur Altersfeststellung von Angeklagten in die Strafprozessordnung aufzunehmen. Das sagte Justizministerin Barbara Havliza (CDU) der Nachrichtenagentur DPA in Hannover im Vorfeld der Frühjahrskonferenz der Justizminister im Juni. Nicht immer würden Zuwanderer ihr Alter korrekt angeben. Auch ließen sich die Angaben nur schlecht überprüfen. Wenn es um die Wahl von Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht gehe, könne dies Auswirkungen auf die Höhe der Strafe haben. DNA-Tests dürfen bislang nur zur Feststellung der Abstammung und zur Klärung der Frage verwendet werden, ob Spuren von dem Beschuldigten stammen. In den vergangenen Monaten spielte die Altersfrage in mehreren Kriminalfällen eine Rolle.

+++ 6.39 Uhr: 131 Migranten aus Lastwagen im Südosten Mexikos befreit +++

In einem Lastwagen sind in Mexiko 131 eingepferchte Migranten aus Zentralamerika entdeckt worden. Die 89 Erwachsenen und 42 Kinder hätten sich unter unmenschlichen Bedingungen im hinteren Teil des Fahrzeuges befunden und an Wassermangel gelitten, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Tabasco im Südosten des Landes mit. Ziel der Migranten sei die Grenze zu den USA gewesen, berichtete der Fernsehsender TV Azteca. Die Flüchtlinge stammten unter anderem aus Guatemala, Honduras und El Salvador.

+++ 5.54 Uhr: Umfrage: Jüngere Menschen sehen Judenhass weniger als Problem +++

Judenhass wird von jungen Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge als nicht so gravierendes Problem angesehen wie von älteren. So halten 42 Prozent der 18- bis 24-Jährigen Antisemitismus für ein ernstes oder sehr ernstes gesellschaftliches Problem - im Durchschnitt sind es aber 61 Prozent und unter den älteren Befragten ab 65 Jahren sogar 68 Prozent. Dies ergab eine Online-Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Umgekehrt halten 40 Prozent der jungen Befragten Antisemitismus für kein oder nur ein geringes Problem - im Schnitt aller 2000 Befragten sind es lediglich 27 Prozent und in der Gruppe der Älteren sogar nur 22 Prozent.

+++ 5.44 Uhr: Politikforscher plädiert für Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre +++

Die Politik braucht nach Ansicht des Demokratieforschers Robert Vehrkamp mehr junge Menschen in verantwortungsvollen Positionen und sollte deshalb das Wahlalter senken. "Wir sollten uns bemühen, Jugendliche möglichst früh nicht nur passiv, sondern auch aktiv für Politik zu interessieren", sagte Vehrkamp, der bei der Bertelsmann-Stiftung das Programm "Zukunft der Demokratie" leitet, der Nachrichtenagentur DPA. "Jugendliche werden am besten durch andere Jugendliche aktiviert. Deshalb plädiere ich perspektivisch für die Absenkung des Wahlalters auf 16 auch bei allen Landtags- und Bundestagswahlen."

+++ 4.47 Uhr: Erstmals Regisseurin für "Star Trek"-Film im Gespräch +++

Die nächste Fortsetzung der "Star Trek"-Saga könnte erstmals von einer Frau inszeniert werden. Die britische Regisseurin S.J. Clarkson verhandle mit dem Studio Paramount Pictures um den Regieposten für "Star Trek 4", wie die Branchenblätter "Variety" und "Hollywood Reporter" berichteten. Das Studio hatte schon 2016 eine "Star Trek"-Fortsetzung in Aussicht gestellt. Captain Kirk (Chris Pine) soll darin auf seinen Vater George Kirk treffen, der von Chris Hemsworth gespielt werde, hieß es damals. Das Skript für "Star Trek 4" stammt von J.D. Payne und Patrick McKay. J.J. Abrams soll erneut als Produzent an Bord sein. Clarkson inszenierte zuletzt die britische Krimiserie "Collateral" mit Carey Mulligan. 

+++ 4.34 Uhr: Große Mehrheit sieht Verschlechterung der Beziehungen zu USA +++

Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump hat sich das deutsch-amerikanische Verhältnis nach Ansicht einer großen Mehrheit der Deutschen verschlechtert. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur DPA vertraten 69 Prozent diese Auffassung, während nur zwei Prozent eine Verbesserung wahrnehmen. 17 Prozent meinen, die Beziehungen seien gleich geblieben, seit Trump im Januar 2017 ins Weiße Haus eingezogen ist. 62 Prozent der Befragten können sich nicht daran erinnern, dass die Beziehungen zu den USA seit dem Zweiten Weltkrieg schon einmal schlechter waren als heute. 

+++ 4.16 Uhr: Nikki Haley wirft UN-Mitgliedsländern abweichendes Stimmverhalten vor +++

US-Botschafterin Nikki Haley hat den anderen 192 Mitgliedsländern der Vereinten Nationen vorgeworfen, zu häufig anders als die USA abzustimmen. Einem  Bericht zufolge, der das Stimmverhalten bei 93 Resolutionen der Vollversammlung untersucht, votierten 2017 zehn Prozent weniger Länder wie die USA als noch im Jahr zuvor. Historisch entspreche der Wert von 2017 jedoch etwa dem Durchschnitt.  Der Wert reflektiere aber nicht die "Großzügigkeit" der USA als größtem UN-Beitragszahler, sagte Haley. "Es ist kein akzeptabler Kapitalertrag." Haley hatte in der Vergangenheit schon öfter betont, sich die Namen der Länder, die nicht mit den USA abstimmen, zu merken. Dem Bericht zufolge stimmten unter anderem Israel, Kanada, Australien, Großbritannien und Frankreich am häufigsten mit den USA ab, der Iran, Syrien, Venezuela, Kuba, Nordkorea und Bolivien am seltensten.

+++ 4.04 Uhr: Viele Bundesbürger für Wölfe - es gibt aber auch Angst ++++

Die Mehrheit der Bundesbürger (79 Prozent) findet es erfreulich, dass der Wolf wieder Teil der Natur ist. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu). Die Tiere gehören demnach für viele Menschen ebenso zur Landschaft wie Füchse, Rehe oder Biber. Ein Teil sieht aber auch Risiken. Etwa jeder Dritte (30 Prozent) hätte in einem Gebiet mit Wolfsvorkommen Angst, in den Wald zu gehen. "Auch wenn es von Teilen der Politik, der Bauern- und Jagdlobby immer wieder Stimmungsmache gegen den Wolf gibt, bleibt das Klima für den Wolf 18 Jahre nach seiner Rückkehr gut", sagt Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

+++ 3.39 Uhr: Kleinstes Museum New Yorks eröffnet Saison +++

Konfetti, Musik, Hotdogs und Eis: Mit einer Straßenparty hat das wohl kleinste Museum New Yorks in der Nacht zum Freitag seine diesjährige Ausstellungssaison eröffnet. Das "Mmuseumm" ist in zwei ehemaligen Aufzugsschächten auf einer Hinterhofgasse im Szene-Stadtteil Tribeca beheimatet, die beide nicht viel größer als Kleiderschränke sind. Ausgestellt werden Objekte aus dem Alltag - etwa Handys, Shampoo-Flaschen oder Glühbirnen. Zur Saisoneröffnung versammelten sich hunderte Menschen in der Hinterhofgasse, vor den Aufzugschächten bildeten sich lange Schlangen.

+++ 3.19 Uhr:  "Golden State Killer" über Plattform für Ahnenforschung aufgespürt +++

Kalifornische Ermittler haben sich bei ihrer langen Suche nach dem berüchtigten "Golden State Killer" auf Plattformen für Ahnenforschung gestützt, die genetische Informationen eines Verwandten enthielten. Dies gab die Staatsanwaltschaft in Sacramento bekannt. Mindestens zwölf Morde und mehr als 45 Vergewaltigungen wurden dem Täter in den 70er und 80er Jahren zugeschrieben. Am Mittwoch hatten die Ermittler bekanntgegeben, dass der 72-jährige Joseph James DeAngelo, der in einem ruhigen Vorort von Sacramento lebte, als lange gejagter mutmaßlicher Serienmörder in Gewahrsam genommen worden sei. Nach Angaben der Staatsanwalt wurden DNA-Spuren von einem der Tatorte mit genetischen Informationen in Stammbaum-Datenbanken verschiedener Online-Portale verglichen, die Ahnenforschung betreiben.

+++ 1.54 Uhr: Amazon verdoppelt Quartalsgewinn +++

Der US-Online-Händler Amazon hat seinen Gewinn zu Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Im ersten Quartal dieses Jahres lag der Gewinn des Konzerns bei 1,6 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro), der Umsatz stieg auf 51 Milliarden Dollar. Vor allem das Cloud-Computing hat der Unternehmenstochter Amazon Web Services (AWS) starkes Wachstum beschert. Beim Bereitstellen von Speicherplatz und Software über das Internet hat AWS die Konkurrenz von Microsoft und Google abgehängt. AWS profitiere davon, dass es sieben Jahre Vorsprung hatte, bevor es echte Konkurrenz bekommen habe, erklärte Amazon-Chef Jeff Bezos. Auch im Online-Handel legte Amazon zu: Die Verkäufe stiegen nach Angaben des Konzerns im Vergleich zum ersten Quartal 2017 um 18 Prozent auf knapp 27 Milliarden Dollar. Der eigene Streaming-Dienst für Musik und Filme bescherte Amazon einen Kundenzuwachs, er hat nach Konzernangaben nun 100 Millionen Mitglieder.

+++ 1.32 Uhr: Warmbiers Eltern verklagen Nordkorea wegen Folter und Mord +++

Die Familie des gestorbenen US-Studenten Otto Warmbier hat Nordkorea wegen "brutaler Folter und Mord" verklagt. Fred und Cindy Warmbier reichten bei einem Bundesgericht in der Hauptstadt Washington eine Klage ein, wie es in einer Mitteilung der Familie hieß, die mehrere US-Medien veröffentlichten. In ihr beschrieben sie detailliert, wie ihr Sohn in den 17 Monaten seiner Gefangenschaft vom "verbrecherischen" Regime des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un misshandelt worden sei.  Ende 2015 war der damals 21-jährige Otto Warmbier nach einer Gruppenreise in dem Land bei der Ausreise festgenommen und wegen "feindlicher Handlungen gegen den Staat" zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Wenige Tage nach seiner Rückkehr in die USA im Juni 2016 starb er - er hatte damals bereits 15 Monate lang im Koma gelegen.

+++ 1.04 Uhr: "Fack ju Göhte"-Filme haben mehr als 200 Millionen Euro eingespielt

Die bisher drei "Fack ju Göhte"-Filme haben laut den Produzenten an den Kinokassen zusammen mehr als 200 Millionen Euro eingespielt. Das sagte der Chef von Constantin Film, Martin Moszkowicz, dem "Handelsblatt". "Hinzu kommen Zweitverwertungen via DVD und anderes, später noch die TV-Rechte. Da dürfte also eine erhebliche Summe noch mal obendrauf kommen." Einen vierten Teil des Kassenschlagers rund um Elyas M'Barek kann sich der Produzent demnach durchaus vorstellen: "Im Augenblick ist kein vierter Teil geplant. Ich will ihn aber auch nicht grundsätzlich ausschließen."

+++0.38 Uhr: Mehrere Verletzte bei Explosion in Ölraffinerie im US-Bundesstaat Wisconsin +++

Bei einer Explosion in einer Ölraffinerie im US-Bundesstaat Wisconsin sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Umgebung der Anlage im äußerten Norden des Bundesstaates wurde weiträumig evakuiert, wie die Polizei mitteilte. Schulen wurden geschlossen, die Schüler wurden fortgebracht. Für betroffene Anwohner wurden Notunterkünfte eingerichtet. Die Raffinerie befindet sich in der 27.000 Einwohner zählenden Stadt Superior, etwa 300 Kilometer südlich der Grenze zu Kanada. Die erste Explosion ereignete sich gegen 10 Uhr morgens (17 Uhr MESZ), es folgten zahlreiche weitere Explosionen und ein Feuer. Der Polizeichef von Superior, Nicholas Alexander, sagte im Fernsehsender WDIO, nach seinen Informationen werde das Feuer brennen, bis das Öl verbrannt sei. "Und das könnte einige Tage dauern."

+++ 0.09 Uhr: Hollywood-Stern für "Crocodile Hunter" Steve Irwin - Schlange dabei +++

Eine meterlange Anakonda-Schlange ist in Hollywood mit dabei gewesen, als der 2006 gestorbene Dokumentarfilmer "Crocodile Hunter" Steve Irwin mit einer Sternenplakette geehrt worden ist. Die Familie des australischen Abenteurers enthüllte vor Fotografen und Fans den 2635. Stern auf dem berühmten "Walk of Fame". Irwin wurde in der Sparte Fernsehen gewürdigt. Ihr Vater wäre auf diese Auszeichnung sehr stolz gewesen, sagte Irwins 19-jährige Tochter Bindi unter Tränen. Sie erinnerte an seine Leidenschaft und Begeisterung, mit seinem Wissen über das Tierreich Menschen in aller Welt zu unterhalten. Bekanntheit erlangte Irwin durch seine Dokumentarfilme über Tiere, für die er sich oft Gefahren aussetzte. 

+++ 0.04 Uhr: Agrarministerin Klöckner will Bauern statt Hedgefonds fördern +++

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will Finanzspekulanten im ländlichen Raum zurückdrängen. Wenn Investoren, die nichts mit der Landwirtschaft zu tun haben, Ackerflächen aufkauften, sollten sie nicht von Agrarzahlungen der Europäischen Union profitieren, sagte Klöckner der Zeitung "Die Welt". "Ich will Landwirte fördern, keine Hedgefonds und industrielle Investoren." Sie appellierte an die Länder, das Bodenrecht entsprechend zu ändern, "damit Bauern beim Landverkauf wieder verstärkt zum Zuge kommen". Klöckner plädierte auch dafür, Junglandwirten bevorzugt Land zu verkaufen, "damit sie sich eine Existenz aufbauen können und der ländliche Raum lebendig bleibt. Dann ziehen wieder mehr Unternehmen und Familien aufs Land."