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Neue UN-Klimarunde: Die Krise des Klimaschutz

Vor dem Weltklimagipfel gibt es wenig Hoffnung auf konkrete Fortschritte im Kampf gegen die Erderwärmung. Unterhändler aus 177 Ländern versuchen jetzt einen neuen Anlauf. Ausgerechnet der größte Klimasünder Chinas ist Gastgeber - ein düsteres Vorzeichen?

Trübe Aussicht für den Klimaschutz: Knapp zwei Monate vor dem Weltklimagipfel gehen die Verhandlungen mit ganz bescheidenen Erwartungen in die letzte Runde. Ein rechtlich bindendes Abkommen zur Begrenzung der Treibhausgase wird für den Gipfel im mexikanischen Cancún gar nicht erst angestrebt. Wegen der Differenzen werde es lediglich darum gehen, "Eckpunkte" zu identifizieren, um die Grundlage für einen Weltklimavertrag in der Zukunft zu schaffen, sagte UN-Klimachefin Christiana Figueres am Montag zu Beginn des UN- Vorbereitungstreffens in der chinesischen Stadt Tianjin.

Mit einem eindringlichen Appell redete Figueres den rund 3000 Teilnehmern aus 177 Ländern ins Gewissen: "Jetzt ist die Zeit gekommen, die Suche nach Gemeinsamkeiten zu beschleunigen." Die Regierungen müssten sich der Herausforderung stellen. "Es muss verhindert werden, dass anhaltende Meinungsverschiedenheiten zu nicht akzeptabler Untätigkeit führen." Wer den Weltklimagipfel (29. November bis 10. Dezember) zu einem Erfolg zu bringen wolle, müsse jetzt in Tianjin handeln, sagte die UN-Klimachefin.

Gastgeber China, der größte Klimasünder und Energieverbraucher der Welt, schloss neue Zusagen zur Begrenzung seiner rapide ansteigenden Treibhausgase aus. Der oberste Außenpolitiker, Staatsrat Dai Bingguo, forderte ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und Klimaschutz. Arme Länder hätten ein Recht auf Entwicklung. Wegen seiner beschleunigten Industrialisierung und Urbanisierung werde Chinas Energieverbrauch weiter wachsen. Deswegen stehe sein Land "vor beträchtlichen Hürden", seine Treibhausgase zu reduzieren.

Es ist das erste Mal, dass eine große UN-Klimakonferenz in China stattfindet. Das sechstägige Treffen ist die vierte und letzte Verhandlungsrunde vor dem Gipfel in Mexiko. China und die Entwicklungsländer forderten die reichen Industrienationen gleich zum Auftakt auf, die Führung zu übernehmen und ihrer historischen Verantwortung gerecht zu werden. Die wohlhabenden Länder ihrerseits streben ein "ausgewogenes Paket von Entscheidungen" auf dem Gipfel in Cancún an, wie die Unterhändler der Europäischen Union sagten.

UN-Klimachefin Figueres nannte als "Säulen" dafür die finanziellen Hilfen für Entwicklungsländer zur Bewältigung der unausweichlichen Auswirkungen des Klimawandels, einen schnelleren Transfer von Technologie, die Gründung des geplanten Klimafonds und eine Entscheidung über den Schutz der Wälder und ihrer Bewohner. Die in Kopenhagen versprochenen Finanzhilfen seien der "goldene Schlüssel" für die Verhandlungen, da die Entwicklungsländer daran die Ernsthaftigkeit der entwickelten Länder mäßen.

Für die Anschubfinanzierung in den ersten Jahren zwischen 2010 und 2012 sind bislang 28 der in Aussicht gestellten 30 Milliarden US- Dollar zugesagt. Die Europäische Union stellt dafür 2,4 Milliarden Euro, umgerechnet 3,2 Milliarden US-Dollar, bereit. Die Entwicklungsländer forderten mehr Transparenz über die geplante Verwendung. Die neuen Ausgaben dürften auch nicht zulasten bestehender Programme gehen.

Umweltschutzgruppen mahnten "mutige Schritte" an, um zu einem Nachfolgeabkommen für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll über die Begrenzung der Treibhausgase zu kommen. Es gebe eine "große Kluft" zwischen dem Mangel an politischer Führung und dem Willen der zunehmend besorgten Menschen in der Welt, endlich zu handeln, erklärte die "TckTckTck"-Koalition von regierungsunabhängigen Gruppen, Gewerkschaften und anderen Organisationen.

Angesichts der bislang unzureichenden Zusagen forderte die Umweltorganisation Greenpeace weitergehende Beschränkungen der Treibhausgase durch die reichen Industrienationen. Ferner müsse entschieden werden, welches Rechtsform ein Nachfolgeabkommen haben soll. Die "Schlupflöcher" in den bisherigen Zusagen müssten geschlossen werden. Die Industrieländer müssten zugeben, dass auch die bisherigen Versprechen den Klimawandel nicht stoppen könnten.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(