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Cameron stellt Wahlprogramm vor: Tory-Partei bleibt bei euroskeptischem Kurs

Die britischen Konservativen haben in ihrem Wahlprogramm ihren europaskeptischen Kurs festgeschrieben. Die Tory-Partei verspricht in ihrem Manifest, dass es unter einer konservativen Regierung über alle Angelegenheiten, mit denen der EU mehr Macht übertragen werden soll, eine Volksabstimmung geben werde.

Die britischen Konservativen haben in ihrem Wahlprogramm ihren europaskeptischen Kurs festgeschrieben. Die Tory-Partei verspricht in ihrem Manifest, dass es unter einer konservativen Regierung über alle Angelegenheiten, mit denen der EU mehr Macht übertragen werden soll, eine Volksabstimmung geben werde. "Wir werden nicht zulassen, dass Großbritannien in ein föderalistisches Europa schlittert", heißt es in dem Programm, das Parteichef David Cameron am Dienstag in London vorstellte.

Darin versprachen die Tories zudem, die jährliche Zahl der Einwanderer aus Nicht-EU-Ländern zu begrenzen. Die Zahl solle auf das Niveau der 90er Jahre gedrückt werden - "Zehntausende pro Jahr, und nicht Hunderttausende". Die traditionell euroskeptischen Tories versicherten auch, dass Großbritannien unter einer Tory-Regierung niemals den Euro einführen würde. Zudem wollen sie die Bürger generell mehr an der Regierung beteiligen.

Die Briten wählen am 6. Mai ein neues Parlament. In Umfragen vom Dienstag konnte die Konservativen ihren Vorsprung stabilisieren. In einer repräsentativen Studie für die Zeitung "The Guardian" kamen die Tories auf 37 Prozent, Labour fiel um zwei Punkte zurück auf 31 Prozent. In einer Studie für den "Daily Express" stehen die Tories bei 39 Prozent und liegen damit acht Prozentpunkte vor Labour.

DPA / DPA