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Begnadigung von Michail Chodorkowski: Was hinter Putins plötzlicher Milde steckt

Überraschender Schachzug von Russlands Präsident: Wladimir Putin will seinen ärgsten Gegner Michail Chodorkowski begnadigen. Der Kreml-Herrscher sieht in dem Widersacher offenbar keine Gefahr mehr.

Von Andreas Albes

Es gibt die Geschichte, dass Wladimir Putin nach seinem letzten Treffen mit Michail Chodorkowski weiß vor Wut gewesen sein soll. Das ist schon mehr als zehn Jahre her. Der damals noch 40 Milliarden Dollar schwere russische Oligarch hatte es gewagt, ohne Krawatte im Kreml zu erscheinen. Wie immer trug er Pulli und Sakko. Was für eine Respektlosigkeit, tobten damals die Spitzenbeamten des Präsidenten.

Wenig später, im Oktober 2003, wurde Chodorkowski nach der Landung mit seinem Privatjet verhaftet. Der Vorwurf: Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Die darauf folgenden Prozesse waren oftmals eine Farce. Dennoch hat Chodorkowski Putin nie um Gnade gebeten. Ganz gleich, wie es ihm ging. Er leidet an schwerer Gastritis, einmal wurde er von einem Mithäftling mit einem Messer attackiert, oft wusste seine Familie überhaupt nicht, wo er gerade ist. Etwa als man ihn mit der Eisenbahn quer durchs Land transportierte, um ihn in einer Strafkolonie an der chinesischen Grenze einzusperren. 6000 Kilometer entfernt von Moskau. 6000 Kilometer entfernt von seiner Frau und seinen drei Kindern. Doch Chodorkowski beklagte solche Zumutungen mit keinem Wort.

Lange Zeit zu stolz für ein Gnadengesuch

Dass Putin nun seine Freilassung aus dem Gefängnis angeordnet hat, ist eine Überraschung. Womöglich hat es damit zu tun, dass Chodorkowski ihm persönlich schrieb. Seine Mutter sei schwer krank, soll es in dem Text heißen. Nicht einmal Chodorkowskis Anwälte wussten von dem Brief. Der unbeugsame Ex-Oligarch, der während seiner Haft keine Gelegenheit ausließ, Putins finsteres Regime anzuprangern, bittet den Erzfeind um Gnade. Das könnte der tatsächliche Grund für Putins plötzliche Milde gewesen sein.

Denn die Welt des russischen Präsidenten ist schwarz und weiß. Da gibt es Gewinner und Verlierer und dazwischen nichts. Für Putin muss es so aussehen, als habe Chodorkowski nach zehn Jahren Gefängnis endlich akzeptiert, wer in Russland die Macht hat. Zumal der Kreml-Herrscher schon mehrfach signalisiert hatte, dass er sehr wohl bereit wäre, über ein Gnadengesuch nachzudenken. Chodorkowski müsse es nur stellen. Doch dazu war der einst reichste Mann Russlands bislang zu stolz. Da sind sich beide sehr ähnlich. Sehr russisch.

Spekulationen über Chodorkowskis künftige Rolle

Was passiert nun, wenn Chodorkowski erst in Freiheit ist? Das Land wird er sicher nicht verlassen. Das hat er immer gesagt. Eine Laufbahn als Politiker? Chodorkowskis Berater schließen aus, dass er Putin jemals als Präsidentschaftskandidat herausfordern könnte. Obwohl es theoretisch möglich wäre.

Das Vermögen, mit dem Chodorkowski ein Heer von Anwälten und ein hochprofessionelles Medienzentrum finanziert, wird noch auf mehrere hundert Millionen Dollar geschätzt. Diese Mittel wird er sicher einsetzen, um die Demokratiebewegung zu unterstützen. Im Gefängnis ist Chodorkowski sehr nachdenklich geworden. Die Interviews, die er in letzter Zeit schriftlich gab, beweisen, dass ihm die Rolle als Philantroph gefällt.

Aber auch Chodorkowski weiß, dass Putin jedem politischen Engagement schnell wieder ein Ende machen kann. Zwar sagte der Präsident auf seiner Jahrespressekonferenz, er wisse nichts von einer weiteren bevorstehenden Anklagen gegen Chodorkowski. Aber was heißt das schon?

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(