USA und Iran einigen sich auf eine zweiwöchige Waffenruhe – die Straße von Hormus soll geöffnet werden. Trump kündigt derweil Strafzölle an. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Rune Weichert
Der Iran geht nach den Worten seines UN-Botschafters in Genf mit großer Vorsicht in die anstehenden Friedensgespräche mit den USA. Es gebe ein großes Misstrauen, sagt Ali Bahreini der Nachrichtenagentur Reuters. Die iranischen Streitkräfte hielten ihre Einsatzbereitschaft aufrecht. Man wolle in den Verhandlungen jedoch prüfen, wie ernst es die USA meinten. Alle bestehenden Vereinbarungen, auch die zur Straße von Hormus, seien nur vorläufig, sagt der Diplomat weiter. Der Krieg werde sich auf den künftigen rechtlichen Status der Meerenge auswirken.
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Rune Weichert
40 Tage nach dem Tod von Revolutionsführer Ali Chamenei ist am Donnerstag in Teheran eine große Gedenkfeier geplant. Nach Angaben des islamischen Propagandabüros ist die Teilnahme der Menschen an dieser Zeremonie „ein Zeichen der Treue zur islamischen Revolution und des Respekts gegenüber dem getöteten Führer“. Das Motto der Trauermärsche laute: „Niemals Beugung vor Erniedrigung“.
Bereits am Mittwoch, unmittelbar nach Inkrafttreten einer Waffenruhe, sollte in der Schiiiten-Metropole Ghom südlich von Teheran eine ähnliche Gedenkfeier stattfinden.
Chamenei war am 28. Februar bei Luftangriffen der USA und Israels auf seine Residenz in Teheran getötet worden.
Bereits am Mittwoch, unmittelbar nach Inkrafttreten einer Waffenruhe, sollte in der Schiiiten-Metropole Ghom südlich von Teheran eine ähnliche Gedenkfeier stattfinden.
Chamenei war am 28. Februar bei Luftangriffen der USA und Israels auf seine Residenz in Teheran getötet worden.
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Rune Weichert
Der Iran wird nach Darstellung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sein angereichertes Uran aushändigen. Anderenfalls würden die USA es sich holen, sagt Hegseth vor Journalisten. Er zeigt sich überzeugt, dass die Regierung in Teheran den Handel durch die Straße von Hormus fließen lassen werde. Das US-Militär werde noch im Iran „abhängen“, sagt Hegseth weiter. Es werde sicherstellen, dass die Islamische Republik die Feuerpause einhalte.
Rune Weichert
Die USA haben auch nach den Worten von Generalstabschef Dan Caine ihre militärischen Ziele im Iran erreicht. Die derzeitige Waffenruhe sei jedoch nur eine Pause, sagt Caine bei einer Pressekonferenz mit Verteidigungsminister Pete Hegseth. Die Streitkräfte der USA stünden bereit, die Kämpfe wieder aufzunehmen. Caine zieht eine Bilanz der Angriffe auf die nach seinen Angaben mehr als 13.000 Ziele im Iran: 80 Prozent der iranischen Luftabwehrsysteme, mehr als 90 Prozent der Marine sowie 90 Prozent der Waffenfabriken seien zerstört worden. Es werde Jahre dauern, bis der Iran seine Flotte größerer Überwasserkriegsschiffe wieder aufbauen könne.
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Rune Weichert
Dem iranischen Staatsfernsehen zufolge passiert das erste Schiff seit dem Beginn der Feuerpause die Straße von Hormus. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters.
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Rune Weichert
Die USA haben auch nach den Worten von Generalstabschef Dan Caine ihre militärischen Ziele im Iran erreicht. Die derzeitige Waffenruhe sei jedoch nur eine Pause, sagt Caine bei einer Pressekonferenz mit Verteidigungsminister Pete Hegseth. Die Streitkräfte der USA stünden bereit, die Kämpfe wieder aufzunehmen. Caine zieht eine Bilanz der Angriffe auf die nach seinen Angaben mehr als 13.000 Ziele im Iran: 80 Prozent der iranischen Luftabwehrsysteme, mehr als 90 Prozent der Marine sowie 90 Prozent der Waffenfabriken seien zerstört worden. Es werde Jahre dauern, bis der Iran seine Flotte größerer Überwasserkriegsschiffe wieder aufbauen könne.
Rune Weichert
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zieht eine positive Bilanz des Krieges gegen den Iran. Die USA hätten bei dem Einsatz „Epic Fury“ einen entscheidenden Sieg errungen, sagt er vor Journalisten. Die Regierung in Teheran habe um eine Feuerpause gebettelt. Das Raketenprogramm des Irans sei funktionell zerstört und die Fabriken des Landes seien dem Erdboden gleichgemacht worden. Nun gebe es eine echte Chance auf Frieden. An die an dem Einsatz beteiligten US-Soldaten gerichtet sagt Hegseth, sie sollten in Bereitschaft bleiben.
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Rune Weichert
Trotz Waffenruhe: Passage durch Hormus bleibt eingeschränkt
Der Iran hält weiterhin an einer Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus fest. Der staatliche Sender Irib verweist auf X auf eine Erklärung von Außenminister Abbas Araghtschi. Demnach unterliegt der Schiffsverkehr nach wie vor „technischen Beschränkungen und der Abstimmung mit den iranischen Streitkräften“. Schiffe dürfen erst nach Erhalt einer offiziellen Genehmigung zwischen zwei iranischen Inseln hindurchfahren und iranische Hoheitsgewässer durchqueren.
Die Meerenge könnte einem hochrangigen iranischen Regierungsvertreter zufolge am Donnerstag oder Freitag freigegeben werden. Voraussetzung sei, dass eine Einigung auf ein Rahmenabkommen erzielt werde, sagt der an den Gesprächen beteiligte Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Die Öffnung würde dann begrenzt und unter iranischer Kontrolle erfolgen. „Für alle Schiffe wird eine Abstimmung mit dem iranischen Militär zwingend erforderlich sein“, heißt es weiter.
Die Meerenge könnte einem hochrangigen iranischen Regierungsvertreter zufolge am Donnerstag oder Freitag freigegeben werden. Voraussetzung sei, dass eine Einigung auf ein Rahmenabkommen erzielt werde, sagt der an den Gesprächen beteiligte Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Die Öffnung würde dann begrenzt und unter iranischer Kontrolle erfolgen. „Für alle Schiffe wird eine Abstimmung mit dem iranischen Militär zwingend erforderlich sein“, heißt es weiter.
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Rune Weichert
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zieht eine positive Bilanz des Krieges gegen den Iran. Die USA hätten bei dem Einsatz „Epic Fury“ einen entscheidenden Sieg errungen, sagt er vor Journalisten. Die Regierung in Teheran habe um eine Feuerpause gebettelt. Das Raketenprogramm des Irans sei funktionell zerstört und die Fabriken des Landes seien dem Erdboden gleichgemacht worden. Nun gebe es eine echte Chance auf Frieden. An die an dem Einsatz beteiligten US-Soldaten gerichtet sagt Hegseth, sie sollten in Bereitschaft bleiben.
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Lennard Worobic
Trump: 50-Prozent-Zölle für Irans Waffenlieferanten
US-Präsident Donald Trump droht Ländern, die den Iran mit Waffen beliefern, mit Strafzöllen von 50 Prozent. Ein entsprechender Zollsatz solle mit sofortiger Wirkung auf alle Waren gelten, die in die USA verkauft würden, schreibt er auf seiner Plattform Truth Social. Das gelte ab sofort und ohne Ausnahme.
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Rune Weichert
Die iranischen Revolutionsgarden haben eigenen Angaben zufolge in der Nacht Energieanlagen und Ölpipelines angegriffen, die mit den USA und Israel in Verbindung stehen. Darunter seien auch Ölanlagen in der saudiarabischen Hafenstadt Janbu, wie staatliche Medien berichten. Der Finger sei am Abzug, erklären die Revolutionsgarden der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Auf jeden Angriff würden sie mit noch mehr Härte reagieren.
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Rune Weichert
Kurz nach seiner Bekanntgabe einer Waffenruhe mit dem Iran hat die Nachrichtenagentur AFP ein Telefon-Interview mit US-Präsident Donald Trump geführt. Hier ist das ganze Gespräch im Wortlaut. Keine Sorge, es ist nicht lang:
Frage: Können Sie nach Ihrem heutigen Friedensabkommen mit dem Iran von einem Sieg sprechen?
Frage: Können Sie nach Ihrem heutigen Friedensabkommen mit dem Iran von einem Sieg sprechen?
Trump: Ein totaler und vollständiger Sieg. 100 Prozent, daran besteht kein Zweifel. Kein Zweifel.
Frage: Es scheint jedoch noch viel zu klären zu sein, zum Beispiel in Bezug auf die Straße von Hormus?
Trump: Nun, ich weiß nicht. Wir haben viele Punkte. Wir haben ein 15-Punkte-Abkommen, von denen die meisten vereinbart wurden. Wir werden sehen, was passiert. Wir werden sehen, ob es dazu kommt.
Frage: Und was passiert, wenn Sie sich nicht einigen, werden Sie dann zu Ihrer ursprünglichen Drohung zurückkehren?
Trump: Nun, das werden Sie abwarten müssen.
Frage: Darf ich noch eine weitere Frage stellen, Herr Präsident: War China daran beteiligt, den Iran an den Verhandlungstisch zu bringen?
Trump: Ich habe gehört, ja. Ja, das waren sie.
Frage: Und was ist mit dem Uran?
Trump: Darum wird sich bestens gekümmert, sonst hätte ich der Vereinbarung nicht zugestimmt.
Frage: Okay. In welcher Weise, wenn ich fragen darf?
Trump: Okay? Ich hätte nicht zugestimmt. Okay, vielen Dank.
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Rune Weichert
US-Präsident Donald Trump dringt nach Angaben seines Vize JD Vance auf rasche Fortschritte bei der Beendigung des Krieges mit dem Iran. Trump sei „ungeduldig“, sagt Vance in Budapest. Er habe sein Verhandlungsteam angewiesen, mit dem Iran in gutem Glauben zu sprechen. Zu der Delegation gehören neben Vance auch US-Außenminister Marco Rubio und der Sondergesandte Steve Witkoff. Ein Abkommen sei möglich, wenn der Iran aufrichtig verhandle, erklärt Vance. Die derzeitige Waffenruhe bezeichnet er als „zerbrechlich“. Einige Vertreter des iranischen Systems gingen konstruktiv an die Gespräche, andere täten dies nicht. Letztlich liege es an den Iranern, die richtige Entscheidung zu treffen.
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Rune Weichert
Die Kreuzfahrttochter des Reisekonzerns Tui prüft mögliche Optionen für ihre beiden noch in der Golf-Region festsitzenden Passagierschiffe. „Wir bewerten die Lage mit Behörden, Sicherheitsexperten und unseren Partnern“, erklärt Tui Cruises. Entscheidend für die Abfahrt der Mein Schiff 4 und 5, die seit Ausbruch des Iran-Krieges in Abu Dhabi und Doha vor Anker liegen, sei die Sicherheit von Crew und Schiffen. Eine Rumpfbelegschaft hält demnach die Kreuzfahrtschiffe betriebsbereit. Eine Verlegung zu den geplanten nächsten Zielgebieten im Mittelmeer werde, abhängig von Routen, Wetter und operativen Rahmenbedingungen, rund vier Wochen dauern.
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Rune Weichert
Der iranische Präsident Massud Peseschkian sagt pakistanischen Angaben zufolge die Teilnahme des Irans an Verhandlungen mit den USA zu. Das teilt das Büro von Ministerpräsident Shehbaz Sharif mit. Die Gespräche sind für Freitag in Islamabad geplant.
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Rune Weichert
Kuwait und Emirate melden Beschuss aus dem Iran
Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate melden Beschuss aus dem Iran – trotz der in der Nacht verkündeten Waffenruhe. Man sei seit dem Morgen mit einer Welle iranischer Angriffe konfrontiert, teilt die kuwaitische Armee mit und habe 28 iranische Drohnen abgefangen.
Einige der Drohnen hätten auf Ölanlagen und Kraftwerke im Süden des Landes gezielt und Sachschaden an der Infrastruktur und Entsalzungsanlagen verursacht.
Das Verteidigungsministerium der Emirate teilt auf X mit, die Luftverteidigung sei gegen Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran im Einsatz. Ballistische Raketen und Drohnen seien abgefangen worden.
Im iranischen Staatsfernsehen werden die Angriffe mit Raketen und Drohnen bestätigt. Sie erfolgten in Reaktion auf Bombardierungen iranischer Ölanlagen am Persischen Golf kurz zuvor, heißt es in einer Nachrichtensendung.
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Rune Weichert
Russland begrüßt die Feuerpause zwischen den USA und dem Iran und setzt nun darauf, dass die Friedensgespräche zur Ukraine wieder aufgenommen werden können. Russland hoffe, dass die USA nun die Zeit und den Spielraum hätten, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in einem Telefonat mit Journalisten.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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