Donald Trump gibt eine Verlängerung der Waffenruhe bekannt. Die weiteren Verhandlungen stocken. Nun legt der Präsident nach. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Yannik Schüller
In London kommen ab heute Marineexperten aus über 30 Ländern zusammen, um bei einer zweitägigen Konferenz über eine multinationale Mission zum Schutz des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zu beraten.
Bei dem Treffen unter Leitung Frankreichs und Großbritanniens sollen "„detaillierte Pläne" zur Öffnung der strategisch wichtigen Meerenge erstellt werden, erklärt das britische Verteidigungsministerium am Mittwoch.
Bei dem Treffen unter Leitung Frankreichs und Großbritanniens sollen "„detaillierte Pläne" zur Öffnung der strategisch wichtigen Meerenge erstellt werden, erklärt das britische Verteidigungsministerium am Mittwoch.
Die Aufgabe sei, „den diplomatischen Konsens in einen gemeinsamen Plan zum Schutz der Schifffahrt umzumünzen", erklärt der britische Verteidigungsminister John Healey. Er sei zuversichtlich, dass bei dem Treffen "tatsächliche Fortschritte" erzielt werden könnten.
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Yannik Schüller
Trotz der auch im Libanon geltenden Waffenruhe zwischen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz und Israel soll es einem Bericht zufolge bei einem israelischen Drohnenangriff einen Toten gegeben haben.
Zwei weitere Menschen seien in der Nacht im Süden der Bekaa-Ebene verletzt worden, meldet die libanesische Nachrichtenagentur NNA. Ein israelischer Armeesprecher weist die Darstellung auf Anfrage hingegen zurück. Ein solcher Angriff sei dem Militär nicht bekannt, sagt er.
Zwei weitere Menschen seien in der Nacht im Süden der Bekaa-Ebene verletzt worden, meldet die libanesische Nachrichtenagentur NNA. Ein israelischer Armeesprecher weist die Darstellung auf Anfrage hingegen zurück. Ein solcher Angriff sei dem Militär nicht bekannt, sagt er.
Israelische Soldaten sind weiterhin im Südlibanon stationiert. Israel hat dort nach eigenen Angaben eine sogenannte Sicherheitszone eingerichtet, die zum Schutz der nordisraelischen Ortschaften vor Hisbollah-Angriffen dienen solle. Die libanesische Führung spricht dagegen von einer Besatzung seines Staatsgebiets.
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Yannik Schüller
Laut Trump steht der Iran wegen der fortdauernden Schließung der Straße von Hormus kurz vor dem finanziellen Kollaps.
„Die Islamische Republik "hungert nach Geld", schreibt Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Dem US-Präsidenten zufolge wolle Teheran eigentlich, dass die strategisch wichtige Meerenge „sofort geöffnet wird". Die Islamische Republik habe allerdings erklärt, die Straße von Hormus weiter zu blockieren, weil sie damit „ihr Gesicht wahren" könne, führt Trump weiter aus.
„Die Islamische Republik "hungert nach Geld", schreibt Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Dem US-Präsidenten zufolge wolle Teheran eigentlich, dass die strategisch wichtige Meerenge „sofort geöffnet wird". Die Islamische Republik habe allerdings erklärt, die Straße von Hormus weiter zu blockieren, weil sie damit „ihr Gesicht wahren" könne, führt Trump weiter aus.
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Yannik Schüller
Irans Revolutionsgarden fordern nach der angekündigten Verlängerung der Waffenruhe erhöhte Wachsamkeit.
Die iranischen Streitkräfte seien auf dem „Höhepunkt der Bereitschaft" zur Fortsetzung der Kampfhandlungen, heißt es in einer Erklärung der Elitestreitmacht. In einer neuen Phase der Eskalation könnten die Streitkräfte „vernichtende und für den Feind unvorstellbare Schläge gegen die verbleibenden Vermögenswerte" in der Region ausführen.
Die iranischen Streitkräfte seien auf dem „Höhepunkt der Bereitschaft" zur Fortsetzung der Kampfhandlungen, heißt es in einer Erklärung der Elitestreitmacht. In einer neuen Phase der Eskalation könnten die Streitkräfte „vernichtende und für den Feind unvorstellbare Schläge gegen die verbleibenden Vermögenswerte" in der Region ausführen.
Mitglieder der iranischen Revolutionsgarde nehmen an einer Militärparade teil. Quelle: Ebrahim Noroozi / AP / DPA
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Yannik Schüller
Iran beschießt offenbar Frachter in Straße von Hormus
Ein Containerschiff ist vor der Küste des Omans britischen Behördenangaben zufolge von einem iranischen Schnellboot angegriffen worden. "Das Schiff wurde ohne vorherige Funkwarnung von einem Kanonenboot der Streitkräfte der iranischen Revolutionsgarden" beschossen", erklärt die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO). Das Schiff habe "schwere Schäden" erlitten, die Besatzung sei jedoch "unversehrt".
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Yannik Schüller
Im Iran ist nach staatlichen Angaben ein Mann hingerichtet worden, der wegen Spionage für Israel verurteilt gewesen sei. Der Mann habe in einer Zivilschutzeinheit gearbeitet und geheime Informationen an den israelischen Geheimdienst Mossad weitergegeben, meldet das Justizportal Mizan. Das Todesurteil sei vom Obersten Gerichtshof bestätigt und nach Abschluss des Rechtswegs vollstreckt worden.
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Alexandra Kraft

Trump droht erneut dem Iran und seiner Führung mit Zerstörung
Trump verschärft auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social den Ton gegen den Iran deutlich. Eine Öffnung der Straße von Hormus lehnt er ab. Sonst würde es niemals zu einem „Deal“ mit dem Iran kommen – es sei denn, man „sprengt den Rest des Landes, inklusive seiner Führung“, so der US-Präsident.
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Alexandra Kraft

Friedensgespräche stehen kurz vor dem Scheitern
Nachdem aus Teheran laut US-Regierung keine Antwort auf die amerikanischen Forderungen für die Friedensgespräche gab, wurde die Reise von Vizepräsident J.D. nach Pakistan zu weiteren Verhandlungen gestoppt.
Ein Sprecher des iranischen Parlaments postete als Reaktion auf die Verlängerung der Waffenruhe durch Donald Trump, das habe „keine Bedeutung“ für sein Land.
Ein Sprecher des iranischen Parlaments postete als Reaktion auf die Verlängerung der Waffenruhe durch Donald Trump, das habe „keine Bedeutung“ für sein Land.
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Eugen Epp
Trump verkündet Verlängerung der Waffenruhe
Das schreibt der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Auf Bitten Pakistans werde er von Angriffen absehen, bis die Führung im Iran einen geeinten Vorschlag unterbreite. Eine Frist nennt Trump diesmal nicht. Die US-Blockade iranischer Häfen bleibe allerdings bestehen.
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Eugen Epp
Die iranischen Revolutionsgarden drohen bei Angriffen vom Territorium seiner Nachbarstaaten aus auf den Iran damit, die Ölproduktion in der Golfregion zu beenden. „Die südlichen Nachbarn sollten wissen: Wenn ihre geografische Lage und ihre Einrichtungen dazu genutzt werden, im Dienste der Feinde Angriffe auf die iranische Nation zu starten, können sie sich von der Ölförderung im Nahen Osten verabschieden“, zitiert die Nachrichtenagentur Fars den Kommandeur der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte der Revolutionsgarden, Madschid Mussawi.
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Eugen Epp
Teheran wirft Washington erneut Verletzungen der Feuerpause vor. „Iranische Häfen zu blockieren, ist ein kriegerischer Akt und somit ein Verstoß gegen die Waffenruhe“, schreibt der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf X. Der Angriff auf ein Handelsschiff und die „Geiselnahme“ seiner Besatzung sei ein noch schwerwiegenderer Verstoß. US-Streitkräfte haben in der Nacht zu Dienstag einen Öltanker geentert, der zuvor von den USA wegen Zusammenarbeit mit dem Iran mit Sanktionen belegt worden war.
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Eugen Epp
Die „New York Times“ berichtet unter Berufung auf einen US-Beamten, dass die Reise von Vance nach Pakistan vorerst gestoppt worden sei, nachdem Teheran nicht auf Verhandlungspositionen der USA reagiert habe. Ohne eine Antwort aus dem Iran sei der diplomatische Prozess faktisch unterbrochen, auch wenn die Reise nicht abgesagt worden sei, zitiert die Zeitung den Beamten. Die Reise könnte jederzeit wieder angesetzt werden, falls der Iran in einer Weise reagiere, die Trump für akzeptabel halte.
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Eugen Epp
Die Abreise von US-Vizepräsident JD Vance zu den Gesprächen in Pakistan verzögert sich nach Angaben aus dem Weißen Haus wegen zusätzlicher Beratungen in Washington. „Es finden zusätzliche Treffen im Weißen Haus statt, an denen der Vizepräsident teilnehmen wird“, erklärt ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
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Tim Schulze
Die zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran endet nach Angaben des Vermittlerstaates Pakistan am frühen Mittwochmorgen. Die Vereinbarung laufe am Mittwoch um 04.50 Uhr Ortszeit (01.50 Uhr MESZ) aus, erklärt Informationsminister Attaullah Tarar im Onlinedienst X. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg gesagt, die Waffenruhe gelte bis Mittwochabend Washingtoner Zeit – also einen Tag länger als nun von Pakistan angegeben. Trump sagte überdies, es sei "hochgradig unwahrscheinlich", dass er einer Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran zustimme.
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Tim Schulze
Trump fordert vom Iran Freilassung von acht Frauen
Donald Trump fordert Teheran auf, acht mutmaßlich zum Tode verurteilte Frauen freizulassen. Der US-Präsident bezeichnet einen solchen Schritt als "sehr guten Start für die Verhandlungen" zwischen den USA und dem Iran. "An die iranische Führung, die bald mit meinen Vertretern verhandeln wird: Ich wäre sehr dankbar für die Freilassung dieser Frauen", erklärte Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social.
"Bitte tut ihnen nichts an! Das wäre ein sehr guter Start für die Verhandlungen!", schreibt Trump dort weiter als Kommentar zu einem Beitrag, den er teilt.
Der von Trump geteilte Beitrag zeigt die Fotos von acht Frauen mit den Worten: "Die Islamische Republik Iran bereitet sich darauf vor, acht Frauen zu hängen." Der Beitrag war am Montag von dem pro-israelischen Aktivisten Ejal Jakoby im Onlinedienst X geteilt worden. Die Namen der betroffenen Frauen werden darin nicht genannt. Der Beitrag konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
"Bitte tut ihnen nichts an! Das wäre ein sehr guter Start für die Verhandlungen!", schreibt Trump dort weiter als Kommentar zu einem Beitrag, den er teilt.
Der von Trump geteilte Beitrag zeigt die Fotos von acht Frauen mit den Worten: "Die Islamische Republik Iran bereitet sich darauf vor, acht Frauen zu hängen." Der Beitrag war am Montag von dem pro-israelischen Aktivisten Ejal Jakoby im Onlinedienst X geteilt worden. Die Namen der betroffenen Frauen werden darin nicht genannt. Der Beitrag konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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