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Israelische Luftangriffe: Drei Top-Kommandeure der Hamas getötet

Israel flog in der Nacht zu Donnerstag massive Luftangriffe und tötete dabei im Süden des Gazastreifens drei Top-Kommandeure der Hamas. Das gab die militante Palästinenser-Organisation offiziell zu.

Drei Top-Kommandeure der im Gazastreifen herrschenden Hamas sind tot. Die Anführer des militanten Arms der Hamas seien bei #link;http://www.stern.de/politik/ausland/gaza-krieg-israel-bestaetigt-versuchte-toetung-von-hamas-militaerchef-2132155.html;israelischen Luftangriffen# im Süden des Gazastreifens getötet worden, gab die Palästinenser-Organisation zu. Mohammed Abu Schimala, Raed al-Attar und Mohammed Barhum galten als zentrale Hamas-Kommandeure im Süden des Palästinensergebiets.

Nach Angaben des israelischen Rundfunks handelt es sich um die bislang ranghöchsten Hamas-Kämpfer, deren Tod seit Beginn des Gaza-Kriegs vor mehr als sechs Wochen bestätigt wurde. Sie seien nach israelischen Informationen an der Entführung des Soldaten Gilad Schalit im Jahre 2006 beteiligt gewesen.

Die israelische Luftwaffe flog in der Nacht zum Donnerstag massive Angriffe im Gazastreifen. Eine Armeesprecherin in Tel Aviv sagte, es seien 20 Ziele an verschiedenen Orten in dem Palästinensergebiet bombardiert worden. Die militanten Palästinenser feuerten hingegen in der Nacht nur eine Rakete auf Israel. Das Geschoss sei über der Stadt Ofakim von der Raketenabwehr abgefangen worden, sagte die Sprecherin.

Am Mittwoch seien insgesamt 175 Raketen auf Israel abgefeuert worden. Nach Medienberichten war dies die höchste Zahl an einem Tag seit Beginn des Gaza-Kriegs am 8. Juli.

nck/DPA / DPA
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