HOME

Jacinda Ardern: Neuseelands Premierministerin bringt Mädchen zur Welt

Jacinda Ardern ist zum ersten Mal Mutter geworden. Für einige Wochen tauscht sie nun das Amt der Premierministerin Neuseelands gegen Zeit mit der Familie ein. Die 37-Jährige ist weltweit erst die zweite Regierungschefin, die während ihrer Amtszeit ein Kind bekommt.

Sechs Wochen Babypause für Neuseelands Premierministerin: Jacinda Ardern hat am Donnerstag eine Tochter zur Welt gebracht. Stolz verkündete die 37-Jährige die Geburt in einem Instagram-Post. Ihr und dem Baby gehe es gut. Sie bedankte sich außerdem bei dem Krankenhaus in Auckland, in dem das Kind geboren wurde. 

Kurze Babypause, dann übernimmt der Lebensgefährte

"Ich bin mir sicher, dass wir dieselben Gefühle durchleben wie alle jungen Eltern, aber gleichzeitig sind wir so dankbar für die Freundlichkeit und die besten Wünsche so vieler Menschen. Dankeschön", erklärte Ardern. Nach einer kurzen Pause will sie ihre Aufgaben als Regierungschefin wieder übernehmen. Dann soll sich  vor allem ihr Lebensgefährte Clarke Gayford, der Moderator einer Angelsendung im Fernsehen ist, um das Kind kümmern.

Ardern ist erst die zweite Regierungschefin, die während ihrer Amtszeit Mutter wird. 1990 hatte Pakistans Premierministerin Benazir Bhutto im Amt ein Kind bekommen. Ardern ist erst seit Oktober im Amt. Im Januar hatte sie dann bekanntgegeben, dass sie schwanger ist.

Arderns Labour-Partei regiert in einer Koalition mit der rechtspopulistischen Partei New Zealand First und den Grünen. In der Babypause wird sie vom stellvertretenden Premierminister Winston Peters vertreten. 

fri / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.