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Patzer im TV: Peinliches Schweigen: Sprecher von Roy Moore wird in Live-Interview vorgeführt

Roy Moores Sprecher Ted Crockett dachte fälschlicherweise, dass Muslime nicht Abgeordnete sein können, weil sie auf die Bibel schwören müssen. Als der Moderator ihn aufklärt, wird es peinlich.

Ted Crockett, Sprecher von US-Republikaner Roy Moore, im CNN-Interview

Ted Crockett, Sprecher von US-Republikaner Roy Moore, im CNN-Interview

Der in Alabama gescheiterte US-Republikaner Roy Moore hatte offenbar keine Ahnung, dass man in den USA nicht zwingend auf die Bibel schwören muss. Das legt zumindest ein CNN-Interview mit seinem Sprecher Ted Crockett nahe. Dieser erlaubte sich in dem Interview nämlich vor laufenden Kamera einen peinlichen Patzer.

Auf die Frage, warum US-Republikaner Roy Moore der Meinung sei, dass Muslime nicht im Kongress sein sollten, antwortet sein Sprecher selbstbewusst: "Weil sie auf die Bibel schwören müssen." Schließlich hätte er das selbst dreimal getan. Für Muslime sei das unmöglich.

"Das ist nicht das Gesetz. Wussten Sie das nicht?"

Dann wird es richtig peinlich. CNN-Moderator Jake Tapper greift ein und erklärt dem sichtlich geschockten Moore-Sprecher Crockett, dass in den USA niemand auf die Bibel schwören muss: "Das ist nicht das Gesetz. Wussten Sie das nicht?" Man könne auf alles Mögliche schwören. Was dann passiert, ist kurios. Ungläubig und völlig überfordert starrt der Moore-Sprecher mit offenem Mund in die Kamera - und sagt einfach nichts mehr.

Das ganze Interview (10 Minuten) können Sie hier sehen.

hh