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+++ Liveticker zu Wahlen in Frankreich und Griechenland +++: Griechen wählen den Sparkurs ab

In Griechenland sind die Regierungsparteien schwer abgestraft worden: So landete die ehedem große Pasok nur auf dem dritten Platz, für eine Koalition wird es trotzdem reichen.

+++ 21:54 Uhr: Es reicht knapp für Regierungskoalition +++

Nach der Parlamentswahl in Griechenland kommen die beiden Koalitionsparteien Nea Dimokratia (ND) und Pasok aller Voraussicht nach auf eine knappe eigene Mehrheit. Am Sonntagabend lagen die beiden Parteien, die gemeinsam das umstrittene Sparprogramm durchgesetzt hatten, nach Auszählung von etwa einem Drittel der Stimmen, bei 160 Sitzen. 151 Mandate sind für die absolute Mehrheit im griechischen Parlament nötig.

+++ 20.30 Uhr: Sarkozy räumt Niederlage ein +++

Der französische Präsident Nicolas Sakozy hat seine Niederlage in der Präsidentenwahl eingeräumt. Er habe seinem siegreichen Kontrahenten, dem Sozialisten Francois Hollande, bereits telefonisch alles Gute gewünscht, sagte Sarkozy vor Anhängern kurz nach Schließung der Wahllokale. Er trage die volle Verantwortung für diese Niederlage. Hollande hatte sich Hochrechnungen zufolge mit rund 52 zu 48 Prozent gegen Sarkozy durchgesetzt.

+++ 20.20 Uhr: Nea Demokratia stärkste Partei in Athen +++

Bei der Parlamentswahl im krisengeschüttelten Griechenland haben die beiden großen Regierungsparteien am Sonntag deutliche Verluste erlitten. Die konservative Nea Demokratia und die sozialistische Pasok erhielten nach ersten offiziellen Ergebnissen dennoch die größte Zustimmung unter den Parteien, wie das Innenministerium bekanntgab. Danach kamen die Konservativen auf eine Zustimmung von 21,9 Prozent, die Sozialisten wurden mit 15,0 Prozent zweitstärkste Kraft. Das Linksbündnis erhielt 14,4 Prozent. Die vorläufigen Ergebnisse basieren auf rund neun Prozent der ausgezählten Stimmen. Zu den Besonderheiten des griechischen Wahlrechts gehört die Bestimmung, dass die stärkste Partei automatisch 50 Sitze zusätzlich zugesprochen bekommt.

+++ 20.06 Uhr: Hochrechnung bestätigt Sieg Hollandes +++

Nach Schließung der letzten Wahllokale in Frankreich haben Hochrechnungen den Sieg des Sozialisten François Hollande bestätigt. Laut dem Institut Sofres kam der 57-Jährige auf 52 Prozent, der konservative Amtsinhaber Nicolas Sarkozy auf 48 Prozent. Praktisch dieselben Zahlen mit 51,8 beziehungsweise 51,9 Prozent für Hollande veröffentlichten zwei andere Institute. Der frühere Parteichef wird damit der erste sozialistische Präsident seit dem Ende der Amtszeit von François Mitterrand vor 17 Jahren. Hollande hatte bereits die erste Runde der Präsidentschaftswahl am 22. April mit knappem Vorsprung vor Sarkozy für sich entschieden. Die Wahlbeteiligung lag bei gut 80 Prozent.

+++ 19.21 Uhr: Linksbündnis in Griechenland stark +++

Die Griechen haben bei der Parlamentswahl ersten Prognosen zufolge die großen Regierungsparteien für ihren Sparkurs abgestraft. Die konservative Nea Demokratia und die sozialistische Pasok, die als einzige für eine harte Konsolidierungspolitik stehen, erlitten drastische Verluste und dürften Schwierigkeiten haben, eine regierungsfähige Mehrheit zu erreichen. In Erhebungen von sechs Instituten vom Sonntagabend stürzten beide von 77 Prozent vor drei Jahren auf nun maximal 37 Prozent ab. Die Pasok fiel von zuvor 44 auf prognostizierte 14 bis 18 Prozent. Zweifel an der Fortsetzung der wirtschaftlichen Konsolidierung könnten die weitere Mitgliedschaft des südosteuropäischen Landes in der Euro-Zone infrage stellen. Kritiker der harten Sparprogramme erzielten kräftige Stimmengewinne. Das Linksbündnis dürfte mit 15 bis 18 Prozent ähnlich stark wie die Pasok werden. Sie will die von den internationalen Geldgebern vorgegebenen Sparschritte auf den Prüfstand stellen. Ein klareres Bild über die künftigen Mehrheitsverhältnisse dürfte sich erst im weiteren Verlauf des Abends abzeichnen. Zu den Besonderheiten des griechischen Wahlrechts gehört die Bestimmung, dass die stärkste Partei automatisch 50 Sitze zusätzlich zugesprochen bekommt. Die etablierten Parteien bekamen offenkundig die Quittung dafür, dass sie mit jahrelanger Misswirtschaft das Mutterland der Demokratie in die Pleite gesteuert haben. Die Konservativen und die Sozialisten bestimmten über Jahrzehnte abwechselnd die Politik.

+++ 18.58 Uhr: AFP meldet Sieg Hollandes +++

Der Sozialist François Hollande ist offenbar der nächste Präsident Frankreichs. Laut Nachrichtenagentur AFP gewann der 57-Jährige die Stichwahl am Sonntag laut ersten Hochrechnungen mit 52 bis 53,3 Prozent. Der konservative Amtsinhaber Nicolas Sarkozy kam damit auf höchstens 48 Prozent.

+++ 18.15 Uhr Faschisten triumphieren in Griechenland +++

Bei den Wahlen in Griechenland zeichnet sich ein Erfolg der Faschisten ab. Die rechtsextremistische Partei "Goldene Morgenröte" (Chrysi Avgi) schafft nach der Wahl am Sonntag laut ersten Prognosen den Sprung über die Drei-Prozent-Hürde. Sie zöge damit erstmals in griechische Parlament ein. Laut Wählerbefragungen kann die rassistische und ausländerfeindliche Partei mit sechs bis sieben Prozent rechnen.

+++ 18.05 Uhr: Hollande führt in ersten Umfragen +++

Der Sozialist François Hollande liegt bei der Präsidentenwahl in Frankreich ersten Umfragen zufolge klar in Führung. Der belgische Rundfunk RTBF berichtete am Sonntag, Hollande habe laut inoffiziellen Prognosen und Hochrechnungen von 18.00 Uhr rund 53 Prozent der Stimmen bekommen. Der konservative Amtsinhaber Nicolas Sarkozy rangiere mit 47 Prozent abgeschlagen dahinter.

Hollande gilt als Favorit der Stichwahl und lag seit Monaten in allen Umfragen vor Sarkozy, der um eine zweite, fünfjährige Amtszeit kämpft. Sarkozy hatte zuletzt seinen Rückstand verringern können.

Die letzten Wahllokale in Großstädten wie Paris schließen um 20.00 Uhr. Insgesamt dürfen rund 46 Millionen Bürger entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren das höchste französische Staatsamt innehaben wird.

Das Meinungsforschungsinstitut Ifop teilte mit, die Wahlbeteiligung werde voraussichtlich bei 81,5 Prozent liegen. Bei der Präsidentenwahl 2007 waren es knapp 84 Prozent..

+++ 18.05 Uhr: Schlappe für Regierungsparteien in Griechenland +++

Hiobsbotschaft für die Eurozone: Bei der Parlamentswahl in Griechenland haben die radikalen Kräfte enorm zugelegt, die sich einer Sanierung des hoch verschuldeten Landes verweigern. Die Wähler straften die bisherigen Regierungsparteien, die bei den internationalen Geldgebern in der Pflicht stehen, am Sonntag ab. Das ergaben erste Prognosen auf Grundlage von Wählerbefragungen. Völlig unklar ist, welche Regierung in Zukunft mit den internationalen Geldgebern verhandeln wird. Auch die Faschisten dürften im neuen Parlament vertreten sein.

Die konservative Nea Dimokratia und die sozialdemokratische Pasok bleiben demnach zusammen deutlich unter 40 Prozent. Erstmals könnte das Bündnis der Radikalen Linken (Syriza) stärkste Oppositionspartei werden. Das Bündnis vervielfachte seinen Stimmenanteil auf etwa 15 Prozent. Syriza will die griechischen Schulden nicht begleichen, aber im Euro-Verbund bleiben. Nach den Prognosen entfallen auf die konservative Nea Dimokratia zwischen 20,5 und 24 Prozent.

fgüs/DPA/AFP/Reuters / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(