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News von heute: Macron: Trump könnte sich mit Irans Präsidenten Ruhani treffen

Macron: Trump könnte sich mit Irans Präsidenten Ruhani treffen +++ Gericht lässt Anklage gegen ehemalige DFB-Funktionäre in WM-Affäre zu +++ Vier Deutsche sterben beim Hubschraubercrash auf Mallorca +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Geschickte Diplomatie: Trump und Macron demonstrieren Einigkeit

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • 16.56 Uhr: Macron: Trump könnte sich mit Irans Präsidenten Ruhani treffen
  • 13.58 Uhr: G7-Länder sagen Millionen-Soforthilfe gegen Amazonas-Brände zu
  • 13.08 Uhr: EU-Kommission: Großbritannien muss auch bei No-Deal-Brexit zahlen
  • 13.03 Uhr: Stich ins Herz - Bräutigam bei Junggesellenabschied in Polen getötet
  • 12.28 Uhr: Gericht lässt Anklage gegen ehemalige DFB-Funktionäre in WM-Affäre zu

Die Nachrichten von heute im stern-Ticker:

+++ 19.48 Uhr: Macron: Deutschland könnte bei möglichem Iran-Gipfel dabei sein +++

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat für ein mögliches Iran-Spitzentreffen eine Beteiligung Deutschland ins Spiel gebracht. Es sei noch unklar, ob ein künftiger Gipfel nur zwei Mächte - also die USA und Iran - zusammenbringe oder mehrere Teilnehmer, sagte Macron am Montag in Biarritz. 

Donald Trump und Emmanuel Macron bei einer Pressekonferenz in Biarritz

Donald Trump und Emmanuel Macron bei einer Pressekonferenz in Biarritz

AFP

Falls ein größerer Staatenkreis gebildet werde, könnten beispielsweise die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates - dazu gehören unter anderen Russland oder Frankreich - oder auch Deutschland hinzugezogen werden. All diese Länder könnten am Verhandlungstisch nützlich sein. Nach der Vermittlung Macrons hatte sein US-Kollege Donald Trump beim G7-Gipfel eine "sehr gute Chance" für ein Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani gesehen.

+++ 19.33 Uhr: WM-Affäre: Schmidt weist Vorwürfe zurück und kritisiert OLG +++

Der frühere DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt weist den Vorwurf der Steuerhinterziehung in Zusammenhang mit der Fußball-WM 2006 "weiterhin entschieden" zurück. Die Verteidigung des 77-Jährigen kritisierte zudem am Montagabend die Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt, die Anklage gegen ihn und die früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach im Zuge der WM-Affäre nun doch zuzulassen.

"Bedauerlicherweise" habe sich das OLG in seinem Beschluss "mit den vielfältigen Argumenten gegen eine Strafbarkeit nicht befasst, sondern hat im Wesentlichen die Thesen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main 'copy and paste' übernommen", teilte die Schmidt vertretende Anwaltskanzlei mit. Die aufgehobene Entscheidung des Frankfurter Landgerichts, die Klage nicht zuzulassen, sei die "einzig richtige" gewesen. Zuvor hatte das OLG mitgeteilt, es bestehe bei insgesamt vier Angeklagten ein hinreichender Tatverdacht.

+++ 19.13 Uhr: Neuer Anlauf zur Regierungsbildung in Italien +++

In der politischen Krise Italiens hat Staatschef Sergio Mattarella die Parteien für Dienstag zu weiteren Gesprächen über die Bildung einer Nachfolgeregierung für die zerbrochene Populisten-Allianz einbestellt. Am Ende der Gespräche könnte womöglich eine neue Regierung stehen. Als potenzielle Partner gelten die sozialdemokratische Oppositionspartei PD und die populistische Fünf-Sterne-Bewegung.     

Regierungskrise in Italien: Ministerpräsident Conte kündigt Rücktritt an

Die Fünf-Sterne-Bewegung hatte bisher eine Koalition mit der rechtsradikalen Lega von Innenminister Matteo Salvini gebildet, diese Regierung war aber Anfang des Monats geplatzt. Nun liegen die Fäden bei der Suche nach einer neuen Regierung in den Händen Mattarellas. Gelingt die Regierungsbildung nicht, stehen Italien Neuwahlen bevor.

+++ 18.46 Uhr: Migranten im Ionischen Meer auf dem Weg nach Italien entdeckt +++

Vor der Halbinsel Peloponnes hat die griechische Küstenwache rund 80 Migranten aufgegriffen, die in Seenot geraten waren und per Telefon die Behörden um Hilfe gebeten hatten. Die Menschen seien wohlauf und sollten in einen griechischen Hafen gebracht werden, berichtete der staatliche griechische Rundfunk (ERT) unter Berufung auf die Küstenwache. Das Boot mit den Migranten habe sich in der Nähe der Kleininsel Antikythera bewegt. Allen Anzeichen nach versuchten sie der Küstenwache zufolge nach Italien zu gelangen.

Mit von Schleusern organisierten Überfahrten aus Griechenland oder der Türkei direkt nach Italien versuchen Migranten, die weitgehend geschlossene Balkanroute zu umgehen und auf diesem Weg nach Westeuropa zu gelangen. Unterdessen setzten am Montag mehr als 100 Migranten von der türkischen Küste auf die griechischen Inseln im Osten der Ägäis über. Die Registrierlager auf den Insel Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos sind restlos überfüllt.

+++ 18.19 Uhr: Rumäniens Regierungskoalition zerbrochen +++

Rumäniens sozialliberale Regierungskoalition ist zerbrochen. Der Vorsitzende des kleinen liberalen Koalitionspartners ALDE, Calin Popescu Tariceanu, gab bekannt, seine Partei werde die Regierung der sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Viorica Dancila (PSD) verlassen. Im Fall eines Misstrauensantrags im Parlament wolle ALDE zusammen mit anderen Oppositionsparteien gegen Dancila stimmen, fügte Tariceanu hinzu. Sein Amt als Präsident des Senats, der oberen Parlamentskammer, wolle er niederlegen.

Er verzichte zudem auf eine Kandidatur bei der am 10. November geplanten Präsidentenwahl, sagte Tariceanu weiter. Er unterstütze stattdessen hierbei die Kandidatur des unabhängigen Politikers und früheren Schauspielers Mircea Diaconu. 

+++ 17.59 Uhr: Einsatzkräfte kämpfen gegen neue Brände im Amazonasgebiet +++

Im Amazonasgebiet kämpfen die brasilianischen Einsatzkräfte weiter gegen die sich ausbreitenden Brände. Über der Stadt Porto Velho im Bundesstaat Rondonia war am Montag dichter Rauch zu sehen. In der Region sind seit Sonntag zwei Löschflugzeuge der Armee im Einsatz. Nach jüngsten Angaben des brasilianischen Forschungsinstituts Inpe gab es in Brasilien seit Jahresbeginn mehr als 80.000 Feuer, davon mehr als die Hälfte in der Amazonasregion. Allein zwischen Freitag und Samstag kamen demnach 1130 neue Brandherde dazu.

Amazonas-Brände: Auch in Bolivien steht Regenwald in Flammen

Unter internationalen Druck hatte Brasilien am Sonntag die beiden zwei Transportflugzeuge vom Typ Hercules C-130 in die Region verlegt. Die beiden Maschinen können je 12.000 Liter Wasser transportieren und ablassen. Zudem stehen 43.000 Soldaten bereit, um die Löscharbeiten zu unterstützen. Wie viele von ihnen bereits mobilisiert wurden, war am Montag aber noch unklar. 

+++ 17.12 Uhr: Prozess gegen Harvey Weinstein auf Januar verschoben +++

Der Beginn des Prozesses gegen den früheren Hollywoodmogul Harvey Weinstein wegen mutmaßlicher sexueller Gewalttaten ist auf den 6. Januar verschoben worden. Grund für die von einem New Yorker Richter verfügte viermonatige Verschiebung sind neue Anklagepunkte gegen den ehemaligen Filmproduzenten. Seinem Verteidigerteam soll deshalb mehr Zeit gegeben werden, sich auf den Prozess vorzubereiten.    

Weinstein plädierte vor Gericht auch zu den neuen Anklagepunkten auf nicht schuldig - so wie er dies schon bei den bisherigen Anklagepunkten getan hatte. Sein Prozess hätte am 9. September beginnen sollen.      Die bisherige Anklageschrift enthielt zwei Fälle von mutmaßlicher sexueller Gewalt gegen zwei Frauen; konkret werden ihm eine Vergewaltigung im Jahr 2013 und erzwungener Oralverkehr im Jahr 2006 zur Last gelegt. Durch die nun zusätzlich erhobenen Anklagepunkte kommen zwei weitere mutmaßliche Fälle hinzu.

+++ 16.56 Uhr: Macron: Trump könnte sich mit Irans Präsidenten Ruhani treffen +++

US-Präsident Donald Trump könnte sich nach den Worten von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in den nächsten Wochen mit Irans Präsidenten Hassan Ruhani treffen. "Wir haben die Bedingungen geschaffen für eine Zusammenkunft", sagte Macron am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Trump auf dem G7-Gipfel in Biarritz. "Ich denke, das die Begegnung stattfinden kann." Die USA sehen in Iran einen Feind.

Trump und Merkel

+++ 15.36 Uhr: Frau im schwedischen Malmö von maskiertem Schützen getötet +++

Durch Schüsse ist in der südschwedischen Stadt Malmö eine Frau getötet worden. Sie sei von Kugeln getroffen worden und später an ihren Verletzungen gestorben, teilte die zuständige Polizei mit. Die Frau war demnach zwischen 30 und 40 Jahre alt. Zwei weitere Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, sie hätten aber keine äußeren Verletzungen davongetragen. Tatverdächtige gebe es derzeit noch nicht. Der Sender SVT zeigte ein kurzes Video eines Augenzeugen, auf dem zu sehen ist, wie eine schwarz gekleidete und maskierte Person mit einer Schusswaffe in der Hand vom Tatort wegrennt.

+++ 15.23 Uhr: Pilot stirbt bei Absturz von spanischer Militärmaschine +++

Beim Absturz eines Militärflugzeugs vor der Küste Spaniens ist der Pilot ums Leben gekommen. Regierungschef Pedro Sánchez bekundete der Familie des Mannes im Kurzmitteilungsdienst Twitter sein Beileid. Das Militärflugzeug vom Typ C-101 war während eines Trainingsflugs gegen 9.38 Uhr vor der Costa Cálida in der Nähe des Ferienortes La Manga ins Meer gestürzt. An Bord der Maschine befand sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums ein Fluglehrer, der "den Schleudersitz betätigen konnte, bevor das Flugzeug ins Meer stürzte". Die Unglücksursache war zunächst unklar. Derselbe Flugzeugtyp wird auch von den Kunstfliegern der Luftwaffe geflogen. 

+++ 14.07 Uhr: Radioaktive Isotopen bei nuklearem Unfall in Russland ausgetreten +++

Bei dem Unfall auf einem Militärstützpunkt in der russischen Arktis Anfang August sind radioaktive Isotope ausgetreten. Bei der Explosion, bei der fünf Wissenschaftler starben, seien radioaktive Strontium-, Barium- und Lanthan-Isotope in die Umwelt gelangt, zitierten Nachrichtenagenturen den russischen Wetterdienst Rosgidromet. Diese hätten jedoch keine Bedrohung für die Bevölkerung dargestellt, erklärte Alexander Uwarow von der unabhängigen Nachrichtenseite AtomInfo.ru.     

+++ 13.58 Uhr: G7-Länder sagen Millionen-Soforthilfe gegen Amazonas-Brände zu +++

Im Kampf gegen die schweren Waldbrände in der Amazonasregion haben die G7-Staaten rund 20 Millionen Euro an Soforthilfen zugesagt. Damit sollten vor allem Löschflugzeuge finanziert werden, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beim Gipfeltreffen der wichtigen Industrieländer im Seebad Biarritz. Zudem einigten sich die Länder auf einen Wiederaufforstungs-Plan.

Merkel nach G7-Treffen: Weg ohne weitere Eskalationen

   

Mehr als die Hälfte der Mittel kommt von Großbritannien - das Land hatte zuvor eine Finanzspritze von umgerechnet elf Millionen Euro angekündigt. Macron sagte bei dem gemeinsamen Auftritt mit dem chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera, über die Wiederaufforstung des Regenwaldes solle bei der UN-Vollversammlung Ende September weiter beraten werden. Dafür sei aber die Zustimmung Brasiliens nötig. Das südamerikanische Land ist von den Bränden im Amazonasbecken am stärksten betroffen.

+++ 13.55 Uhr: Viertes IS-Kind mit Ambulanzflug nach Deutschland gebracht +++

Die Bundesregierung hat ein viertes Kind von IS-Anhängern nach Deutschland gebracht. Das Mädchen wurde nach dpa-Informationen mit einem Ambulanzflug in die Bundesrepublik geflogen. Die "Bild"-Zeitung berichtete zuerst. Ihr zufolge ist das zehn Monate alte Baby Sofia zur Behandlung in ein Krankenhaus nach Berlin gekommen und soll dann von Verwandten betreut werden. Das kranke Baby war zusammen mit drei Waisenkindern aus dem Flüchtlingslager Al-Hol in Syrien in das nordirakische Kurdengebiet gebracht worden, musste dort aber erst gesundheitlich stabilisiert werden.

Die Bundesregierung arbeitet nach den Worten von Außenminister Heiko Maas (SPD) unter schwierigen Bedingungen daran, weitere Kinder von IS-Kämpfern nach Deutschland zu holen. "Wir werden uns dafür einsetzen, dass auch weitere Kinder Syrien verlassen können", hatte Maas in Berlin gesagt.

+++ 13.23 Uhr: Schüsse in Malmö - drei Personen in Krankenhaus eingeliefert +++

Nach Schüssen in der südschwedischen Stadt Malmö sind drei Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. Augenzeugen hätten Alarm geschlagen, nachdem sie am Vormittag im Stadtteil Ribersborg Schüsse gehört hätten, teilte die zuständige Polizei mit. Mindestens eine Person sei von den Kugeln getroffen worden, Genaueres sei jedoch ebenso unklar wie Hintergründe des Vorfalls. Schwedische Medien berichteten davon, es handele sich bei der Angeschossenen um eine Frau, die ihr Kind auf dem Arm gehabt habe und schwer verletzt worden sei. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht. 

+++ 13.08 Uhr: EU-Kommission: Großbritannien muss auch bei No-Deal-Brexit zahlen +++

Die EU-Kommission besteht auch bei einem Brexit ohne Vertrag auf die vollständige Bezahlung der milliardenschweren Schlussrechnung Großbritanniens für finanzielle Pflichten aus der EU-Mitgliedschaft. Dies bekräftigte Kommissionssprecherin Mina Andreeva in Brüssel. Es sei "wichtig, klarzumachen, dass die Begleichung der Rechnungen entscheidend ist für den gelungenen Beginn einer neuen Beziehung auf der Basis gegenseitigen Vertrauens".

Zuvor hatte der britische Premierminister Boris Johnson seine Ansicht wiederholt, bei einem EU-Austritt ohne Vertrag sei Großbritannien nicht an die vereinbarte Schlussrechnung von geschätzten 39 Milliarden Pfund (etwa 43 Milliarden Euro) gebunden.

+++ 13.06 Uhr: Militärflugzeug stürzt vor Spaniens Küste ins Meer +++

Ein Großaufgebot an Rettungskräften hat in Spanien nach einem Piloten gesucht, dessen Militärflugzeug zuvor vor der Costa Cálida ins Meer gestürzt war. Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, war die Maschine des Typs C-101 auf einem "Trainingsflug", als sie um 09.38 Uhr (MESZ) nahe dem Ferienort La Manga im Südosten des Landes verunglückte. An Bord sei ein Fluglehrer gewesen, der "den Schleudersitz betätigen konnte, bevor das Flugzeug ins Meer stürzte".    

Im Kurzbotschaftendienst Twitter wurde ein Video verbreitet, in dem ein kleines Flugzeug fast senkrecht Richtung Boden stürzt, bevor es sich kurz fängt und dann auf dem Wasser aufschlägt. Notdiensten zufolge wurde eine Rettungsmission eingerichtet, an der sich die Luftwaffe, die Marine, die Feuerwehr und die Küstenwache beteiligen. 

+++ 13.03 Uhr: Stich ins Herz - Bräutigam bei Junggesellenabschied in Polen getötet +++

Ein Bräutigam ist in Polen bei einem Junggesellenabschied getötet worden. Bei einem Streit am Ufer des Schlawa-Sees in Schlesien habe ein 35 Jahre alter Mann dem 31 Jahre alten Bräutigam mit einem Messer ins Herz gestochen. Das teilte die Polizei mit. Der mutmaßliche Täter sei in Untersuchungshaft genommen worden. Das Motiv für die Tat war zunächst unklar. Der mutmaßliche Täter und das Opfer kannten sich laut Polizei nicht.

Die mögliche Tatwaffe, ein Jagdmesser, wurde sichergestellt. Bei der Auseinandersetzung, die bereits in der Nacht zu Sonntag stattfand, wurde zudem ein Freund des Bräutigams verletzt. Dessen Zustand sei nach einer Operation stabil. Dem Tatverdächtigen droht im Falle einer Verurteilung wegen Mordes und versuchten Mordes lebenslange Haft.

+++ 12.51 Uhr: Söder fordert "Match-Plan für die Zukunft" ohne Steuererhöhungen +++

CDU und CSU wollen nach Worten von CSU-Chef Markus Söder im engen Schulterschluss einen "Match-Plan für die Zukunft" vorlegen. Die Union halte an der Schwarzen Null im Haushalt fest und lehne Steuererhöhungspläne der SPD, etwa bei der Vermögensteuer, ab, sagte Söder nach einer gemeinsamen Klausur der Präsidien von CDU und CSU in Dresden. Derlei Debatten seien "völlig aus der Zeit". Es müsse darum gehen, die Konjunktur zu stützen. Die Vermögensteuer werde deshalb auf keinen Fall kommen - das sei "das falsche Instrument zur falschen Zeit". Und auch bei dem geplanten Klimapaket wolle man Angebote machen und keine Bestrafungen, also zum Beispiel Entlastungen bei der Stromsteuer.

+++ 12.28 Uhr: Gericht lässt Anklage gegen ehemalige DFB-Funktionäre in WM-Affäre zu +++

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat die Anklage gegen die früheren DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in der WM-Affäre zugelassen. Es bestehe bei insgesamt vier Angeklagten ein hinreichender Tatverdacht, gab das OLG bekannt.

+++ 12.25 Uhr: Tiger tötet Mann neben seinem Haus in Nepal +++

Ein Tiger hat einen 71 Jahre alten Mann neben seinem Haus in Nepal getötet. Das Tier habe den Mann in Hals und Brust gebissen, nachdem es dessen Schweine gefressen hatte, sagte ein Wildhüter des nahe gelegenen Bardia Nationalparks der Deutschen Presse-Agentur. Der Tiger lebte demnach in einem nicht umzäunten Waldgebiet des Nationalparks. Es sei am Sonntag wohl in Richtung der Häuser gezogen, weil es zuvor sein Revier an einen jüngeren, stärken Artgenossen verloren hätte, sagte der Wildhüter. 

+++ 12.21 Uhr: 182 Schweine bei Unfall auf dem Weg ins Schlachthaus gestorben +++

Mehr als 180 Schweine sind bei einem Unfall auf dem Weg zum Schlachter im Nordosten Frankreichs gestorben. Ein Lastwagen mit 205 Schweinen an Bord sei in einem Kreisverkehr in der Ortschaft Étain umgekippt, erklärte die örtliche Feuerwehreinsatzzentrale. Den Unfall 50 Kilometer westlich der Stadt Metz überlebten demnach nur 23 Schweine. Die übrigen 182 Tiere seien entweder sofort tot gewesen oder von einem Tierarzt wegen ihrer schweren Verletzungen eingeschläfert worden, hieß es. Der Fahrer trug leichte Verletzungen davon. Zur Zeit des Unfalls am Sonntagnachmittag waren die Schweine auf dem Weg zu einem Schlachthaus im Verwaltungsbezirk Loiret südlich von Paris, wie die Zeitung "L'Est Republicain" berichtete.

+++ 12.07 Uhr: Trump will "sehr bald" Deutschland besuchen +++

US-Präsident Donald Trump will in Kürze Deutschland besuchen. Er werde "sehr bald" nach Deutschland kommen, sagte er bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und fügte hinzu: "Ich habe Deutsches in meinem Blut." Trumps Vorfahren kommen aus Kallstadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz. 

Trump war seit seinem Amtsantritt im Januar 2017 noch nicht zu einem bilateralen Besuch in Deutschland. Frankreich und Großbritannien hat er dagegen schon jeweils zwei Mal besucht. Auch nach Polen reist er nächstes Wochenende zum zweiten Mal.

+++ 12.01 Uhr: Trump wirft EU bei Treffen mit Merkel unfaire Handelspraktiken vor +++

Bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat US-Präsident Donald Trump der Europäischen Union unfaire Handelspraktiken vorgeworfen. Sein Land habe im Handel mit der EU "über die Jahre viel Geld verloren", sagte Trump zum Auftakt seiner Begegnung mit der Kanzlerin am Rande des G7-Gipfels in Biarritz. Die EU sei in Handelsfragen "genauso schwierig wie China". Merkel regte an, "so schnell wie möglich" in "vertiefte Gespräche" über Handelsfragen zu treten.    

Eine Intensivierung des Handels zwischen der EU und den USA sei im beidseitigen Interesse, sagte Merkel. "Ich glaube, wir können Lösungen finden." Merkel äußerte zudem die Hoffnung auf eine baldige Beilegung des Handelsstreits zwischen den USA und China. Ein "gutes Abkommen" zwischen den beiden Ländern sei "in unser aller Interesse", sagte die Kanzlerin. "Wir merken doch, dass wir alle miteinander verbunden sind." 

+++ 11.43 Uhr: Zwölf Tote in US-Pflegeheim - Ermittlungen gegen Mitarbeiter +++

Mitarbeiter eines Pflegeheims im US-Bundesstaat Florida müssen sich Medienberichten zufolge wegen Totschlags verantworten. Zwölf Senioren waren in den Tagen nach Hurrikan "Irma" im Jahr 2017 gestorben, nachdem die Klimaanlage in ihrer Einrichtung wegen des Sturms ausgefallen war. Die Räume des Heims in der Stadt Hollywood hatten sich so stark aufgeheizt, dass bei einigen der Toten eine Körpertemperatur von fast 43 Grad Celsius gemessen wurde.

Wie der Fernsehsender CBS Miami unter Berufung auf Anwälte der Mitarbeiter berichtete, wollen sich diese der Polizei stellen. Es seien Haftbefehle gegen vier Personen erlassen worden, hieß es. Zwei von ihnen müssten sich nach Einschätzung der Anwälte wohl wegen zwölffachem Totschlags verantworten. Es handele sich dabei um den Verwalter der Einrichtung sowie den leitenden Pfleger. Die beiden anderen Beschuldigten müssten sich wegen geringerer Vorwürfe verantworten, so die Erwartung der Anwälte. Die Polizei habe sich aktuell zunächst nicht geäußert.

+++ 10.40 Uhr: Großbritannien stellt elf Millionen Euro für Brandgebiete am Amazonas bereit +++

Großbritannien will den Kampf gegen die Waldbrände am Amazonas mit zehn Millionen Pfund (rund elf Millionen Euro) unterstützen. Es sei "erschreckend zu sehen, wie der Amazonas-Urwald vor unseren Augen brennt", sagte Premierminister Boris Johnson beim G7-Gipfel im französischen Seebad Biarritz. "Wir können den Klimawandel nicht aufhalten, wenn wir nicht die Natur schützen", betonte er. Nach Angaben der britischen Regierung soll das Geld sofort zur Verfügung gestellt werden.     

Die Chefs der sieben wichtigsten Industriestaaten hatten am Vortag auf ihrem Gipfel in Biarritz vereinbart, die von den Bränden betroffenen Staaten finanziell und technisch zu unterstützen. Der Gastgeber des Gipfels, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, nannte dabei zunächst aber keine Summe. In der ökologisch wichtigen Amazonas-Region lodern derzeit tausende Waldbrände, vor allem Brasilien ist betroffen.

+++ 10.09 Uhr: Vier Jugendliche sterben bei Autounfall in der Slowakei +++

Vier Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren sind in der Slowakei bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen seien bei dem Zusammenprall zweier Autos am Sonntagabend verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur TASR. Die Jugendlichen, die alle in einem Wagen saßen, seien noch an der Unfallstelle im Dorf Zabiedovo gestorben. Nach Informationen des Nachrichtenportals "Sme.sk" war der Fahrer 18 Jahre alt und sein Beifahrer 17 Jahre; zwei 15 und 16 Jahre alte Mädchen saßen demnach auf der Rückbank. Im anderen Auto wurde ein Ehepaar verletzt. Die Unfallursache war zunächst unklar.

+++ 9.57 Uhr: 4,1 Prozent mehr Flugreisende im ersten Halbjahr +++

Allen Debatten über Emissionen und Flugscham zum Trotz ist die Zahl der Fluggäste in Deutschland im ersten Halbjahr gestiegen. 58,9 Millionen Reisende bestiegen an den 24 deutschen Hauptverkehrsflughäfen ein Flugzeug, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Das entspricht einem Zuwachs von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit 2,3 Millionen Tonnen sind dagegen 3,3 Prozent weniger Luftfracht und Luftpost transportiert worden.    

Knapp 11,6 Millionen Reisende nutzten das Flugzeug nach Angaben des Statistikamts für einen Flug innerhalb Deutschlands, 2,3 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018. Die meisten Auslandsreisen in Europa gingen demnach nach Spanien: Knapp 6,8 Millionen Passagiere flogen dorthin, ein Plus von drei Prozent.

+++ 9.15 Uhr: Trump: China will neue Verhandlungen im Handelskonflikt +++

In den Handelsstreit zwischen den USA und China kommt offenbar neue Bewegung: US-Präsident Donald Trump sagte am Rande des G7-Gipfels in Biarritz, Peking wolle eine "Rückkehr an den Verhandlungstisch". Das hätten ihm chinesische Regierungsvertreter mitgeteilt.

+++ 8.40 Uhr: SPD-Vorsitzender Schäfer-Gümbel verteidigt Vermögensteuer-Pläne +++

Der kommissarische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat die Pläne seiner Partei zur Wiedereinführung der Vermögensteuer verteidigt. "Etwa 45 Familien in Deutschland besitzen so viel Vermögen wie 50 Prozent der Bundesbürger", sagte Schäfer-Gümbel im ZDF-"Morgenmagazin". "Wir haben eine enorme Schieflage in den letzten Jahren erlebt."

Selbst in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise habe es erhebliche Gewinner gegeben. "Und das ist eines der Themen, das ja uns immer wieder begegnet, dass wir nicht entschieden genug dagegen angehen. Man hätte das auch über die Erbschaftssteuer lösen können, das ist mit der Union nicht zu machen. Und deswegen sortieren wir jetzt und beschließen jetzt unsere Linie für ein Bundestagswahlprogramm für die nächste Bundestagswahl."

+++ 6.35 Uhr: Vier Deutsche sterben beim Hubschraubercrash auf Mallorca +++

Bei der Kollision eines Hubschraubers mit einem Ultraleichtflugzeug über der spanischen Ferieninsel Mallorca sind auch vier Deutsche ums Leben gekommen. Das bestätigte das Auswärtige Amt der Nachrichtenagentur DPA am Morgen. Medienberichten zufolge handelt es sich bei den Opfern um eine Familie aus München, die beiden Kinder waren laut "Bild"-Zeitung neun und elf Jahre alt. Aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen äußerte sich das Auswärtige Amt nicht dazu. Insgesamt starben bei dem Unglück sieben Menschen, wie die Regierung der Balearen mitgeteilt hatte.

Der Pilot des Hubschraubers, in dem sich die vier Deutschen befanden, war Berichten zufolge Italiener. In dem Flugzeug saßen laut Balearen-Regierung zwei Menschen – vermutlich Spanier. Das Unglück hatte sich am frühen Sonntagnachmittag aus zunächst unbekannter Ursache nahe der Stadt Inca im Inneren der Mittelmeerinsel ereignet. Beide Fluggeräte gingen in Flammen auf. Überlebende gab es nicht. 

Wrack des Kleinflugzeugs auf Mallorca

Das Wrack des Kleinflugzeugs ging nach dem Zusammenstoß mit dem Hubschrauber bei Inca in Palma de Mallorca nieder. Es gab keine Überlebenden

DPA

+++ 5.30 Uhr: Wohnungsbau zieht an – Hamburg vor München und Berlin +++

In den größten deutschen Städten wird immer mehr gebaut. Besonders in Hamburg werden viele neue Wohnungen fertig – im vergangenen Jahr waren es 58 je 10.000 Einwohner. Das ist der höchste Wert unter den sieben Städten mit mehr als 600.000 Einwohnern, wie ein Vergleich örtlicher Statistiken durch die Nachrichtenagentur DPA ergab. 

Es folgten München (53), Frankfurt (47) und Berlin (46). Köln lag mit 36 neuen Wohnungen je 10.000 Einwohnern nur knapp über dem bundesweiten Durchschnitt von 35 Einheiten. Düsseldorf (32) und Stuttgart (30) blieben darunter. Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt seien inzwischen in der Lage, ihren Bedarf nach und nach zu decken, sagte der Immobilienexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Michael Voigtländer. Probleme sieht er weiterhin in Köln und Berlin, aber auch in München und Stuttgart.

+++ 5.00 Uhr: Göring-Eckardt offen für Rot-Rot-Grün auf Bundesebene +++

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt hat sich offen für ein rot-rot-grünes Bündnis auf Bundesebene gezeigt. "In meinem Heimatland Thüringen ist dieses Bündnis sehr erfolgreich", sagte die Bundestagsabgeordnete der "Passauer Neuen Presse". Für den Bund sei das Entscheidende, eine "beherzte, klare und große Antwort auf die Klimakrise" zu geben. "Dafür stehen wir und dafür stehen wir auch bereit." Zugleich betonte Göring-Eckardt, von "Spekulationen" über Bündnisse halte sie wenig. "Bündnisse werden auch nicht gewählt, sondern Parteien, die für etwas stehen."    

Bei den Sozialdemokraten haben sich mehrere Vertreter offen für ein rot-rot-grünes Bündnis auch auf Bundesebene gezeigt, unter ihnen die kommissarische SPD-Chefin Malu Dreyer und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil.

+++ 4.47 Uhr: Proteste in Hongkong: 65 Festnahmen nach Ausschreitungen +++

Bei den erneuten Ausschreitungen am Wochenende sind in Hongkong 65 Demonstranten festgenommen worden. Zu den Festnahmen kam es nach Protesten am Samstag und Sonntag, wie die Polizei mitteilte. Zudem wurden nach Angaben der Krankenhaus-Behörde 48 Menschen verletzt. 

Den Demonstranten wurden verschiedene Vergehen zur Last gelegt, darunter rechtswidrige Versammlungen, der Besitz von Offensivwaffen und der Angriff auf Polizeibeamte. Auch ein zwölf Jahre altes Kind war unter den Festgenommenen. Seit Beginn der Proteste am 9. Juni wurden mehr als 830 Menschen vorläufig festgenommen. 

Die Beamten setzten am Wochenende Tränengas ein und drängten Aktivisten zurück, die auf der Straße Barrikaden errichtet hatten. Einige Demonstranten warfen Flaschen, Brandsätze und Steine auf die Polizisten. Erstmals setzten die Beamten am Sonntag auch zwei Wasserwerfer ein. Ein Beobachter des Bezirksrats berichtete, dass ein Polizist mit seiner Waffe in die Luft geschossen habe, nachdem ihn mehrere Protestler umringt hätten.

+++ 4.35 Uhr: Unwetterschäden an Autos und Häusern bisher bei 1,3 Milliarden Euro +++

Unwetter haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Versicherungsschäden in Höhe von 1,3 Milliarden Euro an Wohnhäusern und Fahrzeugen angerichtet. "Gerade in Süddeutschland hatten Hagelkörner für viele Blechbeulen und Glasbruch gesorgt", teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag mit. Die Versicherer rechnen für das gesamte Jahr 2019 "mit einem normalen Schadenjahr". Auch von Januar bis Juni 2018 hatte die Summe bei 1,3 Milliarden Euro gelegen. 

+++ 2.53 Uhr: Brasilianische Polizei ermittelt wegen "Tag des Feuers" +++

Angesichts der verheerenden Brände im Amazonasgebiet ermittelt die Polizei nun gegen die Organisatoren des sogenannten "Tag des Feuers". "Die Bundespolizei wird den Fall mit ihrer Expertise aufklären", schrieb Justizminister Sérgio Moro am Sonntag auf Twitter. "Kriminelle Brandstiftung im Amazonasgebiet wird hart bestraft."

Zuvor hatte die Zeitschrift "Globo Rural" berichtet, dass sich im Bundesstaat Pará zuletzt über 70 Personen in einer Whatsapp-Gruppe dazu verabredet hatten, große Flächen entlang der Landstraße BR-163 in Brand zu stecken. 

In Brasilien wüten die schwersten Waldbrände seit Jahren. Seit Januar nahm die Zahl der Feuer und Brandrodungen im größten Land Südamerikas im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach Angaben der brasilianischen Weltraumagentur INPE vom Sonntag um 82 Prozent zu. Insgesamt wurden mehr als 79.000 Brände registriert. Betroffen waren meist Flächen in Privatbesitz, aber auch in Naturschutzgebieten und Ländereien der indigenen Bevölkerung brechen immer wieder Feuer aus.

+++ 0.09 Uhr: Bericht: 19 Festnahmen am Rande von G7-Gipfel in Biarritz +++

Am Rande des G7-Gipfels im südwestfranzösischen Biarritz sind am Sonntag 19 Menschen festgenommen worden. 17 von ihnen seien in Polizeigewahrsam genommen worden, berichtete der französische Radio-Nachrichtensender Franceinfo unter Berufung auf die örtliche Präfektur. Gewahrsam dient unter anderem dazu, Verdächtige zu befragen und ihre Äußerungen zu überprüfen. Er kann von 24 auf bis zu 48 Stunden verlängert werden.

+++ 0.04 Uhr: Scholz will auch als SPD-Chef Ministeramt behalten +++

Finanzminister Olaf Scholz will sein Regierungsamt nicht niederlegen, wenn er zum SPD-Chef gewählt werden sollte. Die Idee, dann aus der Bundesregierung auszuscheiden, finde er "absurd", sagte der Vizekanzler am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Anne Will". Und er glaube, auch die SPD-Mitglieder fänden das absurd. Er räumte jedoch ein, es werde rein zeitlich "sehr schwer", den Parteivorsitz mit seinem Ministeramt zu verbinden.

+++ 0.02 Uhr: Vier Häuser in Herne wegen entwischter Kobra evakuiert +++

Wegen einer entwischten Kobra sind im nordrhein-westfälischen Herne vier Häuser vorsorglich evakuiert worden. Die Schlange dürfe nicht angefasst werden, warnte die Stadt am Sonntagabend. Wer sie sehe, solle den Notruf wählen. Die 30 Bewohner der geräumten Häuser kamen bei Freunden und Verwandten sowie in einer städtischen Notunterkunft unter. In den betroffenen Zimmern sei Mehl ausgelegt worden, sagte ein Stadtsprecher. Das Ziel ist den Angaben zufolge, dass die Schlange dort Spuren hinterlässt und so gefunden wird. Aus demselben Grund wurde doppelseitiges Klebeband auf dem Boden angebracht.  

Das Tier war am Sonntagnachmittag jemandem entwischt, der Schlangen hält. Das Tier wurde dann im Hausflur gesehen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Schlange sich mittlerweile außerhalb des Hauses aufhalte. In einem Radius von 500 Metern um das Haus sei deshalb besondere Vorsicht geboten. Türen und Fenster sollten geschlossen bleiben, warnte die Stadt. Über die App Katwarn warntem auch die Feuerwehr Herne vor der giftigen Schlange. Lüftungs- und Klimaanlagen sollten abgeschaltet werden.

+++ 0.00 Uhr: "Pro Chemnitz" bringt weniger Teilnehmer als angemeldet auf die Straße +++

Ein Jahr nach einer tödlichen Messerattacke in Chemnitz haben erneut Rechtsextreme in der Stadt demonstriert. Dem Aufruf des Bündnisses "Pro Chemnitz" folgten am Sonntagabend aber weit weniger Menschen als angekündigt. Statt der angemeldeten 1000 Teilnehmer kamen nach Angaben von Polizei und Ordnungsbehörde rund 450. Die Polizei war mit knapp 700 Beamten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie der Bundespolizei im Einsatz. Ein Teilnehmer wurde nach dem Zeigen des Hitlergrußes laut Polizei aus der Demo gezogen.

Viel mehr Zulauf als "Pro Chemnitz" hatten am Wochenende andere Veranstaltungen in der Stadt. Zu einem dreitägigen Bürgerfest kamen nach Angaben der Organisatoren 67.000 Besucher. Der DGB zählte zudem bei seinem Sommerfest am Sonntag 7500 Gäste. In Sicht- und Hörweite der "Pro Chemnitz"-Veranstaltung hatte sich zudem Gegenprotest des Bündnisses "Chemnitz nazifrei "versammelt. Dort zählten die Behörden dort bis zu 300 Teilnehmer.

wue / fs / AFP / DPA
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.