Augusto Pinochet

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Boric und Kast schütteln sich die Hände

Chile: Ultrarechter Wahlsieger Kast verspricht Regierung der "nationalen Einheit"

Chiles künftiger Präsident José Antonio Kast will nach eigener Aussage eine Regierung der "nationalen Einheit" bilden und sich nach seinem Amtsantritt im März für alle Chilenen einsetzen. "Es gibt bestimmte Situationen, die uns alle betreffen, etwa in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit, Bildung oder Wohnen", sagte der rechtsextreme Politiker am Montag im Beisein des scheidenden linksgerichteten Präsidenten Gabriel Boric im Präsidentenpalast in Santiago. 
Kast am Wahlabend

Ultrarechter Kandidat Kast gewinnt Präsidentenwahl in Chile

Der Rechtsextreme José Antonio Kast hat die Präsidentschaftswahl in Chile gewonnen. Der 59-Jährige setzte sich in der Stichwahl am Sonntag nach offiziellen Angaben mit gut 58 Prozent der Stimmen gegen die Sozialdemokratin Jeannette Jara durch, die auf knapp 42 Prozent kam. Jara gestand noch am Wahlabend ihre Niederlage ein.
Linkskandidatin Jeannette Jara

Präsidentschaftswahl in Chile: Linkskandidatin Jara und Ultrarechter Kast in Stichwahl

In Chile gehen im Rennen um die Präsidentschaft die Linkskandidatin Jeannette Jara und der ultrarechte Politiker José Antonio Kast in die Stichwahl. Beim ersten Wahlgang am Sonntag kam die gemäßigte Kommunistin Jara nach Auszählung von mehr als 99 Prozent der Stimmen auf rund 26,9 Prozent, gefolgt von Kast mit knapp 24 Prozent. In der entscheidenden zweiten Wahlrunde am 14. Dezember ist der deutschstämmige Kast laut Umfragen der Favorit. 
Brennendes Fahrzeug in Santiago de Chile

Dutzende Festnahmen bei Gedenkmarsch für Opfer der Diktatur in Chile

Bei dem jährlichen Gedenkmarsch für die Opfer der Militärdiktatur in Chile sind dutzende Menschen festgenommen worden. Mindestens 57 Menschen seien am Sonntag aufgrund von Zusammenstößen mit den Einsatzkräften oder Sachbeschädigung in Gewahrsam genommen worden, teilte die Polizei mit. Demnach warfen Demonstranten unter anderem Brandsätze oder trugen Messer bei sich. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Zu möglichen Verletzten äußerte sie sich nicht.
Eingang zur Villa Baviera, früher Colonia Dignidad (2004)

Colonia-Dignidad-Opfer stimmen Enteignungsplan zu und fordern Entschädigung

In Chile haben Menschen, die in der deutschen Kolonie Colonia Dignidad gefoltert und missbraucht wurden, einem Enteignungsplan der Regierung zugestimmt. Gleichzeitig verlangten die Opfer der in der Kolonie begangenen Grausamkeiten am Donnerstag (Ortszeit) eine Entschädigung. In einem Brief an Chiles Präsident Gabriel Boric forderte die Vereinigung Adec, dass die Gelder aus der von der Regierung 2023 angekündigten Enteignung der Gelände-Eigentümer "direkt für die Entschädigung der Opfer" verwendet werden sollten.