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11. Bombennacht: Irak kündigt weitere Selbstmord-Attentate an

Die Lufthoheit der alliierten Angreifer im Irak ist ungebrochen. Am Boden nimmt aber die Angst vor neuen Attacken irakischer Selbstmörder zu.

Alliierte Bombenangriffe auf Bagdad dauerten auch am Morgen des 11. Kriegstages an. Der Nachrichtensender CNN meldete Explosionen südlich der Hauptstadt. Sie galten offenbar Stellungen der Republikanischen Garden, die einen Verteidigungsring um die Fünf-Millionen-Stadt bilden. Wenige Stunden zuvor war ein Stadtviertel bombardiert worden, in dem sich Wohnungen für Regierungsbeamte befinden. Seit mehreren Tagen gibt es keine weitere Berichte über ein Vorrücken der alliierten Bodentruppen auf Bagdad. Die vordersten Linien sollen etwa 80 Kilometer vor der Stadt liegen. Kämpfe wurden am Sonntag auch aus den Städten Nadschaf, Nasirija und Basra gemeldet.

Medaillen für Selbstmordattentäter

Iraks Staatschef Saddam Hussein zeichnete nach Angaben des irakischen Fernsehens einen Selbstmordattentäter posthum mit zwei Medaillen aus. Der Mann hatte sich mit einem Taxi in die Luft gesprengt und dabei vier US-Soldaten mit in den Tod gerissen. Der frühere britische Außenminister Robin Cook forderte unterdessen einen sofortigen Abzug der Truppen aus dem Irak.

Selbstmordattentäter sollen sich ergeben haben

Laut CNN sollen sich zwei Anhänger der besonders regimetreuen Milizen der Fedajin Saddam den US-Streitkräften ergeben haben. Sie hätten ausgesagt, ihnen seien Selbstmordattentate befohlen worden. Sie wollten jedoch nicht sterben.

Im Nordirak kämpfen Kurden gegen Iraker

Aus dem Norden des Landes meldete ein CNN-Reporter starke Explosionen in der Nähe der Städte Mossul und Kalak im Norden des Landes, wo es zu Gefechten zwischen irakischen Truppen und kurdischen Einheiten komme. Vom westenglischen Stützpunkt Fairford starteten am Sonntag erneut B-52-Langstreckenbomber. Die Maschinen können den Irak in fünf bis sechs Stunden erreichen.

Amerikaner dementieren Bericht über Angriffspause

Der britische Sender BBC berichtete, die alliierten Verbände legten eine Pause ein, um sich neu zu gruppieren. Das US-Zentralkommando widersprach dieser Darstellung und erklärte, die Angriffe gingen weiter. General Victor Renuart sagte: "Es gibt keine Pause auf dem Schlachtfeld."

Seit Kriegsbeginn wurden nach Angaben des US-Generals Stanley McChrystal 675 Marschflugkörper abgefeuert und mehr als 6000 Präzisionsbomben über dem Irak abgeworfen. Sieben Tomahawk-Marschflugkörper hätten bisher ihr Ziel verfehlt. Da einige der Irrläufer in Saudi-Arabien niedergegangen waren, seien Abschussrouten über dieses Land aufgegeben worden.

Ex-Außenminister warnt vor dem Erbe des Hasses

Großbritanniens Ex-Außenminister Cook kritisierte Premierminister Tony Blair in ungewöhnlich scharfer Form. Die USA und Großbritannien seien gerade dabei, die gesamte muslimische Welt gegen sich aufzubringen, warnte Cook. Sie riskierten ein "langfristiges Erbe des Hasses auf den Westen", schrieb er in einem Beitrag für die Zeitung "Sunday Mirror". Ein Sprecher Blairs wies Cooks Forderung nach einem Truppenabzug umgehend zurück: Der Krieg werde bis zum Ende durchgezogen, sagte er. Cook war vor zweieinhalb Wochen aus Protest gegen den erwarteten Krieg als Fraktionschef der Labour-Partei zurückgetreten.

Nördlich der zentralirakischen Stadt Nadschaf kamen am Samstag vier US-Soldaten bei einem Selbstmordanschlag ums Leben. Nach Medienberichten war ein mit Sprengstoff beladenes Taxi zu einem alliierten Kontrollpunkt gefahren. Als US-Soldaten sich dem Wagen näherten, explodierte das Fahrzeug. Die irakische Führung begrüßte das Attentat und kündigte weitere derartige Einsätze an.

Irakischer Vizepräsident: Das ist nur der Anfang

Der irakische Vize-Präsident Taha Jassin Ramadan sagte in Bagdad: "Alle Mittel, die den Feind stoppen und die den Feind töten, werden genutzt." Der Irak könne keine größeren Bomben entwickeln, als sie die Amerikaner haben. "Alles was sie nun tun können ist, sich selber zur Bombe zu machen", sagte Ramadan. "Das ist nur der Anfang und Sie werden mehr Nachrichten, mehr gute Nachrichten, in den kommenden Tagen hören", sagte Ramadan.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(