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News von heute: Mexiko startet symbolische "Präsidentenflugzeug-Lotterie"

US-Demokraten: Bernie Sanders macht weiter +++ Mann in Augsburg getötet - Sechs Beschuldigte kommen frei +++ Prinz Harry fällt auf Thunberg-Imitation rein +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Das Präsidentenflugzeug steht auf einem Flughafen

Das Präsidentenflugzeug steht auf einem Flughafen. Nach 13 Monaten hatte Mexiko im Januar 2020 noch immer keinen Käufer für sein Präsidentenflugzeug gefunden - nun findet immerhin eine symbolische Verlosung statt.

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • US-Demokraten: Bernie Sanders bleibt im Rennen (18.06 Uhr)
  • Symbolische Präsidentenflugzeug-Lotterie beginnt in Mexiko (17.15 Uhr)
  • Ölpreisstreit zwischen Saudi-Arabien und Russland eskaliert (16.23 Uhr)
  • Harvey Weinstein zu 23 Jahren Haft verurteilt (16.12 Uhr)
  • Russische Komiker legen Prinz Harry mit Greta-Thunberg-Imitation rein
  • Erdogan vergleicht Vorgehen griechischer Behörden mit Nazi-Verbrechen (10.44 Uhr)
  • Missbrauchs-Fall Lügde: Ermittlungen gegen Mitarbeiter eingestellt (6.11 Uhr)

Die wichtigsten Nachrichten zum Coronavirus lesen Sie hier.

Die News von heute im stern-Ticker:

+++ 18.06 Uhr: Trotz Niederlagen bei Vorwahlen: Bernie Sanders macht weiter +++

Trotz schwerer Niederlagen gegen seinen Mitbewerber Joe Biden während der jüngsten Vorwahlen hat Bernie Sanders das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten nicht aufgegeben. Nach wie vor wolle er "alles, was in meiner Macht steht tun, um Donald Trump zu schlagen", sagte er während eines Statements in Burlington im US-Staat Vermont. Er habe in zwei wichtigen Staaten am gestrigen Dienstag gewonnen, so dass Biden nicht enteilt sei. Sanders, der sich als Parteiloser versteht, betonte, dass die überwältigende Mehrheit der 20- bis 40-Jährigen hinter ihm stehe. Den Demokraten und ihren Anhängern rief er daher zu: "Wenn ihr in der Zukunft gewinnen wollt, müsst ihr die Wähler der Zukunft gewinnen - die jungen Menschen!" Die Partei dürfe sich nicht mit den Stimmen der Ältzeren zufrieden geben. 

+++ 17.43 Uhr: Krawalle bei Studentendemonstration in Chile +++

Bei Protesten von Schülern und Studenten in Chile ist es zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Vermummte schleuderten am Mittwoch in Santiago de Chile Steine und Brandsätze auf die Polizei, die ihrerseits Tränengas in die Menge feuerte. Die Proteste richteten sich gegen die Regierung des konservativen Präsidenten Sebastián Piñera, der vor genau zwei Jahren sein Amt angetreten hatte.  

+++ 17.20 Uhr:  Boris Johnsons Verlobte dementiert Bericht über Rauswurf von Hund Dilyn +++

Viel Gebell um nichts: Der britische Premierminister Johnson und seine Verlobte Carrie Symonds wollen sich auch nach der Geburt ihres Kindes weiter um ihren Hund Dilyn kümmern. Symonds dementierte einen Bericht der Zeitung "The Times", wonach sich der Jack-Russell-Mischling ein neues Zuhause suchen müsse. "

"Was für ein Mist!", schrieb Symonds auf Twitter. "Es hat nie einen glücklicheren, gesünderen und geliebteren Hund als unseren Dilyn gegeben. Der Bericht sei "hundertprozentiger Blödsinn", kritisierte die 31-Jährige weiter, die im Februar ihre Verlobung mit dem britischen Premier bekanntgegeben hatte. Die beiden erwarten ihr erstes gemeinsames Kind. Die Verfasser des Artikels sollten "sich schämen".

+++ 17.15 Uhr: Symbolische Präsidentenflugzeug-Lotterie beginnt in Mexiko +++

Nach einer Posse um die mögliche Verlosung des Präsidentenflugzeugs in Mexiko hat stattdessen eine symbolische Lotterie begonnen. Mit dem Verkauf von sechs Millionen Losen in Lotteriegeschäften und durch fliegende Händler auf den Straßen des lateinamerikanischen Landes soll der ungefähre Gegenwert der Maschine eingenommen werden. Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador verkündete, dass der Verkauf landesweit begonnen habe. Zunächst hatte López Obrador das Präsidentenflugzeug gleich nach seinem Amtsantritt im Dezember 2018 verkaufen wollen. Als sich keine Interessenten fanden, dachte er öffentlich über eine Versteigerung nach.

Mexikos Staatschef verzichtet im Rahmen seiner Sparpolitik auf den Flieger, dessen Luxus aus seiner Sicht im krassen Gegensatz zur Armut steht, die in Mexiko herrscht. Der Linkspopulist reist nie ins Ausland und nutzt innerhalb Mexikos Linienflüge. Die Pläne für die Verlosung hatten López Obrador allerdings viel Spott eingebracht und er rückte wieder davon ab. Die Lotterie ist eine Art symbolischer Verlosung des Flugzeugs. Zwei Drittel der erwarteten Einnahmen von drei Milliarden Peso (rund 127 Mio Euro) sollen am 15. September - dem Vorabend des mexikanischen Unabhängigkeitstages - an 100 Gewinner ausgeschüttet werden. Das übrige Drittel soll in die Instandhaltung des Fliegers fließen und öffentlichen Krankenhäusern zugute kommen.

+++ 16.49 Uhr: Debatte im Netz - Xavier Naidoo weist Rassismus-Vorwürfe zurück +++

Der Sänger Xavier Naidoo (48) hat Rassismus-Vorwürfe gegen sich vehement zurückgewiesen. Er reagierte damit auf eine Debatte um ein Video, in dem zu sehen ist, wie er ein Lied mit umstrittenen Textzeilen singt. Naidoo schrieb bei Facebook, seine Aussagen seien absolut falsch interpretiert worden. Zu den Hintergründen und der Entstehung des Videos äußerte er sich aber nicht.

Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit seien ihm völlig fremd, auch wenn er sich zuweilen emotional künstlerisch äußere, hieß es in einem Beitrag auf Naidoos Facebook-Seite. "Ich setze mich seit Jahren aus tiefster Überzeugung gegen Ausgrenzung und Rassenhass ein. Liebe und Respekt sind der einzige Weg für ein gesellschaftliches Miteinander", wurde der Sänger dort zitiert.

In dem fraglichen Videoausschnitt heißt es unter anderem: "Ich hab' fast alle Menschen lieb, aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt, dann muss ich harte Worte wählen. Denn keiner darf meine Leute quälen."

+++ 16.48 Uhr: Neue Aussichtsplattform in New York eröffnet +++

New York hat eine neue Aussichtsplattform. Die spitz zulaufende, gläserne Terrasse "The Edge" eröffnete am Mittwoch im 100. Stockwerk des Wolkenkratzers "30 Hudson Yards" im Westen Manhattans. Aus Sorge vor der weiteren Verbreitung des neuartigen Coronavirus solle der Zugang zunächst allerdings nur mit "bedeutend reduzierter Kapazität" möglich sein, sagte Jeff Blau, Chef der Betreiberfirma bei der feierlichen Eröffnung. "Es sind unsichere Zeiten, aber wir wissen, dass New York unverwüstlich ist." Zum Start spielte unter anderem eine Musikband und Tänzer seilten sich vom Dach des Hauses ab.

"The Edge": Spektakuläre neue Aussichtsplattform in New York eröffnet

+++ 16.23 Uhr: Ölpreisstreit zwischen Saudi-Arabien und Russland eskaliert +++

Saudi-Arabien legt im Ölpreisstreit mit Russland nach: Der staatliche Ölkonzern Saudi Aramco kündigte am Mittwoch eine Produktionserhöhung an, kurz darauf folgte der Verbündete, der Adnoc-Konzern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Ölpreis, der am Dienstag wieder leicht gestiegen war, fiel erneut. Der russische Präsident Wladimir Putin gab sich gelassen - die russische Wirtschaft könne "gestärkt" aus dem Streit hervorgehen, sagte er. Bis zum Nachmittag sank der Ölpreis um mehr als drei Prozent. Die Nordseesorte Brent kostete 35,99 Dollar pro Barrel (ein Barrel sind 159 Liter), die US-Sorte WTI 33,20 Dollar pro Barrel.

Saudi-Arabien, mächtiges Mitglied der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec), hatte sich vergangene Woche in Verhandlungen der Opec mit ihren Partnern nicht mit dem Wunsch durchsetzen können, die Fördermenge weiter zu drosseln und so den Preis zu stabilisieren. Vor allem Russland, zweitgrößter Förderer der Welt, sperrte sich.

+++ 16.23 Uhr: Berliner Polizei ermittelt gegen eigenen Auszubildenden wegen Schüssen vor Lokal +++

Die Berliner Polizei ermittelt gegen einen ihrer Auszubildenden. Der Polizeischüler soll vor einem Lokal mit einer Schreckschusswaffe geschossen haben. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben vom Mittwoch in der Nacht zum 2. März wegen mutmaßlicher Schüsse gerufen. Vor dem Lokal fanden die Beamten demnach Platzpatronen und trafen auf einen alkoholisierten Gast mit Schreckschusswaffe, der einen Dienstausweis als Polizeischüler hatte.

Der Auszubildende bestritt demnach, geschossen zu haben, und zeigte seinen kleinen Waffenschein. Seine Kollegen nahmen ihm dennoch die Waffe, die dazugehörige Munition und den Schultergurt ab. Noch werde ermittelt, ob er tatsächlich geschossen habe, hieß es.

+++ 16.13 Uhr: Aufsicht über Anlagenvermittler soll künftig bei der Bafin liegen +++

Ein Beschluss des Bundeskabinetts zur einheitlichen Aufsicht über Finanzanlagenvermittler freut Verbraucherschützer ebenso wie die deutsche Kreditwirtschaft. Das Kabinett gab grünes Licht dafür, dass die Aufsicht über solche Investmentdienstleister und Berater für Anlageprodukte ab 2021 schrittweise bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zu bündeln. Das sei "seit Jahren überfällig", erklärten der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) gemeinsam. Bislang werden Anlagenvermittler von den Industrie- und Handelskammern oder den Gewerbeämtern ihres jeweiligen Bundeslands kontrolliert. Doch "Finanzvertriebe müssen von unabhängigen Behörden überwacht werden, nicht von ihrer eigenen Interessenvertretung", erklärte vzbv-Chef Klaus Müller.

+++ 16.12 Uhr: Harvey Weinstein zu 23 Jahren Haft verurteilt +++

Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein (67) ist wegen Sexualverbrechen zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Richter James Burke verkündete das Strafmaß in New York, rund zwei Wochen nachdem eine Jury Weinstein wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung schuldig gesprochen hatte.

+++ 15.24 Uhr: Haftstrafen für Millionenbetrug durch "falsche Minister" in Frankreich +++

Weil sie die Identität eines französischen Ministers kaperten, sind Kriminelle in Frankreich zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden: Die Betrüger gaben sich als Jean-Yves Le Drian aus - früher Frankreichs Verteidigungsminister, heute Außenminister - und ergaunerten sich so mehr als 50 Millionen Euro. Der Hauptangeklagte Gilbert Chikli wurde am Mittwoch in Paris zu elf Jahren Haft und einer Geldbuße von zwei Millionen Euro verurteilt.

Die Masche der Betrüger: Sie riefen Politiker, Konzernlenker oder Verbände an und baten dringend um finanzielle Hilfe für "geheime Operationen" Frankreichs. Dabei gaben sie sich als Le Drian aus oder als ein enger Mitarbeiter. In manchen Fällen inszenierten sie sogar Videokonferenzen, in denen einer der Betrüger mit einer Le-Drian-Maske auftrat.

+++ 14.53 Uhr: Russische Komiker legen Prinz Harry mit Greta-Thunberg-Imitation rein +++

Zwei bekannte russische Komiker haben nach eigenen Angaben Prinz Harry mit Scherzanrufen reingelegt, bei denen sie die Umweltaktivistin Greta Thunberg imitierten. "Wir waren das", sagte Wladimir "Wowan" Kusnezow vom Komiker-Duo "Wowan und Lexus" der Nachrichtenagentur AFP. Zuerst hatte die britische Boulevard-Zeitung "The Sun" über die Telefonate berichtet und Auszüge daraus veröffentlicht.

Im Glauben mit der schwedischen Umweltaktivistin Thunberg und deren Vater zu sprechen warf der britische Prinz der "Sun" zufolge unter anderem US-Präsident Donald Trump vor, "Blut an den Händen" zu haben, weil er die Kohleförderung in seinem Land "vorangetrieben" habe.

"Leider wird die Welt von einigen sehr kranken Menschen angeführt, so dass Menschen wie Sie und die jüngere Generation diejenigen sind, die den Unterschied ausmachen werden", soll der 35-Jährige demnach zu den falschen Thunbergs in zwei Telefonaten im Dezember und Januar gesagt haben.

+++ 14.47 Uhr: Endgültiges Ergebnis bestätigt Netanjahus Wahlsieg in Israel +++

Nach Auszählung aller Stimmen in Israel hat sich der knappe Wahlsieg der rechtsgerichteten Likud-Partei von Regierungschef Benjamin Netanjahu bestätigt. Der Likud kam bei der Abstimmung am 2. März auf 29,46 Prozent der Stimmen und holte 36 Mandate, wie aus dem Endergebnis der Wahl hervorgeht. Die Mitte-Rechts-Liste Blau-Weiß von Ex-Armeechef Benny Gantz kam demnach auf 26,59 Prozent der Stimmen und 33 Sitze im Parlament. Somit bestätigte sich, dass beide Lager die absolute Mehrheit von 61 Mandaten in der Knesset verfehlen. Der Likud würde zusammen mit seinen Verbündeten über 58 Parlamentssitze verfügen. Israel steht somit erneut vor schwierigen Verhandlungen zur Bildung einer Regierung.

+++ 14.45 Uhr: Sechs Verdächtige nach tödlicher Attacke in Augsburg auf freiem Fuß +++ 

Nach einer erfolgreichen Verfassungsbeschwerde eines Tatverdächtigen im Zusammenhang mit der tödlichen Attacke auf einen Feuerwehrmann in Augsburg kommen insgesamt sechs Beschuldigte auf freien Fuß. Das Oberlandesgericht München ordnete nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zunächst die Haftentlassung des dort mit seiner Beschwerde erfolgreichen Jugendlichen an, wie die Staatsanwaltschaft Augsburg am Mittwoch mitteilte. Für fünf weitere Beschuldigte beantragte sie demnach aus Gleichbehandlungsgründen die Aufhebung der Haftbefehle. Das Bundesverfassungsgericht hatte zuvor der Verfassungsbeschwerde eines 17-jährigen Tatverdächtigen stattgegeben, der zu den insgesamt sieben Tatverdächtigen gehört. Das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe entschied, dass das Oberlandesgericht München erneut die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft prüfen muss. Der Jugendliche wurde demnach in seinem Grundrecht auf Freiheit der Person verletzt. Ein 49-jähriger Feuerwehrmann war Anfang Dezember nach einem privaten Weihnachtsmarktbesuch mit seiner Frau und einem befreundeten Paar erschlagen worden. 

+++ 14.41 Uhr: Mindestens 70 Kämpfer im Norden von Burkina Faso getötet +++

Bei einem Gefecht im Norden des westafrikanischen Sahelstaates Burkina Faso haben Soldaten nach Militärangaben mindestens 70 bewaffnete Angreifer getötet. Drei Gendarmen wurden bei dem Gefecht verletzt, das sich nahe der Stadt Tasmakatt ereignete. Dabei seien auch zahlreiche Waffen und Motorräder beschlagnahmt worden, erklärte ein ungenannter Militärsprecher.

+++ 14.21 Uhr: EU-Kommission will neues Wirtschaftsmodell mit weniger Müll und mehr Recycling +++

Die EU-Kommission strebt ein neues Wirtschaftsmodell basierend auf der Vermeidung von Abfall und der Wiederverwertung von Rohstoffen an. Dafür kündigte die Brüsseler Behörde eine Reihe von Initiativen an, darunter ein "Recht auf Reparatur" und ein Verbot der Zerstörung unverkaufter haltbarer Waren. Politiker verschiedener Parteien begrüßten die Ankündigung, von Umweltschützern und Wirtschaftsvertretern kamen gemischte Reaktionen.

Verpackungsmüll auf neuem Rekordhoch: 5 Tipps, wie Sie Müll vermeiden

Den exzessive Gebrauch von Verpackungsmaterial, insbesondere auf Plastikbasis, will die Kommission gesetzlich einschränken. Hinzu kommen "neue verbindliche Anforderungen an den Recycling-Gehalt und besondere Aufmerksamkeit für Mikroplastik". Verbraucher sollen nach Vorstellung Brüssels vor allem besser informiert werden.

+++ 14.08 Uhr: Unbekannter verschickt Drohschreiben mit beigelegter scharfer Munition +++

Ein Unbekannter hat in Franken wiederholt Drohschreiben verschickt und teilweise scharfe Munition beigelegt. Adressaten der Schreiben waren ein türkisch-islamischer Moscheeverein in Röthenbach an der Pegnitz und zwei Kommunalpolitiker, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Mittwoch mitteilte. Die Tatserie hatte demnach bereits im Dezember begonnen.

+++ 13.41 Uhr: Nach Journalistenmord: Slowakische Polizei nimmt 13 Richter fest +++

Eine Spezialeinheit der slowakischen Polizei hat 13 teils hochrangige Richter und mehrere andere Personen wegen Korruptionsverdachts festgenommen. Von Medien veröffentlichte Fotos und Videos der beispiellosen Verhaftungswelle belegen, dass offenbar jene Vertreter der Justiz betroffen waren, die im Zuge der Ermittlungen des Journalistenmordfalls Jan Kuciak in Verdacht geraten waren.

Der als mutmaßlicher Auftraggeber des Journalistenmordes angeklagte Unternehmer Marian Kocner soll schon lange vor dem im Februar 2018 erfolgten Auftragsmord jahrelang systematisch Richter bestochen haben, die über seine zahlreichen Betrugsfälle zu entscheiden hatten. Zu den von den Medien dokumentierten Verhafteten gehören die ehemalige Justiz-Staatssekretärin Monika Jankovska und die stellvertretende Vorsitzende des Obersten Gerichts der Slowakei.

+++ 12.55 Uhr: Transporthubschrauber der Bundeswehr macht Sicherheitslandung +++

Wegen eines technischen Defekts hat die Besatzung eines Transporthubschraubers der Bundeswehr einen Flug abgebrochen. Die Maschine vom Typ CH-53 sei bei Holzdorf, etwa 80 Kilometer südlich von Berlin, zu einer Sicherheitslandung aufgesetzt, teilte die Luftwaffe mit. Es gebe keine Verletzten. Techniker des Hubschraubergeschwaders 64, das auf dem Fliegerhorst Holzdorf stationiert ist, seien auf dem Weg zum Landeplatz, um die Maschine zu untersuchen. Dieser Platz liege etwa drei Kilometer östlich von Holzdorf. Der Transporthubschrauber CH-53 wird zur Beförderung von Soldaten und Material sowie für Sonderaufgaben genutzt.

+++ 12.48 Uhr: Depressive Mutter nach Mord an Tochter zu Gefängnis verurteilt +++

Nach der Tötung ihrer neunjährigen Tochter muss eine psychisch kranke Mutter für drei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Das Landgericht Kempten verurteilte die 50 Jahre alte Frau am Mittwoch wegen Mordes an dem Kind. Aufgrund ihrer Krankheit war die Frau allerdings nur eingeschränkt schuldfähig, wie das Gericht feststellte. Die Strafkammer folgte mit dem Urteil weitgehend der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigerin der deutschen Staatsangehörigen hatte einen Freispruch verlangt, weil ihre Mandantin bei der Tat aufgrund ihrer Depression schuldunfähig gewesen sei.

+++ 12.42 Uhr: Nahezu jeder zehnte Beschäftigte laut AOK von Rückenschmerzen betroffen +++

Fast jeder zehnte bei der AOK versicherte Beschäftigte ist 2019 einmal wegen Rückenschmerzen nicht arbeitsfähig gewesen. Beschäftigte mit körperlich belastenden Tätigkeiten, aber auch ältere Beschäftigte waren deutlich stärker betroffen, wie eine in Berlin veröffentlichte Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK ergab. Den Angaben zufolge fehlten die erwerbsfähigen AOK-Mitglieder im vergangenen Jahr insgesamt 214 Millionen Tage. Mit 21 Millionen Tagen belegen Rückenbeschwerden den ersten Platz bei den Einzeldiagnosen.    

+++ 11.18 Uhr: Mann nach mutmaßlich rassistischem Messerangriff in Dresden in Untersuchungshaft +++

Nach einem mutmaßlich rassistisch motivierten Messerangriff in einer Dresdner Straßenbahn sitzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Der 36-Jährige soll am Montag einem Libyer mit einem Messer in den Hals gestochen haben, wie die Dresdner Staatsanwaltschaft mitteilte. Das Opfer wollte demnach einen Streit zwischen dem Tatverdächtigen und zwei Syrern schlichten, worüber der 36-Jährige in Wut geraten sein soll. Zugleich soll er nach Angaben der Ermittler "aus Hass über die ethnische Herkunft des Geschädigten" gehandelt haben.

+++ 10.56 Uhr: Bundeskabinett für geänderten Militäreinsatz im Irak +++

Das Kabinett hat den Weg für einen geänderten Einsatz der Bundeswehr im Irak freigemacht. Die Ministerrunde stimmte einem Ergänzungsmandat zu, mit dem die Aufgaben deutscher Soldaten als Teil der Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) neu gefasst werden. Die Entscheidung folgt auf den früheren Beschluss des Bundestages, den Einsatz von Tornado-Aufklärungsflugzeugen zum 31. März zu beenden.

Das Ergänzungsmandat sieht vor, den Einsatz militärischer Tankflugzeuge über den 31. März hinaus zu verlängern. Zusätzlich wird Deutschland Lufttransportkapazitäten für die Anti-IS-Koalition, aber auch für internationale Organisationen, Alliierte und Partner schaffen.

+++ 10.44 Uhr: Erdogan vergleicht Vorgehen griechischer Behörden mit Nazi-Verbrechen +++ 

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat das Vorgehen der griechischen Behörden gegen Migranten an der Grenze mit den Verbrechen der Nazis verglichen. "Zwischen dem, was die Nazis gemacht haben, und diesen Bildern an der griechischen Grenze besteht gar kein Unterschied", sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara. "Was sie in den Nazi-Camps gemacht haben, machen auch die Griechen im Namen des Westens, geradezu als bezahlte Beamte des Westens", fügte er hinzu. "Und sie töten auch. Das sind bezahlte Legionäre des Westens."

Erdogan hatte Ende Februar erklärt, die Grenzen in die EU seien für Flüchtlinge und andere Migranten geöffnet. Daraufhin machten sich Tausende Menschen auf den Weg zur griechischen Grenze, wo noch immer viele von ihnen ausharren. 

+++ 10.43 Uhr: Staatsanwaltschaft Berlin bekommt Zentralstelle im Kampf gegen Hasskriminalität +++

Bei der Berliner Staatsanwaltschaft wird eine Zentralstelle zur Bekämpfung sogenannter Hasskriminalität eingerichtet. Das kündigten Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) und Generalstaatsanwältin Margarete Koppers in der Hauptstadt an. Die Stelle soll die Arbeit der Ermittlungs- und Anklagebehörde in diesem Bereich koordinieren und vertrauensbildend nach außen wirken, etwa indem sie sich mit Organisationen und Betroffeneninitiativen vernetzt.

+++ 9.42 Uhr: Nach Demonstration: Polizei in Venezuela setzt Abgeordnete fest +++

Mindestens drei oppositionelle Abgeordnete der Nationalversammlung in Venezuela sind nach einer Demonstration gegen die Regierung in ihrer Unterkunft in Caracas festgenommen worden. Nach einer Razzia in dem Hotel wurden mindestens fünf Personen festgenommen. Verantwortlich war demnach die berüchtigte Polizei-Spezialeinheit FAES, die nach Einschätzung von Human Rights Watch gezielt gegen Regierungsgegner vorgeht. 

Die Oppositionspolitiker hatten am Dienstag an einem Protestmarsch teilgenommen, den der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó angeführt hatte. Dabei war es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

+++ 9.15 Uhr: Russisches Parlament beschließt größte Verfassungsänderung +++

Das russische Parlament hat die größte Verfassungsänderung der Geschichte des Landes abgeschlossen und damit auch neue Amtszeiten für Kremlchef Wladimir Putin möglich gemacht. Der 67-Jährige könnte mit dem neuen Grundgesetz, das die Vollmachten des Präsidenten ausweitet, nun bis maximal 2036 regieren. Die Staatsduma nahm am Mittwoch die "Putinsche Verfassung" mit 383 von 450 Stimmen an. 

Begründet wird die Annullierung der Amtszeiten damit, dass das Amt des Präsidenten im Grunde mit neuen Vollmachten ausgestattet wurde. Demnach soll auch Putin die Möglichkeit haben, sich um den praktisch neuen Posten zu bewerben. Kremlkritiker werfen Putin, der die Grundgesetzänderung angestoßen hatte, einen "Verfassungsumsturz" vor. Bereits am Dienstagabend hatte es in Moskau Proteste gegen seinen ewigen Verbleib an der Macht gegeben.

+++ 9.01 Uhr: Saudi-Arabien kündigt im Preiskrieg mit Russland Erhöhung der Ölproduktion an +++

Im Preiskrieg mit Russland hat  Saudi-Arabien nun die Steigerung seiner Ölproduktion angekündigt. Der staatliche saudiarabische Ölkonzern Aramco teilte mit, die Produktion werde von zwölf auf 13 Millionen Barrel (ein Barrel sind 159 Liter) pro Tag erhöht. Saudi-Aramco setze damit eine Anordnung des Energieministeriums um. Der Ölpreis fiel umgehend. 

+++ 8.59 Uhr: Kampfflugzeug stürzt am Rande von Pakistans Hauptstadt ab +++

Bei einer Flugübung für den pakistanischen Nationalfeiertag ist ein Kampfjet am Rande der Hauptstadt Islamabad in ein Waldstück abgestürzt. Das F16-Kampfflugzeug sei nur wenige Kilometer vom Stadtrand entfernt aufgeschlagen, sagte ein Sprecher der pakistanischen Luftwaffe. Der Pilot sei dabei ums Leben gekommen.

+++ 8.01 Uhr: Zahl der Toten nach Explosion in Gaza steigt auf 15 +++

Rund eine Woche nach einer verheerenden Explosion in einer Bäckerei im Gazastreifen ist die Zahl der Toten auf 15 gestiegen. Ein 21-Jähriger sei seinen Verletzungen erlegen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Mehr als 50 weitere Menschen waren bei dem Unfall im Flüchtlingslager Nuseirat im Zentrum des Palästinensergebiets zum Teil schwer verletzt worden. Unter den Toten waren nach Angaben des Gesundheitsministeriums auch mehrere Frauen, Minderjährige und der Besitzer der Bäckerei.

+++ 6.58 Uhr: Trump erklärt sich in Republikaner-Vorwahlen zum Sieger +++

US-Präsident Donald Trump hat sich in allen sechs Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur seiner Republikaner am Dienstag (Ortszeit) zum Sieger erklärt. Trump bedankte sich auf Twitter bei den Wählern in den Bundesstaaten Idaho, Washington, North Dakota, Michigan, Missouri und Mississippi für deren Unterstützung. Anders als die Demokraten halten Trumps Republikaner nur pro forma Vorwahlen ab. Trump hat intern keinen ernsthaften Herausforderer und ist als Kandidat seiner Partei für die Wahl im November gesetzt. 

Die Republikaner haben daher in mehreren Bundesstaaten die Vorwahlen gleich ganz abgesagt. Von den bislang bei den Republikaner-Vorwahlen vergebenen Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag im August hat Trump so gut wie alle gewonnen. In jenen Bundesstaaten, wo Vorwahlen der Republikaner stattfanden, hat Trump diese Abstimmungen in der Regel mit mehr als 90 Prozent der Stimmen gewonnen. 

+++ 6.56 Uhr: Keine Zwischenfälle an griechisch-türkischer Grenze +++

Am griechisch-türkischen Grenzfluss Evros hat es in der Nacht zum Mittwoch am dritten Tag in Folge keine größeren Zwischenfälle gegeben. Wie das griechische Staatsfernsehen ERT berichtete, hätten vereinzelt Migranten versucht, den Zaun beim Grenzübergang von Kastanies/Pazarkule zu überwinden oder den Evros (türkisch: Meriç) zu durchqueren.

Nach Angaben der Regierung in Athen haben die griechischen Sicherheitskräfte seit dem 29. Februar und bis Dienstag knapp 43.400 Menschen daran gehindert, unerlaubt aus der Türkei nach Griechenland auf der Landesroute zu kommen. Zudem seien 346 Migranten, denen es gelungen sei, illegal überzusetzen, festgenommen worden.

+++ 6.25 Uhr: Prognosen – Joe Biden gewinnt auch Demokraten-Vorwahl in Idaho +++

Im Präsidentschaftsrennen der US-Demokraten hat der frühere US-Vizepräsident Joe Biden Prognosen zufolge auch die Vorwahl im Bundesstaat Idaho gewonnen. Das meldeten die Fernsehsender Fox News und NBC übereinstimmend. Der gemäßigte Kandidat konnte sich nach Vorhersagen von TV-Sendern bei den Vorwahlen am Dienstag auch im wichtigen Bundesstaat Michigan sowie in Mississippi und Missouri gegen seinen linken Konkurrenten Bernie Sanders durchsetzen. Keinen eindeutigen Sieger sahen TV-Sender in der Nacht zunächst in den Bundesstaaten Washington und North Dakota. 

+++ 6.01 Uhr: Missbrauchs-Fall Lügde – Ermittlungen gegen Mitarbeiter eingestellt +++

Die Staatsanwaltschaft Detmold hat mehrere Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter der Polizei und zweier Jugendämter zum Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde eingestellt. Dort hatte es über viele Jahre hundertfache kriminelle Übergriffe auf Kinder gegeben, viele wurden für Pornodrehs missbraucht. Ein Vater, der den Haupttäter ertappte, hatte damals nach eigenen Angaben bei Polizei und Jugendamt kein Gehör gefunden. Die Ermittlungen haben nicht zu einem hinreichenden Tatverdacht geführt, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Heiko V. verdeckt sein Gesicht mit einer Aktenmappe.

+++ 5.33 Uhr: Milder Winter und Sturmschäden - neue Borkenkäferplage droht +++

Nach mildem Winter und Sturmschäden in vielen Wäldern fürchten Förster und Waldbesitzer deutschlandweit eine neue Borkenkäferplage. Sofern nicht ein kaltes und nasses Frühjahr die Ausbreitung der Insekten bremse, sei nach den Katastrophenjahren 2018 und 2019 erneut ein massenhaftes Auftreten der Schädlinge zu erwarten. Das bayerische Agrarministerium in München rechnet "zum jetzigen Zeitpunkt für 2020 mit einer Borkenkäfersituation, die mit 2019 vergleichbar ist", wie ein Sprecher erklärt. "Wir erwarten in 2020 Schäden, die sogar noch leicht über den Schäden des Vorjahres liegen", sagt Andreas Wiebe, Leiter des nordrhein-westfälischen Landesbetriebs Wald und Holz in Münster. 

+++ 4.48 Uhr: Stadtreinigungen – Einweg-Produkte teurer machen - nicht nur Plastik +++

Im Kampf gegen Müll in Städten werben die kommunalen Entsorger dafür, Einweg-Produkte spürbar zu verteuern. "Die Verbraucherpreise von Einwegverpackungen sollten so erhöht werden, dass Hersteller und Verbraucher auf umweltfreundliche Mehrwegsysteme umsteigen", forderte der Vizepräsident des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), Patrick Hasenkamp. Das Geld könne für Aufklärungskampagnen oder Umweltprojekte verwendet werden. "Außerdem sollten alle häufig verwendeten Einweg-Produkte, die auf unseren Straßen landen, adressiert werden - nicht nur die aus Plastik."

+++ 4.26 Uhr: Biden ruft Sanders nach erneutem Vorwahl-Erfolg zur Zusammenarbeit auf +++

Nach seinem sich abzeichnenden erneuten Vorwahl-Erfolg hat US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden seinen Rivalen Bernie Sanders zur Zusammenarbeit aufgerufen. "Wir haben ein gemeinsames Ziel. Zusammen werden wir (Präsident) Donald Trump besiegen", sagte der frühere Vizepräsident am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Ansprache. "Wir werden diese Nation zusammenbringen." Er wolle Sanders und seinen Anhängern für ihre "unermüdliche Energie und Leidenschaft" danken.    

Biden hatte bei den Vorwahlen am Dienstag Prognosen zufolge in mindestens drei von sechs Bundesstaaten gewonnen. Der 77-jährige Mitte-Politiker siegte laut US-Medien in Michigan, Mississippi und Missouri gegen den linksgerichteten Senator Sanders. 

+++ 3.54 Uhr: Verurteilter Kardinal Pell will Freispruch erreichen +++

Gut ein Jahr nach seiner Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs will Kardinal George Pell vor dem höchsten australischen Gericht seinen Freispruch erreichen. Der High Court in Canberra befasst sich mit dem Einspruch des 78-Jährigen. Die einstige Nummer drei des Vatikans, früher Erzbischof von Melbourne, war wegen des Missbrauchs von zwei Chorknaben in den 90er Jahren zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Pell legte dagegen Rechtsmittel ein. Er weist seit jeher alle Vorwürfe zurück. 

Die Berufungsverhandlung ist für zwei Tage angesetzt. Pell erschien nicht. Er sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis in der Nähe von Melbourne. Pell ist der ranghöchste Geistliche in der Geschichte der katholischen Kirche, der wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Zum Prozess am Mittwoch demonstrierten sowohl Unterstützer als auch Gegner des Kardinals vor Gericht. Für den 78-Jährigen könnte die Verhandlung die letzte Chance sein, doch noch auf freien Fuß zu kommen.

+++ 2.33 Uhr: Michelle Obama: Meine Mutter gab mir Selbstwertgefühl +++

Die frühere First Lady der USA, Michelle Obama, verdankt ihrer Mutter nach eigenen Worten viel Selbstbewusstsein. "Meine Mutter sorgte nicht nur dafür, dass ich das Einmaleins und die Planetensysteme lernte, sondern gab mir durch ihr Handeln auch ein Gefühl für meinen Selbstwert: dass meine Stimme, meine Talente und mein Ehrgeiz von Bedeutung sind", sagte die 56-Jährige dem Magazin "Vogue", das nun online erschien.

+++ 2.13 Uhr: Prognosen: Biden siegt im wichtigen US-Vorwahlstaat Michigan +++

Im Präsidentschaftsrennen der US-Demokraten hat der frühere US-Vizepräsident Joe Biden laut Prognosen im wichtigen Vorwahlstaat Michigan einen Sieg eingefahren. Das berichteten die Fernsehsender Fox News, CNN und NBC am Dienstagabend (Ortszeit) übereinstimmend.

+++ 2.02 Uhr: Grüne wollen Verfolgung von Hetze gegen Kommunalpolitiker erleichtern +++

Die Grünen wollen die strafrechtliche Verfolgung von Hass und Hetze gegen Kommunalpolitiker erleichtern. Sie sollten durch das Strafrecht ausdrücklich vor übler Nachrede geschützt werden, sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Auch fordere ihre Fraktion, dass Kommunalpolitiker ihre Adressen durch Auskunftssperren besser schützen können.

+++ 1.31 Uhr: UN-Sicherheitsrat unterstützt US-Abkommen mit den Taliban +++

Der UN-Sicherheitsrat hat das Abkommen der USA mit den Taliban über Wege zum Frieden in Afghanistan unterstützt. Die 15 Mitglieder des Rates, darunter auch Deutschland, stimmten am Dienstag in New York einstimmig für eine von den USA vorgelegte Resolution, die die "bedeutenden Schritte hin zu einem Ende des Krieges und inter-afghanischen Verhandlungen" begrüßt. Außerdem wird die afghanische Regierung in dem Papier aufgefordert, den Friedensprozess aktiv voranzutreiben. 

Die USA hatten vor rund zwei Wochen nach langen Verhandlungen mit den Taliban ein Abkommen über Wege zum Frieden in Afghanistan geschlossen.

+++ 1.11 Uhr: Prognosen: Biden siegt bei Demokraten-Vorwahl in Mississippi +++

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat der frühere US-Vizepräsident Joe Biden nach Prognosen die Vorwahl im Bundesstaat Mississippi gewonnen. Das meldeten die Sender Fox News, CNN, NBC und ABC nach Schließung der Wahllokale am Dienstagabend. Biden schrieb auf Twitter: "Danke, Mississippi!" Im Zweikampf mit dem linken Senator Bernie Sanders konnte Biden seine Siegesserie vom "Super Tuesday" damit fortsetzen. 

+++ 0.28 Uhr: Stefanie Heinzmann bei "Masked Singer" raus +++

Sängerin Stefanie Heinzmann ("My Man Is a Mean Man") ist als erste Teilnehmerin der Musik-Rateshow "The Masked Singer" enttarnt worden.

Am Dienstagabend musste die 31-Jährige in Köln ihre Maske ablegen, nachdem sie zu wenige Stimmen von den Zuschauern erhalten hatte - und das auch noch an ihrem Geburtstag. "Es ist schade, dass es schon vorbei ist", sagte Heinzmann.

fs / rw / dho / DPA / AFP