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Folge des EU-Austritts Wegen Brexit: Britische Lkw-Fahrer müssen ihre Wurstbrote vor dem Heimweg abgeben

Sehen Sie im Video: Brexit-Folgen – britische Brummifahrer müssen jetzt Wurstbrote abgeben.




Seit zwei Wochen ist das Vereinigte Königreich für die EU offiziell ein Drittland. Und so langsam wird vielen Briten klar, dass sich damit auch vieles zum negativen verändert. Für Reisende, die am Dienstag über Rotterdam in die EU einreisen wollten, hieß das: Schinkenbrote an der Grenze abgeben. O-TON GRENZBEAMTER: "Hello Sir!" Aus Drittstaaten dürfe kein Fleisch, kein Fisch, keine Milchprodukte und kein Gemüse eingeführt werden, erklärt der Grenzbeamte O-TON GRENZBEAMTER: "Do you have meat on all the bread or not? O-TON REISENDER AUS UK: "Yeah." O-TON GRENZBEAMTER: "Yeah, OK, then we take them all, I'm sorry." OFFICER: "Welcome to the Brexit, sir. I'm sorry." O-TON REISENDER AUS UK: "Oh my God." Auch in anderen Bereichen knirscht es, wie die britischen Fischer feststellen mussten. Um ihre Meeresfrüchte in die EU zu exportieren, müssen sie nun deutlich mehr Formulare ausfüllen. Auch die Grenzkontrollen kosten deutlich mehr Zeit. Statt 24 Stunden dauert es nun drei Tage, bis schottische Fisch Frankreich erreicht, wenn er überhaupt ankommt. Die Situation könnte sich in den kommenden Wochen noch verschlimmern. Viele Unternehmen in Großbritannien haben ihre Lager zum Jahresende noch einmal aufgefüllt. Deswegen waren in den vergangenen Tagen weniger LKWs an der Grenze unterwegs. Wenn die Bestände aufgebraucht sind, wird der Warenverkehr deutlich zunehmen, erwarten Experten.
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Britischen Lkw-Fahrern wurde auf dem Weg zurück nach Großbritannien ihr Proviant beschlagnahmt. Aufgrund des Brexits ist es nicht mehr erlaubt, bestimmte Lebensmittel einzuführen.  

Harmlose Schinkenbrote dürfen offenbar nicht mehr nach Großbritannien eingeführt werden. Lkw-Fahrern wurde an der Fähre in Holland ihr Proviant beschlagnahmt. Die neuen Brexit-Handelsregeln erlauben es nicht mehr, tierische Lebensmittel nach Großbritannien zu transportieren, erklären die Zollbeamten in Hoek van Holland in einer Reportage des niederländischen Senders NPO1 den Fahrern.

Als die Zollbeamten den Proviant eines Fahrers sehen, fragen sie: "Ist da überall Aufschnitt drauf?" Der nickt, und alle in Alufolie eingepackten Brote werden kassiert. "Kann ich den Schinken nicht herunter nehmen und wenigstens das Brot behalten?", versucht der Fahrer noch zu verhandeln. Ohne Erfolg. "Nein, alles wird beschlagnahmt", sagt der Beamte im Hafen von Hoek van Holland bei Rotterdam. "Willkommen beim Brexit, tut mir leid." Der Fahrer nahm es mit Humor. 

Brexit: Tierischer Proviant nicht mehr erlaubt

Schon im Dezember hatten die britischen Behörden genau vor diesen Aussichten gewarnt. "Gott helfe dem armen Zollbeamten, der die Lebensmittelbox eines Fahrers wegwirft. Es würde mich nicht wundern, wenn es Faustschläge gibt, wenn sie es versuchen", hatte Spediteur Simon Wilkinson der Zeitung "The Guardian" gesagt. "Wenn Fahrer nach Europa fahren, nehmen sie Sachen für Tage und Wochen mit."

deb DPA

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