Die Friedensgespräche in Pakistan sind vorerst gescheitert, beide Delegationen wieder abgereist. Donald Trump reagiert. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Eugen Epp
Laut Trump unterstützen die Nato und zahlreiche andere Länder die USA bei der Blockade der Straße von Hormus. Unter anderem Großbritannien entsende Minensuchboote, sagt der US-Präsident dem Sender Fox News. Die USA selbst würden ebenfalls weitere Minensuchboote dorthin verlegen. Die Räumung der Meerenge werde nicht lange dauern. Zwei US-Schiffe hätten die Meerenge zuletzt unbehelligt passiert.
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Eugen Epp
Trump begründet den Schritt mit Drohungen aus Teheran und spricht von „Welterpressung“. Iran habe erklärt, es könnten Minen in der Meerenge liegen. Zugleich stellt der Präsident in Aussicht, dass die Blockade wieder gelockert werden könne, sollte die Durchfahrt für alle Schiffe uneingeschränkt möglich sein.
Für den Fall von Angriffen auf US-Kräfte oder zivile Schiffe droht Trump mit massiver militärischer Gewalt. Das US-Militär sei „einsatzbereit“, schreibt er weiter. Nach Trumps Worten sollen sich auch andere Staaten an der Blockade beteiligen – er nennt aber keine Namen.
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Eugen Epp
Trump kündigt Blockade der Straße von Hormus an
US-Präsident Donald Trump kündigt die sofortige Blockade der Straße von Hormus durch die US-Marine an. Zudem werde jedes Schiff in internationalen Gewässern abgefangen, das eine Gebühr an den Iran für die Durchfahrt der Meerenge gezahlt habe, schreibt Trump auf der Plattform Truth Social.
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Eugen Epp
Israel stellt sich nach Medienberichten auf eine Wiederaufnahme der Kämpfe ein. Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ berichtete, Generalstabschef Ejal Zamir habe die israelischen Streitkräfte angewiesen, unverzüglich in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft überzugehen. Das Militär solle sich „auf die Möglichkeit einer kurzfristigen Rückkehr zu militärischen Auseinandersetzungen vorbereiten“, hieß es. Eine Entscheidung für einen militärischen Einsatz sei jedoch noch nicht getroffen.
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Eugen Epp
Der iranische Präsident Massud Peseschkian und Wladimir Putin haben miteinander telefoniert. Dies meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax. Es ging demnach um die Gespräche zwischen dem Iran und den USA in Islamabad. Russland sei bereit, bei einer Lösung des Konflikts im Nahen Osten zu vermitteln, hat Putin dem Bericht zufolge erklärt.
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Finn Rütten
Iran gibt USA Schuld für Ende der Gespräche
Der Verhandlungsleiter der iranischen Delegation gibt den USA die Schuld dafür, dass die Friedensverhandlungen in Islamabad keine Einigung brachten. Den USA sei „nicht gelungen, in dieser Verhandlungsrunde das Vertrauen der iranischen Delegation zu gewinnen“, schrieb der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Kalibaf, auf der Plattform X. Er habe bereits vor den Gesprächen betont, dass der Iran über den nötigen guten Willen und Entschlossenheit verfüge, aber aufgrund der Erfahrungen aus vorangegangenen Kriegen kein Vertrauen in die Gegenseite habe.
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Finn Rütten
Iran will USA „zukunftsweisende Initiativen“ unterbreitet haben
Der Iran hat nach den Worten von Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf den USA bei den Gesprächen in Islamabad „zukunftsweisende Initiativen“ unterbreitet. "Die USA haben die Logik und die Prinzipien des Irans verstanden," schreibt Kalibaf auf der Online-Plattform X. "Es ist an der Zeit, dass sie entscheiden, ob sie unser Vertrauen verdienen können oder nicht." In dieser Runde der Verhandlungen in Pakistan hätten die USA allerdings nicht das Vertrauen der iranischen Delegation gewonnen.
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Finn Rütten
Saudi-Arabien wieder auf voller Förderkapazität
Saudi-Arabien hat die volle Förderkapazität seiner Ost-West-Pipeline wiederhergestellt. Die Kapazität liege nun wieder bei rund sieben Millionen Barrel pro Tag, teilt das Energieministerium mit. Die während des Krieges der USA und Israels gegen den Iran angegriffenen Energieanlagen und die Pipeline hätten ihre Betriebskapazität wiedererlangt. Wer die Angriffe ausgeführt hat, lässt Saudi-Arabien offen. Das saudiarabische Militär hat jedoch in den vergangenen Wochen zahlreiche iranische Raketen und Drohnen abgefangen. Die Angriffe hatten auch den Betrieb wichtiger Öl-, Gas-, Raffinerie-, Petrochemie- und Stromanlagen in Riad, der Ostprovinz und der Industriestadt Janbu gestört.
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Finn Rütten
Weitere Gespräche möglich
Nach Einschätzung Israels sind weitere Gespräche zwischen den USA und dem Iran möglich. Dies sei eine Option, sagt der israelische Sicherheitsminister Seew Elkin dem Armeehörfunk. Zugleich warnt er: „Die Iraner spielen mit dem Feuer.“
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Finn Rütten
Die Delegationen der USA und des Irans haben die pakistanische Hauptstadt Islamabad verlassen. Beide seien auf der Heimreise, sagt ein pakistanischer Insider.
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Finn Rütten
Iran: Einigung in einigen Punkten
Der Iran und die USA haben sich dem Außenministerium in Teheran zufolge bei ihren Gesprächen in Islamabad in einigen Punkten verständigt. In zwei wichtigen Fragen habe es aber unterschiedliche Ansichten gegeben, weshalb es nicht zu einer Einigung gekommen sei, sagt ein Sprecher des Ministeriums iranischen Medien zufolge. Die Gespräche hätten in einer Atmosphäre des Misstrauens stattgefunden. Es sei daher nicht zu erwarten gewesen, dass beide Seiten in nur einer Gesprächsrunde zu einer Einigung hätten kommen können. Die Kontakte und Beratungen zwischen dem Iran und Pakistan sowie „unseren anderen Freunden“ würden fortgesetzt.
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Finn Rütten
Pakistan ruft zur Einhaltung der Waffenruhe auf
Pakistan ruft die USA und den Iran auf, die vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. Dies sei unbedingt notwendig, erklärt Außenminister Ishaq Dar, nachdem die Verhandlungen in Islamabad ohne Einigung beendet wurden. Zugleich dankt er den USA und dem Iran für ihre Anerkennung der Bemühungen Pakistans um eine Beendigung des Krieges.
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Finn Rütten
Teheran: „Niemand“ rechnete mit Ende des Irankrieges nach einer Gesprächsrunde
Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen über ein Ende des Irankrieges hat das iranische Außenministerium die in die diplomatischen Bemühungen gesetzten Erwartungen heruntergespielt. „Natürlich hätten wir von Anfang an nicht damit rechnen dürfen, in einer einzigen Runde eine Einigung zu erzielen. Niemand hatte eine solche Erwartung“, erklärte Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei am Sonntag im staatlichen iranischen Fernsehen. Die direkten Gespräche zwischen Delegationen aus Washington und Teheran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad seien „von einer Atmosphäre des Misstrauens“ geprägt gewesen.
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Finn Rütten
Man verlasse nun den Ort der Verhandlungen und lasse einen Vorschlag für den Iran zurück, der ein endgültiges Angebot darstelle, sagte Vance. Der US-Vize bestieg nach Angaben anwesender Journalisten noch am Morgen ein Flugzeug in Richtung USA. Teheran plane keine weitere Verhandlungsrunde, berichtete die iranischen Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Quelle. Nach 21 Stunden Verhandlungen hätte sich die iranische Seite dazu entschieden, die Bedingungen der USA nicht zu akzeptieren, sagte Vance. Die USA hätten klargemacht, wo die roten Linien liegen und in welchen Punkten man bereit sei, dem Iran entgegenzukommen. Der US-Vize sagte nicht im Detail, was genau die Knackpunkte waren. Er sagte lediglich, man habe bislang nicht gesehen, dass sich der Iran grundlegend dazu verpflichte, langfristig keine Atomwaffen zu entwickeln. „Wir hoffen, dass wir es noch sehen werden“. Während der Verhandlungen sei er in ständigem Kontakt mit US-Präsident Donald Trump gewesen, sagte Vance weiter.
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Finn Rütten
US-Vizepräsident Vance: Keine Einigung mit Iran erzielt
Bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unter Vermittlung Pakistans ist nach den Worten von US-Vizepräsident JD Vance keine Einigung erzielt worden. Man kehre nun in die USA zurück, sagte Vance nach stundenlangen direkten Gesprächen mit dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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