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Jerusalem: Nach Trumps Vorpreschen: Wie Erdogan zum Wortführer der Muslime wird

Der wortstärkste Anwalt der Palästinenser im Streit um Jerusalem ist kein arabischer Staatenlenker, sondern der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Für ihn geht es nicht nur um eine Herzensangelegenheit.

Recep Tayyip Erdogan

Recep Tayyip Erdogan: "Herr Trump, Jerusalem ist die rote Linie der Muslime"

Im Streit um die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels hat sich der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zum Wortführer der islamischen Welt aufgeschwungen. Das liegt auch daran, dass Erdogan derzeit turnusgemäß den Vorsitz der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) innehat, jenem Zusammenschluss von 57 Staaten, der sich als "die kollektive Stimme der muslimischen Welt" versteht. Wegen der Jerusalem-Krise berief der türkische Staatspräsident einen OIC-Sondergipfel ein, dessen Gastgeber er am kommenden Mittwoch in Istanbul sein wird.

In seiner Doppelrolle als Präsident der Türkei und der OIC agiert Erdogan seit Beginn des Streits um Jerusalem: Schon am Dienstag sagte er an die Adresse des von ihm bislang geschätzten US-Präsidenten Donald Trump: "Herr Trump, Jerusalem ist die rote Linie der Muslime." Am Mittwoch demonstrierte Erdogan in der Krise den Schulterschluss mit dem jordanischen König Abdullah II., den er in Ankara empfing.

Recep Tayyip Erdogan: "Die Aufgabe der Menschheit"

Am Donnerstag kündigte Erdogan eine wahre Telefondiplomatie-Offensive an: Mit Papst Franziskus, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, Pakistans Staatschef Mamnoon Hussain und mehreren EU-Regierungen wollte Erdogan beraten. Seine Begründung: "Das ist nicht mehr nur die Aufgabe der Muslime, sondern regelrecht der Menschheit."

Der türkische Präsident engagiert sich allerdings nicht erst für die Palästinenser, seit das opportun ist und fast die ganze Welt gegen Trumps Jerusalem-Beschluss aufbegehrt: Erdogan setzt sich seit Jahren intensiv für die Sache seiner Glaubensbrüder im Gazastreifen und im Westjordanland ein. Erst im Juni vergangenen Jahres unterzeichneten die Türkei und Israel nach jahrelanger Eiszeit ein Versöhnungsabkommen. In diesem Rahmen setzte Erdogan auch türkische Hilfslieferungen für den Gazastreifen durch, deren Hamas-Führung er besonders nahe steht.

Jerusalem-Krise: Erdogan kann sich profilieren

Die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad druckte in einer Broschüre im Mai ein Foto mit einem Transparent, das Anhänger Erdogans im Gazastreifen aufgehängt hatten. Der dazugehörige Artikel trägt die Überschrift "Fahrräder von Präsident Erdogan für Kinder in Gaza". Hinter den Kindern auf den neuen Rädern ist das Transparent zu sehen, das Erdogan in staatsmännischer Pose zwischen der türkischen und der palästinensischen Flagge zeigt und auf dem steht: "Führer der islamischen Welt - Recep Tayyip Erdogan".

Die Krise um Jerusalem hat nicht nur zur Folge, dass Erdogan - dessen Regierung mit zahlreichen Staaten im Clinch liegt - sich international profilieren kann. Ein Nebeneffekt ist, dass unangenehme innenpolitische Themen in der Türkei weitgehend von der Tagesordnung verschwunden sind. Zu nennen wäre da etwa die auf ein 14-Jahres-Hoch gestiegene Inflation. Vor allem aber gilt das für die vom Präsidenten dementierten Steuerflucht-Vorwürfe, die Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu gegen Erdogans Familie erhoben hat.

Can Merey / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(