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News von heute : Rekordgewinn der deutschen Lotto-Geschichte: Spieler aus NRW räumt beim Eurojackpot ab

Verfahren gegen mutmaßlichen Dieb eines Banksy-Werks +++ Fast 2000 Obdachlose in großangelegter Aktion in Berlin gezählt +++ Tui will Geschäft mit Luxus-Kreuzfahrten ausbauen +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

90 Millionen Euro aus dem Eurojackpot gehen nach NRW

90 Millionen Euro aus dem Eurojackpot gehen nach NRW

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Tipper aus NRW knackt Eurojackpot mit 90 Millionen Euro (21.24 Uhr)
  • Verfahren gegen mutmaßlichen Dieb eines Banksy-Werks in Paris (15.33 Uhr)
  • Orkan "Sabine" nimmt Kurs auf Deutschland (13.59 Uhr)
  • Fast 2000 Obdachlose in Berlin gezählt (11.39 Uhr)
  • Iowa hat gezählt - Buttigieg vor Sanders (3.28 Uhr)

Alle Nachrichten zu der politischen Situation in Thüringen finden Sie hier in unserem separaten Ticker.

Alle Nachrichten zum Coronavirus finden Sie hier in unserem separaten Ticker.

Die Nachrichten des Tages: 

+++ 21.24 Uhr: Tipper aus NRW knackt Eurojackpot mit 90 Millionen Euro +++

Der mit 90 Millionen Euro maximal gefüllte Eurojackpot geht nach Nordrhein-Westfalen. Mit den Gewinnzahlen 7-16-22-36-44 und den beiden Zusatzzahlen 3 und 4 lag ein Spieler – oder eine Tippgemeinschaft – nach acht Wochen ohne Hauptgewinn dieses Mal richtig, wie Westlotto am Abend nach der Ziehung in Helsinki mitteilte. 

Weil in Deutschland besonders viele Tipper beim Eurojackpot ihr Glück versuchen, gibt es hier auch besonders häufig Millionen-Gewinner, so Westlotto. So räumte 2016 ein Spieler aus Baden-Württemberg erstmals 90 Millionen ab – damals der höchste Gewinn in der deutschen Lottogeschichte. Dieser deutsche Rekord wurde nun eingestellt.

Die Chance auf den Eurojackpot liegt bei 1 zu 95 Millionen. Deutlich geringer sind die Chancen beim klassischen Lotto am Mittwoch und Samstag ("6 aus 49"). Hier steht die Aussicht auf den Jackpot bei nur 1 zu 140 Millionen.

+++ 20.36 Uhr: Tausende demonstrieren gegen AfD-Neujahrsempfang in Münster +++

Tausende Menschen haben am Abend in Münster lautstark gegen einen Neujahrsempfang der AfD demonstriert. Nach Angaben der Polizei versammelten sich in der Altstadt rund 4000 Protestler. Bei dem Empfang der Partei um 19.00 Uhr nahm auch Parteichef Jörg Meuthen teil. Mehrere Initiativen und Gruppen hatten zu Demonstrationen und einer zentralen Veranstaltung auf dem Prinzipalmarkt vor der Münsteraner Lambertikirche aufgerufen. Sie sprachen von 8000 bis 10.000 Teilnehmern. Ein großes Polizeiaufgebot trennte die Demonstranten und die Teilnehmer des Empfangs. Nach Angaben eines Sprechers blieben die Proteste weitestgehend friedlich.

+++ 19.46 Uhr: Trump wirft US-Oppositionsführerin Pelosi Respektlosigkeit vor +++

US-Präsident Donald Trump hat Oppositionsführerin Nancy Pelosi wegen ihrer Reaktion auf seine Rede zur Lage der Nation scharf kritisiert. "Das war schrecklich - so respektlos", sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses hatte am Dienstag unmittelbar nach Trumps Ansprache im Kongress eine Kopie des Redetextes zerrissen. Dies sei "sehr illegal" gewesen, sagte Trump. Der Präsident forderte zudem, das Amtsenthebungsverfahren gegen ihn nach seinem Freispruch im Senat "auszumerzen", da das Ganze ein "schlechter Scherz" gewesen sei.

+++ 18.39 Uhr: Russischer Abgeordneter stirbt bei Hubschrauberabsturz +++

Ajrat Chajrullin, einer der reichsten Abgeordneten im russischen Parlament, ist nach Angaben der Regierungspartei Geeintes Russland bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Der 49-Jährige starb in der Nähe von Kasan, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tatarstan, wie Behörden mitteilten. Zwei Insassen des Hubschraubers vom Typ Bell 407 überlebten das Unglück, hieß es. Russlands Luftfahrtbehörde nannte schlechtes Wetter als Unglücksursache. Chajrullin wurde vom Magazin "Forbes" in der Liste der reichsten Amtsträger Russlands geführt - 2017 mit einem Jahreseinkommen von 280 Millionen Rubel (4 Millionen Euro).

Video: Amazonas: Rosa Delfine durch Fischerei-Verbotsende bedroht

+++ 17.56 Uhr: Schwestern sehen sich 78 Jahre nach ihrer Trennung im Zweiten Weltkrieg wieder +++

Happy End nach fast acht Jahrzehnten: 78 Jahre nach ihrer Trennung in den Wirren des Zweiten Weltkriegs haben sich zwei Schwestern in Russland wiedergefunden. Auf vom Innenministerium veröffentlichten Filmaufnahmen ist zu sehen, wie sich Julia und Rosalina Charitonowa umarmen und küssen. "Ich habe sie gesucht, ich habe sie immer gesucht", sagt die 94-jährige Rosalina und hält die Hand ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester. Angehörige der beiden beobachten die Szene unter Tränen. Eine Fernsehsendung, in der vermisste Familienmitglieder aufgespürt werden, sowie die russische Polizei ermöglichten das Wiedersehen. 

+++ 17.54 Uhr: Palästinenser bei Konfrontationen im Westjordanland getötet +++

Die Lage in Israel und den Palästinensergebieten bleibt nach der Präsentation des amerikanischen Nahost-Plans angespannt: Bei Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten im besetzten Westjordanland ist nach palästinensischen Angaben ein 19-Jähriger getötet worden. Ihm sei in der Nähe von Tulkarem in den Nacken geschossen worden und er sei später in einem Krankenhaus gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Ramallah mit. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht dazu.

Seit Mittwoch hat die Zahl von Anschlägen und gewaltsamen Protesten zugenommen. Ein Palästinenser wurde nach israelischen Angaben von Sicherheitskräften erschossen, als er einen Anschlag ausführen wollte. Dabei wurde ein Polizist verletzt. Drei weitere Palästinenser wurden bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten im Westjordanland getötet. Bei einem Auto-Attentat in Jerusalem wurden zudem nach israelischen Angaben zwölf Soldaten verletzt, einer davon schwer.

Trump hatte vor mehr als einer Woche einen Plan vorgestellt, der den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern lösen soll. Der Plan stieß international auf ein geteiltes Echo, weil er die Palästinenser zu erheblichen Zugeständnissen an Israel zwingt. Gleichzeitig würde er Israel die Annexion des Jordantals und von Siedlungen erlauben.

+++ 17.29 Uhr: Niederländisches Sterbehilfe-Zentrum: Deutlich mehr Hilfesuchende +++

Ein niederländisches Sterbehilfe-Zentrum hat einen starken Anstieg von hilfesuchenden Patienten verzeichnet. 2019 hätten 3122 Menschen um aktive Sterbehilfe gebeten, etwa 22 Prozent mehr als im Jahr zuvor, teilte das "Expertise-Zentrum Euthanasie" in Den Haag mit. Bei rund einem Drittel der Patienten sei tatsächlich Sterbehilfe geleistet worden. 

Aktive Sterbehilfe ist in den Niederlanden unter bestimmten Voraussetzungen nicht strafbar. So muss ein Patient aussichtslos krank sein und unerträglich leiden. Er muss mehrfach um Sterbehilfe gebeten haben und einen zweiten Arzt zurate ziehen. 2018 gab es rund 6585 Fälle von aktiver Sterbehilfe. In über 90 Prozent der Fälle ging es nach Angaben von Behörden um Krebspatienten im letzten Stadium ihrer Krankheit. 

+++ 17.27 Uhr: Weltgrößte private Whisky-Sammlung wird versteigert +++

Whisky-Liebhaber können seit Freitag einige der seltensten und teuersten Flaschen der Welt ersteigern. Die zum Verkauf stehende sogenannte "perfekte Sammlung" gehörte dem 2014 verstorbenen ehemaligen Chef einer Abfüllfirma von Softdrinks, Richard Gooding, wie die Auktionsfirma "Whisky Auctioneer" mitteilte. Einige der 3900 Flaschen sind rund hundert Jahre alt und sollen mehr als eine Million Pfund (1,2 Millionen Euro) wert sein. Die ersten rund 1900 Flaschen stehen noch bis 17. Februar zur Versteigerung. Darunter befindet sich auch ein seltener Macallan Valerio Adami 1926, der vor über 90 Jahren gebrannt wurde und 60 Jahre lang in einem Eichenfass reifte. Eine aus demselben Fass abgefüllte Flasche erzielte im Oktober vergangenen Jahres auf einer Auktion in London den Rekordpreis von 1,45 Millionen Pfund. Der Rest der Sammlung wird dann zwischen dem 10. und 20. April versteigert. Tausende Whisky-Liebhaber aus aller Welt haben sich für die Auktion angemeldet.

+++ 17.16 Uhr: Ein Toter und vier Verletzte bei Grubenunglück in Polen +++

Nach einem Beben in einer polnischen Kupfermine ist ein Bergmann ums Leben gekommen. Vier weitere wurden verletzt und wurden ins Krankenhaus gebracht, wie örtliche Medien berichteten. Einer von ihnen erlitt demnach einen Beinbruch und Kopfverletzungen, die drei anderen wurden nur leicht verletzt. Die fünf Bergleute hatten sich den Berichten zufolge zum Unglückszeitpunkt in einer Tiefe von 1100 Metern in der Mine in Polkowice nahe Wroclaw (Breslau) befunden. Bei dem Toten handelte es sich um einen 35 Jahre alten zweifachen Familienvater. Das teilte die Bergwerksfirma KGHM mit, zu der die Unglücksmine Rudna gehört. 

+++ 16.50 Uhr: Republikanischer Trump-Herausforderer zieht Kandidatur zurück +++

Nach seinem enttäuschenden Abschneiden bei der Vorwahl im Bundesstaat Iowa hat sich nun auch der vorletzte parteiinterne Rivale von US-Präsident Donald Trump aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zurückgezogen. Der ehemalige Kongressabgeordnete Joe Walsh verkündete am Freitag im Sender CNN, dass er seine Kandidatur aufgebe. Walsh, der früher der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung angehörte, beklagte einen "Kult" um Trump innerhalb der Republikanischen Partei. Der Präsident sei eine "Gefahr für dieses Land". Bei der Präsidentschaftswahl im November werde er für den demokratischen Kandidaten stimmen, sagte Walsh. Trumps Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Republikaner gilt als sicher. Die Vorwahl in Iowa am Montag hatte der Amtsinhaber mit 97,1 Prozent gewonnen. Walsh kam auf 1,1 Prozent. Der letzte verbliebene Herausforderer Trumps, Ex-Gouverneur Bill Weld, schnitt mit 1,3 Prozent ähnlich schlecht ab.

+++ 15.43 Uhr: Rekordzahl an Migranten im Ärmelkanal aufgegriffen +++

Dutzende Menschen haben in den vergangenen Tagen versucht, den Ärmelkanal mit kleinen Booten in Richtung Großbritannien zu überqueren. Wie das britische Innenministerium am mitteilte, wurde allein am Donnerstag eine Rekordzahl von 90 Migranten in der Meeresenge zwischen Frankreich und dem Vereinigten Königreich aufgegriffen. Auch am Freitag wurden Berichten zufolge wieder mehrere Boote bei der Überquerung gestoppt. Grund für die Häufung könnte Medienberichten zufolge das verhältnismäßig gute Wetter am Donnerstag und Freitag gewesen sein. Für das Wochenende erwarteten die Meteorologen in Großbritannien Sturm und Regen.

Zahlreiche Pharmaunternehmen arbeiten an Impfstoff oder Therapie für das Coronavirus

+++ 15.33 Uhr: Verfahren gegen mutmaßlichen Dieb eines Banksy-Werks in Paris +++

Fünf Monate nach dem Diebstahl eines Werks des britischen Graffiti-Künstlers Banksy in Paris ist den Ermittlern ein Verdächtiger ins Netz gegangen: Die französische Justiz eröffnete ein Verfahren gegen den Mann, wie es am Freitag in Paris hieß. Ursprünglich waren drei Verdächtige festgenommen worden, zwei von ihnen sind inzwischen aber wieder auf freiem Fuß. Das Bild war Anfang September vor dem Pariser Kunstmuseum Centre Pompidou gestohlen worden. Die Diebe nutzten offenbar eine Säge, um das Sprühbild an der Rückseite eines Parkschildes herauszuschneiden. Das Motiv ist eine mit einer Schablone aufgesprühte Ratte. Sie trägt ein Tuch um die Schnauze und hat ein Cutter-Messer zwischen den Pfoten - das Werkzeug, mit dem Banksy seine Schablonen schneidet. Der Brite ist der prominenteste Graffiti-Künstler der Welt. Seine Identität ist aber nur einer Handvoll Vertrauter bekannt.

+++ 15.18 Uhr: Merkel nimmt nicht an Münchner Sicherheitskonferenz teil +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist in diesem Jahr nicht zur Münchner Sicherheitskonferenz. Eine Teilnahme der Kanzlerin an der Tagung in der kommenden Woche sei nicht geplant, sagte ein Regierungssprecher am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Die Münchner Sicherheitskonferenz gilt als das wichtigste Forum für internationale Sicherheitspolitik. Zur 56. Auflage des Treffens im Hotel Bayerischer Hof werden in diesem Jahr unter anderen US-Außenminister Mike Pompeo, US-Verteidigungsminister Mark Esper und US-Oppositionsführerin Nancy Pelosi erwartet. Auch der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif wird nach Angaben der Organisatoren an der Tagung teilnehmen. Auf der Gästeliste steht auch der nordkoreanische Vize-Außenminister Kim Song Gyong. Er ist der erste hochrangige Vertreter des abgeschotteten Landes, der zu Sicherheitskonferenz nach München reist. 

+++ 14.23 Uhr: Merkel bietet Angola Unterstützung an - Angola für Küstenwachboote +++

Kanzlerin Angela Merkel hat der angolanischen Regierung breite Unterstützung beim Aufbau der Infrastruktur des Landes angeboten. Deutschland wolle ein ehrlicher, guter Partner sein beim weiteren Aufbau des Landes nach dem 2002 beendeten Bürgerkrieg, sagte Merkel nach einem Treffen mit dem angolanischen Präsidenten João Manuel Gonçalves Lourenço in der Hauptstadt Luanda.

Lourenço erneuerte den Wunsch nach einer Lieferung deutscher Küstenschutzboote zur Kontrolle der 1600 Kilometer langen Küstenlinie. Dort kämpft Angola unter anderem gegen Piraterie.

+++ 14.06 Uhr: Youtube-Star Leeroy Matata heuert beim SWR an +++

Youtube-Star Leeroy Matata spricht künftig auch für den SWR mit Menschen über ihre Schicksalsschläge. Für den 23 Jahre alten gebürtigen Bonner sei ein 30-minütiges Format unter dem Titel "Der Moment" in der ARD-Mediathek, auf Instagram und unter SWR.de/heimat geplant, kündigte SWR-Landessenderdirektorin Stefanie Schneider am Freitag in Stuttgart an.

+++ 13.59 Uhr: Orkan "Sabine" nimmt Kurs auf Deutschland - "Das wird gefährlich" +++

Die Deutschen müssen sich für Sonntag und Montag auf einen Orkan und massive Verkehrsbehinderungen vorbereiten. "Das wird gefährlich", warnte der Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Als erstes werde das vom Atlantik kommende Orkantief "Sabine" am Sonntag voraussichtlich gegen Mittag den Nordwesten Deutschlands treffen. An der Nordseeküste seien nach aktuellen Wettermodellen Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern zu erwarten.

In den folgenden Stunden zieht das Sturmfeld weiter Richtung Süden. Am Abend wird "Sabine" mit Windstärke elf (103 bis 118 Stundenkilometer) vermutlich die Linie Eifel, Niederrhein, Saarland erreichen und in der zweiten Nachthälfte zum Montag schließlich auch in Bayern ankommen. Ab der Stärke elf auf der Beaufort-Skala sprechen die Meteorologen von einem orkanartigen Sturm, ab 118 Stundenkilometern (Stärke zwölf) handelt es sich um einen Orkan.

+++ 13.46 Uhr: ARD-Mediathek wächst deutlich +++

Die ARD erreicht mit ihrer Mediathek immer mehr Zuschauer und macht damit privaten Streaminganbietern zunehmend Konkurrenz. Der federführende Südwestrundfunk (SWR) veröffentlichte in Stuttgart die Nutzerdaten der vergangenen Monate. Demnach gab es im Oktober 65 Millionen Zugriffe auf Videos in der ARD-Mediathek. Im November waren es schon 75 Millionen und im Januar dann 87 Millionen.

"Das heißt, das Ding geht richtig steil", sagte der SWR-Intendant Kai Gniffke. "Als SWR sind wir hammerstolz darauf. (...) Damit können wir auch, glaube ich, anderen Streamingdiensten durchaus zeigen, dass wir das mindestens genauso gut können." Es sei deutlich, "dass große Streamingdienste hinter unseren Inhalten her sind wie der Teufel hinter der armen Seele".

+++ 13.38 Uhr: Sessel eines Sessellifts in der Schweiz abgestürzt - Vier Verletzte +++

Beim Absturz eines Sessellifts sind in der Schweiz vier Menschen teils lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stürzte ein Sessel des Lifts rund zehn Meter in die Tiefe. Ausgelöst wurde das Unglück ersten Ermittlungen zufolge durch ein Seil, an dem ein Pistenfahrzeug befestigt war. Die Ermittler gingen vorerst davon aus, dass das gespannte Seil mit dem Sessel kollidierte und diesen so zum Absturz brachte.

Die vier Passagiere waren am Donnerstagabend gegen 22 Uhr auf dem Rückweg von einem Betriebsausflug. Eine 33 Jahre alte Frau und ein 40 Jahre alter Mann wurden bei dem Unglück lebensbedrohlich, zwei Männer im Alter von 33 und 38 Jahren schwer verletzt. Sie wurden mit vier Helikoptern in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Sechs weitere Passagiere konnten unverletzt aus der Sesselbahn geborgen werden.

+++ 13.10 Uhr: Macron bietet Europäern "strategischen Dialog" über atomare Abschreckung an +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den Europäern einen "strategischen Dialog" über die atomare Abschreckung angeboten. Ziel sei eine "echte strategische Kultur zwischen den Europäern", sagte Macron in einer Grundsatzrede zur Atomwaffendoktrin in Paris. Er sprach sich zudem für einen gemeinsamen europäischen Vorstoß zur Rüstungskontrolle aus.

Europäische Partnerländer könnten sich an französischen Militärübungen zur nuklearen Abschreckung beteiligen, sagte Macron in seiner rund einstündigen Rede in der Pariser Militär-Kaderschmiede "École de Guerre".

+++ 12.37 Uhr: Neues Museum in Wien dank 57 Millionen Euro von Mäzen Haselsteiner +++

Mit Hilfe von 57 Millionen Euro des Milliardärs Hans Peter Haselsteiner ist in Wien ein neues Museum für moderne Kunst vor allem aus Österreich entstanden. Der 76-jährige Haselsteiner habe sämtliche Kosten zur Sanierung des einst heruntergekommenen Gebäudes von 1868 übernommen, sagte der Chef der Albertina, Klaus Albrecht Schröder, am Freitag bei der Vorstellung der Räume des neuen Künstlerhauses. Außerdem werde Haselsteiners Privatstiftung künftig auch alle Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten bezahlen. Die Albertina werde 2000 der insgesamt fast 3000 Quadratmeter Ausstellungsfläche als "Albertina modern" mit Wechselausstellungen bespielen.

Manche Zeichnungen oder Gemälde sind  kaum von Fotografien zu unterscheiden.  Können Sie die folgenden Fotos und Gemälde voneinander unterscheiden?  Das ist eine Zeichnung von Künstler Paul Cadden.  Hier sehen wir ein Foto.  Auch bei diesem Bild handelt es sich um ein Foto.  Dieses Ölgemälde ist ein Bild von Künstler Omar Ortiz.   Hier handelt es sich um ein Foto.  Dieser Ausblick ist von Künstler Gregory Thielker mit Öl auf Leinwand gemalt.  Das ist ein Foto.  Dieses ist eine Zeichnung von Dirk Dzimirsky.  Dies ist ein Foto.  Dies ist eine Zeichnung von Kelvin Okafor.

+++ 12.32 Uhr: Bundesregierung einigt sich auf Konzept für EU-Asylreform +++

Die Bundesregierung hat sich auf ein Konzept für eine Reform des Asylsystems der Europäischen Union verständigt. Wie der Sprecher von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), Steve Alter, am Freitag in Berlin bestätigte, gibt es für die Verhandlungen auf EU-Ebene nun eine abgestimmte Position der Bundesregierung. Wesentliche Eckpunkte der Einigung seien, dass es künftig eine "Vorprüfung" von Asylanträgen an der EU-Außengrenze und ein "faires Zuständigkeitsregime" zur Verteilung von Asylbewerbern auf die Mitgliedstaaten geben solle.

+++ 12.28 Uhr: Russland wirft Israel Gefährdung von Passagierflugzeug vor +++

Russland hat Israel vorgeworfen, mit Raketenangriffen auf Vororte der syrischen Hauptstadt Damaskus auch ein Passagierflugzeug mit 172 Menschen an Bord gefährdet zu haben. Der Airbus 320 sei im Landeanflug auf Damaskus beinahe in die Zone des tödlichen Feuers geraten, teilte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in Moskau mit.

Syrische Fluglotsen reagierten demnach aber rasch und leiteten die Passagiermaschine auf die russische Luftwaffenbasis Hamaimim im Nordwesten des Landes um. Israel kommentierte diese Vorwürfe nicht. Auch die Angriffe wurden nicht bestätigt. Bei den mutmaßlich israelischen Raketenangriffen wurden laut Syrischer Beobachtungsstelle 23 Menschen getötet.

+++ 12.11 Uhr: UNHCR: 100.000 Menschen in Mosambik nach Attacken auf der Flucht +++

In Mosambiks Nord-Provinz Cabo Delgado sind infolge zahlreicher Attacken nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) rund 100.000 Menschen auf der Flucht. In den vergangenen Monaten habe sich die Situation deutlich verschlechtert, die vergangenen Wochen seien dabei besonders unberechenbar gewesen, teilte das Flüchtlingshilfswerk am Freitag in Genf mit.

Seit Jahresbeginn habe es 28 Attacken in der Provinz gegeben. "Bewaffnete Gruppen haben willkürlich Dörfer ausgewählt und terrorisieren die lokale Bevölkerung. Diejenigen, die flüchten konnten, berichten von Ermordungen, Verstümmelungen, von Folter, niedergebrannten Häusern, sowie zerstörten Ernten und Geschäften", heißt es in einer Mitteilung. Zudem gebe es auch Berichte von Enthauptungen und Entführungen.

+++ 11.39 Uhr: Fast 2000 Obdachlose in großangelegter Aktion in Berlin gezählt +++

In einer großangelegten Aktion haben Freiwillige 1976 Obdachlose in Berlin gezählt. In der vergangenen Woche stellten die rund 2700 Helfer insgesamt 807 Menschen auf den Berliner Straßen fest, wie Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Freitag erklärte. 984 hätten sie in Einrichtungen der Kältehilfe sowie einem Wärmeraum gezählt und 158 in öffentlichen Verkehrsmitteln. Außerdem registrierten die Freiwilligen demnach zwölf Obdachlose in Polizeigewahrsam.

Bislang gab es keine verlässlichen Daten zur Zahl der Obdachlosen in Berlin. Die Ergebnisse liegen nun deutlich unter den Schätzungen, die von 4000 bis zu 20.000 Obdachlosen reichten. Im Frühjahr beziehungsweise Sommer kommenden Jahres will die Senatsverwaltung die Zählung wiederholen.

+++ 10.55 Uhr: Eskalierende Gewalt in Idlib: Russische Delegation kommt nach Ankara +++

Angesichts der eskalierenden Spannungen im nordwestsyrischen Rebellengebiet Idlib soll am Samstag eine Delegation aus Russland in die Türkei reisen. Das kündigte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu an. Zur Zusammensetzung der Gruppe gab es zunächst weder aus Ankara noch aus Moskau weitere Informationen. Wenn es nötig werde, könnten sich danach auch Kremlchef Wladimir Putin und Präsident Recep Tayyip Erdogan treffen - darauf hätten sich die beiden schon geeinigt, fügte Cavusoglu hinzu.

Ein Apple-Logo

Kampf gegen die Wegwerf-Mentalität: Frankreichs Wettbewerbshüter werfen Apple vor, seine Kunden nicht darüber informiert zu haben, dass Updates des Betriebssystems iOS ihre iPhones deutlich verlangsamten

AFP

+++ 10.47 Uhr: "Geplanter Produkttod" - Frankreich verhängt Millionenstrafe gegen Apple +++

Wegen der gezielten Drosselung der Leistungsfähigkeit von iPhones hat Frankreich eine Millionenstrafe gegen den Technologiekonzern Apple verhängt. Nach Angaben der Pariser Wettbewerbsbehörde muss das US-Unternehmen 25 Millionen Euro zahlen. Bei den Ermittlungen ging es um Vorwürfe des "geplanten Produkttods" - also einer kurzen Lebensdauer der Handys, um Kunden zum Neukauf zu bewegen.

Die Generaldirektion für Wettbewerb, Verbraucher und Betrugsbekämpfung (DGCCRF) im französischen Wirtschaftsministerium warf Apple "irreführende Geschäftspraktiken" vor. Nun habe der Konzern in die Strafzahlung im Rahmen eines Vergleichs eingewilligt. Apple begrüßte die Einigung. Der Konzern wolle sicherstellen, "dass iPhones so lange halten wie möglich", hieß es.

Der Pariser Verbraucherverband Hop sprach von einem "historischen Sieg gegen die skandalöse Praxis von Wegwerfprodukten". Er hatte den Fall ins Rollen gebracht. Konkret werfen die französischen Wettbewerbshüter Apple vor, seine Kunden nicht darüber informiert zu haben, dass Updates des Betriebssystems iOS ihre iPhones deutlich verlangsamten.

+++  Tui will Geschäft mit Luxus-Kreuzfahrten ausbauen +++

Der Reisekonzern Tui will sein Geschäft mit Luxus-Kreuzfahrten ausbauen und holt dafür bei seiner Tochter Hapag-Lloyd Cruises einen Partner mit ins Boot. Dazu bringt der Tui-Konzern die Luxuslinie in das bestehende Gemeinschaftsunternehmen Tui Cruises ein, an dem Tui und Royal Caribbean Cruises je zur Hälfte beteiligt sind, wie der Konzern am Freitag in Hannover mitteilte. Von Tui Cruises erhält der Tui-Konzern dafür rund 700 Millionen Euro. Rechnet man die Schulden heraus, wird Hapag-Lloyd Cruises bei dem Geschäft mit 1,2 Milliarden Euro bewertet.

Die Aidaprima fährt in den Hamburger Hafen ein.

+++ 10.32 Uhr: Leopard tötet neunjähriges Mädchen in Nepal +++

Ein Leopard hat in Nepal ein neunjähriges Kind zu Tode gebissen. Das Mädchen habe in der Nähe seines Hauses gespielt, als das Tier angegriffen habe, berichtete die Polizei. Ein Rettungsteam habe die Leiche später etwa 200 Meter entfernt im Wald entdeckt.

+++ 9.57 Uhr: Wärmster Tag in der argentinischen Arktis seit Beginn der Wetteraufzeichnungen +++

In der argentinischen Antarktis ist am Donnerstag der wärmste Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen verzeichnet worden. Wie der argentinische Wetterdienst mitteilte, stieg das Thermometer auf der Forschungsstation Esperanza auf 18,3 Grad Celsius - die höchste jemals gemessene Temperatur seit 1961. Sie löste den bisherigen Temperaturrekord von 17,5 Grad ab, der im März 2015 auf der Station gemessen worden war.

+++ 8.41 Uhr: Produktion der deutschen Industrie bricht zum Jahresende 2019 ein +++

Die deutsche Industrie hat ihre Produktion zum Jahresende massiv verringert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lag die Gesamtherstellung im Dezember 3,5 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Das ist der stärkste Rückgang seit Anfang 2009, als die Produktion infolge der Finanzkrise weggebrochen war. Analysten hatten aktuell im Schnitt einen leichten Rückgang um 0,2 Prozent erwartet. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Herstellung ebenfalls massiv um 6,8 Prozent. Das ist der stärkste Rückgang seit Ende 2009.

+++ 8.13 Uhr: Honda hebt Jahresprognose an +++

Der japanische Autobauer Honda erwartet dank Kostensenkung und der Erwartung eines schwächeren Yen einen höheren Gewinn. Wie der Konzern bekanntgab, dürfte sich der Nettogewinn zum Bilanzstichtag 31. März auf 595 Milliarden Yen (4,9 Milliarden Euro) belaufen, statt der zuvor erwarteten 575 Milliarden Yen (knapp 4,8 Mrd Euro). An Umsatz rechnet Honda jetzt mit 15,15 Billionen statt 15,05 Billionen Yen.

Starke Frauen und eine TV-Legende: Das war die Bambi-Gala 2019

+++5.03 Uhr: ARD nimmt Bambi-Galas aus dem Programm +++

Nach annähernd einem Vierteljahrhundert beendet die ARD die Live-Übertragungen der Bambi-Galas. Der ARD-Koordinator für Unterhaltung, Thomas Schreiber, sagte DPA-Anfrage: "Der Vertrag ist 2019 ausgelaufen; in der ARD gab es ein Votum, keinen neuen Vertrag zu schließen." Zuerst hatte das Portal "dwdl.de" berichtet. Der Bambi von Hubert Burda Media ist einer der wichtigsten Medienpreise in Deutschland. Die Auszeichnung gibt es seit 1948. Seit Mitte der 1990er Jahre übertrug die ARD die Verleihung live im Fernsehen.

+++ 4.34 Uhr: Früher Entdecker des Coronavirus selber an der Infektion gestorben +++

Ein chinesischer Mediziner, der als einer der ersten vor dem neuartigen Coronavirus gewarnt hatte, ist nun selber an der Infektion gestorben. Dies teilte das Zentralkrankenhaus der Millionenmetropole Wuhan mit, an dem der 34-jährige Li Wenliang tätig war. Li habe sich im Kampf gegen das Virus selber angesteckt. Die "umfassenden Anstrengungen", sein Leben zu retten, seien vergeblich gewesen.    

Alle Nachrichten zum Coronavirus finden Sie hier: 

+++ 4.03 Uhr: Thüringens CDU kann sich nicht zu raschen Neuwahlen durchringen +++

Die thüringische Landes-CDU hat sich in stundenlangen Krisenberatungen nicht auf die Zustimmung zu raschen Neuwahlen einigen können. Der Landesverband wolle zunächst mit den bestehenden Mehrheitsverhältnissen im Landtag einen Ausweg aus der Krise nach der Wahl des FDP-Politikers Kemmerich zum Ministerpräsidenten suchen, sagte CDU-Bundeschefin Kramp-Karrenbauer in der Nacht bei Verlassen der Sitzung in Erfurt. Klar sei aber auch, dass bei Scheitern dieser Gespräche Neuwahlen unausweichlich seien, betonte sie. Das Bundespräsidium der CDU und auch Bundeskanzlerin Merkel hatten zuvor Neuwahlen gefordert, weil Kemmerich auch mit den Stimmen der AfD gewählt worden war.

+++ 3.28 Uhr: Iowa hat gezählt - Buttigieg behält hauchdünnen Vorsprung vor Sanders +++

Mit tagelanger Verzögerung haben die Demokraten in Iowa die Wahlbezirke komplett ausgezählt. Der frühere Bürgermeister Pete Buttigieg hält seinen hauchdünnen Vorsprung vor dem linken Senator Bernie Sanders, wie aus den Zahlen hervorgeht, die die Demokratische Partei in Iowa am Donnerstagabend veröffentlichte. "Das sind fantastische Neuigkeiten", sagte Buttigieg am Donnerstagabend (Ortszeit). Auf dem dritten Platz liegt die Senatorin Elizabeth Warren, dahinter auf einem schwachen vierten Platz der frühere Vizepräsident Joe Biden, der auf nationaler Ebene als Favorit gilt. 

+++ 1.41 Uhr: Chef von Al-Kaida-Unterorganisation bei US-Angriff im Jemen getötet +++

Bei einem Einsatz im Jemen haben die USA den Chef einer Unterorganisation des Terrornetzwerks Al Kaida getötet. US-Präsident Donald Trump teilte mit, auf seinen Befehl hin sei der Chef von Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (Aqap), Kassim al-Rimi, bei einer "Anti-Terror-Operation" in dem Bürgerkriegsland "erfolgreich eliminiert" worden.

 Details des Einsatzes, der zum Tod al-Rimis führte, gab die US-Regierung zunächst nicht bekannt. Trump erklärte, durch die Tötung des Aqap-Chefs werde dessen Organisation "weiter geschwächt". Dadurch rücke ein Ende der Bedrohung durch Aqap und das globale Al-Kaida-Netzwerk näher.

+++ 1.25 Uhr: Mehr als 30.000 Virusfälle in China - Erneut sterben 73 Patienten +++

Die Zahl der Toten durch die neuartige Lungenkrankheit in China ist erneut um 73 gestiegen. Damit sind schon 636 Todesfälle zu beklagen. Wie die chinesische Gesundheitskommission in Peking berichtete, stieg die Zahl der Infizierten in China innerhalb eines Tages erneut um 3143. Damit erreichte die Gesamtzahl der Fälle landesweit 31.161. Zusätzlich sind weiter mehr als 26.000 Verdachtsfälle registriert. Außerhalb Festland-Chinas wurden in mehr als zwei Dutzend Ländern mehr als 270 Infektionen und zwei Todesfälle bestätigt. In Deutschland wurde am Vortag ein 13. Fall nachgewiesen.

+++ 0.19 Uhr: Weinstein-Prozess: Staatsanwaltschaft mit eigenen Zeugen durch +++

Einen Monat nach dem Beginn des aufsehenerregenden Prozesses gegen den ehemaligen Filmmogul Harvey Weinstein ist die Staatsanwaltschaft mit ihren Zeugen durch. In den kommenden Sitzungstagen vor dem New Yorker Gericht gibt nun die Verteidigung des 67-Jährigen den Ton an und will eigene Zeugen und Beweisstücke zur Entlastung Weinsteins präsentieren. In den vergangenen gut zwei Wochen hatten insgesamt sechs Zeugen der Anklage ausgesagt und schwere Vorwürfe sexueller Übergriffe und Vergewaltigung erhoben.

ivi / anb / rw / AFP / DPA