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News von heute: IS-Miliz bestätigt Tod von Anführer al Bagdadi und verkündet Nachfolger

FDP-Einzug in Thüringer Landtag auf der Kippe +++ Freisprüche für Ex-Deutsche-Bank-Chefs bestätigt +++  Udo Lindenberg kritisiert AfD-Ergebnis +++ Weltkulturerbe-Burg in Japan brennt nieder +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Anführer der Terrormiliz Abu Bakr Al-Bagdadi

Der Screenshot eines undatierten Videos, das über einen Medienkanal der IS, verbreitet wurde, zeigt den verstorbenen Anführer der Terrormiliz Abu Bakr Al-Bagdadi

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • IS-Miliz bestätigt Tod von Anführer al-Bagdadi (16.23 Uhr)
  • FDP-Einzug in Thüringer Landtag noch knapper (12.25 Uhr)
  • Freisprüche für Ex-Deutsche-Bank-Chefs bestätigt (9.44 Uhr)
  • Feuerwehr rettet Ronald-Reagan-Bibliothek (9.04 Uhr)
  • Udo Lindenberg kritisiert AfD-Ergebnis (8.08 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker:  

+++ 19.26 Uhr: Dax schwächelt zum Ende eines starken Oktober +++

Zum Ende eines starken Börsenmonats Oktober hat der deutsche Aktienmarkt nicht mehr zulegen können. Der Dax schloss 0,34 Prozent niedriger bei 12 866,79 Punkten. Händler begründeten dies mit zurückhaltenden Aussagen aus China zur Lösung des Handelskonflikts mit den USA. Hatte der Leitindex zu Wochenbeginn noch an der Marke von 13.000 Punkten gekratzt, ging ihm anschließend etwas die Luft aus.

+++ 17.55 Uhr: Anklage gegen mutmaßlichen Bundeswehr-Spion zugelassen +++

Ein mutmaßlicher Spion des Irans bei der Bundeswehr muss sich demnächst vor dem Oberlandesgericht Koblenz verantworten. Die Bundesanwaltschaft hat den Mann wegen Landesverrats in einem besonders schweren Fall angeklagt. Das Gericht habe die Anklage nun zur Hauptverhandlung zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet, teilte das Oberlandesgericht Koblenz mit. Der 51-Jahre alte Deutsch-Afghane war im Januar im Rheinland festgenommen worden. Er sitzt in Untersuchungshaft. Den Ermittlern zufolge war er bei der Bundeswehr seit Jahren als Übersetzer und Landeskundlicher Berater tätig. "In dieser Eigenschaft gab er Erkenntnisse an einen iranischen Nachrichtendienst weiter, wobei die übermittelten Dokumente ein Staatsgeheimnis darstellten", teilte die Bundesanwaltschaft mit. Sie wirft dem Mann vor, in 18 Fällen Dienstgeheimnisse verletzt zu haben.

+++ 17 Uhr: Polizist schießt auf bewaffneten Mann und trifft tödlich +++

Ein Polizist hat in Recklinghausen laut Staatsanwaltschaft auf einen mit einem Messer bewaffneten Mann geschossen und ihn tödlich getroffen. Bei dem Schuss ins Bein wurde die Arterie des Mannes verletzt, wie die Justizbehörde in Bochum zum Ergebnis der Obduktion mitteilte. Der Verletzte starb im Krankenhaus. 

Vier Polizisten waren den Angaben zufolge am Vorabend nach einem Hilferuf zu einer Wohnung gefahren. Der Mann soll beim Erscheinen der Beamten zu einem Messer gegriffen haben, nach ersten Angaben ein Taschenmesser. "Die Polizeibeamten sollen ihn mehrfach aufgefordert haben, das Messer wegzulegen. Stattdessen soll er sich energisch den Polizeibeamten mit dem Messer in der Hand genähert haben", sagte Oberstaatsanwalt Paul Jansen. Ein Polizist habe geschossen. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt, möglicherweise auch noch wegen Totschlags.

+++ 16.39 Uhr: US-Repräsentantenhaus stützt Impeachment-Ermittlungen gegen Trump +++

Das US-Repräsentantenhaus hat die Ermittlungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump mit einem förmlichen Beschluss gestützt. Die Kongresskammer votierte mit den Stimmen der Demokraten mehrheitlich für eine Resolution, die Regeln für die weiteren Untersuchungen festlegt. Dabei handelte es sich nicht um eine Abstimmung über die formale Eröffnung eines "Impeachment"-Verfahrens.

+++ 16.23 Uhr:  IS-Miliz bestätigt Tod von Anführer al Bagdadi +++

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Tod ihres Anführers Abu Bakr al-Bagdadi bestätigt und einen Nachfolger benannt. Abu Ibrahim al-Haschimi al-Kuraischi sei der neue Anführer der Terrororganisation, erklärte der IS in Audio-Botschaft über seinen Medienkanal al Furkan. Der IS bestätigte darin auch den Tod des weiteren ranghohen Mitglieds Abu al-Hassan al-Muhadschir. Dieser habe aus Saudi-Arabien gestammt. Al-Muhadschir war Sprecher des IS und wichtiger Berater Al-Bagdadis.

+++ 15.51 Uhr: Malteser in Deutschland trennen sich von Großteil ihrer Krankenhäuser +++

Die Malteser in Deutschland trennen sich von einem Großteil ihrer Krankenhäuser: Die Organisation kündigte in Köln an, sie wolle die Trägerschaft ihrer Akutkliniken in Bonn, Köln, Duisburg, Krefeld-Uerdingen, Görlitz und Kamenz abgeben und nur an den Standorten Flensburg und Erlangen festhalten. Dafür seien erste Gespräche mit potenziellen neuen Eigentümern aufgenommen worden, die im ersten Quartal 2020 abgeschlossen werden sollten. Künftig werden sich die Malteser auf den Geschäftsbereich "Wohnen und Pflege" konzentrieren.

Die stationäre Krankenversorgung in Deutschland sei von Vergütungen geprägt, die die Kostensteigerungen nur teilweise abdeckten, hieß es zur Begründung. Außerdem sei die Förderung erforderlicher Investitionen unzureichend. Dies mache es insbesondere für kleinere Betreiber schwierig, einen kostendeckenden Betrieb aufrechtzuerhalten und notwendige Investitionen zu tätigen.

+++ 15.11 Uhr: Gericht weist Klimaklage gegen Bundesregierung ab +++

Drei Bauernfamilien und Greenpeace sind vorerst mit dem Versuch gescheitert, die Bundesregierung vor Gericht zu mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz zu zwingen. Das Berliner Verwaltungsgericht wies ihre Klage ab, ließ aber Berufung zu. Richter Hans-Ulrich Marticke bat die Kläger um Verständnis: "Wir müssen die Handlungsspielräume der Exekutive respektieren", sagte er.

Die Familien von der Nordsee-Insel Pellworm, aus dem Alten Land in Niedersachsen sowie aus der Lausitz in Brandenburg und Greenpeace hatten die Bundesregierung verklagt, weil Deutschland sein Klimaschutzziel für 2020 verpasst und sie sich von den Folgen der Erderhitzung in ihrer Existenz bedroht sehen. Eigentlich sollten im kommenden Jahr die Treibhausgas-Emissionen 40 Prozent geringer sein als 1990, es werden aber nach der jüngsten Schätzung nur 33 Prozent. Die Gericht schloss sich mit dem Urteil der Auffassung der Bundesregierung an.

+++ 15.03 Uhr: Missbrauchsfall Bergisch Gladbach: Sechs Opfer bekannt +++

Im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach ist ein vierter Tatverdächtiger festgenommen worden. Er solle noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden, sagte der Leitende Kriminaldirektor Klaus-Stephan Becker bei einer Pressekonferenz in Köln. Es gehe um sexuellen Missbrauch, der Mann sei gestern im Raum Langenfeld festgenommen worden. Drei weitere Verdächtige sitzen nach dem Fund von kinderpornografischem Material bereits in Untersuchungshaft. Wie die Ermittler weiter mitteilten, sind sechs Opfer im Alter bis zu zehn Jahren bekannt. Das jüngste Kind sei noch nicht einmal ein Jahr alt. Bei den Opfern handele es sich um die Kinder beziehungsweise Stiefkinder der Beschuldigten.

+++ 14.56 Uhr: Siebeneinhalb Jahre Haft für Ali B. wegen Vergewaltigung von Elfjähriger +++

Im zweiten Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der 14-jährigen Schülerin Susanna F. aus Mainz wegen der Vergewaltigung einer Elfjährigen ist der 22-jährige Ali B. zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Das Wiesbadener Landgericht entschied zudem, die Anordnung der Sicherungsverwahrung nach dem Ende der Haftzeit vorzubehalten. Mitangeklagt war der minderjährige Mansoor Q., der zu vier Jahren und sechs Monaten Jugendhaft verurteilt wurde. Die Anklage warf B. und Q. vor, die Elfjährige im April und Mai 2018 vergewaltigt zu haben. B. war wegen Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauchs in zwei Fällen angeklagt, Q. wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs in einem Fall.

+++ 14.28 Uhr: Richter in Hongkong verbietet Aufrufe zu Gewalt übers Internet +++

Nach den Protesten in Hongkong geht die Regierung gegen Aufrufe zu Gewalt im Internet und auf sozialen Plattformen vor. Ein Gericht erließ eine einstweilige Verfügung und verbot Nutzern, Botschaften zu verbreiten, die zu Gewalt "ermutigen oder anstiften", wie der Radiosender RTHK berichtete. Die Maßnahmen wurden auf Bitten des Justizministeriums erlassen und sind ein neuer Versuch, die Demonstrationen einzudämmen.

Der Bann erwähnt ausdrücklich unter Aktivisten beliebte Plattformen wie LIHKG oder Telegram, die Verschlüsselung ermöglicht. Auch Botschaften, die zur Einschüchterung anderer oder zur Zerstörung von Eigentum aufrufen, sind nach der Verfügung verboten. Sie gilt zunächst bis zu einer Anhörung am 15. November. Wie das Verbot umgesetzt wird und wer entscheidet, was mögliche Anstiftung zu Gewalt ist, ist unklar.

+++ 13.51 Uhr: Missbrauchsfall Lügde - Freispruch für 17-Jährigen +++

Das Landgericht Paderborn hat einen 17-Jährigen freigesprochen, der im Missbrauchsfall Lügde vom Opfer zum Täter geworden sein soll. Einem Sprecher zufolge schlossen sich die Richter den Ausführungen eines Gutachters an. Der Experte hatte dem Angeklagten die strafrechtliche Verantwortungsreife abgesprochen. Laut Jugendgerichtsgesetz kann ein Jugendlicher nur verurteilt werden, wenn seine geistige Entwicklung dies zulässt. Voraussetzung ist, dass er das Unrecht seiner Taten auch einsieht und danach handelt.

Die Anklage hatte dem Jugendlichen sexuellen Missbrauch mehrerer Kinder vorgeworfen. Er soll selbst von einem der im Fall Lügde im September verurteilten Männer mehrfach missbraucht worden sein. Die Männer hatten jahrelang Kinder auf einem Campingplatz in Lügde an der Landesgrenze von Nordrhein-Westfalen zu Niedersachsen sexuell missbraucht.

+++ 13.34 Uhr: "Out of Order": Britischer Parlamentspräsident Bercow nimmt Abschied +++

Der Präsident des britischen Unterhauses, John Bercow, hat seinen Abschied genommen. Teilweise mit Tränen in den Augen nahm der 56-jährige Politiker, der mit seinen markanten "Order"-Rufen internationale Bekanntheit erlangt hatte, Würdigungen aus verschiedenen Parteien entgegen. Es gab jedoch auch kritische Stimmen. "Es kann nicht verleugnet werden, dass es eine Debatte über Ihre Zeit im Amt geben wird", sagte der Vorsitzende des Unterhauses, Jacob Rees-Mogg, in einer Ansprache.

Bercow hatte das Amt des "Speaker of the House of Commons" seit 2010 inne. Er galt im Streit um den geplanten EU-Austritt des Landes in den Augen von Brexit-Hardlinern wie Rees-Mogg als parteiisch. Ein Nachfolger soll am Montag gewählt werden. Als Favorit gilt der Vize-Sprecher Lindsay Hoyle, doch auch der Labour-Abgeordneten Harriet Harman, die als dienstälteste Parlamentarierin im Unterhaus als "Mother of the House" bezeichnet wird, werden Chancen eingeräumt.

John Bercow sagt Boris Johnson den Kampf an

+++ 13.28 Uhr: 400 Kilo Crystal Meth in Chilisoßenflaschen in Australien entdeckt +++

Auf einem Güterbahnhof in Sydney hat die australische Polizei 400 Kilogramm der Droge Crystal Meth beschlagnahmt. Vier Männer seien festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Das Rauschgift im Wert von umgerechnet mehr als 185 Millionen Euro sei in 768 Sriracha-Chilisoßenflaschen entdeckt worden. Beamte der Grenzschutzbehörde fanden die Drogen demnach bereits Mitte Oktober in einer Luftfrachtladung aus den USA. Nach Schätzungen werden in Australien pro Jahr annähernd zehn Tonnen Crystal Meth konsumiert. Im Juni hatte die Polizei knapp 1,6 Tonnen in Lautsprecherboxen an Bord eines Frachters aus Thailand entdeckt. Es handelte sich um die größte Drogenmenge, die bis dahin in Australien sichergestellt wurde. Crystal Meth - eigentlich Methamphetamin - wird im Drogenmilieu auch Ice oder Meth genannt.

Top 10 Europa: In diesen Städten wird das meiste Crystal-Meth-Spuren im Abwasser nachgewiesen

+++ 13.14 Uhr: Mehrere Minderjährige erleiden bei Protesten in Chile Schussverletzungen +++

Seit Beginn der Proteste in Chile hat die nationale Aufsichtsbehörde für Kinderrechte Dutzende Verstöße gegen die Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen festgestellt. Demnach seien 25 Minderjährige mit Schussverletzungen registriert worden, wie die Zeitung "La Tercera" berichtet. 18 weitere seien misshandelt worden. Insgesamt seien zwischen dem 18. und dem 26. Oktober etwa 300 Minderjährige festgenommen worden.

"Der Verstoß gegen Menschenrechte durch Staatsbeamte darf nicht toleriert werden", zitiert die Zeitung Patricia Muñoz, die Vorsitzende der Behörde. Sie forderte eine Untersuchung der Fälle und eine Verurteilung nach der "maximalen Strenge des Gesetzes".

Video: Wieder Proteste in Chile

+++ 12.43 Uhr: Leiche von vermisster britischer Touristin in Kambodscha gefunden +++

Eine Woche nach ihrem Verschwinden auf einer kambodschanischen Ferieninsel ist eine 21-jährige Britin tot aufgefunden worden. Die Leiche von Amelia Bambridge trieb im Meer in der Nähe der Grenze zu Thailand, wie der Polizeichef der Provinz Preah Sihanouk sagte.

Zu den Umständen von Bambridges Tod machte er keine Angaben. Die britische Touristin war zuletzt am 24. Oktober gegen 3.30 Uhr gesehen worden, als sie auf der Insel Koh Rong eine Party in einer Strandbar besuchte. Die 21-Jährige wurde als vermisst gemeldet, als sie sich nicht wie geplant aus ihrem Hostel ausgecheckt hatte. An dem Strand, an dem die Party stattfand, wurden ihre Tasche und ihr Handy gefunden.

+++ 12.25 Uhr: FDP-Einzug in Thüringer Landtag offenbar noch knapper +++

Der Einzug der FDP in den Thüringer Landtag steht laut einem Medienbericht auf der Kippe. Der Kreiswahlausschuss Weimar habe das Ergebnis der Liberalen im Wahlkreis 32 korrigiert, berichtet die "Thüringer Allgemeine". Danach kommt die FDP in der Stadt Weimar auf vier Stimmen weniger als am Sonntagabend nach der Stimmenauszählung zunächst ausgewiesen. Sie erhielt demnach nur 1658 Stimmen und nicht 1662. Eine Bestätigung des Weimarer Kreiswahlleiters war bislang wegen des Reformationsfeiertages in Thüringen nicht zu bekommen.

Nach dem vorläufigen Ergebnis vom Sonntag hatte die FDP landesweit die 5-Prozent-Hürde nur um fünf Stimmen übersprungen. Sollte sich der Abzug der vier Stimmen in Weimar bestätigen, läge sie nur noch eine Stimme darüber. Insgesamt erreichte die Partei von Spitzenkandidat Thomas Kemmerich 55.422 Stimmen, was einem Stimmenanteil von 5,0005 Prozent entspricht. Derzeit läuft die Prüfung der Wahlergebnisse in den Kreiswahlausschüssen, der Landeswahlleiter will das amtliche Endergebnis am 7. November vorlegen.

+++ 12.19 Uhr: Attacke in Limburg: Opfer durch Kollision mit Auto gestorben +++

Die auf einer Straße in Limburg angegriffene Frau ist bereits durch die Kollision mit einem Auto getötet worden und nicht durch Axtschläge. Das ergab das Ergebnis der Obduktion, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte. Weitere Details zu den Verletzungen des 31 Jahre alten Opfers könnten erst gemacht werden, wenn das schriftliche Ergebnis der gerichtsmedizinischen Untersuchung vorliege. Der 34 Jahre alte Ehemann der Frau sitzt unter Mordverdacht in Untersuchungshaft. Er macht zu den Vorwürfen bislang keine Angaben.

Der deutsche Staatsangehörige soll nach den bisherigen Erkenntnissen am vergangenen Freitag seine Ehefrau erst mit dem Auto angefahren und sie dann mit einer Axt und einem Schlachtermesser attackiert haben. Den Ermittlern zufolge hatte das Paar, zu dem auch zwei Kinder gehören, in Rheinland-Pfalz gewohnt. Die Frau lebte zur Tatzeit allerdings in einem Limburger Frauenhaus.

Beziehungstat in Limburg: Ehefrau angefahren und erschlagen

+++ 11.24 Uhr: Polizei nimmt Verdächtigen nach Brand in Bonner Stadthaus fest +++

Nach einem Brand am Hauptsitz der Stadtverwaltung im Bonner Stadthaus hat die Polizei einen 25-jährigen Reinigungsmitarbeiter unter dem Verdacht der Brandstiftung festgenommen. Die Ermittler prüfen zudem nach Polizeiangaben, ob der Mann für einen zweiten Brand verantwortlich sein könnte. In den Untergeschossen des Hochhauses hatte es vor einer Woche und erneut am vergangenen Montag gebrannt. In beiden Fällen musste das Stadthaus vorübergehend evakuiert werden. Menschen wurden nicht verletzt. Bei den Ermittlungen der Kriminalpolizei erhärtete sich zuletzt bezüglich des ersten Brandes der Tatverdacht gegen den 25-Jährigen. Er war demnach über eine Zeitarbeitsfirma als Reinigungskraft im Stadthaus beschäftigt. Eine Richterin erließ einen Haftbefehl, der in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.

+++ 11.22 Uhr: Vater soll versucht haben, Baby mit Feuchttüchern zu ersticken +++

Ein 21 Jahre alter Vater soll nach einem Bericht der "WAZ" in Essen versucht haben, seinen drei Monate alten Sohn mit Feuchttüchern zu ersticken. Die Polizei erklärte heute, dass ihr der Fall bekannt sei und sie ermittle. Die zuständige Staatsanwaltschaft war zunächst nicht zu erreichen. Laut "WAZ" wurde der Vater gestern einem Haftrichter vorgeführt. Die Tatvorwürfe lauteten demnach auf versuchten Totschlag und Kindesmisshandlung. Mit Bezug auf die Staatsanwaltschaft schrieb die Zeitung, dass das Kind geschrien haben soll und der Mann seine Ruhe haben wollte. Es sei in der Wohnung bereits früher zu Übergriffen des Mannes gegen die 21 Jahre alte Mutter des Säuglings gekommen, weshalb für die kommende Woche ein Termin wegen häuslicher Gewalt vor dem Amtsgericht angesetzt gewesen sei.

+++ 11.04 Uhr: Sechsjähriger im Kindergarten tödlich verletzt +++

In einer Frankfurter Kindertagesstätte ist ein sechs Jahre alter Junge tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft besteht die Vermutung, dass das Kind in eine Steckdose gefasst und einen Stromschlag erlitten habe. Dies müsse aber noch durch eine Obduktion geklärt werden, sagte eine Sprecherin der Behörde. Der Sechsjährige sei gestern Nachmittag in der Kita im Stadtteil Seckbach so schwer verletzt worden, dass er kurz darauf im Krankenhaus starb. Das Ergebnis der gerichtsmedizinischen Untersuchung wird morgen erwartet. Der Zeitung zufolge blieb die Kita nach dem Unglück zunächst geschlossen.

+++ 11.01 Uhr: Erstmals wieder US-Patrouille an türkischer Grenze in Syrien +++

Die US-Streitkräfte sind erstmals seit drei Wochen wieder nahe der türkischen Grenze in Nordsyrien auf Patrouille gegangen. Fünf gepanzerte Fahrzeuge mit der US-Flagge patrouillierten heute im türkisch-syrischen Grenzgebiet nahe dem Dorf Kahtanijah östlich von Kamischli, wie ein AFP-Reporter berichtete. In dem Grenzgebiet sollen eigentlich morgen gemeinsame russisch-türkische Patrouillen beginnen, um den Abzug der kurdischen Kräfte zu überprüfen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, die US-Truppen wollten in einem östlichen Bereich der Grenze präsent bleiben.

US-Präsident Donald Trump hatte Anfang Oktober eigentlich den Abzug aller US-Truppen aus Nordsyrien angeordnet und damit den Weg für eine türkische Offensive freigemacht.

+++ 10.47 Uhr: Supermärkte in Neuseeland führen ruhige Einkaufsstunde für Autisten ein +++

Neuseelands größte Supermarktkette Countdown hat eine ruhige Einkaufsstunde für Autisten und andere besonders sensible Kunden eingeführt. Eine Testphase in einigen Märkten sei "überwältigend positiv" verlaufen, daher würde nun landesweit in allen 180 Supermärkten jeden Mittwochnachmittag das Licht gedimmt und die Hintergrundmusik leiser gestellt, Durchsagen würden auf Notfälle reduziert und Regale nicht aufgefüllt, sagte Countdown-Managerin Kirsten Dinnan. Sogar der Piepton beim Scannen der Ware an der Kasse werde auf ein Minimum reduziert.

Die Idee sei aufgekommen, als ein Kollege von den schwierigen Supermarktbesuchen mit seinem autistischen Sohn berichtet habe. Die meisten Menschen nähmen Einkäufe als selbstverständlich wahr, doch für Menschen mit einer gestörten Sinnesverarbeitung könnten sie "überwältigend sein, weil es so viele Auslöser gibt", sagte die Managerin. Der Testlauf sei nicht nur von Autismus-Patienten gut angenommen worden, sondern auch von älteren Menschen und solchen, die sich gerade von Herzinfarkten oder Kopfverletzungen erholten.

+++ 10.43 Uhr: US-Klinik überträgt Gehirn-OP live bei Facebook +++

Chirurgen in Texas haben eine Gehirn-Operation teilweise live bei Facebook übertragen. In dem 40-minütigen Video ist zu sehen, wie die Ärzte eine Verdickung aus dem Gehirn der Patientin Jenna Schardt entfernen. Die 25-Jährige spricht während des Eingriffs mit den Ärzten. Schardt hatte nach Angaben der Mediziner wegen einer Verdickung von Blutgefäßen im Gehirn einen Schlaganfall erlitten, wodurch ihr Sprachvermögen beeinträchtigt wurde. Während des vierstündigen Eingriffs blieb sie wach, damit die Ärzte sicherstellen konnten, dass sie keine für die Sprache zuständigen Gehirnbereiche verletzten.

Schardt studiert Ergotherapie und wollte mit dem Livestream ihrer OP nach Angaben der Ärzte Menschen die Möglichkeit geben, etwas über solche Eingriffe zu lernen. Die 25-Jährige soll bereits heute - zwei Tage nach dem Eingriff - aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Wow! Thousands watched Wendy Schardt undergo awake brain surgery at Methodist Dallas Medical Center.

Gepostet von Tulsa's Channel 8 - KTUL am Mittwoch, 30. Oktober 2019

+++ 10.37 Uhr: Indien spaltet Bundesstaat Jammu und Kaschmir in zwei Teile +++

Indien hat den nördlichen Bundesstaat Jammu und Kaschmir in zwei Teile aufgespalten, die fortan direkt von Neu Delhi regiert werden sollen. Die mehrheitlich von Buddhisten bewohnte Region Ladakh an der Grenze zu China wurde von dem übrigen, mehrheitlich muslimischen Jammu und Kaschmir abgetrennt, wie die Regierung mitteilte. Die beiden neuen Gouverneure legten heute ihren Amtseid ab. Mit dem Schritt will die hindunationalistische Regierung in Neu Delhi ihre Kontrolle über den indischen Teil Kaschmirs stärken. 

Kaschmir ist unter Indien, Pakistan und China aufgeteilt; Pakistan beansprucht auch den indisch regierten Teil. Beide Länder haben nach dem Ende der britischen Kolonialherrschaft und der Aufspaltung Britisch-Indiens in Indien und Pakistan im Jahr 1947 bereits zwei Kriege um das Himalaya-Gebiet geführt.

+++ 10.23 Uhr: Schiedsgericht lehnt AfD-Ausschluss von Gedeon ab +++

Der baden-württembergische Politiker Wolfgang Gedeon darf vorerst Mitglied in der AfD bleiben. Ein Parteiausschlussverfahren gegen den wegen Antisemitismusvorwürfen vorbelasteten Landtagsabgeordneten ist erneut gescheitert, wie ein Sprecher des schleswig-holsteinischen Landesverbands bestätigte. Der Bundesvorstand der Partei unterlag damit vor dem Landesschiedsgericht Schleswig-Holstein, das in der Sache entschied. In einer Mitteilung teilte das Schiedsgericht mit, dass es den neuen Antrag als zum Teil unzulässig und zum Teil unbegründet abgewiesen habe. Das baden-württembergische Schiedsgericht hatte sich in der Sache für befangen erklärt.

Der baden-württembergische Landesvorstand hatte ebenfalls schon den Parteiausschluss Gedeons angestrebt - das Landesschiedsgericht hatte den Antrag aber unter Verweis auf formale Gründe zurückgewiesen. Antisemitismusvorwürfe gegen Gedeon hatten 2016 vorübergehend zur Spaltung der AfD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag geführt. Gedeon weist die Vorwürfe zurück. Er gehört dem Landesparlament derzeit als fraktionsloser Abgeordneter an.

+++ 9.44 Uhr: BGH bestätigt Freisprüche für Ex-Deutsche-Bank-Chefs +++

Die frühere Führungsriege der Deutschen Bank muss wegen der Pleite des Medienkonzerns Kirch keine Strafverfolgung mehr befürchten. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bestätigte die Freisprüche der ehemaligen Vorstandschefs Rolf Breuer, Josef Ackermann und Jürgen Fitschen von Betrugsvorwürfen - damit sind sie rechtskräftig. Ihnen war vorgeworfen worden, sich in einem Zivilprozess um die Pleite des Medienkonzerns Kirch abgesprochen und unwahre Angaben gemacht zu haben.

+++ 9.27 Uhr: Nordkorea soll erneut Geschosse in Richtung Meer abgefeuert haben +++

Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs mindestens zwei zunächst nicht identifizierte Projektile in Richtung offenes Meer abgefeuert. Die Geschosse seien von der Provinz Süd-Pyongan im Westen des Landes gestartet worden und in Richtung des Japanischen Meers (koreanisch: Ostmeer) geflogen, teilte der Generalstab in Südkorea mit. Unklar ist, ob es sich um den Test ballistischer Raketen handelt. Dies wäre dem kommunistischen Land durch UN-Resolutionen untersagt. Nordkorea hatte in den letzten Monaten mehrfach Raketen getestet. Das Land treibt seit Jahren die Entwicklung von Raketen voran, die mit Atomsprengköpfen ausgerüstet werden könnten. Es ist deswegen harten internationalen Sanktionen unterworfen.

+++ 9.10 Uhr: Düsseldorfer Zöllner entdecken bei "Gebäckkontrolle" vier Goldarmreife +++

Bei einer "Gebäckkontrolle" in der Handtasche einer Reisenden haben Zollbeamte am Düsseldorfer Flughafen vier goldene Armreife gefunden - versteckt in einer Gebäckdose. Bereits auf Röntgenbildern der Handtasche hatten die Beamten den Goldschmuck im Gesamtwert von 2000 Euro deutlich identifiziert, wie das Düsseldorfer Hauptzollamt mitteilte. Bei der Untersuchung der Handtasche fanden die Zöllner aber zunächst nur die Dose mit Gebäck. Als sie die Leckereein jedoch herausnahmen, entdeckten sie die darunter versteckten Goldarmreife. Die Handtasche gehörte einer 27-Jährigen aus Witten, die von einer Türkeireise zurückgekehrt war. Der Zoll leitete gegen die Frau ein Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung ein.

+++ 9.04 Uhr: Feuerwehr rettet Ronald-Reagan-Bibliothek in Kalifornien vor Flammen +++

Flammen auf dem Gelände der Ronald-Reagan-Bibliothek in Simi Valley in Kalifornien

Flammen auf dem Gelände der Ronald-Reagan-Bibliothek in Simi Valley in Kalifornien. Hier liegen der frühere US-Präsident und seine Frau Nancy Reagan begraben.

AFP

Wegen eines neuen Brandes haben die Behörden in Kalifornien angeordnet, rund 30.000 Menschen in Sicherheit zu bringen. Der Flächenbrand breitete sich im Simi-Tal nordwestlich der kalifornischen Metropole Los Angeles auf einem Gelände von mehr als 500 Hektar aus. Es gelang den Einsatzkräften, die Ronald-Reagan-Bibliothek im Simi-Tal zu retten. Auf dem Gelände der Bibliothek liegen der frühere US-Präsident Reagan und seine Frau Nancy begraben. Außerdem bewahrt die Bibliothek zahlreiche Zeugnisse aus der Amtszeit Reagans auf. Die wichtigsten Ausstellungsstücke der Reagan-Bibliothek wurden vorsorglich in ein brandsicheres Kellergeschoss gebracht.

Video: Starke Winde fachen Waldbrände an

+++ 8.31 Uhr: Kim Jong Un kondoliert Südkoreas Präsidenten zum Tod seiner Mutter +++

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat zum Tod der Mutter des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In kondoliert. In einem Brief an Moon habe Kim sein "tiefes Mitgefühl" geäußert, teilte eine Sprecherin von Moons Büro mit. Dem Schreiben wurde in Südkorea große Aufmerksamkeit geschenkt, da die im vergangenen Jahr erreichte Annäherung der beiden Länder ins Stocken geraten ist. Ob sich Kim über die Worte der Anteilnahme hinaus zu den innerkoreanischen Beziehungen geäußert hat, ist unklar. Nordkorea hatte das Beileidsschreiben Kims den Angaben zufolge gestern am Grenzort Panmunjom übergeben. 

Moons Mutter Kang Han Ok starb am Dienstag im Alter von 92 Jahren. Sie war im Norden der koreanischen Halbinsel geboren worden und flüchtete während des Korea-Kriegs (1950-53) in den Süden.

+++ 8.08 Uhr: Udo Lindenberg kritisiert AfD-Ergebnis: "Das Grauen geht um im Land" +++

Kultsänger Udo Lindenberg hat das starke Wahlergebnis der AfD bei der Landtagswahl in Thüringen scharf kritisiert und wünscht sich neue Visionen und Lösungen für die Herausforderungen. "24 Prozent. Und viele sagen immer noch: Das wird sich niemals wiederholen - aber seht ihr denn nicht an den Häuserwänden die selben alten neuen Parolen?", schrieb der Sänger auf Facebook. "Das Grauen geht um im Land, nicht nur an Halloween."

Nach den jüngsten Wahlergebnissen der rechtspopulistischen AfD in Thüringen, Sachsen und Brandenburg schreibt der 73-Jährige: "Wir brauchen keine rückwärtsgewandten Rassisten, Hetzer und menschenfeindliche Brandstifter mehr in unserm schönen Land, wir brauchen neue Visionen, Kreativpower für die Zukunft, echte Lösungen für die ganzen krassen Herausforderungen unserer Zeit."

Alexander Gauland, Björn Höcke und Jörg Meuthen, geben eine Pressekonferenz über den Ausgang der Landtagswahl in Thüringen.

+++ 7.57 Uhr: Opel-Mutterkonzern PSA und Fiat Chrysler wollen fusionieren  +++

Der französische Opel-Mutterkonzern PSA und der italienisch-amerikanische Automobilhersteller Fiat Chrysler (FCA) haben sich auf offizielle Fusionsgespräche verständigt. Das berichteten die Konzerne in einem gemeinsamen Statement. Damit soll der weltweit viertgrößte Hersteller entstehen mit einem angestrebten Absatz von 8,7 Millionen Fahrzeugen pro Jahr, wie es hieß. Jährlich ließen sich mit einer Fusion Synergien in Höhe von 3,7 Milliarden Euro realisieren, ohne eine Fabrik im Zuge des Deals zu schließen, teilten die Konzerne mit. Größer als der neue Auto-Riese wären nur noch Volkswagen, Toyota und der französisch-japanische Renault-Nissan-Verbund. 

+++ 7.29 Uhr: Mehr als 65 Tote bei Feuer in Zug in Pakistan +++

Pakistan: Explosion im Zug tötet Dutzende Menschen

Bei dem Brand in einem Zug in Pakistan sind nach neuesten Angaben mehr als 65 Menschen ums Leben gekommen. "Nach Informationen, die uns vom Unglücksort erreichen, wurden mehr als 65 Menschen getötet und mehr als 40 verletzt", sagte die Gesundheitsministerin der Provinz Punjab, Yasmin Rashid. Örtlichen Medienberichten zufolge ereignete sich das Unglück im Bezirk Rahim Yar Khan in der zentralpakistanischen Provinz Punjab. Auf Fernsehbildern waren Flammen zu sehen, die aus den Waggons des Zuges schlugen. Es waren weinende Menschen zu hören. Menschenrechtsministerin Shireen Mazari schrieb auf Twitter von einer "schrecklichen Tragödie" in einem Zug, nachdem eine Gasflasche explodiert sei. Medien berichteten, einige Passagiere hätten Frühstück zubereitet, als die Gasflasche explodierte.

+++6.59 Uhr: Risse in Boeing-Maschinen entdeckt +++

Neues Problem für den US-Flugzeugbauer Boeing: Wegen Rissen an einem Bauteil des Modells Boeing 737NG können aus Sicherheitsgründen derzeit bis zu 50 Maschinen nicht abheben. Ein Unternehmenssprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, bei weniger als fünf Prozent von 1000 weltweit untersuchten Flugzeugen hätten Prüfungsergebnisse dazu geführt, dass die Maschinen vorerst nicht abheben könnten. Betroffen ist ein Bauteil zur Verbindung von Flügel und Flugzeugrumpf. Boeing steht derzeit bereits wegen zwei Abstürzen von Maschinen vom neuen Typ 737 MAX massiv unter Druck. Seit März gilt ein weltweites Flugverbot für alle Maschinen dieses Typs.

+++ 6.13 Uhr: Mindestens 46 Tote nach Zugunglück in Pakistan +++

Bei einem Zugunglück im Südosten Pakistans sind mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 30 weitere Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden, teilte der Polizeichef der Stadt Rahim Yar Khan mit. Zwölf von ihnen schwebten in Lebensgefahr. Ein von Passagieren mitgebrachter Gaskocher sei explodiert, als die Reisenden Frühstück zubereiteten, sagte der Eisenbahnminister Shaikh Rashid Ahmed. 

Mindestens drei Eisenbahnwaggons seien durch die Explosion in Brand geraten. Daraufhin seien Menschen von dem schnell fahrenden Zug gesprungen, berichtete der Minister. Eine Rettungskraft gab an, mindestens 38 Personen seien in den Waggons verbrannt. Weitere Menschen seien infolge des Absprungs vom Zug gestorben. Der Helfer befürchtete noch mehr Tote, da noch Menschen in den Waggons gefangen seien. Mittlerweile hätten Feuerwehrleute den Brand löschen können.

+++ 5.49 Uhr: Buschbrände hüllen Sydney in Rauch +++

Schwere Buschbrände haben die australische Millionenmetropole Sydney in Rauch gehüllt. Über berühmte Monumente wie das Opernhaus und die Sydney Harbour Bridge liegt ein grau-brauner Schleier, in der Luft liegt leichter Brandgeruch. Die Behörden gaben eine Gesundheitswarnung heraus und warnten Bewohner mit Atemproblemen vor anstrengenden Aktivitäten im Freien. In ländlichen Gebieten nördlich von Sydney wüten derzeit zahlreiche Buschbrände. Starke Winde haben den Rauch in die Touristenmetropole getrieben.  Entspannung ist erst am Wochenende in Sicht.

+++ 5.10 Uhr: Zahl der US-Luftschläge in Afghanistan besonders hoch +++

Die Zahl der US-Luftschläge in Afghanistan war im September so hoch wie noch nie seit 2013. Das geht aus einem Bericht des US-Generalinspekteurs für den Wiederaufbau in Afghanistan (Sigar) hervor. Demnach haben Piloten der US-Luftwaffe in dem Land im September 948 Geschosse abgefeuert. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2013 waren es noch nie so viele innerhalb eines Monats. Die Geschosse sind zumeist Raketen.

+++ 5.04 Uhr: "GQ" kürt Sharon Stone in Berlin zur "Frau des Jahres" +++

US-Star Sharon Stone (61, "Basic Instinct") wird bei einer Gala in Berlin vom Stilmagazin "GQ" als "Woman of the Year" geehrt. Die Wahl begründete die Zeitschrift auch damit, dass Stone lange vor der MeToo-Bewegung für ein moderneres, freieres, weiblicheres Hollywood gekämpft habe. Erst kürzlich habe sie das Cover der portugiesischen "Vogue" geziert und beweise: "Schönheit kennt kein Alter."

Der "GQ"-Preis zur "Frau des Jahres" wird Stone am 7. November in der Komischen Oper in Berlin überreicht. "GQ Gentlemen's Quarterly" zeichnet dann zum 21. Mal "herausragende Persönlichkeiten" aus dem Show- und Musikgeschäft sowie aus Gesellschaft, Sport, Politik und Mode mit den "GQ Men of the Year"-Awards aus. Zu den weiteren Preisträgern gehören diesmal Entertainer Hape Kerkeling und der Formel-1-Pilot Lewis Hamilton.

+++ 2.52 Uhr: Erneut schweres Erdbeben im Süden der Philippinen +++

Der Süden der Philippinen ist zum zweiten Mal binnen weniger Tage von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben der Stärke 6,5 traf nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS die Insel Mindanao. Dort waren am Dienstag bei einem Beben mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Wie auch am Dienstag gab es nach dem jetzigen Beben laut der Erdbebenwarte keine Tsunami-Gefahr. Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer Region mit starker seismischer Aktivität. Dort kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

+++ 1.55 Uhr:  Historische Weltkulturerbe-Burg in Japan brennt nieder +++

Eine zum Weltkulturerbe gehörende Burg in Japan ist einem Brand zum Opfer gefallen. Das Hauptgebäude der historischen Shuri Burg im südlichen Urlaubsparadies Okinawa sei in der Nacht niedergebrannt, berichteten japanische Medien. Das Feuer sei aus noch ungeklärter Ursache nach Mitternacht (Ortszeit) ausgebrochen und habe auch auf andere Gebäude in dem auch unter Touristen beliebten Burgareal übergegriffen, hieß es. 

Die Burg Shuri liegt im gleichnamigen Stadtteil von Naha, der Hauptstadt der südlichen Inselprovinz Okinawa. In der Edo-Zeit (1603 bis 1868) residierten dort die Herrscher über das einstige Königreich Ryukyu, dem heutigen Okinawa. 1945 fiel die Burg den Kämpfen gegen US-Truppen während des Pazifikkrieges zum Opfer, wurde aber später wieder aufgebaut. 2000 wurde sie in das Weltkulturerbe aufgenommen.

+++ 1.53 Uhr: Pentagon veröffentlicht Aufnahmen des Militäreinsatzes gegen al-Bagdadi +++

Das US-Verteidigungsministerium hat Aufnahmen des Militäreinsatzes gegen IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi in Syrien veröffentlicht. Auf Schwarz-Weiß-Videoaufnahmen ist unter anderem zu sehen, wie sich US-Elitesoldaten zu Fuß dem von einer Mauer umgebenen Anwesen nähern, in dem sich al-Bagdadi versteckte. Zu sehen sind auch Luftangriffe auf eine Gruppe von Kämpfern, die auf die US-Hubschrauber geschossen hatten. Fotos zeigen zudem das Anwesen vor und nach dem US-Militäreinsatz.

+++ 0.29 Uhr: Todesurteile wegen Mordes an skandinavischen Touristinnen in Marokko bestätigt +++

In Marokko hat ein Gericht die Todesurteile gegen drei Männer wegen der islamistisch motivierten Ermordung von zwei skandinavischen Rucksack-Touristinnen bestätigt. Ein Anti-Terror-Gericht in der Stadt Salé verhängte zudem die Todesstrafe gegen einen vierten Angeklagten, der in erster Instanz zu lebenslanger Haft verurteilt worden war. In Marokko wird die Todesstrafe seit 1993 aber faktisch nicht mehr vollstreckt.

Die 24-jährige dänische Studentin Luisa Vesterager Jespersen und ihre vier Jahre ältere norwegische Freundin Maren Ueland waren im Dezember beim Zelten im Atlas-Gebirge brutal ermordet worden. In einem nach dem Mord verbreiteten Video schworen die Täter dem inzwischen getöteten IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi die Treue. Ein weiteres Video zeigte die Enthauptung eines der beiden Opfer.

+++ 0.05 Uhr: Ex-Sicherheitsberater Bolton soll offenbar in Ukraine-Affäre aussagen +++

In der Ukraine-Affäre wollen die US-Demokraten einem Medienbericht zufolge den früheren Nationalen Sicherheitsberater John Bolton befragen. Die "Washington Post" berichtet, Bolton sei für den 7. November zu einer Aussage hinter verschlossenen Türen vorgeladen worden. Weder Boltons Anwalt, noch Vertreter der oppositionellen Demokraten reagierten zunächst auf AFP-Anfragen um eine Stellungnahme. Bolton soll sich in seiner Zeit als Nationaler Sicherheitsberater höchst besorgt über die Versuche von US-Präsident Donald Trump gezeigt haben, die Ukraine zu Ermittlungen gegen den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden zu drängen. So soll er von "einem krummen Ding" gesprochen haben, das Trumps persönlicher Anwalt Rudy Giuliani und der kommissarische Stabschef Mick Mulvaney "ausheckten". Bolton wurde im September von Trump entlassen.

mad / fin / DPA / AFP