Russische Ostsee-Exklave Stimmen aus Kaliningrad: "Wir haben ein gutes Verhältnis zu unseren Nachbarn. Die Spannungen werden von Moskau ausgenutzt"

Kaliningrad: Künstlerin Olga Dmitriewa
"Wir haben hier ein gutes Verhältnis zu unseren Nachbarn", sagt die Kaliningrader Künstlerin Olga Dmitriewa. "Die Spannungen werden von Moskau ausgenutzt."
Der Kreml läuft Sturm gegen die angebliche "Blockade" Kaliningrads, seit das Nachbarland Litauen im Rahmen der EU-Sanktionen den Güterverkehr zwischen der Exklave und Russland eingeschränkt hat. Manche Bewohner des isolierten Gebiets wittern hinter dem Zwist allerdings eher innenpolitische Motive.

Eröffnet Russland nach dem Angriff auf die Ukraine bald die nächste Front in Europa? Den Eindruck musste fast bekommen, wer zuletzt die russischen Reaktionen auf den Streit um die Ostsee-Exklave Kaliningrad verfolgte. Seit das Nachbarland Litauen vor rund einer Woche angekündigt hat, im Rahmen der EU-Sanktionen den Eisenbahnverkehr für bestimmte Waren zwischen Russland und der Exklave einzuschränken, wird auf allen Kreml-Kanälen gegen die angebliche "Blockade" Kaliningrads gewettert.


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