Die USA haben eine Teilblockade der Straße von Hormus begonnen. Auch ohne Einigung mit dem Iran, spricht Trump von einem nahen Ende des Krieges. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Alexandra Kraft

In einer gemeinsamen Mitteilung fordern Kanada, Großbritannien, die Schweiz und sieben weitere Staaten „ein unverzügliches Ende der Kampfhandlungen im Libanon“. Die Länder seien „zutiefst besorgt über die sich verschlechternde humanitäre Lage und die Vertreibungskrise im Libanon“, heißt es in der von Kanada verbreiteten Stellungnahme. Vor allem Zivilisten und zivile Infrastruktur müssten vor den Auswirkungen der Feindseligkeiten geschützt werden. Die Länder begrüßen die jüngst zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe. Aber auch im Libanon müssten nun die Waffen schweigen.
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Alexandra Kraft

US-Finanzminister Scott Bessent wirft China vor, während des Nahost-Kriegs ein unzuverlässiger globaler Partner zu sein. Peking horte Ölvorräte und schränke Exporte einiger Güter ein, sagt Bessent. Dies sei bereits das dritte Mal in fünf Jahren nach ähnlichem Verhalten während der COVID-19-Pandemie und bei Seltenen Erden. China kaufe weiterhin Öl, statt bei der durch die Schließung der Straße von Hormus verursachten globalen Versorgungskrise zu helfen, so Bessent.
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Alexandra Kraft

US-Präsident Donald Trump sieht den Krieg im Iran kurz vor dem Ende. „Ich glaube, er ist fast vorbei“, sagt er dem US-Fernsehsender Fox News. Er ergänzte: „Ich meine, ich sehe es so, dass er fast vorbei ist.“
Sollten die USA sich nun zurückziehen, würde der Iran 20 Jahre brauchen, um das Land wiederaufzubauen, sagt Trump. „Und wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert“, sagt der US-Präsident. Er glaube, der Iran wolle unbedingt einen Deal eingehen.
Zuvor hatte Trump vage Andeutungen über eine mögliche weitere Verhandlungsrunde in dem Konflikt gemacht, für den derzeit eine zweiwöchige Waffenruhe gilt. In Pakistan „könnte in den nächsten zwei Tagen etwas passieren“, sagt er der New York Post am Telefon, ohne weitere Details zu nennen.
Zuvor hatte Trump vage Andeutungen über eine mögliche weitere Verhandlungsrunde in dem Konflikt gemacht, für den derzeit eine zweiwöchige Waffenruhe gilt. In Pakistan „könnte in den nächsten zwei Tagen etwas passieren“, sagt er der New York Post am Telefon, ohne weitere Details zu nennen.
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Alexandra Kraft

US-Vizepräsident JD Vance hält die Feuerpause im Krieg der USA und Israels gegen den Iran eigenen Angaben zufolge für stabil. „Derzeit hält die Waffenruhe“, sagt der Republikaner bei einer Veranstaltung in Athens im US-Bundesstaat Georgia. Präsident Donald Trump wolle nicht nur keinen kleinen Deal, er wolle ein großes Abkommen, erklärt er weiter.
Laut Vance wurden bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan am vergangenen Wochenende enorme Fortschritte erzielt. „Aber der Grund, warum noch kein Deal zustande gekommen ist, ist, dass der Präsident wirklich einen Deal will, bei dem der Iran keine Atomwaffen besitzt“, so der US-Vize.
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Rune Weichert
Mehr als 20 Handelsschiffe haben nach Informationen der Zeitung „Wall Street Journal“ innerhalb von 24 Stunden die Straße von Hormus passiert. Das Blatt beruft sich auf US-Regierungskreise. Die Nachrichtenagentur Reuters, die aus dem „WSJ“-Bericht zitiert, kann die Angaben zunächst nicht unabhängig überprüfen. Zuvor teilte das US-Zentralkommando mit, dass kein Schiff die US-Seeblockade der iranischen Häfen und Küstengebiete durchbrochen habe. Sechs Handelsschiffe seien den Anweisungen zur Umkehr gefolgt.
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Rune Weichert
Die ersten offiziellen bilateralen Gespräche zwischen Israel und dem Libanon gehen ohne greifbares Ergebnis zu Ende. Bei dem von US-Außenminister Marco Rubio in Washington ausgerichteten Treffen prallen die gegensätzlichen Interessen der beiden Nachbarstaaten aufeinander. Während die libanesische Seite bislang auf eine Waffenruhe pocht, schließt Israel dies bisher aus und forderte die Entwaffnung der pro-iranischen Hisbollah-Miliz.
Der israelische Botschafter in den USA, Jechiel Leiter, zeigt sich nach dem mehr als zweistündigen Treffen zuversichtlich. Die libanesische Regierung habe deutlich gemacht, dass sie sich nicht länger von der Hisbollah „besetzen“ lassen wolle, sagt er. Ob Israel im Gegenzug seine Angriffe auf das Nachbarland einstellen werde, lässt er offen. Die libanesische Botschafterin Nada Moawad bezeichnet das Auftakttreffen als konstruktiv.
Das US-Außenministerium teilt mit, beide Seiten hätten „produktive Gespräche über Schritte zur Aufnahme direkter Verhandlungen“ geführt. In der Erklärung werden die jeweiligen Positionen dargelegt, von einer gemeinsamen Basis ist jedoch nicht die Rede. „Alle Seiten kamen überein, zu einem beiderseits vereinbarten Zeitpunkt und an einem beiderseits vereinbarten Ort direkte Verhandlungen aufzunehmen“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Der israelische Botschafter in den USA, Jechiel Leiter, zeigt sich nach dem mehr als zweistündigen Treffen zuversichtlich. Die libanesische Regierung habe deutlich gemacht, dass sie sich nicht länger von der Hisbollah „besetzen“ lassen wolle, sagt er. Ob Israel im Gegenzug seine Angriffe auf das Nachbarland einstellen werde, lässt er offen. Die libanesische Botschafterin Nada Moawad bezeichnet das Auftakttreffen als konstruktiv.
Das US-Außenministerium teilt mit, beide Seiten hätten „produktive Gespräche über Schritte zur Aufnahme direkter Verhandlungen“ geführt. In der Erklärung werden die jeweiligen Positionen dargelegt, von einer gemeinsamen Basis ist jedoch nicht die Rede. „Alle Seiten kamen überein, zu einem beiderseits vereinbarten Zeitpunkt und an einem beiderseits vereinbarten Ort direkte Verhandlungen aufzunehmen“, heißt es in der Mitteilung weiter.
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Rune Weichert
Das US-Militär hat in den ersten 24 Stunden der Seeblockade sechs Handelsschiffe zum Umkehren angewiesen. Sie mussten demnach wieder einen iranischen Hafen am Golf von Oman anlaufen, teilt das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom in einem X-Post mit. Zugleich wird betont, dass kein Schiff von iranischen Häfen aus die Seeblockade der USA durchbrochen habe.
Zur Durchsetzung der Seeblockade setzt das Militär nach eigenen Angaben mehr als zwölf Kriegsschiffe, mehr als 100 Kampf- und Überwachungsflugzeuge sowie 10.000 Militäreinsatzkräfte ein. Die Seeblockade durch das US-Militär hatte am Montag begonnen.
Zur Durchsetzung der Seeblockade setzt das Militär nach eigenen Angaben mehr als zwölf Kriegsschiffe, mehr als 100 Kampf- und Überwachungsflugzeuge sowie 10.000 Militäreinsatzkräfte ein. Die Seeblockade durch das US-Militär hatte am Montag begonnen.
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Rune Weichert
„Wenn der Krieg länger dauert, wird es weniger Waffen für die Ukraine geben“, sagt Selenskyj in dem ZDF-Interview und ergänzt mit Blick auf das wichtige Patriot-System: „Wir haben so ein Defizit gerade, schlimmer geht es nicht mehr.“"
Selenskyj bietet zugleich die Hilfe seines Landes in der Straße von Hormus an. „Die Straße von Hormus ist gesperrt und die wollen wir entsperren, durch die Sperrung des Schwarzen Meers haben wir schon Erfahrungen“, sagt Selenskyj und fügt hinzu: „Amerika hat uns noch nicht gefragt.“
Selenskyj bietet zugleich die Hilfe seines Landes in der Straße von Hormus an. „Die Straße von Hormus ist gesperrt und die wollen wir entsperren, durch die Sperrung des Schwarzen Meers haben wir schon Erfahrungen“, sagt Selenskyj und fügt hinzu: „Amerika hat uns noch nicht gefragt.“
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Rune Weichert
Die USA haben nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angesichts des Irankriegs immer weniger Zeit für die Ukraine. Er sagt in einem ZDF-Interview mit Moderatorin Maybrit Illner mit Blick auf die beiden US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff: „Sie sind ständig in Kontakt mit Iran und haben keine Zeit für die Ukraine.“ Selenskyj klagt auch über Engpässe beim Patriot-Luftabwehrsystem.
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Rune Weichert
Vor dem Hintergrund gestiegener Energiepreise durch den Irankrieg setzt Kanada eine Bundessteuer auf Benzin und Diesel vorübergehend aus. Ab kommender Woche werde damit der Benzinpreis um bis zu zehn kanadische Cent pro Liter und der Dieselpreis um bis zu vier kanadische Cent pro Liter sinken, sagt Premierminister Mark Carney. Die Regelung solle bis zum 7. September und auch für Flugbenzin gelten. Der Benzinpreis in Kanada ist seit Beginn der Angriffe auf den Iran um rund 27 Prozent gestiegen, schreibt der Sender CBC unter Berufung auf Regierungsangaben.
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Rune Weichert
UN-Generalsekretär Antonio Guterres zufolge ist eine Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Krieges sehr wahrscheinlich. Es gebe entsprechende Anzeichen, sagt er vor Journalisten.
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Rune Weichert
Die Hoffnung auf Frieden in Nahost gibt dem deutschen Aktienmarkt neue Aufwärtsimpulse. Die hohen Ölpreise geben spürbar nach. Der deutsche Leitindex Dax überwindet wieder die 24.000-Punkte-Marke und schließt mit plus 1,27 Prozent auf 24.044,22 Zähler. Der MDax, der Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, gewinnt 0,94 Prozent auf 30.534,94 Punkte. Europaweit und in den USA sieht es ähnlich aus.
Nachdem sich tags zuvor, inmitten der Waffenruhe und nach erfolglos verlaufenen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende, beide Parteien weiter drohten, war in neuen Gesprächen von „großen Fortschritten“ die Rede. Von diesen hatte US-Vizepräsident J. D. Vance gesprochen und ergänzt, dass nun Teheran am Zug sei, bei dem für die USA wichtigsten Punkt, dem iranischen Atomprogramm, Zugeständnisse zu machen. Die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen ist folglich nicht vom Tisch.
Nachdem sich tags zuvor, inmitten der Waffenruhe und nach erfolglos verlaufenen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende, beide Parteien weiter drohten, war in neuen Gesprächen von „großen Fortschritten“ die Rede. Von diesen hatte US-Vizepräsident J. D. Vance gesprochen und ergänzt, dass nun Teheran am Zug sei, bei dem für die USA wichtigsten Punkt, dem iranischen Atomprogramm, Zugeständnisse zu machen. Die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen ist folglich nicht vom Tisch.
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Rune Weichert
Mehr als 10.000 Soldaten an US-Blockade beteiligt
An der Blockade iranischer Häfen sind nach Angaben des US-Militärs mehr als 10.000 Soldaten, mehr als ein Dutzend Kriegsschiffe und Dutzende Flugzeuge beteiligt. In den ersten 24 Stunden nach Inkrafttreten der von Präsident Donald Trump angeordneten Maßnahme habe kein Schiff die Blockade passiert, teilt das US-Zentralkommando mit. Sechs Handelsschiffe seien der Anweisung der US-Streitkräfte gefolgt und in einen iranischen Hafen am Golf von Oman zurückgekehrt. Die Blockade werde gegenüber Schiffen aller Nationen ausnahmslos durchgesetzt, sollten sie iranische Häfen nutzen.
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Rune Weichert
US-Außenminister Marco Rubio nennt die Gespräche zwischen Israel und dem Libanon eine „historische Chance“. Es gehe darum, den seit zwei bis drei Jahrzehnten bestehenden Einfluss der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz in der Region dauerhaft zu beenden, sagt er. Zwar ließen sich die komplexen Probleme nicht in den nächsten sechs Stunden lösen. Doch könne man nun einen Rahmen für das weitere Vorgehen schaffen.
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Rune Weichert
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten sind israelische und libanesische Vertreter zu direkten Gesprächen auf politischer Ebene zusammengekommen. Auf Bildern aus Washington zum Auftakt des Treffens istr US-Außenminister Marco Rubio an der Seite der libanesischen Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, und dem israelischen Vertreter in Washington, Jechiel Leiter, zu sehen. Laut libanesischen Regierungskreisen soll das Treffen rund eine Stunde dauern.
Offiziell sind die beiden Nachbarstaaten im Kriegszustand. Bei den Gesprächen handelt es sich um die ersten direkten politischen Gespräche seit 1983. Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert zudem eine Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist. Die Schiitenmiliz lehnt dies jedoch ab. Sie ruft die Regierung in Beirut dazu auf, die Gespräche abzusagen. Seit Beginn des jüngsten Irankriegs war auch der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah wieder aufgeflammt.
Offiziell sind die beiden Nachbarstaaten im Kriegszustand. Bei den Gesprächen handelt es sich um die ersten direkten politischen Gespräche seit 1983. Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert zudem eine Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist. Die Schiitenmiliz lehnt dies jedoch ab. Sie ruft die Regierung in Beirut dazu auf, die Gespräche abzusagen. Seit Beginn des jüngsten Irankriegs war auch der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah wieder aufgeflammt.
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